Linke · 100% sozial – auch nach der Wahl
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Hessen 2013 · beschlossen 13.04.2013 · Original
Das Programm enthält 42 von 813 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 42
Es soll bezahlbaren Wohnraum für alle geben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle. Link zum Original
Wohnen gilt als Menschenrecht.
Wortlaut im Programm
Wohnen ist ein Menschenrecht. Link zum Original
Land Hessen und Gemeinden sollen eine aktive Wohnungspolitik betreiben.
Wortlaut im Programm
Weil Wohnungen immer knapper und teurer werden, brauchen wir eine aktive Wohnungspolitik des Landes Hessen und der Gemeinden. Link zum Original
Bei der Schaffung von Wohnraum muss auf Barrierefreiheit geachtet werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Schaffung von Wohnraum muss auf die Barrierefreiheit geachtet werden. Link zum Original
Öffentliche Investitionen und Fördergelder werden an das Kriterium der Barrierefreiheit gebunden.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Investitionen und Fördergelder sollen zukünftig an das Kriterium der Barrierefreiheit gebunden werden. Link zum Original
Jährlich werden 4.000 neue Sozialwohnungen mit Schwerpunkt in den Ballungsräumen gebaut.
Wortlaut im Programm
Es müssen jährlich 4.000 neue Sozialwohnungen mit Schwerpunkt in den Ballungsräumen gebaut werden. Link zum Original
Jährlich werden 2.000 neue Studierendenwohnungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen aber auch jährlich 2.000 neue Studierendenwohnungen, um die katastrophale Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt zu beheben. Link zum Original
Unbegründet leerstehende Wohn- und Bürogebäude werden wieder bewirtschaftet oder enteignet.
Wortlaut im Programm
Unbegründet leerstehende Wohn- und Bürogebäude müssen wieder bewirtschaftet oder enteignet werden. Link zum Original
Die Abschaffung des Programms „Soziale Stadt“ wird auf Bundes- und Landesebene rückgängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Unterstützung für das Zusammenleben: z.B. hat das Projekt „Soziale Stadt“ hierfür viel getan; es abzuschaffen war ein Fehler, den wir sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene beheben wollen. Link zum Original
Land und Gemeinden sollen eine aktive Wohnungspolitik betreiben.
Wortlaut im Programm
Weil Wohnungen immer knapper und teurer werden, brauchen wir eine aktive Wohnungspolitik des Landes und der Gemeinden. Link zum Original
Die Zahl der Sozialwohnungen soll steigen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will mehr Sozialwohnungen; dazu soll der Bau von jährlich mindestens 4.000 Wohnungen durch Zinszuschüsse aus dem Landeshaushalt gefördert werden. Link zum Original
Der Bau von jährlich mindestens 4.000 Wohnungen wird durch Zinszuschüsse aus dem Landeshaushalt gefördert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will mehr Sozialwohnungen; dazu soll der Bau von jährlich mindestens 4.000 Wohnungen durch Zinszuschüsse aus dem Landeshaushalt gefördert werden. Link zum Original
Die Fehlbelegungsabgabe wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Fehlbelegungsabgabe muss wieder eingeführt werden. Link zum Original
Öffentliche Wohnungsbaugesellschaften werden nicht an private Investoren verkauft.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Wohnungsbaugesellschaften sind öffentliches Eigentum und dürfen nicht an private Investoren mit Profitinteressen verkauft werden. Link zum Original
Soziale Wohnungspolitik bleibt Aufgabe der Daseinsvorsorge und Kernaufgabe der Landespolitik.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung für eine soziale Wohnungspolitik ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Sie ist Kernaufgabe der Landespolitik und muss dies auch bleiben. Link zum Original
Die Menschen sollen bei stark steigenden Wohnnebenkosten entlastet werden.
Wortlaut im Programm
Ein weiteres Problem sind die so genannten „zweiten Mieten“, also die stark ansteigenden Nebenkosten. DIE LINKE will hier gegensteuern und die Menschen entlasten. Link zum Original
Die Kosten der Energiewende werden nicht einseitig den Mieterinnen und Mietern aufgebürdet.
Wortlaut im Programm
Die Kosten der Energiewende dürfen nicht einseitig den Mieter_innen aufgebürdet werden. Link zum Original
Energetische Sanierungen dürfen nicht zu höheren Warmmieten führen.
Wortlaut im Programm
Notwendige energetische Sanierungen dürfen nicht zum Anstieg der Warmmieten führen. DIE LINKE will ein Konzept zur sozialen Begleitung solcher Gebäudesanierungen und die Abschaffung der Möglichkeit, solche Investitionen komplett auf die Mieter_innen umzulegen. Link zum Original
Für energetische Gebäudesanierungen wird ein Konzept zur sozialen Begleitung erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Notwendige energetische Sanierungen dürfen nicht zum Anstieg der Warmmieten führen. DIE LINKE will ein Konzept zur sozialen Begleitung solcher Gebäudesanierungen und die Abschaffung der Möglichkeit, solche Investitionen komplett auf die Mieter_innen umzulegen. Link zum Original
Die Möglichkeit, Investitionen für energetische Sanierungen komplett auf die Mieterinnen und Mieter umzulegen, wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Notwendige energetische Sanierungen dürfen nicht zum Anstieg der Warmmieten führen. DIE LINKE will ein Konzept zur sozialen Begleitung solcher Gebäudesanierungen und die Abschaffung der Möglichkeit, solche Investitionen komplett auf die Mieter_innen umzulegen. Link zum Original
Kommunale Wohnraumsicherungssysteme werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Kommunale Wohnraumsicherungssysteme sind auszubauen. Link zum Original
Wohnungen im Besitz des Landes oder der Kommunen werden nicht verkauft.
Wortlaut im Programm
Wohnungen, die im Besitz des Landes oder der Kommunen sind, dürfen nicht verkauft werden. Link zum Original
Geförderte Wohnungen stehen allen Berechtigten unabhängig von ihrer Herkunft offen.
Wortlaut im Programm
Geförderte Wohnungen sind allen Berechtigten, unabhängig von ihrer Herkunft, zugänglich zu machen. Auch Arbeitslosigkeit und Verschuldung dürfen kein Ausschlussgrund sein. Link zum Original
Arbeitslosigkeit und Verschuldung sind kein Ausschlussgrund für geförderte Wohnungen.
Wortlaut im Programm
Geförderte Wohnungen sind allen Berechtigten, unabhängig von ihrer Herkunft, zugänglich zu machen. Auch Arbeitslosigkeit und Verschuldung dürfen kein Ausschlussgrund sein. Link zum Original
Städte und Gemeinden werden verpflichtet, jedem registrierten Sozialwohnungsberechtigten mindestens einmal jährlich ein Wohnungsangebot zu machen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Städte und Gemeinden verpflichten, jedem bei ihnen registrierten Sozialwohnungsberechtigten mindestens einmal jährlich ein Wohnungsangebot zu unterbreiten. Link zum Original
Die Landesregierung wirkt darauf hin, dass Wohnungen in öffentlichem Besitz nicht zwangsgeräumt werden.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung muss darauf hinwirken, dass Wohnungen im öffentlichen Besitz nicht zwangsgeräumt werden. Link zum Original
Kein Haushalt soll mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden müssen.
Wortlaut im Programm
Ziel hessischer Wohnungspolitik muss es sein, dass kein Haushalt mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für Miete und Mietnebenkosten aufwenden muss. Link zum Original
Alle Kommunen sollen einen verbindlichen Mietspiegel erstellen.
Wortlaut im Programm
Um Mietwucher zu verhindern und überhöhte Mieten zu unterbinden, werden wir auf alle Kommunen einwirken, einen verbindlichen Mietspiegel zu erstellen. Link zum Original
Das Gesetz gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um die Umwandlung von Wohnungen in profitabler vermietbare Büros zu unterbinden, wollen wir das Gesetz gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum wieder einführen. Link zum Original
Bei unangemessen lange leerstehenden Wohn- und Bürogebäuden können die Immobilien unter öffentliche Verwaltung gestellt oder enteignet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die gesetzlichen Möglichkeiten erweitern, um bei unangemessen lange leerstehenden Wohn- und Bürogebäuden die Immobilien unter öffentliche Verwaltung zu stellen oder zu enteignen. Bei Haus- und Wohnungsbesetzungen in solchen Gebäuden müssen sich die öffentlichen Stellen im Dialog mit den Betroffenen bemühen, eine sinnvolle legale Nutzung der Räume mit Mietverträgen zu ermöglichen. Link zum Original
Bei Besetzungen leerstehender Gebäude bemühen sich öffentliche Stellen im Dialog um eine legale Nutzung mit Mietverträgen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die gesetzlichen Möglichkeiten erweitern, um bei unangemessen lange leerstehenden Wohn- und Bürogebäuden die Immobilien unter öffentliche Verwaltung zu stellen oder zu enteignen. Bei Haus- und Wohnungsbesetzungen in solchen Gebäuden müssen sich die öffentlichen Stellen im Dialog mit den Betroffenen bemühen, eine sinnvolle legale Nutzung der Räume mit Mietverträgen zu ermöglichen. Link zum Original
Studentenwerke und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften werden finanziell in die Lage versetzt, allen Studierenden mit Bedarf einen Wohnheimplatz anzubieten.
Wortlaut im Programm
Studentenwerke und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften wie die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt müssen schnell finanziell in die Lage versetzt werden, allen Studierenden, die einen Wohnheimplatz in Anspruch nehmen wollen, geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Wohnungsgesellschaften werden nicht verkauft.
Wortlaut im Programm
keinen Verkauf von Wohnungsgesellschaften; Link zum Original
Die höchstzulässige Miete im sozialen Wohnungsbau wird auf 85 Prozent der örtlichen Vergleichsmiete begrenzt.
Wortlaut im Programm
Begrenzung der höchstzulässigen Miete im sozialen Wohnungsbau auf 85% der örtlichen Vergleichsmiete; Link zum Original
Es werden Mieterbeiräte mit Kontrollrechten gegenüber Management und Verwaltung gebildet.
Wortlaut im Programm
Bildung von Mieterbeiräten mit Kontrollrechten gegenüber Management und Verwaltung; Link zum Original
Jährlich werden 4.000 neue Sozialwohnungen mit Schwerpunkt in den Ballungsräumen gebaut.
Wortlaut im Programm
einen Neueinstieg in den Sozialen Wohnungsbau durch den Bau von jährlich 4.000 neuen Sozialwohnungen mit Schwerpunkt in den Ballungsräumen; Link zum Original
Das Land fördert genossenschaftliche Mieter- und Wohnungsbaumodelle finanziell.
Wortlaut im Programm
finanzielle Landesförderung genossenschaftlicher Mieter- und Wohnungsbaumodelle; Link zum Original
Jährlich entstehen 2.000 neue Wohnungen für Studierende.
Wortlaut im Programm
2.000 neue Studierendenwohnungen pro Jahr; Link zum Original
Infrastruktur und Verkehrsanbindung sollen Ghettobildung verhindern und den Individualverkehr vermindern.
Wortlaut im Programm
Infrastruktur und Verkehrsanbindung, die Ghettobildung verhindert und Individualverkehr vermindert; Link zum Original
Integrierte Wohnprojekte für alte und behinderte Menschen werden intensiv gefördert.
Wortlaut im Programm
intensive Förderung von integrierten Wohnprojekten für alte und behinderte Menschen. Link zum Original
Die Kosten der energetischen Sanierung werden zu je einem Drittel von Vermietern, Mietern und öffentlichen Mitteln getragen.
Wortlaut im Programm
Die Kosten für die energetische Sanierung dürfen nicht allein auf Mieter_innen abgewälzt werden. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass diese Kosten zu je einem Drittel von Vermietern, Mietern und öffentlichen Mitteln finanziert werden. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum steht allen zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.