Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bundestagswahl 22.09.2013 · beschlossen 16.06.2013 · Original
Das Programm enthält 242 von 1.647 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 242Forderungen zum Politikfeld
- 15 %des Programms
- 93Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 242
Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde und eine Mindestrente von 1 .050 Euro. Link zum Original
Die Hartz-IV-Regelsätze werden auf 500 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Hartz-IV-Regelsätze müssen auf 500 Euro erhöht, Sanktionen und sogenannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Die Sanktionen bei Hartz IV werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Hartz-IV-Regelsätze müssen auf 500 Euro erhöht, Sanktionen und sogenannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Die sogenannten Ein-Euro-Jobs werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Hartz-IV-Regelsätze müssen auf 500 Euro erhöht, Sanktionen und sogenannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Künftig soll keine Mindestsicherung unter 1.050 Euro liegen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Konzept einbringen, in dem in Zukunft keine Mindestsicherung mehr unter 1.050 Euro liegt. Link zum Original
Die Löhne in Ost und West werden angeglichen.
Wortlaut im Programm
Gleicher Lohn und gleiche Rente in Ost und West sind 23 Jahre nach der Wiedervereinigung überfällig. Link zum Original
Armut soll beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Armut beseitigen und Reichtum umverteilen. Link zum Original
Das Hartz-IV-System wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das Hartz-IV- System muss weg. Stattdessen soll mittelfristig eine bedarfsdeckende, sanktionsfreie Mindestsicherung eingeführt werden. Link zum Original
Mittelfristig wird eine bedarfsdeckende, sanktionsfreie Mindestsicherung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Das Hartz-IV- System muss weg. Stattdessen soll mittelfristig eine bedarfsdeckende, sanktionsfreie Mindestsicherung eingeführt werden. Link zum Original
Tarifverträge können leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden.
Wortlaut im Programm
Für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen müssen Tarifverträge leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können. Link zum Original
Dumping-Konkurrenz durch Leiharbeit, Werkverträge und Niedriglohn wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Der Druck auf die Beschäftigten muss beendet werden: keine Dumping-Konkurrenz durch Leiharbeit, Werkverträge und Niedriglohn. Link zum Original
Soziale Rechte werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die sozialen Rechte und die Bürgerrechte stärken. Link zum Original
Zusätzliche tariflich geschützte Beschäftigung wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen zusätzliche tariflich geschützte Beschäftigung schaffen. Link zum Original
Niemand soll im Alter oder in der Arbeit arm sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass niemand im Alter und in der Arbeit arm ist. Link zum Original
Ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde. Link zum Original
Die Löhne sollen steigen.
Wortlaut im Programm
Die Löhne müssen steigen und das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Link zum Original
Alle Arbeitsverhältnisse werden umfassend reguliert und abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gute Arbeit statt schlechter, ungesicherter und unterbezahlter Jobs. Deshalb wollen wir eine umfassende Regulierung und Absicherung aller Arbeitsverhältnisse. Link zum Original
Öffentliche und soziale Dienstleistungen werden ausgebaut, um mit guter Arbeit Erwerbslosigkeit abzubauen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen öffentliche und soziale Dienstleistungen ausbauen und den ökologischen Umbau voran bringen und so mit guter Arbeit Erwerbslosigkeit abbauen. Link zum Original
Die Leistungen für Erwerbslose werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern bessere Leistungen für Erwerbslose und: weg mit dem Hartz-IV- System. Link zum Original
Das Hartz-IV-System wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern bessere Leistungen für Erwerbslose und: weg mit dem Hartz-IV- System. Link zum Original
Die Hartz-IV-Sanktionen werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Im ersten Schritt müssen die Sanktionen beseitigt und die Hartz-IV-Sätze auf 500 Euro erhöht werden. Link zum Original
Die Hartz-IV-Sätze werden auf 500 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Im ersten Schritt müssen die Sanktionen beseitigt und die Hartz-IV-Sätze auf 500 Euro erhöht werden. Link zum Original
Die Mitbestimmung in den Unternehmen wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung in den Unternehmen wird ausgebaut. Link zum Original
Ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann schnell in eine machbare andere Politik einsteigen: Einführung des Mindestlohns von zehn Euro die Stunde, Zurückdrängen von Leiharbeit, Befristungen und Minijobs, Erhöhung der Renten, Rücknahme der Rente erst ab 67 Jahren, Lohn- und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland, solidarische Gesundheitsversicherung, Vermögensteuer, Abschaffung der Hartz- IV-Sanktionen und Anhebung der Hartz-IV- Sätze auf 500 Euro, Abzug aus Afghanistan und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verbot von Waffenexporten – das sind Entscheidungen, die eine neue Regierung sofort treffen könnte, das sind unsere Sofortforderungen für einen Politikwechsel. Link zum Original
Leiharbeit, Befristungen und Minijobs werden zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann schnell in eine machbare andere Politik einsteigen: Einführung des Mindestlohns von zehn Euro die Stunde, Zurückdrängen von Leiharbeit, Befristungen und Minijobs, Erhöhung der Renten, Rücknahme der Rente erst ab 67 Jahren, Lohn- und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland, solidarische Gesundheitsversicherung, Vermögensteuer, Abschaffung der Hartz- IV-Sanktionen und Anhebung der Hartz-IV- Sätze auf 500 Euro, Abzug aus Afghanistan und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verbot von Waffenexporten – das sind Entscheidungen, die eine neue Regierung sofort treffen könnte, das sind unsere Sofortforderungen für einen Politikwechsel. Link zum Original
Löhne in Ostdeutschland werden an das Westniveau angeglichen.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann schnell in eine machbare andere Politik einsteigen: Einführung des Mindestlohns von zehn Euro die Stunde, Zurückdrängen von Leiharbeit, Befristungen und Minijobs, Erhöhung der Renten, Rücknahme der Rente erst ab 67 Jahren, Lohn- und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland, solidarische Gesundheitsversicherung, Vermögensteuer, Abschaffung der Hartz- IV-Sanktionen und Anhebung der Hartz-IV- Sätze auf 500 Euro, Abzug aus Afghanistan und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verbot von Waffenexporten – das sind Entscheidungen, die eine neue Regierung sofort treffen könnte, das sind unsere Sofortforderungen für einen Politikwechsel. Link zum Original
Die Hartz-IV-Sanktionen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann schnell in eine machbare andere Politik einsteigen: Einführung des Mindestlohns von zehn Euro die Stunde, Zurückdrängen von Leiharbeit, Befristungen und Minijobs, Erhöhung der Renten, Rücknahme der Rente erst ab 67 Jahren, Lohn- und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland, solidarische Gesundheitsversicherung, Vermögensteuer, Abschaffung der Hartz- IV-Sanktionen und Anhebung der Hartz-IV- Sätze auf 500 Euro, Abzug aus Afghanistan und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verbot von Waffenexporten – das sind Entscheidungen, die eine neue Regierung sofort treffen könnte, das sind unsere Sofortforderungen für einen Politikwechsel. Link zum Original
Die Hartz-IV-Sätze werden auf 500 Euro angehoben.
Wortlaut im Programm
Wer will, kann schnell in eine machbare andere Politik einsteigen: Einführung des Mindestlohns von zehn Euro die Stunde, Zurückdrängen von Leiharbeit, Befristungen und Minijobs, Erhöhung der Renten, Rücknahme der Rente erst ab 67 Jahren, Lohn- und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland, solidarische Gesundheitsversicherung, Vermögensteuer, Abschaffung der Hartz- IV-Sanktionen und Anhebung der Hartz-IV- Sätze auf 500 Euro, Abzug aus Afghanistan und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verbot von Waffenexporten – das sind Entscheidungen, die eine neue Regierung sofort treffen könnte, das sind unsere Sofortforderungen für einen Politikwechsel. Link zum Original
Ungleiche Einkommen werden reguliert, damit sich niemand arm arbeitet.
Wortlaut im Programm
Der Einstieg in eine gerechte Gesellschaft bedarf mehrerer Entscheidungen gleichzeitig: Armut und Reichtum abgrenzen, also mit Steuern und Abgaben für die Reichen die Gelder einnehmen, mit denen öffentliche Dienstleistungen und eine gute Infrastruktur finanziert werden können; die ungleichen Einkommen regulieren und verhindern, dass die Menschen sich arm arbeiten; die Massenerwerbslosigkeit bekämpfen und die Erwerbslosen vor Entwürdigung schützen; gesellschaftliche Teilhabe garantieren und verhindern, dass die Angst vor Hartz IV die Menschen in schlechte Arbeitsverhältnisse zwingt; verhindern, dass der Job das ganze Leben beherrscht, so dass Zeit bleibt für Erholung, Familie, Spaß, auch um sich politisch einzumischen; ein Leben im Alter mit gesichertem Lebensstandard garantieren. Link zum Original
Die Massenerwerbslosigkeit wird bekämpft und Erwerbslose werden vor Entwürdigung geschützt.
Wortlaut im Programm
Der Einstieg in eine gerechte Gesellschaft bedarf mehrerer Entscheidungen gleichzeitig: Armut und Reichtum abgrenzen, also mit Steuern und Abgaben für die Reichen die Gelder einnehmen, mit denen öffentliche Dienstleistungen und eine gute Infrastruktur finanziert werden können; die ungleichen Einkommen regulieren und verhindern, dass die Menschen sich arm arbeiten; die Massenerwerbslosigkeit bekämpfen und die Erwerbslosen vor Entwürdigung schützen; gesellschaftliche Teilhabe garantieren und verhindern, dass die Angst vor Hartz IV die Menschen in schlechte Arbeitsverhältnisse zwingt; verhindern, dass der Job das ganze Leben beherrscht, so dass Zeit bleibt für Erholung, Familie, Spaß, auch um sich politisch einzumischen; ein Leben im Alter mit gesichertem Lebensstandard garantieren. Link zum Original
Es wird verhindert, dass der Job das ganze Leben beherrscht, damit Zeit für Erholung, Familie und politisches Engagement bleibt.
Wortlaut im Programm
Der Einstieg in eine gerechte Gesellschaft bedarf mehrerer Entscheidungen gleichzeitig: Armut und Reichtum abgrenzen, also mit Steuern und Abgaben für die Reichen die Gelder einnehmen, mit denen öffentliche Dienstleistungen und eine gute Infrastruktur finanziert werden können; die ungleichen Einkommen regulieren und verhindern, dass die Menschen sich arm arbeiten; die Massenerwerbslosigkeit bekämpfen und die Erwerbslosen vor Entwürdigung schützen; gesellschaftliche Teilhabe garantieren und verhindern, dass die Angst vor Hartz IV die Menschen in schlechte Arbeitsverhältnisse zwingt; verhindern, dass der Job das ganze Leben beherrscht, so dass Zeit bleibt für Erholung, Familie, Spaß, auch um sich politisch einzumischen; ein Leben im Alter mit gesichertem Lebensstandard garantieren. Link zum Original
Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit.
Wortlaut im Programm
Jede und Jeder hat das Recht auf Arbeit und das Recht, konkrete Arbeitsangebote abzulehnen, ohne Sperrzeiten oder andere Sanktionen fürchten zu müssen. Link zum Original
Konkrete Arbeitsangebote können ohne Sperrzeiten oder andere Sanktionen abgelehnt werden.
Wortlaut im Programm
Jede und Jeder hat das Recht auf Arbeit und das Recht, konkrete Arbeitsangebote abzulehnen, ohne Sperrzeiten oder andere Sanktionen fürchten zu müssen. Link zum Original
Erwerbslosigkeit wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Erwerbslosigkeit bekämpfen und den Personalmangel in der öffentlichen Daseinsvorsorge ausgleichen. Link zum Original
Der Personalmangel in der öffentlichen Daseinsvorsorge wird ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Erwerbslosigkeit bekämpfen und den Personalmangel in der öffentlichen Daseinsvorsorge ausgleichen. Link zum Original
Die Löhne steigen deutlich stärker als die Preise.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Arbeit, ihre Verteilung, ihre Bezahlung, ihre Organisation neu und besser regeln: Die Löhne müssen deutlich stärker steigen als die Preise, Tarifverträge allgemeinverbindlich sein, befristete Arbeitsverhältnisse dürfen nicht Normalität, sondern müssen Ausnahme sein. Link zum Original
Tarifverträge werden allgemeinverbindlich.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Arbeit, ihre Verteilung, ihre Bezahlung, ihre Organisation neu und besser regeln: Die Löhne müssen deutlich stärker steigen als die Preise, Tarifverträge allgemeinverbindlich sein, befristete Arbeitsverhältnisse dürfen nicht Normalität, sondern müssen Ausnahme sein. Link zum Original
Befristete Arbeitsverhältnisse werden auf Ausnahmen beschränkt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Arbeit, ihre Verteilung, ihre Bezahlung, ihre Organisation neu und besser regeln: Die Löhne müssen deutlich stärker steigen als die Preise, Tarifverträge allgemeinverbindlich sein, befristete Arbeitsverhältnisse dürfen nicht Normalität, sondern müssen Ausnahme sein. Link zum Original
Alle sollen von ihrer Erwerbsarbeit leben können und Zeit für Erholung, Familie, Hobbys und politisches Engagement haben.
Wortlaut im Programm
Alle müssen von ihrer Erwerbsarbeit leben können, Zeit und Ruhe haben, sich zu erholen, das Leben mit der Familie zu pflegen, Hobbys und Interessen nachzugehen und politisch aktiv zu sein. Link zum Original
Leiharbeit wird verboten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert ein Verbot der Leiharbeit. Link zum Original
Die Verleihdauer in der Leiharbeit wird auf wenige Monate begrenzt.
Wortlaut im Programm
Die Verleihdauer soll auf wenige Monate begrenzt und eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent des Lohnes für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter eingeführt werden. Sie müssen vom Verleiher im Grundsatz fest beschäftigt werden; Befristungen mit dem Ziel der Synchronisation mit Zeiten der Verleihung sind unzulässig. Link zum Original
Leiharbeitskräfte erhalten eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent des Lohns.
Wortlaut im Programm
Die Verleihdauer soll auf wenige Monate begrenzt und eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent des Lohnes für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter eingeführt werden. Sie müssen vom Verleiher im Grundsatz fest beschäftigt werden; Befristungen mit dem Ziel der Synchronisation mit Zeiten der Verleihung sind unzulässig. Link zum Original
Leiharbeitskräfte werden vom Verleiher grundsätzlich fest beschäftigt.
Wortlaut im Programm
Die Verleihdauer soll auf wenige Monate begrenzt und eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent des Lohnes für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter eingeführt werden. Sie müssen vom Verleiher im Grundsatz fest beschäftigt werden; Befristungen mit dem Ziel der Synchronisation mit Zeiten der Verleihung sind unzulässig. Link zum Original
Befristungen zur Synchronisation mit Verleihzeiten werden unzulässig.
Wortlaut im Programm
Die Verleihdauer soll auf wenige Monate begrenzt und eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent des Lohnes für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter eingeführt werden. Sie müssen vom Verleiher im Grundsatz fest beschäftigt werden; Befristungen mit dem Ziel der Synchronisation mit Zeiten der Verleihung sind unzulässig. Link zum Original
Der Einsatz von Leiharbeitskräften im Entleihbetrieb bedarf der Zustimmung des Betriebsrats.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter im ausleihenden Betrieb ist nur mit Zustimmung des Betriebsrates zu erlauben. Link zum Original
Der Missbrauch von Werkverträgen durch Scheinselbstständigkeit oder Auslagerung wird wirksam unterbunden.
Wortlaut im Programm
Der Missbrauch von Werkverträgen – ob als Scheinselbstständigkeit oder über Auslagerung – muss wirksam unterbunden werden. Link zum Original
Werkverträge dürfen nur mit Zustimmung des Betriebsrats vergeben werden.
Wortlaut im Programm
Ohne Zustimmung des Betriebsrates dürfen keine Werkverträge vergeben werden. Link zum Original
Minijobs werden ab der ersten Stunde in voll sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Minijobs von der ersten Stunde an in voll sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze umgewandelt werden. Link zum Original
Beschäftigte erhalten einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit von mindestens 18 Wochenstunden.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, dass Teilzeitarbeit nicht unter 18 Stunden in der Woche geleistet wird, die Beschäftigten sollen darauf einen Rechtsanspruch haben. Link zum Original
Befristungen von Arbeitsverhältnissen werden zurückgedrängt, unbefristete Beschäftigung wird wieder Normalarbeitsverhältnis.
Wortlaut im Programm
Die ausufernden Befristungen der Arbeitsverhältnisse wollen wir zurückdrängen – unbefristete Beschäftigung muss wieder das Normalarbeitsverhältnis werden. Link zum Original
Kettenbefristungen werden untersagt.
Wortlaut im Programm
Kettenbefristungen und sachgrundlose Befristung wollen wir untersagen. Link zum Original
Sachgrundlose Befristungen werden untersagt.
Wortlaut im Programm
Kettenbefristungen und sachgrundlose Befristung wollen wir untersagen. Link zum Original
Befristungen werden auf einmalig, höchstens ein Jahr und wenige sachliche Gründe beschränkt.
Wortlaut im Programm
Die Befristung wollen wir auf einmalig, längstens ein Jahr und wenige sachliche Gründe beschränken. Link zum Original
Der Missbrauch von Praktikantinnen und Praktikanten als billige Arbeitskräfte wird beendet.
Wortlaut im Programm
Den Missbrauch von Praktikantinnen und Praktikanten als billige Arbeitskräfte wollen wir beenden. Link zum Original
Ausbildungspraktika werden mit mindestens 300 Euro monatlich vergütet.
Wortlaut im Programm
Praktika, die innerhalb einer Ausbildung vorgesehen sind, sollen im Rahmen der Ausbildungsvergütung, jedoch monatlich mit mindestens 300 Euro vergütet werden. Link zum Original
Praktika als Berufseinstieg nach abgeschlossener Ausbildung werden tarifvertraglich vergütet.
Wortlaut im Programm
Praktika als Berufseinstieg nach einer abgeschlossenen Ausbildung sind tarifvertraglich zu vergüten. Link zum Original
Die Rechte der Beschäftigten und der Gewerkschaften werden gestärkt, um den Rückgang der Reallöhne umzukehren.
Wortlaut im Programm
Die Reallöhne sind in den Jahren von 2000 bis 20 1 1 um fünf Prozent gesunken. Viele spüren das in ihrem Alltag: Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Damit wurde nicht der Wirtschaftskrise vorgebaut, wie die Regierung behauptet, sondern die Abwärtsspirale der Löhne in Gang gehalten. Um diese Entwicklung umzukehren, müssen die Rechte der Beschäftigten und der Gewerkschaften gestärkt werden. Link zum Original
Im öffentlichen Dienst, vor allem bei sozialen Dienstleistungen, werden Löhne und Gehälter deutlich angehoben.
Wortlaut im Programm
Die Politik kann dafür sorgen, dass vor allem im Bereich der sozialen Dienstleistungen die Löhne und Gehälter deutlich angehoben werden. Link zum Original
Die Lohnentwicklung gleicht mindestens Produktivitäts- und Preissteigerung sowie den früheren Lohnverzicht aus.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Lohnentwicklung mindestens die Produktivitäts- und Preissteigerung als auch den Lohnverzicht ausgleichen muss, der besonders im Zuge der Agenda-Politik zu realen Lohn senkungen geführt hat. Link zum Original
Der Niedriglohnbereich wird zurückgedrängt und schlechte Arbeitsverhältnisse werden in gute umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Niedriglohnbereich zurückdrängen und diese schlechten Arbeitsverhältnisse in gute umwandeln. Link zum Original
Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Lohndumping muss verhindert werden: mit einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro. Link zum Original
Der Mindestlohn steigt jährlich mindestens entsprechend der Produktivitäts- und Preisentwicklung.
Wortlaut im Programm
Der Mindestlohn muss jährlich ansteigen, dabei ist mindestens die Produktivitäts- und Preisentwicklung zu berücksichtigen. Link zum Original
Der gesetzliche Mindestlohn wird bis zum Ende der Wahlperiode an 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Bis zum Ende der Wahlperiode sollte der gesetzliche Mindestlohn an der Marke »60 Prozent des nationalen Durchschnittslohnes« ausgerichtet werden. Link zum Original
Von Gewerkschaften ausgehandelte branchenspezifische Mindestlöhne und Lohnstrukturen können leichter und ohne Zustimmung der Arbeitgeber für allgemeinverbindlich erklärt werden.
Wortlaut im Programm
Der gesetzliche Mindestlohn ist nicht genug: Wir wollen, dass branchenspezifisch höhere Mindestlöhne sowie die sich darauf aufbauende Lohnstruktur, die von Gewerkschaften ausgehandelt werden, leichter als bisher und auch ohne Zustimmung der Arbeitgeber für allgemeinverbindlich erklärt werden können. Link zum Original
Tarifverträge werden auf Antrag einer Tarifvertragspartei für allgemeinverbindlich erklärt.
Wortlaut im Programm
Tarifverträge müssen auf Antrag einer Tarifvertragspartei allgemeinverbindlich erklärt werden, der Gewerkschaftsseite ist ein Vetorecht einzuräumen. Link zum Original
Die Gewerkschaftsseite erhält bei der Allgemeinverbindlicherklärung ein Vetorecht.
Wortlaut im Programm
Tarifverträge müssen auf Antrag einer Tarifvertragspartei allgemeinverbindlich erklärt werden, der Gewerkschaftsseite ist ein Vetorecht einzuräumen. Link zum Original
Öffentliche Aufträge werden nur bei Zahlung von Mindestlöhnen und Einhaltung ortsüblicher Tarifverträge vergeben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Mindestlöhne und an die Einhaltung ortsüblicher Tarifverträge geknüpft wird. Link zum Original
Tarifverträge dürfen in allen Bereichen öffentlicher Vergabe wieder vorgegeben werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Tarifverträge wieder in allen Bereichen öffentlicher Vergabe vorgegeben werden dürfen. Link zum Original
Bei einem Betriebsübergang bleiben die bisherigen Tarifverträge in ihrer jeweils gültigen Fassung dauerhaft geschützt.
Wortlaut im Programm
Wenn der Inhaber eines Betriebes wechselt, müssen die bisherigen Tarifverträge dauerhaft in ihrer jeweils gültigen Fassung unbefristet geschützt bleiben. Link zum Original
Die strukturelle Unterbezahlung von Frauen wird beendet; für gleichwertige Arbeit gilt gleicher Lohn.
Wortlaut im Programm
Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit: Die strukturelle Unterbezahlung von Frauen muss beendet werden. Link zum Original
Ungleiche Bezahlung darf nicht über unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Ungleiche Bezahlung darf nicht durch unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse wie zum Beispiel Leiharbeit ermöglicht werden. Link zum Original
Die Tarife in Ost und West werden angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die Tarife in Ost und West müssen angeglichen werden. Link zum Original
Menschen mit Behinderung erhalten gleichen Lohn für gleiche Arbeit und den gesetzlichen Mindestlohn.
Wortlaut im Programm
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und der gesetzliche Mindestlohn stehen auch Menschen mit Behinderung zu. Link zum Original
Das Sanktionsregime von Hartz IV mit dem Zwang zur Annahme jedes Jobs wird beseitigt.
Wortlaut im Programm
Entscheidend ist, dass das Sanktionsregime von Hartz IV – der Zwang zur Aufnahme jedes noch so mies bezahlten Jobs – beseitigt wird. Link zum Original
Mit Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbänden und Wissenschaft soll eine Debatte über das akzeptable Maß an Einkommensungleichheit angestoßen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbänden und Wissenschaft – selbst verantwortungsbewussten Unternehmen – eine Debatte anstoßen, wie viel Ungleichheit bei den Einkommen akzeptabel ist und ab wann der Zusammenhalt und die Demokratie in unserer Gesellschaft darunter leiden. Link zum Original
Niemand soll mehr als das Vierzigfache des gesellschaftlichen Minimums verdienen.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen vor, dass niemand mehr als 40-mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum – bei der derzeitigen Verteilung wären das noch knapp eine halbe Million Euro im Jahr. Link zum Original
Neue Arbeitszeitmodelle sollen Erwerbsarbeit besser mit Familienleben und Kindererziehung vereinbar machen.
Wortlaut im Programm
Damit die Erwerbsarbeit sich besser verbinden lässt, beispielsweise mit Familienleben und der Erziehung von Kindern, brauchen wir neue Arbeitszeit-Modelle. Link zum Original
Flexibilität im Arbeitsleben richtet sich an den Bedürfnissen der Beschäftigten aus.
Wortlaut im Programm
Das Konzept von Flexibilität muss sich im Arbeitsleben endlich an den Bedürfnissen der Beschäftigten orientieren. Link zum Original
Beschäftigte erhalten zweimal im Berufsleben das Recht auf ein Sabbatjahr mit Rückkehrrecht auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz.
Wortlaut im Programm
Beschäftigte sollen zweimal in ihrem Berufsleben die Möglichkeit haben für ein Jahr auszusteigen (Sabbatjahr), verbunden mit einem Rückkehrrecht auf den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Link zum Original
Beschäftigte erhalten größere Selbst- und Mitbestimmungsrechte bei Arbeitszeit und Arbeitsgestaltung.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten brauchen größere Selbst- und Mitbestimmungsrechte in Bezug auf ihre Arbeitszeit und die Gestaltung ihrer Arbeit – Überbelastungen müssen abgebaut werden. Link zum Original
Überbelastungen von Beschäftigten werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten brauchen größere Selbst- und Mitbestimmungsrechte in Bezug auf ihre Arbeitszeit und die Gestaltung ihrer Arbeit – Überbelastungen müssen abgebaut werden. Link zum Original
Arbeit und Arbeitsplätze werden nach den Bedürfnissen der Beschäftigten gestaltet.
Wortlaut im Programm
Es ist Zeit, diese Tendenz umzudrehen: Arbeit und Arbeitsplätze müssen nach den Bedürfnissen der Beschäftigten gestaltet werden. Link zum Original
Beschäftigte haben ein Recht auf Feierabend.
Wortlaut im Programm
Es gibt ein Recht auf Feierabend. Link zum Original
Die gesetzliche wöchentliche Höchstarbeitszeit wird von 48 auf höchstens 40 Stunden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Arbeitszeitgesetz so ändern, dass die zulässige wöchentliche Höchstarbeitszeit von derzeit 48 auf höchstens 40 Stunden gesenkt wird. Link zum Original
Ausnahmeregelungen im Arbeitszeitgesetz werden deutlich reduziert.
Wortlaut im Programm
Ausnahmeregelungen müssen deutlich reduziert werden, Überstunden effektiv begrenzt werden und es müssen stärkere Kontrollen, insbesondere solche durch unabhängige Arbeitnehmervertretungen, gesetzlich vorgeschrieben werden. Link zum Original
Überstunden werden effektiv begrenzt.
Wortlaut im Programm
Ausnahmeregelungen müssen deutlich reduziert werden, Überstunden effektiv begrenzt werden und es müssen stärkere Kontrollen, insbesondere solche durch unabhängige Arbeitnehmervertretungen, gesetzlich vorgeschrieben werden. Link zum Original
Stärkere Kontrollen der Arbeitszeit, insbesondere durch unabhängige Arbeitnehmervertretungen, werden gesetzlich vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Ausnahmeregelungen müssen deutlich reduziert werden, Überstunden effektiv begrenzt werden und es müssen stärkere Kontrollen, insbesondere solche durch unabhängige Arbeitnehmervertretungen, gesetzlich vorgeschrieben werden. Link zum Original
Die Rechte und die Mitbestimmung von Beschäftigten, Betriebsräten, Schwerbehindertenvertretungen und Werkstatträten werden gestärkt, etwa durch Vetorechte bei Stellenplänen, Arbeitsabläufen und Personalbemessung.
Wortlaut im Programm
Ausbau der kollektiven Mitbestimmung der Beschäftigten und der betrieblichen Interessenvertretungen: Im Büro, in der Werkshalle, in Behindertenwerkstätten, auf Station und im Geschäft müssen die Rechte der Beschäftigten sowie die der Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und Werkstatträte sowie ihre Mitbestimmung bei der Gestaltung ihrer individuellen Tätigkeiten gestärkt werden – beispielsweise mittels Vetorechten und im Hinblick auf Stellenpläne, bei der Ausgestaltung von kollektiven Arbeitsabläufen und bei der Personalbemessung. Link zum Original
Betriebe ohne jede Mitbestimmung der Beschäftigten sollen schrittweise verschwinden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen, um die »weißen Flecken« der Mitbestimmung, wie Betriebe ohne jegliche Mitwirkung der Beschäftigten, Stück für Stück zu beseitigen. Link zum Original
Deutschland ratifiziert das Zusatzprotokoll der Europäischen Sozialcharta über Kollektivbeschwerden.
Wortlaut im Programm
Deutschland muss endlich das Zusatzprotokoll der Europäischen Sozialcharta über Kollektivbeschwerden ratifizieren, so dass unter anderem Gewerkschaften beim Europarat ein Beschwerderecht bei Verletzungen der Sozialcharta bekommen. Link zum Original
Die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten werden stärker begrenzt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen, den gesetzlichen Ladenschluss stärker zu begrenzen, insbesondere Sonn- und Feiertagsarbeit ist auf wenige, streng definierte Ausnahmen zu beschränken. Link zum Original
Sonn- und Feiertagsarbeit wird auf wenige, streng definierte Ausnahmen beschränkt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen, den gesetzlichen Ladenschluss stärker zu begrenzen, insbesondere Sonn- und Feiertagsarbeit ist auf wenige, streng definierte Ausnahmen zu beschränken. Link zum Original
Eine Anti-Stress-Verordnung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Sofort umsetzbar ist die Einführung einer Anti-Stress-Verordnung, wie sie auch von der IG Metall gefordert wird, und eines individuellen Veto-Rechts bei der Umgestaltung von Arbeitsaufgaben. Link zum Original
Beschäftigte erhalten ein individuelles Vetorecht bei der Umgestaltung ihrer Arbeitsaufgaben.
Wortlaut im Programm
Sofort umsetzbar ist die Einführung einer Anti-Stress-Verordnung, wie sie auch von der IG Metall gefordert wird, und eines individuellen Veto-Rechts bei der Umgestaltung von Arbeitsaufgaben. Link zum Original
Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz und das Jugendarbeitsschutzgesetz verbessern. Link zum Original
Das Jugendarbeitsschutzgesetz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz und das Jugendarbeitsschutzgesetz verbessern. Link zum Original
Die Arbeitszeiten werden bei vollem Lohn- und Personalausgleich verkürzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Arbeitszeiten bei vollem Lohn- und Personalausgleich verkürzen. Link zum Original
Als neues Ziel gilt ein Sechs-Stunden-Arbeitstag.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen dringend ein neues Ziel: Sechs Stunden sind genug. Link zum Original
Neue Vollbeschäftigung bedeutet gute Arbeit für alle bei weniger Arbeit für die Einzelnen.
Wortlaut im Programm
Gute Arbeit für alle, aber weniger Arbeit für die Einzelnen – das wollen wir als neue Vollbeschäftigung. Link zum Original
Gewerkschaftliche Initiativen für eine gesellschaftliche Debatte über Arbeitszeitbegrenzung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Initiativen aus Gewerkschaften, eine neue gesellschaftliche Debatte um eine Arbeitszeitbegrenzung voranzubringen. Link zum Original
Die wöchentliche Arbeitszeit wird auf 35 und längerfristig auf 30 Stunden begrenzt.
Wortlaut im Programm
Wir streben eine Obergrenze von 35, längerfristig von 30 Stunden an. Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigtenvertretungen bei Personal- und Stellenplänen werden erweitert, damit Arbeitszeitverkürzung nicht zu Arbeitsverdichtung führt.
Wortlaut im Programm
Damit verkürzte Arbeitszeiten nicht zu Arbeitsverdichtung und damit zu Lohnkürzungen »verkommen« und so konterkariert werden, müssen die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigtenvertretungen bei Personal- und Stellenplänen erweitert werden. Link zum Original
Das Streikrecht gilt auch für Beschäftigte in Kirche, Diakonie und Caritas.
Wortlaut im Programm
Das Streikrecht ist unteilbar – das gilt auch für die Beschäftigten in Kirche, Diakonie und Caritas. Es wird Zeit, dass Beschäftigte kirchlicher Einrichtungen die gleichen Rechte bekommen wie alle anderen Beschäftigten. Link zum Original
Beschäftigte kirchlicher Einrichtungen erhalten die gleichen Rechte wie alle anderen Beschäftigten.
Wortlaut im Programm
Das Streikrecht ist unteilbar – das gilt auch für die Beschäftigten in Kirche, Diakonie und Caritas. Es wird Zeit, dass Beschäftigte kirchlicher Einrichtungen die gleichen Rechte bekommen wie alle anderen Beschäftigten. Link zum Original
Das Betriebsverfassungsgesetz gilt uneingeschränkt für Kirchenbeschäftigte.
Wortlaut im Programm
Das kirchliche Mitarbeitervertretungsrecht ist materiell schlechter. Deshalb muss das Betriebsverfassungsgesetz uneingeschränkt für die Kirchenbeschäftigten gelten. Link zum Original
Paragraf 118 des Betriebsverfassungsgesetzes wird gestrichen.
Wortlaut im Programm
Paragraf 1 18 Betriebsverfassungsgesetz ist entsprechend zu streichen. Link zum Original
Fehlendes privates Wohlverhalten aus kirchlicher Sicht darf in kirchlichen Einrichtungen kein Kündigungsgrund sein.
Wortlaut im Programm
Das Arbeitsrecht muss sicherstellen, dass ein aus der Sicht der Kirchen »fehlendes privates Wohlverhalten« nicht zur Grundlage von Kündigungen in kirchlichen Einrichtungen und Betrieben gemacht werden darf. Link zum Original
Die Flächentarife werden wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Flächentarife wiederherstellen. Link zum Original
Das Streikrecht der Gewerkschaften wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Dafür gilt es, das Streikrecht der Gewerkschaften zu verbessern und vor jeglicher gesetzlicher Einschränkung zu bewahren und ein Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen einzuführen. Link zum Original
Das Streikrecht wird vor jeder gesetzlichen Einschränkung bewahrt.
Wortlaut im Programm
Dafür gilt es, das Streikrecht der Gewerkschaften zu verbessern und vor jeglicher gesetzlicher Einschränkung zu bewahren und ein Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen einzuführen. Link zum Original
Ein Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Dafür gilt es, das Streikrecht der Gewerkschaften zu verbessern und vor jeglicher gesetzlicher Einschränkung zu bewahren und ein Verbandsklagerecht zur Einhaltung von Tarifverträgen und gesetzlichen Bestimmungen einzuführen. Link zum Original
Tarifverträge gelten auf Antrag einer Tarifpartei als allgemeinverbindlich.
Wortlaut im Programm
Tarifverträge müssen auf Antrag einer Tarifpartei als allgemeinverbindlich gelten. Link zum Original
Die Bekämpfung von Armut und ihren Ursachen gehört ins Zentrum der Politik.
Wortlaut im Programm
So kann an ihr abgelesen werden, wie wichtig Gerechtigkeit für eine Gesellschaft ist: Wer arm ist, darf nicht an den Rand gedrängt werden, Armut und ihre Ursachen zu bekämpfen, gehört ins Zentrum der Politik. Link zum Original
Alle Menschen sollen am Leben der Gesellschaft teilhaben können.
Wortlaut im Programm
Es sollte selbstverständlich sein, dass alle am Leben der Gesellschaft teilhaben können. Link zum Original
Zur Senkung der Massenerwerbslosigkeit werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die Arbeitszeit gerecht verteilt.
Wortlaut im Programm
Die Massenerwerbslosigkeit kann nur reduziert werden, wenn zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden und die Arbeitszeit gerecht verteilt wird. Link zum Original
Die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bricht konsequent mit der Hartz-IV-Logik.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen einen Kurswechsel in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, der konsequent mit der Hartz-IV-Logik bricht: Link zum Original
Eine Versicherung gegen Erwerbslosigkeit soll den Lebensstandard sichern und den Absturz in Armut verhindern.
Wortlaut im Programm
Eine Versicherung gegen Erwerbslosigkeit, die den Lebensstandard sichert und einen Absturz in Armut verhindert. Link zum Original
Soziale Leistungen bei Erwerbslosigkeit stellen den vorher erreichten Lebensstandard annähernd sicher.
Wortlaut im Programm
Auch bei Erwerbslosigkeit müssen die sozialen Leistungen den vorher erreichten Lebensstandard annähernd sicherstellen. Link zum Original
Das Erwerbslosengeld wird leichter zugänglich.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert ein Erwerbslosengeld, das leichter zugänglich ist und länger gezahlt wird. Link zum Original
Das Erwerbslosengeld wird länger gezahlt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert ein Erwerbslosengeld, das leichter zugänglich ist und länger gezahlt wird. Link zum Original
Selbstständige werden in die Erwerbslosenversicherung einbezogen und haben bei Insolvenz Anspruch auf Erwerbslosengeld.
Wortlaut im Programm
Selbstständige wollen wir in die Erwerbslosenversicherung einbeziehen, so dass sie im Falle einer Insolvenz Anspruch auf Erwerbslosengeld haben. Link zum Original
Die Sperrzeiten beim Erwerbslosengeld werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Sperrzeiten müssen abgeschafft werden, weil sie Ansprüche verwerfen, die regulär erworben und erarbeitet worden sind. Link zum Original
Arbeitsangebote an Erwerbslose müssen deren berufliche Qualifikation berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsangebote an Erwerbslose müssen deren berufl iche Qualifikation berücksichtigen und deren ethische Überzeugungen; niemand darf gezwungen sein, gegen seine oder ihre Überzeugung eine Erwerbsarbeit anzunehmen. Link zum Original
Niemand darf gezwungen werden, gegen die eigene ethische Überzeugung eine Erwerbsarbeit anzunehmen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsangebote an Erwerbslose müssen deren berufl iche Qualifikation berücksichtigen und deren ethische Überzeugungen; niemand darf gezwungen sein, gegen seine oder ihre Überzeugung eine Erwerbsarbeit anzunehmen. Link zum Original
Alle Erwerbslosen erhalten unabhängig von der Dauer der Erwerbslosigkeit einen Rechtsanspruch auf Förderung und Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Alle Erwerbslosen sollen unabhängig von der Dauer ihrer Erwerbslosigkeit einen Rechtsanspruch auf Förderung und Weiterbildung haben. Link zum Original
Eine Arbeitsmarktpolitik soll mit öffentlichen Mitteln mehr gute Arbeitsangebote schaffen.
Wortlaut im Programm
Eine Arbeitsmarktpolitik, die mit öffentlichen Mitteln mehr gute Arbeitsangebote schafft. Link zum Original
Ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor wird für Menschen ohne reguläre Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS) wollen wir Menschen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können, neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Link zum Original
Der öffentlich geförderte Beschäftigungssektor schafft zusätzliche, existenzsichernde und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Der ÖBS schafft zusätzliche, sinnvolle, existenzsichernde und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze. Damit können zivilgesellschaftliche Strukturen wie Stadtteilzentren, Initiativen und kulturelle Projekte gestärkt werden. Link zum Original
Über den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor werden zivilgesellschaftliche Strukturen wie Stadtteilzentren und kulturelle Projekte gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der ÖBS schafft zusätzliche, sinnvolle, existenzsichernde und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze. Damit können zivilgesellschaftliche Strukturen wie Stadtteilzentren, Initiativen und kulturelle Projekte gestärkt werden. Link zum Original
Öffentlich geförderte Beschäftigung richtet sich an den Bedürfnissen der Erwerbslosen und den regionalen Gegebenheiten aus.
Wortlaut im Programm
Öffentlich geförderte Beschäftigung muss sich an den Bedürfnissen der Erwerbslosen und an den regionalen Gegebenheiten ausrichten. Link zum Original
Die Entlohnung im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor beträgt mindestens zehn Euro pro Stunde und 1.500 Euro brutto im Monat.
Wortlaut im Programm
Die Entlohnung darf einen Stundenlohn von zehn Euro und monatlich einen Bruttolohn von monatlich mindestens 1.500 Euro nicht unterschreiten. Auch hier sollte der Mindestlohn bis zum Ende der Wahlperiode auf mindestens zwölf Euro steigen. Link zum Original
Der Mindestlohn im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor steigt bis zum Ende der Wahlperiode auf mindestens zwölf Euro.
Wortlaut im Programm
Die Entlohnung darf einen Stundenlohn von zehn Euro und monatlich einen Bruttolohn von monatlich mindestens 1.500 Euro nicht unterschreiten. Auch hier sollte der Mindestlohn bis zum Ende der Wahlperiode auf mindestens zwölf Euro steigen. Link zum Original
Die Eingliederung in öffentlich geförderte Beschäftigung ist freiwillig.
Wortlaut im Programm
Die Eingliederung beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Link zum Original
Im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge werden vollwertige, tarifliche Arbeitsverhältnisse geschaffen.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge müssen vollwertige, tarifliche Arbeitsverhältnisse geschaffen werden. Link zum Original
Für Bildung und Qualifizierung von Erwerbslosen werden sofort mehr Mittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Es müssen sofort mehr Mittel für Bildung und Qualifizierung von Erwerbslosen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Erwerbslose erhalten einen einklagbaren Rechtsanspruch auf Weiterqualifizierung und Beratung.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen einklagbaren Rechtsanspruch für Erwerbslose auf Weiterqualifizierung und Beratung ein. Link zum Original
Der Kündigungsschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Kündigungsschutz muss gestärkt und profitablen Unternehmen müssen Massenentlassungen verboten werden. Link zum Original
Profitablen Unternehmen werden Massenentlassungen verboten.
Wortlaut im Programm
Der Kündigungsschutz muss gestärkt und profitablen Unternehmen müssen Massenentlassungen verboten werden. Link zum Original
Hartz IV wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Schließlich sagen wir immer noch laut und deutlich: Hartz IV muss weg! Stattdessen brauchen wir eine bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung, die Betroffene gegen Armut absichert und gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Link zum Original
Eine bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung, die gegen Armut absichert und Teilhabe garantiert, wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Schließlich sagen wir immer noch laut und deutlich: Hartz IV muss weg! Stattdessen brauchen wir eine bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung, die Betroffene gegen Armut absichert und gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Link zum Original
Die Hartz-IV-Regelsätze werden kurzfristig auf 500 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Kurzfristig müssen die Hartz-IV-Regelsätze auf 500 Euro erhöht und die Sanktionen und so genannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Die Sanktionen bei Hartz IV werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Kurzfristig müssen die Hartz-IV-Regelsätze auf 500 Euro erhöht und die Sanktionen und so genannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Die sogenannten Ein-Euro-Jobs werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Kurzfristig müssen die Hartz-IV-Regelsätze auf 500 Euro erhöht und die Sanktionen und so genannte »Ein-Euro-Jobs« abgeschafft werden. Link zum Original
Keine Mindestsicherung liegt unter 1.050 Euro.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Konzept einbringen, in dem keine Mindestsicherung mehr unter 1.050 Euro liegt. Gegebenenfalls muss diese bei hohen Mieten durch Wohngeld ergänzt werden können. Link zum Original
Die Mindestsicherung wird bei hohen Mieten durch Wohngeld ergänzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Konzept einbringen, in dem keine Mindestsicherung mehr unter 1.050 Euro liegt. Gegebenenfalls muss diese bei hohen Mieten durch Wohngeld ergänzt werden können. Link zum Original
Die Mindestsicherung gilt für erwerbsfähige wie nicht erwerbsfähige Erwachsene, etwa Erwerbsminderungsrentner.
Wortlaut im Programm
Die Mindestsicherung sichert sowohl erwerbsfähige als auch nicht erwerbsfähige Erwachsene, z. B. Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner. Link zum Original
Nachweisbare Sonderbedarfe werden zusätzlich zur Mindestsicherung übernommen.
Wortlaut im Programm
Nachweisbare Sonderbedarfe werden zusätzlich übernommen. Link zum Original
Anstelle von Bedarfs- und Einsatzgemeinschaften gilt das Individualprinzip unter Berücksichtigung gesetzlicher Unterhaltspflichten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE drängt darauf, anstelle der Bedarfs- und Einsatzgemeinschaften das Individualprinzip unter Berücksichtigung der gesetzlichen Unterhaltsverpflichtungen einzuführen. Link zum Original
Die Sonderregelungen für junge Menschen bis 25 Jahre in der Grundsicherung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Sonderregelungen für junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr müssen abgeschafft werden. Link zum Original
Die Möglichkeiten, gegen Entscheidungen von Jobcentern und Arbeitsagenturen vorzugehen, werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Übergangsweise müssen die Möglichkeiten erweitert werden, gegen Entscheidungen der Jobcenter und Agenturen vorzugehen. Link zum Original
Im Bundestag wird eine Enquetekommission zum Grundeinkommen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten auch die Einsetzung einer Enquetekommission zum Grundeinkommen im Deutschen Bundestag. Link zum Original
Die Selbstorganisation von Erwerbslosen und Geringverdienenden wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Selbstorganisation von Erwerbslosen und Geringverdienenden und werden gemeinsam mit Erwerbsloseninitiativen im Parlament und auf der Straße für eine sanktionsfreie Mindestsicherung aktiv werden. Link zum Original
Kostenfreie und unabhängige Beratungsstellen werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir fordern kostenfreie und unabhängige Beratungsstellen. Link zum Original
Zwangsumzüge von Leistungsbeziehenden werden gestoppt.
Wortlaut im Programm
Zwangsumzüge müssen gestoppt werden. Link zum Original
Zur Vermeidung von Altersarmut werden die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessert.
Wortlaut im Programm
Um die drohende Altersarmut zu verhindern, müssen die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessert werden. Link zum Original
Die öffentlichen Sicherungssysteme werden gestärkt und die Privatisierung von Risiken bekämpft.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE streitet für eine Politik, die die öffentlichen Systeme stärkt und die Privatisierung von Risiken bekämpft. Link zum Original
In der Pflege gilt als Untergrenze ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro.
Wortlaut im Programm
Damit Lohndumping in der Pflege verhindert wird, ist als unterste Grenze ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro einzuführen. Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten müssen ausgeweitet werden. Link zum Original
Leiharbeit, Privatisierungen sowie Dienst- und Werkverträge werden bekämpft.
Wortlaut im Programm
Leiharbeit, Privatisierungen oder Dienst- und Werkverträge untergraben grundlegende Rechte der Beschäftigten und deren Mitbestimmung. Um diese Beschäftigten zu schützen, müssen nicht nur solche Arbeitsformen bekämpft werden: DIE LINKE tritt dafür ein, dass das Personalvertretungsrecht uneingeschränkt für alle Menschen gilt, die für eine Dienststelle tätig sind. Link zum Original
Das Personalvertretungsrecht gilt uneingeschränkt für alle, die für eine Dienststelle tätig sind.
Wortlaut im Programm
Leiharbeit, Privatisierungen oder Dienst- und Werkverträge untergraben grundlegende Rechte der Beschäftigten und deren Mitbestimmung. Um diese Beschäftigten zu schützen, müssen nicht nur solche Arbeitsformen bekämpft werden: DIE LINKE tritt dafür ein, dass das Personalvertretungsrecht uneingeschränkt für alle Menschen gilt, die für eine Dienststelle tätig sind. Link zum Original
Beschäftigte in Verwaltung, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen werden direkt an deren Entscheidungen beteiligt.
Wortlaut im Programm
Die Beschäftigten in der Verwaltung, in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen müssen Einfluss auf deren Entwicklung nehmen können, also an Entscheidungen in den Einrichtungen und Unternehmen direkt beteiligt werden. Link zum Original
Zwangsumzüge werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Zwangsumzüge sind auszuschließen. Link zum Original
Die übernommenen Kosten der Unterkunft entsprechen den Mieten in einfachen und mittleren Wohnlagen.
Wortlaut im Programm
Die Übernahme von Kosten der Unterkunft muss den Mieten entsprechen, die in einfachen und mittleren Wohnlagen verlangt werden. Link zum Original
Prekäre Beschäftigung in der Weiterbildungsbranche wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Die prekäre Beschäftigung in der Weiterbildungsbranche muss zurückgedrängt werden. Link zum Original
Vielfältige familien- und bildungsfreundliche Arbeitszeitmodelle werden etabliert.
Wortlaut im Programm
es sind vielfältige familien- und bildungsfreundliche Arbeitszeitmodelle zu etablieren. Link zum Original
Für gleiche und gleichwertige Arbeit wird gleicher Lohn gezahlt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Link zum Original
Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern wird überwunden.
Wortlaut im Programm
Die Lohnungleichheit, dass in Deutschland Frauen 22 Prozent schlechter bezahlt werden als Männer, ist zu überwinden. Link zum Original
Die Tarifpartner werden gesetzlich verpflichtet, Tarifverträge nach geschlechtergerechten Kriterien zu überarbeiten.
Wortlaut im Programm
Der Gesetzgeber soll die Tarifpartner gesetzlich verpflichten, die Tarifverträge nach geschlechtergerechten Kriterien zu überarbeiten. Link zum Original
Die Erwerbsquote von Frauen in gut entlohnter, unbefristeter und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung wird gesteigert.
Wortlaut im Programm
Die Frauenerwerbsquote in gut entlohnten, unbefristeten und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen ist zu steigern. Link zum Original
Die partnerabhängige Leistungsberechnung bei Erwerbslosigkeit wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die partner- bzw. partnerinnenabhängige Leistungsberechnung bei Erwerbslosigkeit ist zu beenden. Link zum Original
Professionelle Sorgearbeit wie Kinderbetreuung und Pflege wird durch bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Professionelle Sorgearbeit und personenbezogene Dienstleistungen (Kinderbetreuung, Pflege) müssen durch bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen aufgewertet werden. Link zum Original
Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE unterstützt Arbeitszeitmodelle, die es Müttern und Vätern ermöglichen, ihren Beruf mit Familie und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Link zum Original
Beschäftigte erhalten mehr Zeitautonomie statt einer nur betrieblich orientierten Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Wortlaut im Programm
Statt einer Flexibilisierung von Arbeitszeit, die sich lediglich an den betrieblichen Erfordernissen orientiert, brauchen die Beschäftigten mehr Zeitautonomie. Link zum Original
Arbeitszeit wird so gestaltet, dass Beruf, Familie, Freizeit und Engagement vereinbar sind.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitszeit ist so zu gestalten, dass alle die Möglichkeit haben, Beruf, Familie, Freizeit und Engagement in ihren Alltag zu integrieren. Link zum Original
Erwerbstätige Eltern erhalten mehr Rechte, um genug Zeit für ihre Familie zu haben.
Wortlaut im Programm
Eltern brauchen als Beschäftigte mehr Rechte, um trotz Erwerbsarbeit genug Zeit für ihre Familie zu haben. Link zum Original
Das individuelle Recht auf Teilzeitarbeit gilt uneingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Das individuelle Recht auf Teilzeitarbeit muss uneingeschränkt gelten. Link zum Original
Die Entgeltstrukturen zwischen Industrie-, Dienstleistungs- und Sorgearbeit werden angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die Entgeltstrukturen zwischen Industrie-, Dienstleistungs- und Sorgearbeiten sind nicht gleichwertig und müssen angepasst werden. Link zum Original
Ein Rückkehrrecht auf Vollzeitarbeit wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Ein Rückkehrrecht auf Vollzeitarbeit ist einzuführen. Link zum Original
Eltern erhalten bis zum sechsten Geburtstag des Kindes einen besonderen Kündigungsschutz.
Wortlaut im Programm
Für Eltern wird ein besonderer Kündigungsschutz geschaffen, der bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres des Kindes gilt. Link zum Original
Der berufliche Wiedereinstieg nach Schwangerschaft und Erziehungszeit wird durch kostenfreie Weiterbildung erleichtert.
Wortlaut im Programm
Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer schwangerschafts- und erziehungsbedingten Pause muss durch kostenfreie Weiterbildungsangebote erleichtert werden. Link zum Original
Elterngeld wird nicht auf Transferleistungen wie Hartz IV angerechnet.
Wortlaut im Programm
Elterngeld steht allen Eltern zu und darf nicht auf andere Transferleistungen wie Hartz IV angerechnet werden. Link zum Original
Die Hartz-IV-Sätze werden verfassungsgerecht berechnet und erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Hartz-IV-Sätze müssen verfassungsgerecht berechnet und entsprechend erhöht, das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft abgeschafft werden. Link zum Original
Das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Hartz-IV-Sätze müssen verfassungsgerecht berechnet und entsprechend erhöht, das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft abgeschafft werden. Link zum Original
Kindergeld wird nicht auf Transferleistungen wie Hartz IV angerechnet.
Wortlaut im Programm
Das Kindergeld darf nicht auf Transferleistungen wie Hartz IV angerechnet werden. Link zum Original
Freiberufliche und selbstständige Kreative werden besser in die sozialen Sicherungssysteme einbezogen.
Wortlaut im Programm
Kreative, die freiberuflich und selbstständig vor allem in den neuen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind, müssen besser in die sozialen Sicherungssysteme einbezogen werden. Link zum Original
Zur Krisenlösung steigen die Löhne.
Wortlaut im Programm
Am Anfang jeder Krisenlösung steht: Abbau der Ungleichgewichte, steigende Löhne und sozial-ökologische Investitionsprogramme, die Nachfrage steigern, Finanzmärkte regulieren und Vermögende besteuern. Link zum Original
Die sinkenden Löhne, angetrieben durch den Niedriglohnbereich in Deutschland, sollen gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Dafür ist es notwendig, die Talfahrt der Löhne, die durch den Niedriglohnbereich in Deutschland angefeuert wird, zu beenden und die Finanzierung der EU und ihrer Mitgliedsstaaten durch europaweite Besteuerung von Reichtum zu verbessern. Link zum Original
Gute soziale Standards sollen sowohl in Europa als auch in Deutschland erkämpft werden.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE stellt sich keine Entscheidung für oder gegen das eine oder andere – wir müssen sowohl in Europa als auch in Deutschland um gute soziale Standards ringen. Link zum Original
Gegen die Krise in Europa soll grenzüberschreitend gemeinsam für höhere Löhne, bessere Sozialstandards und Arbeiterrechte gekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Die Antwort der europäischen Linken auf die Krise in Europa muss daher der gemeinsame Widerstand über Ländergrenzen hinweg – für höhere Löhne, bessere Sozialstandards und Arbeiterrechte – sein. Link zum Original
Die Einhaltung sozialer Vorschriften wird EU-weit überprüft und Verstöße werden geahndet.
Wortlaut im Programm
In der EU wird Wettbewerb kontrolliert – wir wollen, dass die Einhaltung von sozialen Vorschriften EU-weit überprüft und Verstöße dagegen geahndet werden. Link zum Original
Gewerkschaften und Tarifverträge werden europaweit gestärkt.
Wortlaut im Programm
Gewerkschaften und Tarifverträge müssen europaweit gestärkt werden. Link zum Original
Lohndumping in der EU wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Lohndumping in der EU abgeschafft wird. Lohn-, Steuer- und Sozialpolitik müssen in diesem Sinne aufeinander abgestimmt werden. Link zum Original
Gegen Massenarbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend in den Krisenländern werden sofort wirksame Schritte eingeleitet.
Wortlaut im Programm
Es müssen sofort wirksame Schritte gegen Massenarbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend in den Krisenländern eingeleitet werden. Dazu fordert DIE LINKE ein Investitionsprogramm, das vor allem auf Entwicklung im Bereich öffentlicher und sozialer Dienstleistungen und sozial-ökologische Konversion setzt. Link zum Original
Beschäftigte, Gewerkschaften und soziale Bewegungen sollen ihre Kämpfe in Europa koordinieren und intensivieren.
Wortlaut im Programm
Um Demokratie zu verwirklichen, müssen die Beschäftigten, Gewerkschaften und andere soziale Bewegungen ihre Kämpfe in Europa koordinieren und intensivieren. Link zum Original
Die besonderen deutschen Einschränkungen des Streikrechts werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen die besonderen deutschen Restriktionen des Streikrechts beseitigt werden: Das Recht auf politischen Streik muss in ganz Europa ausgeübt werden können. Link zum Original
Das Recht auf politischen Streik gilt in ganz Europa.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen die besonderen deutschen Restriktionen des Streikrechts beseitigt werden: Das Recht auf politischen Streik muss in ganz Europa ausgeübt werden können. Link zum Original
Die fortschreitende Spaltung am ostdeutschen Arbeitsmarkt wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die fortschreitende Spaltung insbesondere am ostdeutschen Arbeitsmarkt muss beendet, der Kahlschlag bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik gestoppt werden. Link zum Original
Der Kahlschlag bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
Die fortschreitende Spaltung insbesondere am ostdeutschen Arbeitsmarkt muss beendet, der Kahlschlag bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik gestoppt werden. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik wird umgekehrt, sodass gute Arbeit auch am ostdeutschen Arbeitsmarkt Leitmotiv ist.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert deshalb eine Umkehr in der Arbeitsmarktpolitik, in der »gute Arbeit« das Leitmotiv auch am ostdeutschen Arbeitsmarkt ist. Link zum Original
Niedriglöhne werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Die Tarifsysteme müssen funktionieren, Niedriglöhne ausgeschlossen und die Tarifbindungen der Unternehmen erhöht werden. Link zum Original
Die Tarifbindung der Unternehmen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Tarifsysteme müssen funktionieren, Niedriglöhne ausgeschlossen und die Tarifbindungen der Unternehmen erhöht werden. Link zum Original
Massenentlassungen werden gesetzlich verboten.
Wortlaut im Programm
Massenentlassungen sind gesetzlich zu verbieten. Link zum Original
Personennahe Dienstleistungen werden ausgebaut und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem Auftrag, »gleichwertige Lebensverhältnisse« zu schaffen, mit verstärkten Investitionen im Dienstleistungssektor, in kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe, mit Ausbau und Förderung personennaher Dienstleistungen und mit umweltverträglicher und ziviler Industrieproduktion nachkommen. Link zum Original
Im Betrieb gibt es mehr direkte Mitbestimmung von unten.
Wortlaut im Programm
Dafür muss Wirtschaft demokratisch gestaltet werden: im Betrieb durch mehr direkte Mitbestimmung von unten, in der Gesellschaft insgesamt durch eine Politik der stärkeren sozialen, finanziellen und ökologischen Regulierung. Link zum Original
Bei der Umstellung von Rüstungs- und umweltschädlicher Produktion werden die Arbeitsplätze umgewandelt und gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Alternativen zur Rüstungsproduktion und zu umweltschädlichen Produktionszweigen schaffen. Dabei sollen auch die Arbeitsplätze umgewandelt und gesichert werden. Link zum Original
Gute Arbeitsplätze werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gute Arbeitsplätze schaffen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse überwinden. Link zum Original
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse werden überwunden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gute Arbeitsplätze schaffen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse überwinden. Link zum Original
Dienstleistungsarbeit wird im Verhältnis zur Industriearbeit besser bezahlt.
Wortlaut im Programm
In keinem anderen Industrieland ist die Dienstleistungsarbeit im Verhältnis zur Industriearbeit so schlecht bezahlt wie in Deutschland. Wir wollen das ändern! Link zum Original
Personennahe Dienstleistungen werden aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Besonders personennahe Dienstleistungen müssen aufgewertet werden. Link zum Original
In Kindererziehung, Bildung und Gesundheitsversorgung werden mehr tariflich gesicherte Arbeitsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Im Vergleich haben die skandinavischen Länder etwa doppelt so viele Beschäftigte im Bereich von Kindererziehung, Bildung und Gesundheitsversorgung. Auch bei uns müssen in diesen Bereichen mehr tariflich gesicherte Arbeitsplätze geschaffen werden. Link zum Original
Demokratie reicht auch in Büros, Betriebe und Krankenhäuser hinein.
Wortlaut im Programm
Demokratie darf nicht an der Bürotür, am Werkstor oder dem Eingang zum Krankenhaus enden. Link zum Original
Die Unternehmensmitbestimmung der Beschäftigten in Aufsichts- und Verwaltungsräten bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Beschäftigten auf Unternehmensebene in Aufsichts- und Verwaltungsräten muss erhalten und unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen Strukturveränderungen weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die Unternehmensmitbestimmung wird unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Strukturveränderungen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Beschäftigten auf Unternehmensebene in Aufsichts- und Verwaltungsräten muss erhalten und unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen Strukturveränderungen weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die Mitbestimmungsgesetze für Aufsichtsräte gelten auch für Scheinauslandsgesellschaften.
Wortlaut im Programm
Der Geltungsbereich der Gesetze über die Mitbestimmung der Beschäftigten in den Aufsichtsräten größerer Kapitalgesellschaften muss auf Scheinauslandsgesellschaften ausgedehnt werden. Link zum Original
Der Anwendungsbereich der Mitbestimmungsgesetze wird durch Senkung der Mindestbeschäftigtenzahl ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Ausweitung des Anwendungsbereichs der Mitbestimmungsgesetze durch Senkung der gesetzlich vorausgesetzten Mindestanzahl der Beschäftigten. Link zum Original
In Aufsichtsräten größerer Kapitalgesellschaften sind Anteilseigner und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen vertreten.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen in Aufsichtsräten größerer Kapitalgesellschaften Anteilseigentümer und Arbeitnehmer nicht nur zu gleichen Teilen vertreten sein, sondern auch alle Entscheidungen gleichberechtigt treffen. Link zum Original
In Aufsichtsräten größerer Kapitalgesellschaften treffen Anteilseigner und Arbeitnehmer alle Entscheidungen gleichberechtigt.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen in Aufsichtsräten größerer Kapitalgesellschaften Anteilseigentümer und Arbeitnehmer nicht nur zu gleichen Teilen vertreten sein, sondern auch alle Entscheidungen gleichberechtigt treffen. Link zum Original
Die Mitbestimmung der Beschäftigten sowie die Rechte von Gewerkschaften und Betriebsräten werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmung der Beschäftigten, die Rechte von Gewerkschaften und Betriebsräten müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Der Antistreikparagraph 160 SGB III wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Der Antistreikparagraph §1 60 SGB III begünstigt die ohnehin stärkere Seite, die Arbeitgeber, und muss abgeschafft werden. Link zum Original
Mitbestimmungs- und Streikrecht werden auf Veräußerungen, Übernahmen und Verlagerungen von Unternehmen oder Unternehmensteilen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Mitbestimmungs- und das Streikrecht auf Veräußerungen, Übernahmen und die Verlagerung von Unternehmen oder Unternehmensteilen ausweiten und mit den Gewerkschaften gemeinsam das Recht auf politischen Streik durchsetzen. Link zum Original
Das Recht auf politischen Streik wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Mitbestimmungs- und das Streikrecht auf Veräußerungen, Übernahmen und die Verlagerung von Unternehmen oder Unternehmensteilen ausweiten und mit den Gewerkschaften gemeinsam das Recht auf politischen Streik durchsetzen. Link zum Original
Kalte Aussperrung ist verboten.
Wortlaut im Programm
Kalte Aussperrung ist nicht erlaubt. Link zum Original
Im Nah- und Fernverkehr entsteht gute, tarifgebundene Arbeit in öffentlicher Trägerschaft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Nah- und Fernverkehr ausbauen und dabei gute, tarifgebundene Arbeit in öffentlicher Trägerschaft schaffen, um der neuen Nachfrage nach ökologischen Formen der Mobilität zu entsprechen. Link zum Original
Für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer gelten längere Ruhezeiten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen längere Ruhezeiten für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer durchsetzen. Link zum Original
Kranken-, Renten- und Unfallversicherung der landwirtschaftlichen Sozialversicherung sollen in die allgemeinen gesetzlichen Systeme überführt werden.
Wortlaut im Programm
Reformieren wollen wir die landwirtschaftliche Sozialversicherung durch Überführung der Kranken-, Renten- und Unfallversicherung in die allgemeinen gesetzlichen Systeme und durch die Abschaffung der »Hofabgabeklausel« in der landwirtschaftlichen Alterssicherung. Link zum Original
Gute Ausbildung und gute Arbeit sollen auch in der Tourismusbranche gesichert sein.
Wortlaut im Programm
Gute Ausbildung und gute Arbeit müssen auch in der Tourismus-Branche gesichert sein. Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte auf betrieblicher und Unternehmensebene sollen ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Mitbestimmungsrechte auf betrieblicher und Unternehmensebene müssen ausgeweitet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesellschaft am Produktivkapital beteiligt werden. Link zum Original
Das Recht auf Generalstreik soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern das Recht auf Generalstreik. Link zum Original
Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen soll vorangebracht werden.
Wortlaut im Programm
Dieses wollen wir gemeinsam mit Betroffenen und Verbänden weiter voranbringen: von einem wirkungsvolleren Antidiskriminierungsgesetz über barrierefreies Wohnen und Wählen, gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen, selbstbestimmte Wohnformen bis hin zu einer gewaltfreien Psychiatrie. Link zum Original
Für Assistenzkräfte werden gute, tarifliche Arbeitsbedingungen garantiert.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen sollen ohne Einkommens- und Vermögensprüfung bedarfsdeckend zur Verfügung gestellt werden und gute, tarifliche Arbeitsbedingungen für die Assistenzkräfte garantieren. Link zum Original
Die Mindestbeschäftigungsquote für Menschen mit Behinderungen wird auf sechs Prozent angehoben.
Wortlaut im Programm
Um das Recht auf gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen, wollen wir die Mindestbeschäftigungsquote auf sechs Prozent anheben und die Ausgleichsabgabe bei Verstoß mindestens verdreifachen. Link zum Original
Die Ausgleichsabgabe bei Verstoß gegen die Beschäftigungsquote wird mindestens verdreifacht.
Wortlaut im Programm
Um das Recht auf gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen, wollen wir die Mindestbeschäftigungsquote auf sechs Prozent anheben und die Ausgleichsabgabe bei Verstoß mindestens verdreifachen. Link zum Original
Der Sonderstatus von Werkstattbeschäftigten wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Der Sonderstatus von Werkstattbeschäftigten muss abgeschafft, ihr Arbeitnehmerrecht gestärkt sowie gleicher Lohn bei gleicher Arbeit durchgesetzt werden. Link zum Original
Die Arbeitnehmerrechte von Werkstattbeschäftigten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Sonderstatus von Werkstattbeschäftigten muss abgeschafft, ihr Arbeitnehmerrecht gestärkt sowie gleicher Lohn bei gleicher Arbeit durchgesetzt werden. Link zum Original
Für Werkstattbeschäftigte wird gleicher Lohn bei gleicher Arbeit durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Der Sonderstatus von Werkstattbeschäftigten muss abgeschafft, ihr Arbeitnehmerrecht gestärkt sowie gleicher Lohn bei gleicher Arbeit durchgesetzt werden. Link zum Original
Öffentlich geförderte, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze nicht unter Mindestlohn werden insbesondere in Soziales, Kultur und Ökologie geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit öffentlich geförderter Beschäftigung wollen wir insbesondere in den Bereichen Soziales, Kultur und Ökologie sinnvolle und zusätzliche tariflich abgesicherte Arbeitsplätze schaffen, die nicht unter dem Mindestlohn liegen dürfen. Link zum Original
Im Breitensport wird öffentlich finanzierte Beschäftigung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen öffentlich finanzierte Beschäftigung im Bereich des Breitensports schaffen. Link zum Original
Die Interessen der abhängig und oft prekär Beschäftigten in der Medien- und Filmindustrie werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, die Interessen von allen in der Medien- und Filmindustrie abhängig und oft prekär Beschäftigten sicherzustellen. Link zum Original
Für Medien- und Filmschaffende werden gute Arbeitsbedingungen nach dem Grundsatz „Fair Work“ geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gute Arbeitsbedingungen für Medien- und Filmemacher schaffen: »Fair Work« in der Medienproduktion. Link zum Original
Internetfähige Endgeräte werden als Teil des soziokulturellen Existenzminimums anerkannt.
Wortlaut im Programm
Den Ausschluss sozial Benachteiligter aus der digitalen Kommunikation wollen wir beenden, internetfähige Endgeräte als Teil des soziokulturellen Existenzminimums anerkennen, Informations- und Partizipationsangebote barrierefrei gestalten. Link zum Original
Grundrechte und Arbeitnehmerrechte einschließlich Streikrecht und Betriebsverfassungsgesetz gelten auch in Kirchen, Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
Grundrechte und Arbeitnehmer / innen- Rechte müssen auch in den Kirchen und Religionsgemeinschaften und in deren Einrichtungen Geltung haben, auch das Streikrecht und das Betriebsverfassungsgesetz. Link zum Original
Diskriminierung von Beschäftigten durch kirchliche Arbeitgeber wegen Lebensumständen oder Religionszugehörigkeit außerhalb der unmittelbaren Religionsausübung wird gesetzlich verhindert.
Wortlaut im Programm
Durch kirchliche Arbeitgeber ausgeübte Diskriminierung von Beschäftigten aufgrund ihrer Lebensumstände oder ihrer Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit in Bereichen, die nicht unmittelbar der Religionsausübung dienen, muss gesetzlich verhindert werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.