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Forderungen zu Staat, Demokratie und Verwaltung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012 · Original

Das Programm enthält 34 von 1.159 Forderungen zu „Staat, Demokratie und Verwaltung“.

Staat, Demokratie und Verwaltung 34
  1. Landespolitik soll so bürgernah und konkret sein wie Politik in den Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass Landespolitik so nah und konkret ist wie Politik in den Kommunen. Link zum Original
  2. Bei großen Reformprojekten wie dem Ausbau der Stromtrassen, der Verwaltungs- und Kommunalreform und der Haushaltssanierung soll es mehr Bürgerbeteiligung geben.

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    Wortlaut im Programm
    Für die großen Reformprojekte – der Ausbau der Stromtrassen, die Reform der Verwaltung und der kommunalen Ebene, ja selbst die Haushaltssanierung – brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung und nicht weniger. Link zum Original
  3. Die Genehmigung von Kleinwindanlagen und die bautechnischen Anforderungen daran werden erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Genehmigung von Kleinwindanlagen und bautechnische Anforderungen werden wir erleichtern und die Kriterien für die Ausweisung von Eignungsflächen für Großwindanlagen kritisch überprüfen. Link zum Original
  4. Planungsverfahren sollen verkürzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen deshalb zwei zunächst widersprüchlichen Anforderungen gerecht werden: wir müssen zum einen die Planungsverfahren verkürzen und wir müssen zum anderen die Bürger_ innen früher und stärker beteiligen. Link zum Original
  5. Bürgerinnen und Bürger sollen bei Planungsverfahren früher und stärker beteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen deshalb zwei zunächst widersprüchlichen Anforderungen gerecht werden: wir müssen zum einen die Planungsverfahren verkürzen und wir müssen zum anderen die Bürger_ innen früher und stärker beteiligen. Link zum Original
  6. Es wird ein neues Planungsrecht gefordert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen also ein neues Planungsrecht. Link zum Original
  7. Bei großen Bauprojekten werden ökologische Belange und Bürgerbeteiligung schon vor dem Planfeststellungsverfahren vollständig berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass bei den großen Bauprojekten bereits im Vorfeld von Planfeststellungsverfahren die ökologischen Belange und die Bürgerbeteiligung in vollem Umfang berücksichtigt werden. Link zum Original
  8. Kleine und mittlere Unternehmen werden von Bürokratiekosten entlastet.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehören insbesondere die Erleichterung von Existenzgründungen, die Entlastung von Bürokratiekosten und die Unterstützung bei der Regelung der Unternehmensnachfolge. Link zum Original
  9. Genehmigungsverfahren von Industrieunternehmen sollen mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz und frühzeitige Beteiligung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Eine bessere Bürgerbeteiligung und Transparenz gilt auch für Genehmigungsverfahren von Industrieunternehmen, unter anderem mit einer frühzeitigen Beteiligung, damit eine gute Akzeptanz für Anwohner_innen und Unternehmen gleichermaßen erzielt wird. Link zum Original
  10. Planungsverfahren sollen verstärkt mit Gestaltungswettbewerben und Beteiligungsverfahren verbunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Planungsverfahren müssen verstärkt mit Gestaltungswettbewerben und Beteiligungsverfahren gekoppelt werden. Link zum Original
  11. Die GMSH wird als zentrale Dienstleisterin für Bau, Bewirtschaftung und Beschaffung organisatorisch gestärkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 27 ·

    Wortlaut im Programm
    Die GMSH als zentrale Dienstleisterin für den Bau, die Bewirtschaftung und Beschaffung werden wir organisatorisch ertüchtigen. Link zum Original
  12. Das Landeswahlgesetz soll eine verbindliche Frauenquote für alle Landeslisten der Parteien vorschreiben.

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    Wortlaut im Programm
    Um den Frauenanteil im Landtag zu erhöhen, wollen wir das Landeswahlgesetz so ändern, dass es die Frauenquote für alle Landeslisten der Parteien verbindlich macht. Link zum Original
  13. Die direkte demokratische Mitentscheidung wird ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr direkte demokratische Mitentscheidung. Link zum Original
  14. Bürgerentscheide werden einfacher und unkomplizierter.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb werden wir Bürgerentscheide einfacher und unkomplizierter machen. Link zum Original
  15. Bürgerinnen und Bürger können über die Bauleitplanung und die Hauptsatzung einer Gemeinde abstimmen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Menschen in Schleswig-Holstein sollen künftig auch über die Bauleitplanung und die Hauptsatzung einer Gemeinde abstimmen können und nicht erst dann beteiligt werden, wenn eine Planung schon abgeschlossen ist. Link zum Original
  16. Bürgerplattform im Internet, Planungswerkstätten, Bürgerhaushalte und Mediationen stärken die Mitsprache der Bevölkerung.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bürgerplattform im Internet, Planungswerkstätten und in geeigneten Fällen zum Beispiel Bürgerhaushalte und Mediationen sollen die Mitsprache der Bevölkerung unterstützen. Link zum Original
  17. Das aktive Wahlalter bei Landtagswahlen wird mindestens auf 16 Jahre gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Senkung des aktiven Wahlalters bei Landtagswahlen mindestens auf 16 Jahre. Link zum Original
  18. Die Zahl der Landtagswahlkreise wird verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns weiterhin für eine Reduzierung der Wahlkreisanzahl ein. Link zum Original
  19. Für alle öffentlich Bediensteten wird ein einheitliches Dienstrecht eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher den Einstieg in ein einheitliches Dienstrecht für alle öffentlich Bediensteten, einschließlich ihrer Einbeziehung in die Sozialversicherungssysteme und der Möglichkeit zu streiken. Link zum Original
  20. Alle öffentlich Bediensteten werden in die Sozialversicherungssysteme einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher den Einstieg in ein einheitliches Dienstrecht für alle öffentlich Bediensteten, einschließlich ihrer Einbeziehung in die Sozialversicherungssysteme und der Möglichkeit zu streiken. Link zum Original
  21. Alle öffentlich Bediensteten erhalten das Streikrecht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher den Einstieg in ein einheitliches Dienstrecht für alle öffentlich Bediensteten, einschließlich ihrer Einbeziehung in die Sozialversicherungssysteme und der Möglichkeit zu streiken. Link zum Original
  22. Die Bundestagsregeln für Nebenverdienste von Abgeordneten werden für den Landtag übernommen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher die Übernahme der für den Bundestag eingeführten Regelungen für Nebenverdienste von Abgeordneten für den Landtag, ergänzt um die Pflicht zur exakten Ausweisung der Nebeneinkünfte. Link zum Original
  23. Landtagsabgeordnete müssen ihre Nebeneinkünfte exakt ausweisen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher die Übernahme der für den Bundestag eingeführten Regelungen für Nebenverdienste von Abgeordneten für den Landtag, ergänzt um die Pflicht zur exakten Ausweisung der Nebeneinkünfte. Link zum Original
  24. Das Landesinformationsfreiheitsgesetz wird in Abstimmung mit dem Landesdatenschutzbeauftragten novelliert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir GRÜNE setzen uns deshalb in enger Abstimmung mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit für eine Novellierung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes ein. Link zum Original
  25. Der Zugang zu staatlichen Informationen wird zur Regel, die Verweigerung zur Ausnahme.

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    Wortlaut im Programm
    Damit sollen die Informationsrechte der Bürger_innen gegenüber dem Staat gestärkt werden, der Zugang zu Informationen zur Regel und Informationsverweigerung zur Ausnahme gemacht werden. Link zum Original
  26. Das Informationsfreiheitsgesetz wird um ein Open-Data-Konzept für eine proaktive staatliche Informationspolitik erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    Das bestehende Informationsfreiheitsgesetz wollen wir mit einem „Open-Data-Konzept“ weiterentwickeln und so eine proaktive Informationspolitik des Staates gegenüber den Bürger_innen gewährleisten. Link zum Original
  27. Die Informationsfreiheit wird im Grundgesetz verankert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 54 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Informationsfreiheit soll daher ebenso Teil des Grundgesetzes werden wie der Datenschutz. Link zum Original
  28. Verträge der öffentlichen Hand mit Privaten (ÖPP) werden unter Wahrung des Datenschutzes offengelegt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 54 ·

    Wortlaut im Programm
    Verträge der öffentlichen Hand mit privaten Akteur_innen (ÖPP) gehören nicht unter Verschluss, sondern müssen unter Berücksichtigung des Datenschutzes offengelegt werden. Link zum Original
  29. Staatliche Stellen folgen den Prinzipien des Open Government.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir werben dafür, dass sich staatliche Stellen den Prinzipien eines offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns (Open Government) verschreiben. Link zum Original
  30. Die Informationsfreiheit wird durch eine Novellierung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes ausgeweitet und modernisiert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir streiten für eine Ausweitung und Modernisierung der Informationsfreiheit und unterstützen daher eine Novellierung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes in enger Abstimmung mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz. Link zum Original
  31. Die Verwaltung wird verpflichtet, Dokumente, Analysen, Gutachten und Statistiken von vornherein als offene Daten zu veröffentlichen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Dabei wollen wir das bestehende Prinzip umdrehen und die Verwaltung verpflichten, Dokumente, Analysen, Gutachten und Statistiken nicht nur auf begründete Nachfrage, sondern von vornherein der Öffentlichkeit als offene Daten (Open Data) frei verfügbar zu machen. Link zum Original
  32. Technische Möglichkeiten werden genutzt, um die Distanz zwischen Bürgern und Verwaltung zu verringern.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus werden wir GRÜNE uns dafür einsetzen, die technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Distanz zwischen Bürger_innen und Verwaltung zu verringern. Link zum Original
  33. Die Verwaltung ist offen, transparent und ermöglicht Beteiligung.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir streben eine offene Verwaltung an, die Transparenz gewährleistet und Beteiligung ermöglicht. Link zum Original
  34. Alle Behördendienstleistungen bleiben auch ohne Internetzugang nutzbar.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Zudem muss sichergestellt werden, dass digitale Teilhabe nicht zu Lasten einer bürgerfreundlichen Verwaltung geht: Es muss also auch zukünftig möglich bleiben, als Bürger_in alle Behördendienstleistungen auch ohne Internetzugang nutzen zu können. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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