Linke · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2015
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bürgerschaftswahl Bremen 2015 · Original
Das Programm enthält 43 von 1.160 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 43Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 82Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 43
Die Umweltzone wird vergrößert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Vergrößerung der Umweltzone, die im gegebenen Format (und mit der Ausnahmeregelung für die Martinistraße) wirkungslose Symbolpolitik darstellt. Link zum Original
Erholungsgebiete und wichtige Grünflächen werden durch einen Flächenschutzplan gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten die Initiative, Erholungsgebiete und wichtige Grünflächen durch einen Flächenschutzplan zu sichern. Link zum Original
Grünzonen wie Werdersee, Knoops Park und Bürgerpark werden verlässlich vor Investoren geschützt.
Wortlaut im Programm
Der Werdersee, Knoops Park, der Bürgerpark und viele andere grüne Zonen brauchen einen verlässlichen Schutz vor den Begehrlichkeiten von Investoren. Link zum Original
Die Ausgestaltung des Flächenschutzplans wird in den Ortsteilbeiräten konkretisiert.
Wortlaut im Programm
Die genaue Ausgestaltung des Flächenschutzplanes muss in den jeweiligen Ortsteilbeiräten konkretisiert werden. Link zum Original
Die Anstrengungen beim Hochwasserschutz werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Durch den Klimawandel sind verstärkte Anstrengungen beim Hochwasserschutz erforderlich. Dazu gehört eine Erhöhung der Deiche, vor allem aber der Erhalt von Überflutungsgebieten. Link zum Original
Die Deiche werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Durch den Klimawandel sind verstärkte Anstrengungen beim Hochwasserschutz erforderlich. Dazu gehört eine Erhöhung der Deiche, vor allem aber der Erhalt von Überflutungsgebieten. Link zum Original
Überflutungsgebiete werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Durch den Klimawandel sind verstärkte Anstrengungen beim Hochwasserschutz erforderlich. Dazu gehört eine Erhöhung der Deiche, vor allem aber der Erhalt von Überflutungsgebieten. Link zum Original
Anwendungsbezogene Kooperationen mit der Wissenschaft zu Energieeffizienz in der Stahlindustrie werden gestärkt und gefördert, um den CO2-Ausstoß zu senken.
Wortlaut im Programm
Eine wichtige Chance für Bremen, den CO2-Ausstoß zu senken, sind verbesserte Verfahren zur Energienutzung und Energieeffizienz in der Stahlindustrie, die immerhin etwa die Hälfte des CO2-Ausstoßes im Land Bremen erzeugt. Hierfür wollen wir anwendungsbezogene Kooperationen mit der Wissenschaft stärken und fördern. Link zum Original
Es wird in Einsparungen von Strom, Wasser und Heizung in öffentlichen Gebäuden investiert.
Wortlaut im Programm
In öffentlichen Gebäuden kann mehr Strom, Wasser und Heizung gespart werden. Dazu bedarf es Investitionen. Die Landesregierung setzt da im Wesentlichen auf das sog. Contracting. Das bedeutet, ein privates Unternehmen führt die Sanierung durch und bekommt dafür einen großen Teil der eingesparten Kosten. Wir meinen, das kann Bremen auch selbst machen. Link zum Original
Bremen führt die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude selbst durch statt über Contracting mit privaten Unternehmen.
Wortlaut im Programm
In öffentlichen Gebäuden kann mehr Strom, Wasser und Heizung gespart werden. Dazu bedarf es Investitionen. Die Landesregierung setzt da im Wesentlichen auf das sog. Contracting. Das bedeutet, ein privates Unternehmen führt die Sanierung durch und bekommt dafür einen großen Teil der eingesparten Kosten. Wir meinen, das kann Bremen auch selbst machen. Link zum Original
Neubauten sollen mittelfristig Null-Emissionshäuser sein.
Wortlaut im Programm
Bei Neubauten streben wir mittelfristig Null- Emissionshäuser an. Link zum Original
Die Abfallentsorgung wird rekommunalisiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert die Rekommunalisierung der Abfallentsorgung. Link zum Original
Bremen bereitet die Rückführung der Abfallwirtschaft in eine Anstalt öffentlichen Rechts vor.
Wortlaut im Programm
Bremen muss jetzt eine Rückführung der Abfallwirtschaft vorbereiten, die in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts für die Gebührenzahlenden und die Beschäftigten deutliche Vorteile bringt und gleichzeitig großes ökologisches Potential hat. Link zum Original
Ein Public-Private-Partnership-Modell für die Abfallwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Weiterführung der neoliberalen Politik in Form eines Public-Private-Partnership-Modells lehnen wir ab. Link zum Original
Das Volksbegehren „Müllabfuhr in Bürgerhand“ wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE unterstützt deshalb das Volksbegehren „Müllabfuhr in Bürgerhand“ und beteiligt sich aktiv an den Unterschriftensammlungen der Gewerkschaften. Link zum Original
Der Import von Abfällen wird eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Import von Abfällen einschränken und im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes den politischen Schwerpunkt auf Abfallvermeidung legen. Link zum Original
Der politische Schwerpunkt liegt auf Abfallvermeidung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Import von Abfällen einschränken und im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes den politischen Schwerpunkt auf Abfallvermeidung legen. Link zum Original
Ein verbindlicher Ausstiegsplan aus der Müllverbrennung senkt die Kapazitäten in Bremen und Bremerhaven bis 2030 auf höchstens 20 Prozent.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für einen verbindlichen Ausstiegsplan aus der Müllverbrennung in Bremen und Bremerhaven ein, mit einem stufenweisen Kapazitätsabbau auf höchstens 20 Prozent des aktuellen Volumens bis 2030. Link zum Original
Die Erweiterung der Mülldeponie „Grauer Wall“ in Bremerhaven wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die geplante und bereits genehmigte Erweiterung der Mülldeponie „Grauer Wall“ in Bremerhaven lehnen wir weiterhin ab und fordern stattdessen eine Sicherung vor den Gefahren und Belastungen, die bereits von der Deponie ausgehen. Link zum Original
Die Mülldeponie „Grauer Wall“ wird gegen bestehende Gefahren und Belastungen gesichert.
Wortlaut im Programm
Die geplante und bereits genehmigte Erweiterung der Mülldeponie „Grauer Wall“ in Bremerhaven lehnen wir weiterhin ab und fordern stattdessen eine Sicherung vor den Gefahren und Belastungen, die bereits von der Deponie ausgehen. Link zum Original
Die Deponie wird stillgelegt und mittelfristig zurückgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Stilllegung und einen mittelfristigen Rückbau der Deponie. Link zum Original
Der illegale Export von Elektroschrott über bremische Häfen wird stärker kontrolliert und erschwert.
Wortlaut im Programm
Der illegale Export von Elektroschrott über bremische Häfen muss deutlich stärker kontrolliert und erschwert werden. Link zum Original
Anlagen der Giftmüllbranche werden nicht in der Nähe von Wohngebieten genehmigt.
Wortlaut im Programm
Lager, wiederaufbereitende und verwertende Industrien der Giftmüll-Branche, dürfen nicht in der Nähe von Wohngebieten genehmigt werden. Link zum Original
Das geplante Zwischenlager für Chemieabfälle in Hemelingen wird als ungeeignet abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das geplante Zwischenlager für Chemieabfälle in Hemelingen, bei dem nur 200 Meter zur nächsten Wohnsiedlung gegeben wären, ist von daher ungeeignet. Link zum Original
Für Giftmüllanlagen gilt ein Mindestabstand von rund einem Kilometer zu Wohngebieten, und der Flächennutzungsplan wird entsprechend angepasst.
Wortlaut im Programm
Als Mindestabstand derartiger Anlagen zu Wohngebieten ist eine Distanz von rund einem Kilometer zu gewährleisten. Der Flächennutzungsplan ist entsprechend anzupassen. Link zum Original
Die Umweltverseuchung am Tanklager Farge wird vollständig und schnellstmöglich beseitigt.
Wortlaut im Programm
Die Umweltverseuchung am Tanklager Farge in Bremen-Blumenthal muss vollständig und schnellstmöglich behoben werden. Anschließend muss die Anlage renaturiert und zum öffentlichen Naherholungsgebiet werden. Link zum Original
Das Tanklager Farge wird renaturiert und zum öffentlichen Naherholungsgebiet.
Wortlaut im Programm
Die Umweltverseuchung am Tanklager Farge in Bremen-Blumenthal muss vollständig und schnellstmöglich behoben werden. Anschließend muss die Anlage renaturiert und zum öffentlichen Naherholungsgebiet werden. Link zum Original
Erdgas-Fracking wird verboten.
Wortlaut im Programm
Auch im Bremer Umland wird Erdgas-Fracking durchgeführt. DIE LINKE fordert ein Verbot dieser Risikotechnologie. Link zum Original
Gefällte Bäume werden durch gleichwertige Neuanpflanzungen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Gefällte Bäume müssen durch adäquate Neuanpflanzungen ausgeglichen werden. Link zum Original
Ein Zukunftsplan zur Erhaltung des Altbaumbestands auf Grundlage eines flächendeckenden Altbaumkatasters wird erstellt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert, einen Zukunftsplan zu erstellen, zur wertgleichen Erhaltung des bremischen Altbaumbestandes auf Basis eines flächendeckenden Altbaumkatasters. Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative zur Begrenzung der Verkehrssicherungspflicht zum Schutz alter Bäume wird gestartet.
Wortlaut im Programm
Flankierend wollen wir eine Bundesratsinitiative zu einer entsprechenden Begrenzung der Verkehrssicherungspflicht initiieren. Link zum Original
Der Umweltbetrieb Bremen erhält Personal und Mittel für eine ökologische Grünpflege mit Fokus auf alte Bäume.
Wortlaut im Programm
Der Umweltbetrieb Bremen ist personell und finanziell in die Lage zu versetzen, die Grünpflege ganzheitlich, verstärkt ökologisch und mit Fokus auf den Erhalt sensibler Grünstrukturen (insbesondere alter Bäume) umsetzen zu können. Link zum Original
Das Tanklager Farge wird endgültig geschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die endgültige Schließung des Tanklagers Farge und eine grundlegende und schnellere Grundwassersanierung, eine Sanierung des Bodens, eine Entschädigung für Hauseigentümer und Erkrankte sowie eine regelmäße Trinkwasserkontrolle in kurzen Abständen. Link zum Original
Das Grundwasser am Tanklager Farge wird grundlegend und schneller saniert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die endgültige Schließung des Tanklagers Farge und eine grundlegende und schnellere Grundwassersanierung, eine Sanierung des Bodens, eine Entschädigung für Hauseigentümer und Erkrankte sowie eine regelmäße Trinkwasserkontrolle in kurzen Abständen. Link zum Original
Der Boden am Tanklager Farge wird saniert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die endgültige Schließung des Tanklagers Farge und eine grundlegende und schnellere Grundwassersanierung, eine Sanierung des Bodens, eine Entschädigung für Hauseigentümer und Erkrankte sowie eine regelmäße Trinkwasserkontrolle in kurzen Abständen. Link zum Original
Hauseigentümer und Erkrankte am Tanklager Farge werden entschädigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die endgültige Schließung des Tanklagers Farge und eine grundlegende und schnellere Grundwassersanierung, eine Sanierung des Bodens, eine Entschädigung für Hauseigentümer und Erkrankte sowie eine regelmäße Trinkwasserkontrolle in kurzen Abständen. Link zum Original
Das Trinkwasser im Umfeld des Tanklagers Farge wird in kurzen Abständen regelmäßig kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die endgültige Schließung des Tanklagers Farge und eine grundlegende und schnellere Grundwassersanierung, eine Sanierung des Bodens, eine Entschädigung für Hauseigentümer und Erkrankte sowie eine regelmäße Trinkwasserkontrolle in kurzen Abständen. Link zum Original
Die Müllverbrennung im Blumenthaler Ortskern wird beendet.
Wortlaut im Programm
Schluss mit der Müllverbrennung im Blumenthaler Ortskern! Spätestens seit der verheerenden Explosion des Chemie-Entsorgers ‚Organo Fluid‘ in Ritterhude ist klar: Hochproblematische Betriebe in Wohngebieten gehören aufgelöst! Bis dahin fordern wir als Sofortmaßnahmen, die starke Geruchsbelästigung abzustellen und die Müllverbrennung engmaschig zu kontrollieren. Link zum Original
Hochproblematische Betriebe in Wohngebieten werden aufgelöst.
Wortlaut im Programm
Schluss mit der Müllverbrennung im Blumenthaler Ortskern! Spätestens seit der verheerenden Explosion des Chemie-Entsorgers ‚Organo Fluid‘ in Ritterhude ist klar: Hochproblematische Betriebe in Wohngebieten gehören aufgelöst! Bis dahin fordern wir als Sofortmaßnahmen, die starke Geruchsbelästigung abzustellen und die Müllverbrennung engmaschig zu kontrollieren. Link zum Original
Als Sofortmaßnahme wird die starke Geruchsbelästigung durch die Müllverbrennung in Blumenthal abgestellt.
Wortlaut im Programm
Schluss mit der Müllverbrennung im Blumenthaler Ortskern! Spätestens seit der verheerenden Explosion des Chemie-Entsorgers ‚Organo Fluid‘ in Ritterhude ist klar: Hochproblematische Betriebe in Wohngebieten gehören aufgelöst! Bis dahin fordern wir als Sofortmaßnahmen, die starke Geruchsbelästigung abzustellen und die Müllverbrennung engmaschig zu kontrollieren. Link zum Original
Die Müllverbrennung in Blumenthal wird engmaschig kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Schluss mit der Müllverbrennung im Blumenthaler Ortskern! Spätestens seit der verheerenden Explosion des Chemie-Entsorgers ‚Organo Fluid‘ in Ritterhude ist klar: Hochproblematische Betriebe in Wohngebieten gehören aufgelöst! Bis dahin fordern wir als Sofortmaßnahmen, die starke Geruchsbelästigung abzustellen und die Müllverbrennung engmaschig zu kontrollieren. Link zum Original
Billiger Mülltourismus soll kein Geschäftsmodell für Bremerhaven werden.
Wortlaut im Programm
Billiger Mülltourismus darf kein Geschäftsmodell für Bremerhaven werden. Link zum Original
Genehmigungen für Zwischenmülllager werden extrem restriktiv und nur unter klaren Auflagen erteilt.
Wortlaut im Programm
Genehmigungen für Zwischenmülllager müssen extrem restriktiv erteilt werden und nur unter klaren Auflagen, damit Anwohner*innen nicht mit stinkenden Müllkippen leben müssen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.