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SPD · Gerechtigkeit macht stark.

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Hessen 2013 · Original

Das Programm enthält 73 von 1.448 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 73
  1. Beim Kraftwerk Staudinger werden Vollzugsdefizite im Umweltrecht beseitigt und die Kontrolle der Gesundheits- und Umweltauswirkungen sichergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei den bestehenden Blöcken des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg werden wir die bestehenden Vollzugsdefizite im Umweltrecht auflösen und so eine vollständige Kontrolle der gesundheitlichen und umweltbezogenen Auswirkungen durch den Anlagenbetreiber sicherstellen. Link zum Original
  2. Die unterirdische CO2-Speicherung (CCS) wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Techniken wie die Verpressung von CO2 in den Boden (CCS) oder wie die derzeit in Nordhessen geplante Suche nach Erdgas durch das Verpressen von Chemikalien ins Erdreich, dem sogenannten Fracking-Verfahren, dessen Folgen für Mensch und Umwelt noch gar nicht abzusehen sind, lehnen wir ebenfalls ab. Link zum Original
  3. Die Erdgassuche durch Fracking wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Techniken wie die Verpressung von CO2 in den Boden (CCS) oder wie die derzeit in Nordhessen geplante Suche nach Erdgas durch das Verpressen von Chemikalien ins Erdreich, dem sogenannten Fracking-Verfahren, dessen Folgen für Mensch und Umwelt noch gar nicht abzusehen sind, lehnen wir ebenfalls ab. Link zum Original
  4. Vergabe und Nutzung der Wasserrechte werden überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden auch die Vergabe und die Nutzung der Wasserrechte auf den Prüfstand stellen. Link zum Original
  5. Maßnahmen zur Verringerung von CO2- und Luftschadstoffemissionen des Verkehrs werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Maßnahmen zur Verringerung der sonstigen Emissionen von Verkehr (CO2, Luftschadstoffe) werden wir ebenso unterstützen. Link zum Original
  6. Bei den Lärmobergrenzen wird auch der Schutz vor anderen Lärmquellen berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei muss auch der Schutz vor anderen Lärmquellen mitberücksichtigt werden. Link zum Original
  7. Die ICAO-Verhandlungen zum CO2-Zertifikatehandel werden kritisch beobachtet, und nicht jedes Ergebnis wird akzeptiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Verhandlungen der ICAO zum CO2-Zertifikatehandel kritisch beobachten und nicht jedes Verhandlungsergebnis akzeptieren. Link zum Original
  8. Projekte, die den persönlichen Energieverbrauch direkt beeinflussen, werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen darüber hinaus Projekte fördern, die direkt den persönlichen Energieverbrauch beeinflussen. Link zum Original
  9. Das Land begleitet die Pflege und Nutzung der Kulturlandschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Anpassungs- und Entwicklungsprozesse bei der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung ebenso begleiten wie die Pflege und Nutzung der Kulturlandschaft. Link zum Original
  10. Ressourcenschutz und Biodiversität erhalten in Hessen einen hohen Stellenwert.

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    Wortlaut im Programm
    Hessen ist ein bevölkerungsreiches und wirtschaftlich gut aufgestelltes Land – in dem Ressourcenschutz und Biodiversität einen hohen Stellenwert erhalten müssen. Link zum Original
  11. Wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze und Einzelinteressen werden mit Umwelt und Natur in Einklang gebracht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bringen die wirtschaftliche Stärke, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Interessen Einzelner und Aller in Einklang mit Umwelt und Natur. Link zum Original
  12. Der Natur wird durch Schutz und entsprechende Behandlung wieder zu ihrem Recht verholfen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Natur muss durch Schutz und entsprechende Behandlung wieder zu ihrem Recht verholfen werden. Link zum Original
  13. Naturschutz wird nicht nach Kassenlage betrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Es darf deshalb keinen n aturschutz nach Kassenlage geben! Link zum Original
  14. Natur und Landschaft im besiedelten und unbesiedelten Bereich werden so behandelt, dass Naturhaushalt, Naturgüter und Artenvielfalt nachhaltig gesichert sind.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel muss es sein, Natur und Landschaft sowohl im besiedelten als auch im unbesiedelten Bereich so zu behandeln, dass die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Vielfalt und Eigenart der Pflanzen- und Tierwelt um ihrer selbst willen, aber auch als Lebensgrundlage des Menschen, nachhaltig gesichert sind. Link zum Original
  15. Das Land fördert Lehr- und Lernprojekte zum Umgang mit der Natur in Schulangeboten und außerschulischer Jugendbildung.

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    Wortlaut im Programm
    Der Umgang mit der Natur ist erlernbar. Das Land steht hier in der Pflicht und muss entsprechende l ehr- und l ernprojekte, integriert in Schulangeboten und außerschulische Jugendbildung, fördern und ihnen den notwendigen Stellenwert geben. Link zum Original
  16. Der ehrenamtliche Naturschutz wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört, den ehrenamtlichen n aturschutz zu fördern. Link zum Original
  17. Ehrenamtliche Naturschützer werden an Verwaltungsverfahren beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz der Natur wäre ohne die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen bei Weitem nicht so weit, wie er heute ist. Diese Arbeit wollen wir unterstützen. Zu dieser Arbeit gehören auch die Beteiligung an Verwaltungsverfahren und das Instrument der Verbandsklage. Link zum Original
  18. Das Instrument der Verbandsklage im Naturschutz bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz der Natur wäre ohne die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen bei Weitem nicht so weit, wie er heute ist. Diese Arbeit wollen wir unterstützen. Zu dieser Arbeit gehören auch die Beteiligung an Verwaltungsverfahren und das Instrument der Verbandsklage. Link zum Original
  19. Synergieeffekte zwischen Erneuerbaren Energien und Naturschutz werden genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen die möglichen Synergieeffekte des Zusammenspiels von Erneuerbarer Energie und Naturschutz nutzen. Link zum Original
  20. Es wird stets geprüft, inwiefern Naturschutzprojekte zusammen mit Energieprojekten umgesetzt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb soll stets geprüft werden, inwiefern Naturschutzprojekte zusammen mit Energieprojekten umgesetzt werden können. Link zum Original
  21. Eine Einschränkung des Naturschutzes zur Beschleunigung des Netzausbaus wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Einschränkung des Naturschutzes unter dem Vorwand der Beschleunigung des Netzausbaus darf es nicht geben. Link zum Original
  22. Zum Erhalt der typischen Natur Hessens wird ein Landschaftsprogramm aufgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Hessens typische Natur erhalten und dafür ein l andschaftsprogramm auf den Weg bringen. Link zum Original
  23. Wichtige Biotope werden bewahrt, vergrößert und vernetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch, wichtige Biotope zu bewahren, zu vergrößern und zu vernetzen. Link zum Original
  24. Das Biosphärenreservat Rhön wird in Ausrichtung und Weiterentwicklung umfassend unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Biosphärenreservat Rhön erfährt eine umfassende Unterstützung in seiner Ausrichtung und Weiterentwicklung. Link zum Original
  25. Die Dienst- und Fachaufsicht wird dem für Naturschutz zuständigen Ministerium zugeordnet.

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    Wortlaut im Programm
    Das Biosphärenreservat Rhön erfährt eine umfassende Unterstützung in seiner Ausrichtung und Weiterentwicklung. Die Dienst- und Fachaufsicht wird dem für Naturschutz zuständigen Ministerium zugeordnet. Link zum Original
  26. Die Rechte der Naturschutzbeiräte werden wieder ausgeweitet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Rechte der Naturschutzbeiräte wieder ausweiten und auch wieder Beiräte bei den oberen Naturschutzbehörden einrichten. Link zum Original
  27. Bei den oberen Naturschutzbehörden werden wieder Beiräte eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Rechte der Naturschutzbeiräte wieder ausweiten und auch wieder Beiräte bei den oberen Naturschutzbehörden einrichten. Link zum Original
  28. Die Landesstiftungen „Hessischer Naturschutz“ und „NATURA 2000“ werden in Ausrichtung und Finanzausstattung überprüft, um mehr Projekte ehrenamtlicher Naturschützer zu fördern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesstiftungen „Hessischer Naturschutz“ und „NATURA 2000“ werden hinsichtlich ihrer Ausrichtungen und finanziellen Ausstattungen überprüft, mit dem Ziel die Handlungsfähigkeit und Effektivität zu verbessern: Durch die Stiftungen können weit mehr Projekte der ehrenamtlichen Naturschützer gefördert werden. Link zum Original
  29. Die Stiftung „NATURA 2000“ wird für Maßnahmen außerhalb des Vertragsnaturschutzes im Wald geöffnet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stiftung „NATURA 2000“ soll auch für Maßnahmen außerhalb des Vertragsnaturschutzes im Wald geöffnet werden. Link zum Original
  30. Die Ausweisung neuer Naturschutzgebiete wird gleichrangig mit dem Vertragsnaturschutz behandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausweisung von neuen Naturschutzgebieten wird gleichrangig mit dem Vertragsnaturschutz behandelt. Link zum Original
  31. Die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes wird erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes ist zu erhalten. Link zum Original
  32. Auf Chemieeinsätze im Wald wird weitgehend verzichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen einen weitgehenden Verzicht auf Chemieeinsätze im Wald. Link zum Original
  33. Zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie werden Waldflächen von Hessen-Forst aus der Bewirtschaftung genommen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie werden wir Waldflächen des Hessen-Forsts aus der Bewirtschaftung herausnehmen. Link zum Original
  34. Die Naturparks in Hessen erhalten einen besonderen Schutz.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 93 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Naturparks in Hessen verdienen einen besonderen Schutz, ihr Besuch muss weiter kostenlos möglich sein. Link zum Original
  35. Der Besuch der Naturparks bleibt kostenlos.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 93 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Naturparks in Hessen verdienen einen besonderen Schutz, ihr Besuch muss weiter kostenlos möglich sein. Link zum Original
  36. Die Projekte der Naturparks für Naturschutz und Regionalförderung werden gebündelt und anderen Regionen zur Verfügung gestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die guten Projekte der Naturparks für den Naturschutz und die Regionalförderung müssen gebündelt und anderen Regionen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
  37. Die weitere Ausweisung von Naturparks wird bei entsprechenden regionalen Initiativen unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen die weitere Ausweisung von n aturparks bei entsprechenden Initiativen aus den hessischen Regionen. Link zum Original
  38. Die Nationalpark-Region Kellerwald-Edersee wird zu einer hessenweiten Modellregion für Naturtourismus und Nachhaltigkeit entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Entwicklung der Nationalpark- Region Kellerwald-Edersee mit dem UNESCO - Weltnaturerbe zu einer hessenweiten Modellregion für Naturtourismus und Nachhaltigkeit stärken und aktiv begleiten. Link zum Original
  39. Das Biosphärenreservat Rhön wird im Sinne der nachhaltigen Entwicklung weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch das Biosphärenreservat Rhön im Dreiländereck Bayern, Thüringen und Hessen werden wir im Sinne der nachhaltigen Entwicklung weiterentwickeln. Link zum Original
  40. An Bächen und Flüssen werden ungedüngte Uferstreifen eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden an Bächen und Flüssen ungedüngte Uferstreifen einrichten, um die Gewässer vor Schadstoffen zu schützen. Link zum Original
  41. Eine Privatisierung der Wasserversorgung wird ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Eine Privatisierung schließen wir aus. Link zum Original
  42. Natürliche Wasserkreisläufe werden wiederhergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz von Trink- und Grundwasser und allen hessischen Gewässern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Wirtschaft. Deshalb werden wir die natürlichen Wasserkreisläufe wiederherstellen, Fließgewässer wo möglich renaturieren, natürliche Überflutungsräume schaffen und einer Versiegelung der Böden entgegenwirken. Link zum Original
  43. Fließgewässer werden wo möglich renaturiert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 95 ·

    Wortlaut im Programm
    Der Schutz von Trink- und Grundwasser und allen hessischen Gewässern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Wirtschaft. Deshalb werden wir die natürlichen Wasserkreisläufe wiederherstellen, Fließgewässer wo möglich renaturieren, natürliche Überflutungsräume schaffen und einer Versiegelung der Böden entgegenwirken. Link zum Original
  44. Natürliche Überflutungsräume werden geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz von Trink- und Grundwasser und allen hessischen Gewässern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Wirtschaft. Deshalb werden wir die natürlichen Wasserkreisläufe wiederherstellen, Fließgewässer wo möglich renaturieren, natürliche Überflutungsräume schaffen und einer Versiegelung der Böden entgegenwirken. Link zum Original
  45. Der Versiegelung der Böden wird entgegengewirkt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz von Trink- und Grundwasser und allen hessischen Gewässern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Wirtschaft. Deshalb werden wir die natürlichen Wasserkreisläufe wiederherstellen, Fließgewässer wo möglich renaturieren, natürliche Überflutungsräume schaffen und einer Versiegelung der Böden entgegenwirken. Link zum Original
  46. Die Versalzung von Werra und Weser wird unter Ausgleich von wirtschaftlichen Interessen, Arbeitsplätzen und Gewässerschutz abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die Versalzung von Werra und Weser abgebaut wird – und zwar so, dass wirtschaftliche Interessen, Arbeitsplätze und der Umwelt- und Gewässerschutz in Einklang gebracht werden. Link zum Original
  47. Das Auslaufen der Versenkerlaubnis für Salzabwässer der Kaliindustrie und die schrittweise Reduzierung der Salzabwässer werden begrüßt.

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    Wortlaut im Programm
    Daher begrüßen wir das Auslaufen der Versenkerlaubnis für Salzabwässer der hessischen Kaliindustrie und die schrittweise Reduzierung der Salzabwässer in Werra und Weser. Link zum Original
  48. Die Empfehlung des Runden Tisches zum Bau einer Salzabwasser-Pipeline zur Nordsee wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die verbindlichen Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie einzuhalten, unterstützen wir die Empfehlung des Runden Tisches „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ zum Bau einer Pipeline zur Nordsee. Link zum Original
  49. Technische Alternativen zur Vermeidung oder Verringerung der Salzfracht werden weiter vorangetrieben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 95 ·

    Wortlaut im Programm
    Technische Alternativen zur Vermeidung oder Verringerung der Salzfracht müssen weiterhin vorangetrieben werden. Link zum Original
  50. Ergebnisse des Runden Tisches zur Wiederaufspiegelung von Flächen im Hessischen Ried werden auf Wirkung, Kosten, Effizienz und Realisierbarkeit überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Mögliche Ergebnisse des derzeit tagenden Runden Tisches zu einer Wiederaufspiegelung einzelner (Wald-)Flächen werden wir im Hinblick auf ihre Wirkung, Kosten, Effizienz und tatsachliche Realisierbarkeit überprüfen. Link zum Original
  51. Die Grundwasserabgabe für Grundstückseigentümer und industrielle Großverbraucher wird wieder eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Grundwasserabgabe für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer und insbesondere industrielle Großverbraucher von Wasser wieder einführen und daraus Einspar- und Umwelt- sowie Energieprogramme finanzieren. Link zum Original
  52. Aus der Grundwasserabgabe werden Einspar-, Umwelt- und Energieprogramme finanziert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 95 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Grundwasserabgabe für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer und insbesondere industrielle Großverbraucher von Wasser wieder einführen und daraus Einspar- und Umwelt- sowie Energieprogramme finanzieren. Link zum Original
  53. Die hessischen Seen bleiben als Lebensraum und Naherholungsgebiet erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die zahlreichen hessischen Seen sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, gleichzeitig dienen sie als Naherholungsgebiet für die Menschen. Diesen Einklang werden wir bewahren und weiter unterstützen. Link zum Original
  54. Öffentliche Hand, Wirtschaft und Einzelne sind für saubere Luft auch in Großstädten verantwortlich.

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    Wortlaut im Programm
    Die öffentliche Hand, die Wirtschaft und jeder Einzelne sind in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass wir saubere Luft zum Atmen auch in unseren Großstädten und Ballungszentren haben. Link zum Original
  55. Die Luftqualität wird mit verbindlichen Luftreinhalteplänen verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden mit verbindlichen l uftreinhalteplänen für eine Verbesserung der Luftqualität sorgen. Link zum Original
  56. Umweltzonen werden genehmigt, wenn Kommunen sie als Teil ihrer Luftreinhaltepläne fordern.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 95 ·

    Wortlaut im Programm
    Um dieses Ziel zu erreichen und die Feinstaub- und Stickoxidbelastung zu verringern, kann die Einrichtung von Umweltzonen eine von mehreren wirksamen Maßnahmen sein. Sollten Kommunen die Einrichtung solcher Zonen als Teil ihrer Luftreinhaltepläne fordern, werden wir diese daher genehmigen. Link zum Original
  57. Die Landesverwaltung senkt den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge schrittweise bei Neubeschaffungen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesverwaltung wird mit gutem Beispiel vorangehen und den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge im Zuge von Neubeschaffungen sukzessive senken. Link zum Original
  58. Das Landesamt für Umwelt und Geologie wird gestärkt, damit Umweltbelastungen früh erkannt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden das Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) weiter stärken, damit Umweltbelastungen früh erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Link zum Original
  59. Für gefährliche Abfälle und Sondermüll in Hessen sollen effektive Kontrollmöglichkeiten geschaffen werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 96 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine SPD-geführte Landesregierung wird daher geeignete Schritte ergreifen, um effektive Kontrollmöglichkeiten insbesondere von gefährlichen Abfällen und Sondermüll in Hessen zu schaffen. Link zum Original
  60. Zur Minimierung von Mülltourismus soll eine kontrollierende Clearingstelle geschaffen werden, die qualitätsgleichen Müll tauschbar macht.

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    Wortlaut im Programm
    Um überflüssigen Mülltourismus zu minimieren, wollen wir eine kontrollierende Clearingstelle schaffen, die qualitätsgleichen Müll tauschbar macht. Link zum Original
  61. Durch mehr Aufklärung über Halterwissen und Halterverantwortung sollen gemeinsam mit Tierschutz, Kommunen und Zoologischen Betrieben Tierschutzfälle vorgebeugt und der karitative Tierschutz entlastet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 97 ·

    Wortlaut im Programm
    Mit mehr Aufklärung über notwendiges Halterwissen und Halterverantwortung wollen wir in Zusammenarbeit mit Tierschutz, Kommunen und den Zoologischen Betrieben in Hessen Tierschutz - fällen stärker vorbeugen und die notorische Überinanspruchnahme des karitativen Tierschutzes eindämmen. Link zum Original
  62. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund soll es mehr ehrenamtliche Tierschutzpädagoginnen und -pädagogen geben.

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    Wortlaut im Programm
    In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund wollen wir für mehr ehrenamtliche Tierschutzpädagoginnen und -pädagogen sorgen. Link zum Original
  63. Mit den hessischen Kommunen soll eine Lösung der Fundtierregelung gefunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Neben der Stärkung der Halterverantwortung im Bereich der Hunde und Katzen wollen wir mit den hessischen Kommunen eine Lösung der sogenannten Fundtierregelung finden. Link zum Original
  64. Landesregelungen rund um den Hund mit Pflichtenaufklärung sowie Chip- und Registrierpflicht sollen die Tierheime finanziell entlasten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 97 ·

    Wortlaut im Programm
    Sachgerechtere Landesregelungen rund um den Hund (Pflichtenaufklärung, Chip- und Registrierpflicht) sollen den Tierheimen die mehr als drei Millionen Euro für die Überforderungsabgaben abnehmen. Link zum Original
  65. Gemeinsam mit Tierschutz, Tierhandel, Futtermittelindustrie und Kommunen wird eine Stiftung zur Unterstützung der Tierheime eingerichtet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 97 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir sprechen uns dafür aus, im Einvernehmen zwischen der Landesregierung, dem Tierschutz und dem Tierhandel, der Futtermittelindustrie sowie den hessischen Kommunen eine Stiftung einzurichten, mit deren Erträgen die Tierheime unterstützt werden können. Link zum Original
  66. Das hessische Jagdrecht soll alle Interessen grundrechtskonform abgleichen und den Tierschutz berücksichtigen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns dafür einsetzen, dass das hessische Jagdrecht einen grundrechtskonformen Abgleich aller Interessensaspekte vornimmt und den Tierschutz nicht vernachlässigt. Link zum Original
  67. Tierversuche sollen schrittweise durch alternative Versuchsanordnungen ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben einen schrittweisen Ersatz von Tierversuchen durch alternative Versuchsanordnungen an. Link zum Original
  68. Die Ethikkommissionen werden paritätisch mit Tierschutz und Tiernutzern gegen angemessene Aufwandsentschädigung besetzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 97 ·

    Wortlaut im Programm
    Bis dahin wollen wir eine paritätische Besetzung der Ethikkommissionen durch den Tierschutz und die Tiernutzer – gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung – sowie eine Berufungsstelle für einvernehmliche Voten gegen einen Tierversuch. Link zum Original
  69. Für einvernehmliche Voten gegen einen Tierversuch wird eine Berufungsstelle eingerichtet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 97 ·

    Wortlaut im Programm
    Bis dahin wollen wir eine paritätische Besetzung der Ethikkommissionen durch den Tierschutz und die Tiernutzer – gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung – sowie eine Berufungsstelle für einvernehmliche Voten gegen einen Tierversuch. Link zum Original
  70. Ein Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzverbände wird erneut in den Landtag eingebracht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Dem Tierschutz fehlt bis heute das Verbandsklagerecht. Vor diesem Hintergrund werden wir unseren mit den Verbänden entwickelten Gesetzentwurf für ein Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzverbände (TierschutzVMGHessen) erneut in den Hessischen Landtag einbringen. Link zum Original
  71. Eine Erweiterung der Rechte der Landestierschutzbeauftragten und des Landestierschutzbeirates wird geprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Es wird geprüft, die Rechte der l andestierschutzbeauftragten und des l andestierschutzbeirates zu erweitern, weiterhin, die mündliche Einbringung des jährlichen Tierschutzberichts ins Parlament und die Ausgestaltung einer Clearingstelle für Tierschutzkontrollkonflikte. Link zum Original
  72. Eine mündliche Einbringung des jährlichen Tierschutzberichts ins Parlament wird geprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Es wird geprüft, die Rechte der l andestierschutzbeauftragten und des l andestierschutzbeirates zu erweitern, weiterhin, die mündliche Einbringung des jährlichen Tierschutzberichts ins Parlament und die Ausgestaltung einer Clearingstelle für Tierschutzkontrollkonflikte. Link zum Original
  73. Die Einrichtung einer Clearingstelle für Tierschutzkontrollkonflikte wird geprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Es wird geprüft, die Rechte der l andestierschutzbeauftragten und des l andestierschutzbeirates zu erweitern, weiterhin, die mündliche Einbringung des jährlichen Tierschutzberichts ins Parlament und die Ausgestaltung einer Clearingstelle für Tierschutzkontrollkonflikte. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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