Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bundestagswahl 22.09.2013 · beschlossen 16.06.2013 · Original
Das Programm enthält 72 von 1.647 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 72Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 93Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 72
Die natürlichen Lebensgrundlagen werden erhalten und für künftige Generationen verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten und für künftige Generationen wieder verbessern. Link zum Original
Der ökologische Umbau muss sozial gerecht gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Gerecht ist der ökologische Umbau nur, wenn er auch sozial ist. Link zum Original
Der ökologische Umbau wird vorangebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen öffentliche und soziale Dienstleistungen ausbauen und den ökologischen Umbau voran bringen und so mit guter Arbeit Erwerbslosigkeit abbauen. Link zum Original
Wirtschaft und Gesellschaft werden ökologisch umgebaut, mit der sozialen Frage im Zentrum.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Wirtschaft und Gesellschaft ökologisch umbauen und dabei die soziale Frage ins Zentrum des Umbaus rücken. Link zum Original
Öffentliche Dienstleistungen erfüllen hohe Umweltstandards.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Dienstleistungen müssen einem hohen Umweltstandard gerecht werden. Link zum Original
Die Folgen des Klimawandels für Landwirtschaft, Wasserressourcen und Lebensräume werden solidarisch und global bewältigt.
Wortlaut im Programm
Die Herausforderungen, die der Klimawandel für Landwirtschaft, Wasserressourcen und Lebensräume hat, müssen solidarisch und global gelöst werden. Link zum Original
Die deutschen Klimafinanztransfers steigen bis 2020 auf sieben Milliarden Euro jährlich, zusätzlich zur Entwicklungszusammenarbeit.
Wortlaut im Programm
Die Klimafinanztransfers Deutschlands sollen bis 2020 auf sieben Milliarden Euro jährlich ansteigen und zusätzlich zur bestehenden Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt werden. Link zum Original
Die Zusage von jährlich 500 Millionen Euro für internationalen Biodiversitäts- und Waldschutz wird eingehalten.
Wortlaut im Programm
Daneben muss die Zusage der Bundesregierung aus dem Jahr 2008 über jährlich 500 Mio. Euro für den internationalen Biodiversitäts- und Waldschutz eingehalten werden. Link zum Original
Durch teurere Rohstoffe soll ressourcensparende Produktion vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig soll durch eine Verteuerung der Rohstoffe auch eine ressourcensparende Produktion forciert werden. Link zum Original
Der Treibhausgasausstoß in Deutschland wird bis 2020 gegenüber 1990 halbiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Treibhausgasausstoß in Deutschland bis 2020 gegenüber 1 990 halbieren, bis 2050 um mindestens 90 Prozent reduzieren und dies in einem Klimaschutzgesetz festschreiben. Link zum Original
Der Treibhausgasausstoß in Deutschland wird bis 2050 um mindestens 90 Prozent gegenüber 1990 gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Treibhausgasausstoß in Deutschland bis 2020 gegenüber 1 990 halbieren, bis 2050 um mindestens 90 Prozent reduzieren und dies in einem Klimaschutzgesetz festschreiben. Link zum Original
Die Klimaziele werden in einem Klimaschutzgesetz festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Treibhausgasausstoß in Deutschland bis 2020 gegenüber 1 990 halbieren, bis 2050 um mindestens 90 Prozent reduzieren und dies in einem Klimaschutzgesetz festschreiben. Link zum Original
Der Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen sinkt insgesamt.
Wortlaut im Programm
Es reicht nicht, auf regenerative Energien umzusteigen: Der Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen muss insgesamt sinken, auch der Verbrauch von Ressourcen und Energie muss global bis Mitte des Jahrhunderts mehr als halbiert werden. Link zum Original
Der Verbrauch von Ressourcen und Energie wird global bis Mitte des Jahrhunderts mehr als halbiert.
Wortlaut im Programm
Es reicht nicht, auf regenerative Energien umzusteigen: Der Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen muss insgesamt sinken, auch der Verbrauch von Ressourcen und Energie muss global bis Mitte des Jahrhunderts mehr als halbiert werden. Link zum Original
Für den Umbau der Industrie werden verbindliche ökologische Zielvorgaben und mehrjährige Stufenpläne festgelegt.
Wortlaut im Programm
Für diesen Umbau der Industrie brauchen wir verbindliche ökologische Zielvorgaben und mehrjährige Stufenpläne. Link zum Original
Ein Instrumentenmix aus Anreizen, Geboten, Verboten und Transparenz belohnt Ressourcenschonung und bestraft oder unterbindet Ressourcenverschwendung.
Wortlaut im Programm
Ein Instrumentenmix aus Anreizen, Geboten, Verboten und Transparenz soll die Schonung von Ressourcen belohnen und deren Verschwendung bestrafen bzw. unterbinden. Link zum Original
Sollbruchstellen in Produkten werden gesetzlich verboten.
Wortlaut im Programm
Zur Abfallvermeidung und für mehr Verbraucherschutz sind Garantie- und Gewährleistungspflichten zu verlängern und Sollbruchstellen gesetzlich zu verbieten. Link zum Original
Die Flut von Prospekten, Broschüren und anderen Werbepapieren wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen die ständige Flut von Prospekten, Broschüren, Zeitschriften u. a. Werbepapieren, die die Verbraucherin und den Verbraucher zum Kaufen animieren sollen, meist aber ungelesen in den Abfall befördert werden. Link zum Original
Die Produktverantwortung für den gesamten Lebenszyklus wird auf mehr Produktgruppen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Unternehmen sollten künftig für mehr Produktgruppen als bislang die sogenannte Produktverantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihres Produktes übernehmen müssen. Link zum Original
Firmen müssen Produkte nach Ende ihrer Lebensdauer zurücknehmen und verwerten.
Wortlaut im Programm
Unternehmen sollten künftig für mehr Produktgruppen als bislang die sogenannte Produktverantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihres Produktes übernehmen müssen. Firmen müssen dann Produkte nach ihrer Lebensdauer zurücknehmen und einer Verwertung zuführen. Link zum Original
Unternehmen werden verpflichtet, Energie- und Rohstoffmanagementsysteme zu unterhalten.
Wortlaut im Programm
Unternehmen müssen verpflichtet werden, sinnvolle Energie- und Rohstoffmanagementsysteme zu unterhalten und deren Ergebnisse öffentlich zugänglich zu bilanzieren. Link zum Original
Unternehmen werden verpflichtet, die Ergebnisse ihres Energie- und Rohstoffmanagements öffentlich zu bilanzieren.
Wortlaut im Programm
Unternehmen müssen verpflichtet werden, sinnvolle Energie- und Rohstoffmanagementsysteme zu unterhalten und deren Ergebnisse öffentlich zugänglich zu bilanzieren. Link zum Original
Bei der Kontrolle von Vorschriften erhalten Bürgerinnen und Bürger mehr Mitspracherechte.
Wortlaut im Programm
Für die Kontrolle, ob Vorschriften und Vorgaben eingehalten werden, brauchen wir mehr Mitspracherechte der Bürgerinnen und Bürger sowie personell und fachlich gut ausgestattete Umweltbehörden. Link zum Original
Umweltbehörden werden personell und fachlich gut ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Für die Kontrolle, ob Vorschriften und Vorgaben eingehalten werden, brauchen wir mehr Mitspracherechte der Bürgerinnen und Bürger sowie personell und fachlich gut ausgestattete Umweltbehörden. Link zum Original
Unternehmen werden verpflichtet, ihre Produkte innerhalb von drei Jahren am Standard des jeweils effizientesten Geräts auszurichten (Top-Runner-Modell).
Wortlaut im Programm
Unternehmen werden verpflichtet, ihre Produkte innerhalb von drei Jahren am Standard des jeweils effizientesten Gerätes zu orientieren, um sie kontinuierlich zu verbessern (»Top-Runner-Modell« ). Link zum Original
Auf EU-Ebene wird eine Mengenregulierung für Import und Förderung ausgewählter Rohstoffe zur Diskussion gestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein System in die Diskussion bringen, das beim Import und bei der Förderung ausgewählter Rohstoffe auf EU-Ebene eine Mengenregulierung etabliert. Link zum Original
Im industriellen Sektor und im Bausektor werden Stoffströme im Kreislauf geführt und Abfallstoffe wieder zu Ausgangsstoffen.
Wortlaut im Programm
Auch im industriellen Sektor und im Bausektor sollen künftig Stoffströme im Kreislauf gefahren und Abfallstoffe aus Produktion und Konsumtion wieder Ausgangsstoffe für Produktion und Wiederverwendung werden. Link zum Original
Risiko- und Folgenabschätzungen sind fester Bestandteil der Entwicklung von Verfahren, Technologien, Materialien und Produkten.
Wortlaut im Programm
Abschätzungen zu Risiken und Folgen sind integraler Bestandteil der Entwicklung von Verfahren, Technologien, Materialien und Produkten. Link zum Original
Das Bundesberggesetz wird so reformiert, dass der Vorrang von Konzern- und Rohstoffinteressen vor Umwelt und Bevölkerung entfällt.
Wortlaut im Programm
Um bis dahin die gravierenden Folgen des Abbaus von Braunkohle zu begrenzen, erneuern wir unsere Forderung nach Änderung des Bundesberggesetzes: Es ist so zu reformieren, dass der im geltenden Recht verankerte Vorrang der Interessen der Konzerne und der Rohstoffgewinnung vor den Interessen der Umwelt und Bevölkerung gebrochen wird. An dessen Stelle sollen Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfungen und entsprechende Beteiligungs-, Informations- und Klagerechte treten. Link zum Original
Für Rohstoffabbau unter besiedelten Gebieten ist ein besonderer Nachweis der Erforderlichkeit vorzulegen.
Wortlaut im Programm
Beim Rohstoffabbau unter besiedelten Gebieten ist der besondere Nachweis der Erforderlichkeit vorzulegen. Link zum Original
Unternehmen erhalten verbindliche gesetzliche Vorgaben zur Minimierung ihres Energieverbrauchs.
Wortlaut im Programm
Unternehmen müssen verbindliche gesetzliche Vorgaben erhalten, damit sie den Energieverbrauch minimieren. Link zum Original
Energieversorger werden verpflichtet, bei ihren Kunden jährliche Energieeinsparungen von 1,5 Prozent zu erzielen.
Wortlaut im Programm
Energieversorger sollen verpflichtet werden, jährliche Energieeinsparungen von 1,5 Prozent bei ihren Kunden zu erzielen. Link zum Original
Für das Energiesparen von Privathaushalten, Unternehmen und öffentlicher Verwaltung wird ein Energiesparfonds eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Für das Energiesparen privater Haushalte, von Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung soll ein Energiesparfonds eingerichtet werden. Dieser soll mit jährlich 2,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Link zum Original
Der Energiesparfonds wird jährlich mit 2,5 Milliarden Euro ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Für das Energiesparen privater Haushalte, von Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung soll ein Energiesparfonds eingerichtet werden. Dieser soll mit jährlich 2,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Link zum Original
Für einkommensschwache Haushalte werden spezielle Energiespar-Förderprogramme aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere sollen spezielle Förderprogramme für einkommensschwache Haushalte aufgelegt werden. Link zum Original
Die unterirdische Verpressung von CO2 (CCS) wird verboten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass sowohl die unterirdische Verpressung von CO 2 (CCS) als auch die Erdgasförderung mittels Verpressung giftiger Chemikalien in den Untergrund (Fracking) verboten wird. Link zum Original
Feinstaub- und Stickoxidgrenzwerte werden konsequent durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Kfz-Steuer für neu angeschaffte Fahrzeuge wollen wir auf ökologische Kriterien umstellen und die Einhaltung von Feinstaub- und Stickoxidgrenzwerten konsequent durchsetzen. Link zum Original
Auf europäischer Ebene wird für Neuwagen ab 2025 ein CO2-Grenzwert von höchstens 60 Gramm pro Kilometer festgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auf europäischer Ebene für die Festlegung eines CO 2 -Grenzwertes für Neuwagen von maximal 60 Gramm CO 2 pro Kilometer für 2025 ein. Link zum Original
Der Import von Agrotreibstoff wird verboten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will den Import von Agrotreibstoff verbieten, weil er die Nahrungsmittelproduktion in Ländern des globalen Südens verdrängt, so den Hunger befördert und wertvolle Wälder und andere Biotope zerstört. Link zum Original
Verkehrslärm an bestehenden Verkehrswegen und Flugplätzen wird durch strenge Grenzwerte und aktiven Lärmschutz deutlich verringert.
Wortlaut im Programm
An bestehenden Verkehrswegen und Flugplätzen muss Verkehrslärm durch strenge Grenzwerte und aktiven Lärmschutz deutlich verringert werden. Link zum Original
Ein verbindliches Lärmschutzgesetz enthält wirksame Vorgaben zur Reduzierung von Umgebungs-, Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert wirksame Vorgaben für die Reduzierung von Umgebungslärm, Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm in einem verbindlichen Lärmschutzgesetz sowie eine deutliche Aufstockung der Mittel für den Lärmschutz. Link zum Original
Die Mittel für den Lärmschutz werden deutlich aufgestockt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert wirksame Vorgaben für die Reduzierung von Umgebungslärm, Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm in einem verbindlichen Lärmschutzgesetz sowie eine deutliche Aufstockung der Mittel für den Lärmschutz. Link zum Original
Bestimmte Lebensweisen werden nicht vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will keine bestimmten Lebensweisen vorschreiben, es gibt viele ökologische Lebensstile. Link zum Original
Der ökologische Fußabdruck soll perspektivisch nicht mehr als 1,5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr betragen.
Wortlaut im Programm
Entscheidend ist aber, dass der ökologische Fußabdruck im global zulässigen Rahmen bleibt, perspektivisch also nicht mehr als 1 ,5 t CO 2 pro Kopf und Jahr verursacht. Link zum Original
Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass ein ressourcenleichtes und entschleunigtes Leben für alle attraktiv und machbar wird.
Wortlaut im Programm
Es kommt darauf an, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass ein ressourcenleichtes und entschleunigtes Leben mit mehr Zeitwohlstand für alle attraktiv und machbar wird. Link zum Original
Der Bodenschutz soll in der Bauleitplanung stärker gewichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine stärkere Gewichtung des Bodenschutzes in der Bauleitplanung und eine Vorbildrolle bei der Begrenzung des Flächenverbrauches für eigene Bauvorhaben als Beitrag zur bundesweiten Erreichung der 30-ha-Grenze für den täglichen Flächenverbrauch. Link zum Original
Der Bund soll bei eigenen Bauvorhaben eine Vorbildrolle bei der Begrenzung des Flächenverbrauchs übernehmen, um die 30-Hektar-Grenze für den täglichen Flächenverbrauch zu erreichen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine stärkere Gewichtung des Bodenschutzes in der Bauleitplanung und eine Vorbildrolle bei der Begrenzung des Flächenverbrauches für eigene Bauvorhaben als Beitrag zur bundesweiten Erreichung der 30-ha-Grenze für den täglichen Flächenverbrauch. Link zum Original
Rechtliche und finanzielle Regelungen, etwa ein Altlastenfonds, sollen die Beseitigung und Revitalisierung gefährlicher Brachen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind ebenso rechtliche und finanzielle Regelungen zur Beseitigung und Revitalisierung von gefährlichen Brachen (Altlastenfonds). Link zum Original
Der Bund soll zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ein nationales Umsetzungsprogramm auflegen, etwa zur Renaturierung von Bundeswasserstraßen.
Wortlaut im Programm
Da die Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (guter ökologischer Zustand der Gewässer bis 20 18) gefährdet ist, muss der Bund ein nationales Umsetzungsprogramm, z. B. zur Renaturierung von Bundeswasserstraßen, auflegen. Link zum Original
Die nationale Meeresschutzstrategie soll durch konkrete, finanziell ausgestattete Aktionspläne und Maßnahmen untersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die nationale Meeresschutzstrategie muss durch konkrete finanziell ausgestattete Aktionspläne und Maßnahmen untersetzt werden. Link zum Original
Der Eintrag von Nitrat in die Gewässer soll vermindert werden.
Wortlaut im Programm
Von besonderer Aktualität sind die Verminderung des Eintrages von Nitrat in die Gewässer sowie das Verbot der Einleitung von kaliumbelasteten Abwässern in die Werra und andere Vorfluter. Link zum Original
Die Einleitung kaliumbelasteter Abwässer in die Werra und andere Vorfluter soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Von besonderer Aktualität sind die Verminderung des Eintrages von Nitrat in die Gewässer sowie das Verbot der Einleitung von kaliumbelasteten Abwässern in die Werra und andere Vorfluter. Link zum Original
Der Schutz der Luft vor Feinstaub soll nicht allein den Kommunen überlassen, sondern unter anderem durch die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der Luft vor der Verunreinigung mit Feinstaub kann nicht allein den Kommunen (z. B. durch die Ausweisung von Umweltzonen) überlassen bleiben, sondern muss u. a. durch die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene unterstützt werden. Link zum Original
Für Tierhaltungsanlagen sollen schärfere verbindliche Vorschriften zur Luftfiltration gelten.
Wortlaut im Programm
Die Belastung der Luft mit Emissionen von Feinstaub, Mikroorganismen und Geruchsstoffen aus Tierhaltungen ist durch schärfere verbindliche Vorschriften zur Luftfiltration und die Begrenzung der Größenordnung der Anlagen sowie strengere Abstandsregelungen zu senken. Link zum Original
Die Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und der Verpflichtungen für Natura-2000-Schutzgebiete soll verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und der Verpflichtungen für die europäischen Natura-2000-Schutzgebiete (FFH- und Vogelschutzgebiete) durch Bund, Länder, Kommunen, Unternehmen und Verbände ist unzureichend und muss verstärkt angegangen werden. Link zum Original
Zehn Prozent der öffentlichen Wälder sollen zügig aus der Nutzung genommen werden.
Wortlaut im Programm
So sollte beispielsweise das Ziel der Strategie, zehn Prozent der öffentlichen Wälder aus der Nutzung zu nehmen, zügig umgesetzt werden. Link zum Original
In Natura-2000-Gebieten sollen Nutzungen, die das Schutzgut verschlechtern, etwa Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten oder das Einbringen fremder Arten in Waldschutzgebiete, nicht mehr erlaubt sein.
Wortlaut im Programm
In Natura-2000-Gebieten dürfen Nutzungen, die das Schutzgut verschlechtern, nicht weiter erlaubt sein, etwa Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten oder die Einbringung fremder Arten in Waldschutzgebieten. Link zum Original
Die Verwaltungen der Bundesstraßen und Bundeswasserstraßen sollen der Umweltverträglichkeit ihrer Baumaßnahmen Priorität einräumen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Verwaltungen der Bundesstraßen und Bundeswasserstraßen müssen der Umweltverträglichkeit ihrer Baumaßnahmen Priorität einräumen. Link zum Original
Die Landschaftszerschneidung durch Bundesautobahnen soll durch Wildbrücken minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Landschaftszerschneidung durch Bundesautobahnen ist durch Wildbrücken zu minimieren. Link zum Original
Die Bundeswasserstraßen sollen für wandernde Fische durchgängig gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die Bundeswasserstraßen sind für wandernde Fische durchgängig zu gestalten. Link zum Original
Flussauen sollen wieder als Hochwasserrückhalteflächen dienen und der Artenvielfalt Raum geben.
Wortlaut im Programm
Die Flussauen müssen wieder als Hochwasserrückhalteflächen dienen und der Artenvielfalt Raum geben. Link zum Original
Der Naturschutz soll gestärkt und Naturschutzflächen sollen vor Privatisierung geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Naturschutz stärken und vor der Privatisierung der Flächen schützen. Link zum Original
Geschützte Flächen sollen in öffentlicher Hand bleiben, ausgenommen Flächen im Eigentum von Umwelt- und Naturschutzverbänden.
Wortlaut im Programm
Mit Ausnahme von Umwelt- und Naturschutzverbänden als Eigentümer sollen geschützte Flächen in öffentlicher Hand bleiben. Link zum Original
Das Nationale Naturerbe soll gesichert und um 30.000 Hektar bundeseigene Flächen ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Das Nationale Naturerbe ist zu sichern und um 30 000 Hektar bundeseigene Flächen auszuweiten. Link zum Original
Zur Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen soll ein Natur-Erbe-Fonds geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Für die Finanzierung der Maßnahmen sollte ein »Natur-Erbe-Fonds« geschaffen werden. Link zum Original
Die Bundesländer sollen bei der Umsetzung der Managementpläne in Natura-2000-Gebieten finanziell unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Bundesländer müssen bei der Umsetzung der Managementpläne in Natura-2000-Gebieten finanziell unterstützt werden. Link zum Original
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll auf 100 Millionen Euro aufgestockt werden, auch um die Kofinanzierung von EU-LIFE-Projekten zu sichern.
Wortlaut im Programm
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt muss finanziell auf 100 Millionen Euro aufgestockt werden, auch um die Kofinanzierung von EU-LIFE-Projekten, z. B. für den Moorschutz, zu sichern. Link zum Original
Auch in Kulturlandschaften soll die Artenvielfalt geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Auch in Kulturlandschaften kann und muss die Vielfalt von Arten des Lebens geschützt werden. Link zum Original
Der Schutz von Biotopen und ihren Verbundlinien soll durch bundesrechtliche Vorgaben gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Der Schutz von Biotopen und deren Verbundlinien soll durch bundesrechtliche Vorgaben gestärkt werden. Link zum Original
Haltung und Dressur wildlebender Tiere in Zirkussen, Delfinarien und Haushalten sollen untersagt werden.
Wortlaut im Programm
Der konsequente Schutz wildlebender Tiere gebietet, deren Haltung und Dressur in Zirkussen, Delfinarien und Haushalten zu untersagen. Link zum Original
Tierversuche zur Erprobung von Arzneimitteln und Kosmetika sollen vollständig abgelöst werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die vollständige Ablösung von Tierversuchen zur Erprobung von Arzneimitteln und Kosmetika ein. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger sowie Umwelt-, Tierschutz- und Naturschutzverbände sollen umfassende Informations-, Beteiligungs- und Klagerechte erhalten.
Wortlaut im Programm
Bürgerinnen und Bürger sowie Umwelt-, Tierschutz- und Naturschutzverbände sollen umfassende Informations-, Beteiligungs- und Klagerechte erhalten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.