Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012 · Original
Das Programm enthält 47 von 1.159 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 47
Das architektonische Erbe soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Erhalt unseres architektonischen Erbes als Teil unseres kulturellen Selbstverständnisses ein. Link zum Original
Die nationalen Minderheiten gelten als wichtiger Teil der Identität des Landes.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE sind die nationalen Minderheiten ein wichtiger Teil der Identität des Landes Schleswig-Holstein. Link zum Original
Die Kultur der Sinti und Roma soll durch die Landesverfassung gleichberechtigt geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Neben den dänischen und friesischen Minderheiten gibt es auch Sinti und Roma in unserem Land, die oft eine längere Geschichte in Schleswig-Holstein haben als viele Menschen der so genannten Mehrheitsbevölkerung. Wir sprechen uns für einen gleichberechtigten Schutz ihrer Kultur durch die Landesverfassung aus. Link zum Original
Das Nordfriisk Instituut in Bredstedt und das European Centre for Minority Issues in Flensburg sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Das Nordfriisk Instituut in Bredstedt und das European Centre for Minority Issues in Flensburg wollen wir erhalten und eng mit weiteren Forschungsstrukturen zu nationalen Minderheiten an der Uni Flensburg verknüpfen. Link zum Original
Die Ziele der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Ziele der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen. Link zum Original
Friesisch und Plattdeutsch sollen gepflegt und erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Friesisch und Plattdeutsch sind Bestandteil der norddeutschen Kultur. Diese wollen wir pflegen und erhalten. Link zum Original
Mit den Minderheiten, einer breiten Parlamentsmehrheit und dem Bund soll der parteiübergreifende Konsens in der Minderheitenpolitik wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit den drei nationalen Minderheiten, einer breiten parlamentarischen Mehrheit und dem Bund wollen wir den parteiübergreifenden Konsens wieder herstellen und einen Staatsvertrag und Zielbestimmungen nach sorbischem Vorbild entwickeln. Link zum Original
Für die Minderheiten sollen ein Staatsvertrag und Zielbestimmungen nach sorbischem Vorbild entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit den drei nationalen Minderheiten, einer breiten parlamentarischen Mehrheit und dem Bund wollen wir den parteiübergreifenden Konsens wieder herstellen und einen Staatsvertrag und Zielbestimmungen nach sorbischem Vorbild entwickeln. Link zum Original
Orte der Erinnerung an die Opfer und Verfolgten der NS-Zeit werden geschaffen und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher Orte der Erinnerung im Gedenken an die Opfer und Verfolgten der Nazizeit in Schleswig-Holstein schaffen und ausbauen. Link zum Original
Es werden neue Strategien für eine vielfältige und hochwertige Kulturlandschaft entwickelt.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik in Zeiten von schrumpfenden Gesellschaften und Sparhaushalten heißt, neue Strategien für eine reiche, vielfältige und qualitativ hochwertige Kulturlandschaft zu entwickeln. Das wollen wir tun. Link zum Original
Zur Stärkung der Kultur werden auch strukturelle Änderungen vorgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir schrecken nicht vor strukturellen Änderungen zurück, um die Inhalte und Qualität der Kultur zu stärken. Link zum Original
Die Kulturpolitik setzt auf bessere Vernetzung und Kooperation.
Wortlaut im Programm
eine bessere Vernetzung und Kooperation, Link zum Original
Die Kulturpolitik setzt auf neue und innovative Projekte und Programme.
Wortlaut im Programm
neue und innovative Projekte und Programme, Link zum Original
Die Kulturpolitik setzt auf einen geschickten Mitteleinsatz.
Wortlaut im Programm
der geschickte Mitteleinsatz, Link zum Original
Für den Kulturbereich werden Mehreinnahmen erschlossen.
Wortlaut im Programm
Mehreinnahmen für den Kulturbereich. Link zum Original
Die geplante Änderung des Denkmalschutzgesetzes wird im Fall ihrer Verabschiedung zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Die von der jetzigen Regierung geplante Änderung des Denkmalschutzgesetzes muss im Falle der Verabschiedung in der vorgelegten Fassung nach Übernahme der Regierungsverantwortung durch uns wieder zurück genommen werden. Link zum Original
Der Aufbau neuer Strukturen durch Kulturinstitutionen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aber wenn sich die Kulturinstitutionen auf den Weg machen, neue Strukturen aufzubauen, dann werden wir das unterstützen. Link zum Original
Die Idee eines Hauses der Geschichte wird modern umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Für die Museen regen wir an, die alte Idee eines ”Hauses der Geschichte” modern umzusetzen und eine Landesausstellung ins Leben zu rufen, an der sich die Landes- wie städtischen Museen, aber auch Landesarchiv und Landesbibliothek beteiligen und die in einem Jahr in den verschiedenen Häusern des Landes gezeigt wird. Link zum Original
Eine Landesausstellung mit Landes- und städtischen Museen, Landesarchiv und Landesbibliothek wird ins Leben gerufen.
Wortlaut im Programm
Für die Museen regen wir an, die alte Idee eines ”Hauses der Geschichte” modern umzusetzen und eine Landesausstellung ins Leben zu rufen, an der sich die Landes- wie städtischen Museen, aber auch Landesarchiv und Landesbibliothek beteiligen und die in einem Jahr in den verschiedenen Häusern des Landes gezeigt wird. Link zum Original
Die Kooperation von Heimatbund und Volkshochschulen wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Angebote des Heimatbundes und der Volkshochschulen ergänzen sich oft. Wir begrüßen die begonnene Kooperation und ermutigen sehr, sie fortzusetzen, um dem Land eine starke und effektive Bildungseinrichtungsstruktur zu geben. Link zum Original
Die Musikverbände loten verstärkt Kooperationsmöglichkeiten aus.
Wortlaut im Programm
Auch die verschiedenen Musikverbände sind aufgerufen, verstärkt Möglichkeiten der Kooperation auszuloten. Link zum Original
Bei den Theatern wird ein Strukturwandel statt weiterer Einsparungen beim künstlerischen Personal befürwortet.
Wortlaut im Programm
Vor die Wahl gestellt, einen Strukturwandel zu bejahen oder weiter auf dem Rücken von Schauspieler_innen, Tänzer_innen, Musiker_innen zu sparen, entscheiden wir uns für ersteres. Link zum Original
Kooperationen der Theater, etwa beim Ballett zwischen Kiel und Lübeck oder beim Orchester zwischen Flensburg und Sonderburg, werden energisch vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir sehen, dass es bereits Ideen zu einer Kooperation gibt, etwa beim Ballett zwischen Kiel und Lübeck oder beim Orchester zwischen Flensburg und Sonderburg (DK). Diese müssten energisch vorangetrieben werden. Link zum Original
Soziokulturelle Zentren, Freie Theater und kreative Milieus werden besser unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die soziokulturellen Zentren, die Freien Theater und die kreativen Milieus im Land wollen wir besser unterstützen. Link zum Original
Das Unverständnis zwischen Politik und Kulturschaffenden wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das gegenseitige Unverständnis zwischen Politik und Kulturschaffenden aufbrechen. Link zum Original
Die Kulturabteilung öffnet ihr Fachwissen stärker als Dienstleistung für Künstler und Bürger.
Wortlaut im Programm
Das Fachwissen und die Kenntnisse der Kulturabteilung wollen wir stärker als Dienstleistungsangebot für die Künstler_innen und Bürger_innen öffnen. Link zum Original
Die Mitarbeitenden der Kulturabteilung kommunizieren stärker über das Internet und werden nach dem Eine-Tür-Prinzip Ansprechpartner für alle Belange.
Wortlaut im Programm
Das Fachwissen und die Kenntnisse der Kulturabteilung wollen wir stärker als Dienstleistungsangebot für die Künstler_innen und Bürger_innen öffnen. Die Mitarbeiter_innen sollen über das Internet stärker in Kommunikation treten und zu Ansprechpartner_innen für alle Belange werden (Eine-Tür-Prinzip). Link zum Original
Die Vernetzung mit etablierten Kulturinstitutionen und Bildungsträgern wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Um eine breite kulturelle Vielfalt zu gewährleisten, setzen wir uns für eine verstärkte Vernetzung mit den etablierten Kulturinstitutionen sowie Bildungsträgern aller Art ein. Link zum Original
Museums- und Theaterpädagogik werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Museums- und Theaterpädagogik brauchen unsere Unterstützung. Link zum Original
Kunst und Kultur sind für alle gesellschaftlichen Gruppen zugänglich.
Wortlaut im Programm
Das Ziel ist eine lebendige, alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringende Kunst und Kultur, an der diverse gesellschaftliche Gruppen teilhaben sollen und an der für Zugangsgerechtigkeit gesorgt ist. Link zum Original
Förderrichtlinien werden bei Bedarf umformuliert.
Wortlaut im Programm
Wo Förderrichtlinien umformuliert werden müssen, wollen wir das tun, vor allem jedoch wollen wir die Beratungsleistung der Kulturabteilung für Kommunen und Bürger_innen verbessern. Link zum Original
Die Beratung der Kulturabteilung für Kommunen und Bürger wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wo Förderrichtlinien umformuliert werden müssen, wollen wir das tun, vor allem jedoch wollen wir die Beratungsleistung der Kulturabteilung für Kommunen und Bürger_innen verbessern. Link zum Original
Kommunen werden ermutigt, eine Kulturförderabgabe auf Hotelübernachtungen einzuführen.
Wortlaut im Programm
Einige Städte haben eine Kulturförderabgabe eingeführt oder beabsichtigen, das zu tun. Sie wird als prozentualer Aufschlag auf Hotelübernachtungen eingezogen. Wir halten das für richtig und ermutigen Kommunen dazu. Link zum Original
Privaten und öffentlichen Medien wird ausreichender Spielraum für Meinungsvielfalt garantiert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, privaten und öffentlichen Medien einen ausreichenden Spielraum zu garantieren, damit sie ihren Beitrag zur Meinungsvielfalt leisten können. Link zum Original
Im Dialog mit Medienschaffenden wird eine qualitativ hochwertige lokale und regionale Berichterstattung gefördert.
Wortlaut im Programm
Bei gebotener Distanz zwischen Politik und Medien wollen wir zur Sicherung der Pressefreiheit im Dialog mit Medienschaffenden mehr Anstrengungen für eine qualitative lokale und regionale Berichterstattung unternehmen. Link zum Original
In Zeitungsverlagen werden Redaktionsstatuten zur Stärkung der Unabhängigkeit der Redaktionen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund werden wir uns mit dem Ziel einer Stärkung der Unabhängigkeit von Redakteur_innen für eine Einführung von Redaktionsstatuten in den Zeitungsverlagen einsetzen. Link zum Original
Presserechtliche Offenlegungspflichten zu Beteiligungsverhältnissen werden auf Online-Angebote ausgeweitet und konkretisiert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir die presserechtlichen Offenlegungspflichten über die Beteiligungsverhältnisse auch auf Online-Angebote ausweiten und konkretisieren. Link zum Original
Freie Medienakteure wie lokale Blogger, Radios, Filmer, Fotografen und Autoren werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen und fördern freie Medienakteur_innen wie lokale und regionale Blogger_innen, Radios, Filmer_innen, Fotograf_innen und Autor_innen. Link zum Original
Die gemeinsame Medienanstalt für Hamburg und Schleswig-Holstein wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die gemeinsame Medienanstalt für Hamburg und Schleswig-Holstein unterstützen wir. Link zum Original
Bei Lizenzvergaben der Medienanstalt werden Programmvielfalt und Qualität stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass bei Lizenzzuteilungen durch die Medienanstalt die Vielfalt der Programme sowie die Qualität der Inhalte stärkere Berücksichtigung finden. Link zum Original
Der Einfluss der Landesregierungen auf die Programmgestaltung in den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Dabei haben wir das Ziel, den Einfluss der Landesregierungen auf die Programmgestaltung in den verschiedenen Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender einzuschränken und ein Verbot für Vertreter_innen der Exekutive in den Rundfunkgremien durchzusetzen. Link zum Original
Vertreter der Exekutive werden aus den Rundfunkgremien ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Dabei haben wir das Ziel, den Einfluss der Landesregierungen auf die Programmgestaltung in den verschiedenen Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender einzuschränken und ein Verbot für Vertreter_innen der Exekutive in den Rundfunkgremien durchzusetzen. Link zum Original
Der Offene Kanal und sein Konzept eines Senders auf zehn Säulen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Offenen Kanal in Schleswig-Holstein und sein Konzept des Senders auf zehn Säulen. Link zum Original
Die Aus- und Fortbildungsaktivitäten des Offenen Kanals werden begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die Aus- und Fortbildungsaktivitäten des Offenen Kanals begrüßen wir. Link zum Original
Urheber und Künstler werden gegenüber Verwertern und Vermarktern gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Urheber_innen und Künstler_innen stärken – vor allem gegenüber den Verwerter_innen und Vermarkter_innen. Link zum Original
Das Scheitern der Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen das Scheitern der Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags, sehen aber auch unsere Verantwortung, engagiert in einem transparenten Verfahren mit allen Beteiligten, einen Kurswechsel in diesem Bereich voranzutreiben. Link zum Original
Ein Kurswechsel beim Jugendmedienschutz soll in einem transparenten Verfahren mit allen Beteiligten vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen das Scheitern der Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags, sehen aber auch unsere Verantwortung, engagiert in einem transparenten Verfahren mit allen Beteiligten, einen Kurswechsel in diesem Bereich voranzutreiben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.