Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012 · Original
Das Programm enthält 70 von 1.159 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 70Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 70
Kinderphasen und Beruf sind für Frauen und Männer miteinander vereinbar.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel muss es sein, dass Kinderphasen und Beruf für Frauen wie für Männer miteinander kombinierbar sind. Link zum Original
Strukturen zur Förderung und Entwicklung von Ehrenamt, Engagement und Hilfe sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Weil wir von diesem Leitbild überzeugt sind, wollen wir Strukturen, in denen Ehrenamt, Engagement und Hilfe gefördert und entwickelt werden. Link zum Original
Die Lasten zwischen Erwerbstätigen mit Kindern und kinderlosen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sollen neu verteilt werden.
Wortlaut im Programm
Wer Familien stärken will, muss die Lasten zwischen Erwerbstätigen mit Kindern und kinderlosen Arbeitnehmer_innen neu verteilen. Link zum Original
Es sollen ausreichende Beratungseinrichtungen für Familien vorhanden sein, etwa für Erziehungsberatung sowie Trennungs- und Scheidungssituationen.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen die Betreuungsangebote familiengerecht ausgebaut werden und ausreichende Beratungseinrichtungen für Familien, zum Beispiel für die Erziehungsberatung, aber auch für Trennungs- und Scheidungssituationen vorhanden sein. Link zum Original
Kindertagesstätten sollen mit anderen Familieneinrichtungen vernetzt und zu Familienzentren als niedrigschwellige Anlaufstellen weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir streben an, Kindertagesstätten mit anderen Familieneinrichtungen zu vernetzen und zu Familienzentren weiterzuentwickeln, die niedrigschwellige Anlaufstellen für Familien sein sollen. Link zum Original
In Familienzentren sollen familienunterstützende Dienste, Erziehungshilfe und -beratung, Familienbildung, Sprach- und Gesundheitsförderung sowie Tageselternvermittlung gebündelt angeboten werden.
Wortlaut im Programm
In diesen Familienzentren sollen Familien unterstützende Dienste, Hilfen zur Erziehung, Erziehungsberatung, Angebote der Familienbildung, Einrichtungen der Sprach- und Gesundheitsförderung sowie der Tageselternvermittlung gebündelt angeboten werden. Link zum Original
Die Angebote der Familienzentren sollen auch für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv sein und dem Inklusionsgedanken folgen.
Wortlaut im Programm
Alle Angebote müssen so ausgestaltet werden, dass sie auch für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv sind und dem Inklusionsgedanken folgen. Link zum Original
Kinder sollen nicht aus finanziellen Gründen ihrer Chancen beraubt werden.
Wortlaut im Programm
Eine so reiche Gesellschaft wie die der Bundesrepublik Deutschland muss vor allem dafür sorgen, dass Kinder nicht aus finanziellen Gründen ihrer Chancen beraubt werden. Link zum Original
Es soll mehr Geld in Bildung und Teilhabe für Kinder investiert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu muss unter anderem mehr Geld in Bildung und Teilhabe für Kinder investiert werden. Link zum Original
Perspektivisch soll eine bedingungslose, armutsfeste Kindergrundsicherung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen perspektivisch eine bedingungslose, armutsfeste Kindergrundsicherung. Link zum Original
Kinderrechte und Jugendbeteiligung sollen im Alltag tatsächlich umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Nun kommt es darauf an, Kinderrechte und Jugendbeteiligung im Alltag auch tatsächlich umzusetzen. Link zum Original
Die Mitsprachemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen sollen verbindlich gesteuert werden.
Wortlaut im Programm
Es bedarf einer verbindlichen Steuerung der Mitsprachemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Link zum Original
Jugendbeiräte sollen Rede- und Antragsrecht in kommunalen Ausschüssen und Ausschüssen auf Landesebene erhalten.
Wortlaut im Programm
Als einen möglichen Weg schlagen wir Jugendbeiräte vor, die Rede- und Antragsrecht in kommunalen Ausschüssen und Ausschüssen auf Landesebene bekommen. Link zum Original
Kinder und Jugendliche sollen bei Gesetzgebungsverfahren des Landes, die sie betreffen, angehört werden.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene müssen Kinder und Jugendliche bei Gesetzgebungsverfahren angehört werden, wenn diese sie selbst betreffen. Link zum Original
Jugendliche sollen in Vereinen, Jugendtreffs und vor allem in Schulen über ihre Rechte informiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Jugendliche in Vereinen, Jugendtreffs und vor allem in Schulen zum einen über ihre Rechte informiert werden, zum anderen in der Durchsetzung ihrer Rechte angemessene Unterstützung erhalten, um ihr Recht auf aktive Beteiligung bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes wahrnehmen zu können. Link zum Original
Jugendliche sollen bei der Durchsetzung ihrer Beteiligungsrechte angemessen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Jugendliche in Vereinen, Jugendtreffs und vor allem in Schulen zum einen über ihre Rechte informiert werden, zum anderen in der Durchsetzung ihrer Rechte angemessene Unterstützung erhalten, um ihr Recht auf aktive Beteiligung bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes wahrnehmen zu können. Link zum Original
Kinder und Jugendliche sollen in Beteiligungsprozessen durch ausgebildete Prozessmoderatorinnen und -moderatoren unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Für diese Beteiligungsprozesse müssen Kinder und Jugendliche die Unterstützung durch ausgebildete Prozess-Moderator_innen erhalten. Link zum Original
Für Kinder und Jugendliche aus einem Umfeld von Misshandlung und Gewalt soll es ein landesweites Präventionsangebot geben.
Wortlaut im Programm
Zugleich wächst ein zunehmender Anteil von Kindern und Jugendlichen in einem Umfeld auf, das gekennzeichnet ist von Respektlosigkeit, Misshandlung und Gewalt. Diesen Kindern muss durch ein landesweites Präventionsangebot und Unterstützung von Hilfseinrichtungen eine neue Perspektive gegeben werden, damit die Spirale aus Gewalterfahrung und Gewalt unterbrochen wird. Link zum Original
Hilfseinrichtungen für von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich wächst ein zunehmender Anteil von Kindern und Jugendlichen in einem Umfeld auf, das gekennzeichnet ist von Respektlosigkeit, Misshandlung und Gewalt. Diesen Kindern muss durch ein landesweites Präventionsangebot und Unterstützung von Hilfseinrichtungen eine neue Perspektive gegeben werden, damit die Spirale aus Gewalterfahrung und Gewalt unterbrochen wird. Link zum Original
Die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Bildung, Polizei und Justiz soll nach dem Vorbild der kriminalpräventiven Räte ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Bildung, Polizei und Justiz wollen wir ausbauen und dabei von den erfolgreichen kriminalpräventiven Räten lernen und Kinderschutzeinrichtungen fördern. Link zum Original
Kinderschutzeinrichtungen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Bildung, Polizei und Justiz wollen wir ausbauen und dabei von den erfolgreichen kriminalpräventiven Räten lernen und Kinderschutzeinrichtungen fördern. Link zum Original
Die frühen Hilfen sollen durch lokal und regional vernetzte Unterstützungssysteme gestärkt und bedarfsgerecht ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine weitere Stärkung und einen bedarfsgerechten Ausbau der frühen Hilfen durch lokale und regional vernetzte Unterstützungssysteme ein. Link zum Original
Die Gesellschaft soll geschlechtergerecht gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns, wie keine andere Partei, für eine geschlechtergerechte Gestaltung unserer Gesellschaft ein. Link zum Original
Bei allen Entscheidungen und Beschlüssen sollen die Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis berücksichtigt werden (Gender Mainstreaming).
Wortlaut im Programm
Wir begreifen Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche, daher beziehen wir in alle Entscheidungen und Beschlüsse die Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis mit ein („Gender Mainstreaming“). Link zum Original
Bei Finanzentscheidungen soll transparent geprüft werden, wie sie sich auf die Lebenssituation von Frauen und Männern auswirken (Gender Budgeting).
Wortlaut im Programm
Dies bedeutet auch, dass wir uns für „Gender Budgeting“ einsetzen, d.h. dass bei Finanzentscheidungen transparent geprüft wird, wie sie sich auf die Lebenssituation von Frauen und Männern auswirken. Link zum Original
Ein landesweites Netz professioneller, weisungsunabhängiger Gleichstellungsbeauftragter in Kommunen, Hochschulen und öffentlichen Unternehmen soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Daher ist ein starkes landesweites Netz von professionellen, weisungsunabhängigen Gleichstellungsbeauftragten in Kommunen, Hochschulen und öffentlichen Unternehmen weiterhin unverzichtbar. Link zum Original
Für Aufsichtsräte und Vorstände soll eine Frauenquote von 50 Prozent gelten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns außerdem für eine Frauenquote von 50 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände, und Frauenförderung als verbindlichen Teil des Jahresabschlussberichtes von Unternehmen ein. Link zum Original
Frauenförderung soll verbindlicher Teil des Jahresabschlussberichts von Unternehmen werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns außerdem für eine Frauenquote von 50 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände, und Frauenförderung als verbindlichen Teil des Jahresabschlussberichtes von Unternehmen ein. Link zum Original
Das Netzwerk von Mädchen- und Frauenfachberatungsstellen, Mädchenhaus und Frauenhäusern soll erhalten und konsequent unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Das Netzwerk von Mädchen- und Frauenfachberatungsstellen, dem Mädchenhaus und Frauenhäusern muss erhalten und konsequent unterstützt werden. Link zum Original
Hilfe für Frauen in Not soll nicht an Landesgrenzen scheitern.
Wortlaut im Programm
Hilfe für Not leidende Frauen darf nicht an föderalen Grenzen scheitern. Link zum Original
Alle Frauen, die Hilfe brauchen, sollen diese auch bekommen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Frauen, die Hilfe brauchen, diese auch bekommen. Link zum Original
Das Frauenhaus in Wedel soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns konkret: Wir wollen das Frauenhaus in Wedel erhalten. Link zum Original
Die Frauenhäuser in Schwarzenbek und Ahrensburg sollen als eigenständige Frauenhäuser erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Frauenhäuser in Schwarzenbek und Ahrensburg als eigenständige Frauenhäuser erhalten und insgesamt eine bedarfsgerechte Anzahl von Frauenhausplätzen in Schleswig-Holstein vorhalten. Link zum Original
Im Land soll eine bedarfsgerechte Anzahl von Frauenhausplätzen vorgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Frauenhäuser in Schwarzenbek und Ahrensburg als eigenständige Frauenhäuser erhalten und insgesamt eine bedarfsgerechte Anzahl von Frauenhausplätzen in Schleswig-Holstein vorhalten. Link zum Original
Strukturen zur Prävention häuslicher Gewalt sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Um nicht nur die Symptome von häuslicher Gewalt zu bekämpfen, sondern das Problem gar nicht erst entstehen zu lassen, unterstützen wir Strukturen zur Gewaltprävention. Link zum Original
Zur Prävention häuslicher Gewalt sollen Anti-Aggressionstrainings angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Um nicht nur die Symptome von häuslicher Gewalt zu bekämpfen, sondern das Problem gar nicht erst entstehen zu lassen, unterstützen wir Strukturen zur Gewaltprävention. Dazu gehört unter anderem das Angebot von Anti-Aggressionstrainings. Link zum Original
Hilfs- und Therapieangebote für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder sollen gemeinsam mit Verbänden und Kirchen ausgebaut und koordiniert werden.
Wortlaut im Programm
Gerade für betroffene Kinder fehlt es weitestgehend noch an Hilfs- und Therapieangeboten. Wir werden uns in Zusammenarbeit mit Verbänden und Kirchen dafür einsetzen, dass Hilfsangebote weiter ausgebaut und koordiniert werden und dass die Krankenkassen, auch die Privaten, die Kosten übernehmen. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen haben Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen.
Wortlaut im Programm
Mit dem Beitritt zur UN-Behindertenrechtskonvention bekennt sich Deutschland zu einer inklusiven Gesellschaft. Das bedeutet, dass wir die Unterschiedlichkeit aller Menschen nicht nur respektieren und schützen, sondern dass wir sie wertschätzen und außerdem anerkennen, dass Menschen mit Behinderungen den Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben und die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in allen Bereichen haben. Link zum Original
Die Hilfesysteme sollen so vernetzt werden, dass wohnortnahe Angebote in allen Lebenslagen bestehen und Mittel effizient genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Um zu garantieren, dass in allen Lebenslagen die richtigen Angebote wohnortnah zur Verfügung stehen, müssen die Hilfesysteme so miteinander vernetzt werden, dass die vorhandenen Mittel so effizient wie möglich genutzt werden können. Link zum Original
Vor Ort soll eine Kultur des Helfens entstehen, damit Menschen weniger einsam sind und professionelle Dienste entlastet werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen vor Ort eine Kultur des Helfens, damit die Menschen weniger einsam sind und die professionellen Dienste entlastet werden. Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement etwa in Feuerwehr oder Tierschutzverein soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Ob in der Freiwilligen Feuerwehr oder im Tierschutzverein, viele Menschen engagieren sich in Schleswig-Holstein ehrenamtlich. Das wollen wir fördern. Link zum Original
Das Angebot an Freiwilligendiensten soll erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein hat ein gutes Angebot an Freiwilligendiensten, wir brauchen aber mehr. Link zum Original
Kürzungen beim Freiwilligen Jahr werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kürzungen beim Freiwilligen Jahr lehnen wir ab. Link zum Original
Der Aufbau von Bürgernetzwerken mit Koordinatorinnen und Koordinatoren für Freiwillige soll unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Den Aufbau von Bürgernetzwerken mit Koordinator_innen für Freiwillige unterstützen wir. Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement von Erwerbslosen und Geringverdienenden soll gefördert und attraktiv gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso soll das ehrenamtliche Engagement von Erwerbslosen und Geringverdiener_innen gefördert und attraktiv gestaltet werden. Link zum Original
Eine bundesweite Gesamtstrategie soll die Freiwilligendienste für Jung und Alt unter Wahrung der Arbeitsmarktneutralität massiv ausbauen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auf Bundesebene für eine Gesamtstrategie ein, die den massiven Ausbau der verschiedenen Freiwilligendienste für Jung und Alt vorsieht – immer unter Beachtung der Ar - beitsmarktneutralität. Link zum Original
Bundesfreiwilligendienst und Jugendfreiwilligendienste sollen unter einem Dach zusammengefasst werden.
Wortlaut im Programm
Bundes- und Jugendfreiwilligendienst sollten unter einem Dach zusammengefasst, also die Doppelstruktur aufgehoben werden. Link zum Original
Bei den Freiwilligendiensten soll das Trägerprinzip gelten, wonach die einstellende Institution verantwortlich ist.
Wortlaut im Programm
Auch das Trägerprinzip sollte sich durchsetzen, wonach die einstellende Institution verantwortlich ist – wie jetzt beim Jugendfreiwilligendienst. Link zum Original
Bei allen Freiwilligendiensten sollen Freiwilligkeit, Weiterbildung, soziale Absicherung und pädagogische Betreuung gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
Freiwilligkeit, Weiterbildung, soziale Absicherung und pädagogische Betreuung müssen bei allen Diensten gewährleistet sein. Link zum Original
Die Bezahlung der verschiedenen Freiwilligendienste soll angeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Die heute noch sehr unterschiedliche Bezahlung der verschiedenen Dienste sollte einander angeglichen werden. Link zum Original
Für Freiwilligendienstleistende soll es Bonusregelungen beim Zugang zu weiterführenden Bildungseinrichtungen geben, etwa Wartesemester oder BAföG-Vergünstigungen.
Wortlaut im Programm
Um die Attraktivität der Freiwilligendienste zu erhöhen, befürworten wir Bonusregelungen beim Zugang zu weiterführenden Bildungseinrichtungen wie etwa Wartesemester oder Bafög- Vergünstigungen. Link zum Original
Es wird eine konsequente Antidiskriminierungspolitik betrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine konsequente Antidiskriminierungspolitik. Link zum Original
Die rechtliche und faktische Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Intersexuellen und Transgendern wird durch gesellschaftliche und rechtliche Initiativen beendet.
Wortlaut im Programm
Daher werden wir auch weiterhin gesellschaftliche und rechtliche Initiativen ergreifen und unterstützen, um die rechtliche und faktische Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Intersexuellen und Transgendern zu beenden. Link zum Original
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wird konsequent angewandt.
Wortlaut im Programm
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) muss konsequent angewandt werden. Link zum Original
Die eingetragene Lebenspartnerschaft wird in allen Rechtsbereichen einschließlich der gemeinsamen Adoption der Ehe gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die eingetragene Lebenspartnerschaft muss in allen Rechtsbereichen der Ehe gleichgestellt werden, damit z.B. auch gleichgeschlechtliche Paare gemeinsam ein Kind adoptieren können. Link zum Original
Es gibt professionelle Beratungsstellen für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung Probleme haben oder diskriminiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen professionelle Beratungsstellen, die diejenigen unterstützen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Probleme haben oder diskriminiert werden. Link zum Original
Das Land erarbeitet einen Aktionsplan gegen Homophobie und setzt ihn ein.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir einen Aktionsplan gegen Homophobie erarbeiten und einsetzen, ähnlich wie ihn die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen bereits auf den Weg gebracht hat. Link zum Original
Jugendliche können sich an ihrer Schule ohne Furcht vor körperlicher oder verbaler Gewalt outen.
Wortlaut im Programm
Wir werden alles unternehmen, damit Jugendlichen ein Coming-out an ihrer Schule möglich wird, ohne körperliche oder verbale Gewalt befürchten zu müssen. Link zum Original
Das Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes wird tatsächlich erreicht.
Wortlaut im Programm
Das verbindliche Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss auch tatsächlich erreicht werden. Link zum Original
Europäisches Antidiskriminierungsrecht und UN-Menschenrechtskonventionen werden im Land effektiv umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass europäisches Recht und längst verbindliche Vorgaben aus den Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen in Schleswig-Holstein effektiv umgesetzt werden. Link zum Original
Frauen gelangen entsprechend ihrer Qualifikation in alle Ebenen von Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass Frauen tatsächlich nach Qualifikation in alle Ebenen von Unternehmen gelangen und Menschen mit Behinderung nicht nur pro forma zum Vorstellungstermin eingeladen werden. Link zum Original
Menschen mit Behinderung werden bei Bewerbungen tatsächlich berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass Frauen tatsächlich nach Qualifikation in alle Ebenen von Unternehmen gelangen und Menschen mit Behinderung nicht nur pro forma zum Vorstellungstermin eingeladen werden. Link zum Original
Das Land entwickelt einen Aktionsplan gegen Homophobie und setzt ihn um.
Wortlaut im Programm
Auch für Schleswig-Holstein soll ein Aktionsplan gegen Homophobie entwickelt und umgesetzt werden. Link zum Original
Die sogenannte Extremismusklausel wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir widersprechen aber auch einer undifferenzierten Gleichmacherei unterschiedlich motivierter politischer Extreme, wie sie in der sogenannten „Extremismusklausel“ zum Ausdruck kommt. Link zum Original
Es findet eine tiefgreifende gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus statt.
Wortlaut im Programm
Darum fordern wir eine parlamentarische Aufklärung und eine neue tiefgreifende gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in all seinen schlimmen Facetten. Link zum Original
Der Kampf gegen Rechtsextremismus wird mit mehr Aufmerksamkeit und mehr Prävention intensiviert.
Wortlaut im Programm
Daneben muss der Kampf gegen Rechts noch intensiver als bisher, mit verstärkter Aufmerksamkeit, besseren Argumenten und durch mehr Prävention geführt werden. Link zum Original
Für junge Menschen werden mehr Angebote geschaffen, die ihnen Wertschätzung vermitteln.
Wortlaut im Programm
In Schleswig-Holstein müssen für junge Menschen mehr Angebote geschaffen werden, die ihnen zeigen, dass ihre Leistungen gefragt sind und ihre Person der Gesellschaft etwas wert ist. Link zum Original
Das Land baut eine umfassende Beratungsstruktur mit Ausstiegsprogrammen und Opferhilfen gegen Rechtsextremismus auf, auch zugeschnitten auf Frauen.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein braucht eine umfassende Beratungsstruktur mit Ausstiegsprogrammen und Opferhilfen, die auch auf die wachsende Zahl von Frauen in der rechten Szene zugeschnitten sind. Link zum Original
EU-Mittel zur Bekämpfung des Rechtsextremismus werden ausgeschöpft.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass EU-Mittel, die für die Bekämpfung des Rechtsextremismus zur Verfügung stehen, auch ausgeschöpft werden. Link zum Original
Es wird abgelehnt, die Bekämpfung von Links- und Rechtsextremismus gegeneinander auszuspielen.
Wortlaut im Programm
Solche Strategien, die Bekämpfung von Links- und Rechtsextremismus gegeneinander auszuspielen, lehnen wir ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.