Linke HB · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2015
Forderungen zu Energie
Bürgerschaftswahl Bremen 2015 · Original
Das Programm enthält 26 von 1.160 Forderungen zu „Energie“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 82Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 26
Wer aktuell zahlt, soll ein Recht auf Belieferung haben und nicht wegen Rückständen gesperrt werden dürfen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, das bei drohenden Stromsperren die Außenstände zunächst vom Amt für Soziale Dienste übernommen werden und dass das Prinzip durchgesetzt wird: Wer aktuell zahlt, hat ein Recht auf Belieferung und darf nicht aufgrund aufgelaufener Rückstände mit Sperren erpresst werden. Link zum Original
Die swb soll perspektivisch zurückgekauft werden.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch muss ein Rückkauf der swb angesteuert werden, um Energiesperren unmittelbar ausschließen zu können. Link zum Original
Ein Grundkontingent an Energie soll für alle kostenlos bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem muss ein Grundkontingent an Energie für alle kostenlos bereitgestellt werden. Link zum Original
Der Senat soll mit Anbietern, die Strom und Wassersperren, keine öffentlichen Verträge mehr abschließen.
Wortlaut im Programm
Bis es so weit ist, fordert DIE LINKE, dass der Senat mit Anbietern, die weiter Strom und Wassersperren, keine öffentlichen Verträge mehr abschließt. Link zum Original
Monopolstrukturen in der Energieversorgung sollen überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Dieser Politik wollen wir im Land Bremen sowie im Bundesrat entgegenwirken und die rückwärtsgewandten Monopolstrukturen in der Energieversorgung überwinden. Link zum Original
Die Stadtwerke und Verteilnetze in Bremen und Bremerhaven werden rekommunalisiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir uns für eine Rekommunalisierung der Stadtwerke und Verteilnetze in Bremen und Bremerhaven einsetzen, als wesentliche Teilvoraussetzung für eine effiziente Energiewende. Link zum Original
Mittelfristig wird das Land Bremen dezentral und regional ausschließlich mit erneuerbaren Energien mit Strom versorgt.
Wortlaut im Programm
Unser mittelfristiges Ziel ist eine dezentrale, lokal bis regional angelegte Stromerzeugung und -versorgung des Landes Bremen, durch einen Mix aus ausschließlich regenerativen Energien. Link zum Original
Langfristig wird die gesamte Energieversorgung Bremens und Bremerhavens regenerativ, dezentral und bevorzugt bürgerschaftlich organisiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss die künftige Infrastruktur der Stromversorgung Fundament dafür sein, langfristig die gesamte Energieversorgung Bremens und Bremerhavens entsprechend regenerativ, dezentral und bevorzugt im Bürgerengagement zu organisieren. Link zum Original
„Atmende Deckel“ und Ausbaukorridore für erneuerbare Energien werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Von daher lehnen wir sog. „atmende Deckel“ und „Ausbaukorridore“ ebenso kategorisch ab wie die Verknüpfung der Energiewende mit dem Vorrang von Konzepten, welche einen Netzausbau voraussetzen. Link zum Original
Ein Vorrang von Energiewende-Konzepten, die einen Netzausbau voraussetzen, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Von daher lehnen wir sog. „atmende Deckel“ und „Ausbaukorridore“ ebenso kategorisch ab wie die Verknüpfung der Energiewende mit dem Vorrang von Konzepten, welche einen Netzausbau voraussetzen. Link zum Original
Energieeinsparung wird vorrangig vor der Energieerzeugung gefördert.
Wortlaut im Programm
Die wirtschaftlichste und umweltverträglichste Energieverwendung ist und bleibt die Energieeinsparung. Diese ist verstärkt vor der Energieerzeugung zu fördern. Link zum Original
Bremen soll bei der Vermeidung von Netzverlusten eine Vorreiterrolle einnehmen.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Übertragungs- oder auch Netzverluste, als Differenz zwischen erzeugter und genutzter elektrischer Leistung, soll Bremen eine Vorreiterrolle einnehmen. Link zum Original
Der Ausbau von Wärmedämmung und Energieeffizienzsystemen in Gebäuden wird verstärkt vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau von Wärmedämm- und anderen Energieeffizienzsystemen im Gebäudebereich muss verstärkt vorangetrieben werden. Link zum Original
Die Energieeffizienz bestehender Gebäude wird deutlich verbessert.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Gebäude sollen in ihrer Energieeffizienz deutlich verbessert werden. Link zum Original
Bremische Mehrwertsteuereinnahmen aus der EEG-Umlage werden zur Förderung der Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung energiesparender Geräte wollen wir fördern, durch einen gezielten Einsatz der bremischen Mittel aus der Mehrwertsteuer auf das EEG, zur Unterstützung bei der Anschaffung von energieeffizienten Haushaltsgeräten. Link zum Original
Die energetische Sanierungsquote öffentlicher Einrichtungen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Zudem ist eine erhöhte energetische Sanierungsquote in öffentlichen Einrichtungen zu forcieren. Link zum Original
Ärmere private Haushalte werden bei den Energiekosten entlastet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Energieverbraucher einbeziehen, ärmere private Haushalte entlasten, Strom-, Gas- und Wassersperren verbieten. Link zum Original
Die Entlastungsregeln für Unternehmen mit hohem Strombedarf werden überprüft und geändert.
Wortlaut im Programm
Die Regelungen zur Entlastung von Unternehmen mit hohem Strombedarf werden wir einer kritischen und volkswirtschaftlich maßhaltenden Überprüfung und Änderung zuführen. Link zum Original
Ein Landesprogramm fördert Energieprojekte von Stadtteilen, Gemeinden, Vereinen, Unternehmen und Bürgergruppen.
Wortlaut im Programm
Um die Energieoffensive zu befördern, plädieren wir für ein öffentliches Landesprogramm, das Energieprojekte von Stadt- und Ortsteilen, Gemeinden und Vereinen, Unternehmen und Bürgergruppen fördert. Link zum Original
Eigentümer mit geringer Finanzkraft erhalten Zugang zu Performance-Contracting mit Vorfinanzierung durch Dritte und Tilgung aus eingesparten Energiekosten.
Wortlaut im Programm
Für Eigentümer mit geringer Finanzkraft plädieren wir für die Möglichkeiten des sog. Performancecontractings, also der Vorfinanzierung durch Dritte und Tilgung der Investitionskosten aus den eingesparten Energiekosten. Link zum Original
Photovoltaik und Onshore-Windkraft werden bevorzugt gefördert.
Wortlaut im Programm
Photovoltaik und Onshore-Windkraft als wirtschaftlichste Techniken der regenerativen Energieerzeugung wollen wir im Widerstreit zur Bundesregierung mit allen gegebenen Mitteln bevorzugt fördern. Link zum Original
Überteuerte Großprojekte der Energiekonzerne werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Überteuerte Großprojekte der Energiekonzerne lehnen wir ab. Link zum Original
In die Energiewende werden alle Technologien der erneuerbaren Energien einbezogen.
Wortlaut im Programm
Die Energiewende wird nur dann auch ökonomisch ein Erfolg, wenn alle Technologien des Erneuerbare-Energien-Mixes einbezogen werden. Link zum Original
Bremerhaven wird zu einem Technologiezentrum für erneuerbare Energien entwickelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Ausbau der Offshore- Kapazitäten nutzen, um Bremerhaven zu einem Technologiezentrum für Erneuerbare Energien zu machen, nicht nur zu einer Offshore-Drehscheibe. Link zum Original
Offshore-Windkraft soll in öffentlicher Hand betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für Offshore-Windkraft in öffentlicher Hand und für gute Arbeitsbedingungen bei den Herstellern. Link zum Original
Eine Förderung von Offshore-Windkraft zugunsten einer Infrastruktur für die Kohleverstromung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Förderung von Offshore-Windkraft, um eine Infrastruktur zu schaffen, die der Kohleverstromung optimale Wettbewerbsbedingungen bietet, lehnen wir als „Trojanisches Pferd“ der Konzern-Energie-Lobby kategorisch ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.