Linke · 100% sozial – auch nach der Wahl
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Hessen 2013 · beschlossen 13.04.2013 · Original
Das Programm enthält 32 von 813 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 32
Der Kohlendioxidausstoß pro erzeugter Kilowattstunde wird drastisch reduziert, um die international zugesagten Klimaschutzziele zu erreichen.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaschutzziele zu erreichen, auf die sich Deutschland international verpflichtet hat, muss der Anteil des Kohlendioxidausstoßes pro erzeugter Kilowattstunde drastisch reduziert werden. Link zum Original
Der Schutz von Grund- und Oberflächengewässern hat oberste Priorität.
Wortlaut im Programm
Der Schutz von Grund- und Oberflächengewässern hat oberste Priorität; Link zum Original
Mit einer Reform des Bergrechts erhalten Umwelt- und Menscheninteressen bei der Erdgasförderung Vorrang vor Wirtschaftsinteressen.
Wortlaut im Programm
eine umfassende Reform des Bergrechts, um bei der Erdgasförderung demokratische Mitentscheidungsrechte zu sichern und den Interessen von Umwelt und Menschen Vorrang vor Wirtschaftsinteressen einzuräumen; Link zum Original
Im Bergbau wird ein wirksamer Wasser- und Umweltschutz gewährleistet.
Wortlaut im Programm
einen wirksamen Wasser- und Umweltschutz im Bergbau. Link zum Original
Der Flugverkehr wird in den Emissionshandel einbezogen.
Wortlaut im Programm
Abschaffung der Subventionierung des Flugverkehrs, Einführung einer angemessenen Kerosinsteuer, Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel; Link zum Original
Die Waldwirtschaft bleibt auch bei steigenden Nutzungsansprüchen nachhaltig.
Wortlaut im Programm
Auch bei steigenden Nutzungsansprüchen – Holz als neue Rohstoffquelle und als Ersatz für abnehmende Öl- und Gasvorräte – muss die Waldwirtschaft nachhaltig bleiben. Link zum Original
Die Wälder werden flächendeckend nachhaltig nach den Leitlinien des ökologischen Waldbaus bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
flächendeckende nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, orientiert an den Leitlinien des ökologischen Waldbaus; Link zum Original
Für den Naturschutz werden eine nachhaltige Produktion von Gütern und Energie und eine sparsame Verwendung von Rohstoffen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Für einen wirklich guten Naturschutz brauchen wir eine nachhaltige Produktion von Gütern und Energie, eine sparsame Verwendung von Rohstoffen, eine deutlich umweltverträglichere Landwirtschaft sowie die Vermeidung von Verkehr und einen stärkeren Öffentlichen Personennahverkehr. Link zum Original
Der Flächenverbrauch in Hessen wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Auch in Hessen müssen der Flächenverbrauch reduziert, Hochwasser-Rückhalteflächen ausgeweitet und mehr unzerschnittene verkehrsarme Landschaftsräume geschaffen werden. Link zum Original
Hochwasser-Rückhalteflächen werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Auch in Hessen müssen der Flächenverbrauch reduziert, Hochwasser-Rückhalteflächen ausgeweitet und mehr unzerschnittene verkehrsarme Landschaftsräume geschaffen werden. Link zum Original
Es werden mehr unzerschnittene verkehrsarme Landschaftsräume geschaffen.
Wortlaut im Programm
Auch in Hessen müssen der Flächenverbrauch reduziert, Hochwasser-Rückhalteflächen ausgeweitet und mehr unzerschnittene verkehrsarme Landschaftsräume geschaffen werden. Link zum Original
Das Biosphärenreservat Rhön wird im Sinne der UNESCO-Agenda 21 als internationale Modellregion für nachhaltige und friedliche Entwicklung aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Biosphärenreservat Rhön muss im Sinne der UNESCO Agenda 21 als internationale Modellregion für eine nachhaltige und friedliche Entwicklung aufgebaut werden. Link zum Original
Eine militärische Nutzung von Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine militärische Nutzung von Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten ist damit unvereinbar. Deshalb kämpfen wir für die Entmilitarisierung der Rhön. Link zum Original
Die Rhön wird entmilitarisiert.
Wortlaut im Programm
Eine militärische Nutzung von Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten ist damit unvereinbar. Deshalb kämpfen wir für die Entmilitarisierung der Rhön. Link zum Original
Umweltgefährdende militärische Altlasten werden umgehend saniert.
Wortlaut im Programm
Umweltgefährdende militärische Altlasten müssen umgehend saniert werden. Link zum Original
Die Kernzone des Biosphärenreservats Rhön wird zusammenhängend und dauerhaft gesichert.
Wortlaut im Programm
Die nach den UNESCO-Kriterien besonders schützenswerte Kernzone des Biosphärenreservates darf kein Flickenteppich sein und muss dauerhaft gesichert werden. Link zum Original
Stellenabbau und Auslagerung von Lohnarbeit in der hessischen Forstverwaltung werden beendet.
Wortlaut im Programm
In der Forstverwaltung in Hessen werden immer noch Stellen abgebaut und Lohnarbeit outgesourct. Die dem Landesbetrieb Hessen Forst übertragenen gesetzlichen Aufgaben im Bereich des Umweltlernens sowie Dienstleistungen zur Aufrechterhaltung der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes können nicht mehr adäquat wahrgenommen werden. Damit muss Schluss sein. Link zum Original
Große Investoren dürfen keine kurzfristigen Geschäfte auf Kosten einer nachhaltigen Forstwirtschaft machen.
Wortlaut im Programm
Große Investoren dürfen keine kurzfristigen Geschäfte auf Kosten einer nachhaltigen Forstwirtschaft anstreben. Link zum Original
Das öffentliche Waldeigentum bleibt erhalten, eine Privatisierung von Staats- und Kommunalwäldern wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Erhalt des öffentlichen Waldeigentums, Privatisierung von Staats- und Kommunalwäldern lehnen wir ab; Link zum Original
Bei Hessen Forst werden massiv Stellen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
massiven Stellenausbau bei Hessen Forst; die Forstbetriebe müssen wieder mehr ausbilden und wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn – auch in der Forstwirtschaft; Link zum Original
Umweltbildung wird eine zentrale Aufgabe der Forststellen.
Wortlaut im Programm
Umweltbildung als eine zentrale Aufgabe der Forststellen; nur wer seine Umwelt kennt, kann sie auch schützen. Link zum Original
Die Einleitung der Kali-Abwässer in Werra und Weser und ihre Versenkung in den Untergrund werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einleitung der Abwässer in Werra und Weser sowie ihre Versenkung in den Untergrund sind schlecht für die Umwelt und verstoßen gegen die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Link zum Original
Eine Laugenpipeline bis an die Nordsee wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Laugenpipeline bis an die Nordsee wäre nur eine Verlagerung des Problems. Deshalb lehnen wir sie ab. Link zum Original
Laugenentsorgung und Energiewende werden zum Nutzen von Umwelt, Arbeitsplätzen und Kaliindustrie verbunden.
Wortlaut im Programm
Wir sind überzeugt: Laugenentsorgung und Energiewende können gewinnbringend für Umwelt, Arbeitsplätze und die Kaliindustrie verbunden werden. Link zum Original
Flüssige Kali-Abwässer werden mit Gas- und Dampfkraftwerken in Kraft-Wärme-Kopplung eingedampft.
Wortlaut im Programm
flüssige Abwässer mit Hilfe moderner Gas- und Dampfkraftwerke (GuD) in Kraftwärmekopplung eindampfen; als ‚Abfallprodukt‘ entstünde dabei Strom; Link zum Original
In Lauge und Haldenmaterial enthaltene Wertstoffe wie Magnesium, Calcium und Kalium werden zusätzlich gewonnen.
Wortlaut im Programm
in der Lauge und dem Haldenmaterial enthaltene Wertstoffe – wie Magnesium, Calcium, Kalium – zusätzlich gewinnen; Link zum Original
Feste Reste und aufgehaldete Abfälle werden zur Stabilisierung wieder in die Hohlräume unter Tage verbracht.
Wortlaut im Programm
feste Reste und die auf Halden geschütteten Abfälle der letzten Jahrzehnte zur Stabilisierung wieder in die Hohlräume unter Tage verbringen; Link zum Original
Weigert sich die K+S AG, Umweltschutzmaßnahmen zu ergreifen, werden die Möglichkeiten der Hessischen Verfassung angewendet.
Wortlaut im Programm
Weigert sich die K+S AG, Maßnahmen zur Sicherung der Umwelt und des Allgemeinwohls zu ergreifen, sollten die Möglichkeiten der Hessischen Verfassung angewendet werden. Link zum Original
Die Haftung für Bergbauschäden wird im Bundesberggesetz gemeinwohlorientiert geregelt.
Wortlaut im Programm
eine Novellierung des Bundesberggesetzes: die Haftungsfrage für Bergbauschäden muss gemeinwohlorientiert organisiert werden, Neuanträge im Kalibergbau müssen auf ihre Umweltverträglichkeit hin untersucht werden; Link zum Original
Neuanträge im Kalibergbau werden auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft.
Wortlaut im Programm
eine Novellierung des Bundesberggesetzes: die Haftungsfrage für Bergbauschäden muss gemeinwohlorientiert organisiert werden, Neuanträge im Kalibergbau müssen auf ihre Umweltverträglichkeit hin untersucht werden; Link zum Original
Salzhaltige Abwässer werden im Wasserrecht in die Liste umweltgefährdender Stoffe aufgenommen.
Wortlaut im Programm
eine Änderung des Wasserrechts, so dass salzhaltige Abwässer in die Liste umweltgefährdender Stoffe aufgenommen werden. Link zum Original
Energieverbrauch und Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft werden reduziert.
Wortlaut im Programm
Ökolandbau in Hessen fördern und ausweiten, Energieverbrauch und Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft reduzieren; Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.