Grüne · Unsere Ideen. Für Hamburg.
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · beschlossen 07.10.2007 · Original
Das Programm enthält 43 von 692 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 43Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 33Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 43
Mit dem Konzept »Viertel vor!« werden die Ursachen von Armut bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die GAL will mit dem Konzept »Viertel vor!« die Ursachen von Armut bekämpfen, für bessere Bildung und mehr Beteiligung sorgen und die abgehängten Stadtteile wieder ankoppeln. Link zum Original
Für Langzeitarbeitslose werden Arbeitsangebote geschaffen, die die Lebensqualität im Stadtteil erhöhen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Stadtentwicklung mit der Beschäftigungsförderung verbinden und für Langzeitarbeitslose Arbeitsangebote schaffen, durch die sich die Lebensqualität im Stadtteil erhöht. Link zum Original
Eine gesetzliche Ausbildungsumlage im Rahmen einer Kammerlösung finanziert die Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Eine gesetzliche Ausbildungsumlage im Rahmen einer Kammerlösung sorgt für die notwendigen Mittel und schafft mehr Transparenz und Gerechtigkeit unter den ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben. Link zum Original
Mehr behinderte und von Behinderung bedrohte Jugendliche sollen in Betrieben des öffentlichen Dienstes und des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgebildet werden.
Wortlaut im Programm
Darum wird sich die GAL dafür einsetzen, dass mehr behinderte und von einer Behinderung bedrohte Jugendliche in den Betrieben des öffentlichen Dienstes und des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgebildet werden. Link zum Original
Mit der „Hamburger Quartiersarbeit“ wird zusätzliche gemeinnützige Arbeit gefördert, die Stadtteilentwicklung und Arbeitsmarktpolitik verknüpft.
Wortlaut im Programm
Mit der »Hamburger Quartiersarbeit« wollen wir zusätzliche und gemeinnüt zige Arbeit dort fördern, wo sie die soziale Stadtteilentwicklung mit der Arbeitsmarktpolitik verknüpft. Link zum Original
In benachteiligten Stadtteilen sollen rund 5.000 freiwillige, zusätzliche und gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse entstehen, finanziert aus vorhandenen Bundesmitteln zur Integration von Arbeitslosen.
Wortlaut im Programm
In den benachteiligten Stadtteilen können so rund 5.000 Beschäftigungsverhältnisse entstehen: freiwillig, zusätzlich, gemeinnützig – bezahlt aus Bundesmitteln, die schon heute Hamburg zur Integration von Arbeitslosen zur Verfügung stehen, aber nicht zielgerichtet eingesetzt werden. Link zum Original
Die Stadt soll sich um die Entfaltungsmöglichkeiten aller Einwohnerinnen und Einwohner kümmern, nicht nur um die Eliten.
Wortlaut im Programm
Eine sozial nachhaltige Stadt muss sich um die Entfaltung der Möglichkeiten aller Einwohnerinnen und Einwohner kümmern – nicht nur um die Eliten. Link zum Original
Das Land Hamburg erstattet Empfängerinnen und Empfängern von ALG II und Sozialhilfe die Kosten für kleine Lehr- und Lernmittel wie Schulranzen und Schreibmaterial.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass das Land Hamburg den ALG IIund SozialhilfeempfängerInnen auch die Kosten für die »kleinen Lehr- und Lernmittel« wie etwa Schulranzen, Schreibmaterialien und Malutensilien erstattet. Link zum Original
Das Land Hamburg übernimmt bei Bedarf die Kosten für eintägige Klassenfahrten und Ausflüge von Kindern aus Familien mit ALG II oder Sozialhilfe.
Wortlaut im Programm
Ebenso sind vom Land Hamburg im Bedarfsfalle die Kosten für eintägige Klassenfahrten und Ausflüge zu übernehmen. Link zum Original
Kinder von ALG-II- und Sozialhilfebeziehenden erhalten eine kostenlose Betreuung in Krippen, Kitas und Vorschulen.
Wortlaut im Programm
Kinder von ALG IIund SozialhilfeempfängerInnen sollen neben einer kostenlosen Betreuung auch ein kostenfreies Mittagessen in Krippen, Kitas und Vorschulen erhalten, ohne stigmatisiert oder zu AlmosenempfängerInnen gemacht zu werden. Link zum Original
Kinder von ALG-II- und Sozialhilfebeziehenden erhalten ein kostenfreies Mittagessen in Krippen, Kitas und Vorschulen, ohne stigmatisiert zu werden.
Wortlaut im Programm
Kinder von ALG IIund SozialhilfeempfängerInnen sollen neben einer kostenlosen Betreuung auch ein kostenfreies Mittagessen in Krippen, Kitas und Vorschulen erhalten, ohne stigmatisiert oder zu AlmosenempfängerInnen gemacht zu werden. Link zum Original
Soziale Teilhabe soll wieder vorrangiges Ziel der Sozialpolitik sein.
Wortlaut im Programm
Soziale Teilhabe muss wieder vorrangiges Ziel einer engagierten Sozialpolitik sein. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine deutliche Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze gefordert.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzen wir uns für eine deutliche Hebung der Hartz-IV -Sätze ein. Link zum Original
Für ALG-II-Beziehende werden einmalige Beihilfen für besondere Bedarfe wie Brillen und Zahnersatz ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir bei ALG-II-EmpfängerInnen einmalige Beihilfen für besondere Bedarfe wie etwa Brillen und Zahnersatz er möglichen. Link zum Original
Widersprüche und Klagen gegen Bescheide, die Leistungen zum Lebensunterhalt kürzen oder entziehen, erhalten aufschiebende Wirkung.
Wortlaut im Programm
Widersprüche oder Klagen gegen behördliche Bescheide, die Leistungen zum Lebensunterhalt herabsetzen oder entziehen, müssen aufschiebende Wirkung haben. Link zum Original
Es werden bundespolitische Initiativen zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ergriffen.
Wortlaut im Programm
Um den Abwärtstrend im Niedriglohnbereich umzukehren und die Zahl der Beziehenden von ergänzenden Leistungen zum Lebensunter halt zu senken, werden wir bundespolitische Initiativen ergreifen, die auf die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zielen. Link zum Original
Obdachloseneinrichtungen werden von Massenunterkünften zu kleinteiligen, regional verteilten Einrichtungen umgebaut.
Wortlaut im Programm
Um Abhilfe zu schaffen, dürfen Obdach loseneinrich tungen keine abschreckenden Massenunter künfte bleiben, sondern müssen kleinteilige und regional verteilte Einrichtungen werden. Link zum Original
In Obdachloseneinrichtungen erhält jede Person ein eigenes abschließbares Zimmer.
Wortlaut im Programm
Ob als Containerdorf oder als Wohngemeinschaft, wichtig ist, dass jeder und jede ein eigenes abschließba res Zimmer hat, in dem festes Wohnen wieder er lernt wird. Link zum Original
Ziel ist die Weitervermittlung obdachloser Menschen in eigenen Wohnraum, bei Bedarf mit Begleitung gegen erneuten Wohnungsverlust.
Wortlaut im Programm
Ziel muss die Weitervermittlung in den eigenen Wohnraum, wenn nötig mit weitergehender Begleitung gegen erneuten Wohnungsverlust, sein. Link zum Original
Die aufsuchende Hilfe zur Wohnungssicherung wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um Wohnungsverlust generell besser vorzubeugen, muss die auf suchende Hilfe zur Wohnungssicherung weiter ausgebaut werden. Link zum Original
Eine flexible Arbeitszeitpolitik mit Arbeitszeitkonten wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen deshalb eine flexible Arbeitszeitpolitik, Arbeitszeitkonten, Zeit und Unterstützung für Weiterbildung und berufliche Neuorientierung, für gesellschaftliches Engagement und Familienarbeit. Link zum Original
Es gibt Zeit und Unterstützung für Weiterbildung, berufliche Neuorientierung, gesellschaftliches Engagement und Familienarbeit.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen deshalb eine flexible Arbeitszeitpolitik, Arbeitszeitkonten, Zeit und Unterstützung für Weiterbildung und berufliche Neuorientierung, für gesellschaftliches Engagement und Familienarbeit. Link zum Original
Die Beschäftigungsfähigkeit Älterer wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb wichtig, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu erhalten und Anreize zum frühzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben abzubauen. Link zum Original
In den Stadtteilen werden kostenfreie Angebote zur Beteiligung an sozialen Dienstleistungen gestärkt und neue geschaffen.
Wortlaut im Programm
In den Stadtteilen wollen wir deshalb kostenfreie Angebote für die Beteiligung an sozialen Dienstleistungen stärken und zusätzliche neu etablieren. Link zum Original
Die Regelsätze der Grundsicherung werden angehoben.
Wortlaut im Programm
Ein weiterer Hebel gegen Altersarmut ist unsere Forderung nach einer Anhebung der Regelsätze. Link zum Original
Der Senat soll als Anteilseigner des LBK auf Management und Mehrheitsgesellschafter einwirken, um seiner Verantwortung für die rückkehrwilligen Beschäftigten gerecht zu werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass der Senat seiner Ver antwortung gerecht wird und auf Management und Mehrheitsgesellschafter einwirkt. Möglich ist das, da die Stadt noch mit 25 Prozent am LBK beteiligt ist und der zuständige Senator im Aufsichtsrat des LBK sitzt. Link zum Original
Eine zielgruppenorientierte Förderung mit Blick auf individuelle Voraussetzungen soll die Integration in den ersten Arbeitsmarkt verbessern.
Wortlaut im Programm
Eine zielgruppenorientierte Förderung und die Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen schaffen Chancen für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Link zum Original
Zusätzliche Beschäftigung soll ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Es muss deshalb auch darum gehen, zusätzliche Beschäftigung zu ermöglichen – anstatt auf staatlich verordnete Zwangsmaßnahmen zu setzen. Link zum Original
Staatlich verordnete Zwangsmaßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es muss deshalb auch darum gehen, zusätzliche Beschäftigung zu ermöglichen – anstatt auf staatlich verordnete Zwangsmaßnahmen zu setzen. Link zum Original
Längerfristige Weiterbildungsmaßnahmen mit zertifizierten Abschlüssen werden kurzen standardisierten Trainings vorgezogen.
Wortlaut im Programm
Längerfristige Maßnahmen mit zertifi zierten Abschlüssen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit und sind standardisierten kurzen Trainings vorzuziehen. Wir wollen die Maßnahmen in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchführen und erfolgsorientiert ausrichten. Link zum Original
Weiterbildungsmaßnahmen werden in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt und erfolgsorientiert ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Längerfristige Maßnahmen mit zertifi zierten Abschlüssen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit und sind standardisierten kurzen Trainings vorzuziehen. Wir wollen die Maßnahmen in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchführen und erfolgsorientiert ausrichten. Link zum Original
Der Fachkräftebedarf für erneuerbare Energien und Energieeffizienz wird durch forcierte Ausbildungsförderung gesichert.
Wortlaut im Programm
Zur Förderung der Zukunftsbranchen » Erneuerbare Energien und Energieeffi zienz« soll der anstehende Fachkräftebedarf durch eine forcierte Ausbildungsförderung und die Installierung neuer Ausbildungsberufe in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer ge sichert werden. Link zum Original
Mit der Handwerkskammer werden neue Ausbildungsberufe für erneuerbare Energien und Energieeffizienz geschaffen.
Wortlaut im Programm
Zur Förderung der Zukunftsbranchen » Erneuerbare Energien und Energieeffi zienz« soll der anstehende Fachkräftebedarf durch eine forcierte Ausbildungsförderung und die Installierung neuer Ausbildungsberufe in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer ge sichert werden. Link zum Original
Das Instrument der Integrationsfirmen wird von Menschen mit Behinderungen auf Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen übertragen.
Wortlaut im Programm
Um die Angebote für Langzeitarbeitslose mit besonderen Beschäftigungshemmnissen zu verbessern, wollen wir das derzeit ausschließlich für Menschen mit Behinderungen angewendete Instrument der » Integrationsfi rmen« auf den arbeitsmarkpolitischen Bereich übertragen. Link zum Original
Für bestimmte Personengruppen werden im Rahmen einer Initiative für einen integrativen Arbeitsmarkt dauerhafte Lohnzuschüsse bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Dauerhafte Lohnzuwendungen müssen im Rahmen einer Initiative für den integrativen Arbeitsmarkt für bestimmte Personengruppen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Geprüft wird, ob aktive Mittel der Arbeitsmarktpolitik und passive Leistungen zu einem Entgelt zusammengeführt werden können.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, inwieweit die Zusammenführung von aktiven Mitteln der Arbeitsmarktpolitik und passiven Mitteln der Daseinsvorsorge zu einem Entgelt realisiert werden könnte. Link zum Original
Die Handlungsfreiheit der Hamburger ARGE wird durch Individualisierung und Regionalisierung der Instrumente und Verfahren des SGB II gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Handlungsfreiheit der Hamburger ARGE stärken durch die Indi vi dualisierung und Regionalisierung der Instrumente und Verfahren des zweiten Sozialgesetzbuches. Link zum Original
Die Hamburger ARGE erhält eigenverantwortliche Personalführung und die Kontrolle über das Eingliederungsbudget.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Handlungsfreiheit der Hamburger ARGE stärken durch die Indi vi dualisierung und Regionalisierung der Instrumente und Verfahren des zweiten Sozialgesetzbuches. Ebenso erforderlich sind die eigenverantwortliche Personalführung und die Kontrolle über das Eingliederungsbudget. Link zum Original
Bei der Ausschreibung von Integrationsleistungen werden regionale Bedingungen stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass bei der Ausschreibung von Integrationsleistungen regionale Bedingungen stärker berücksichtigt werden. Link zum Original
Die Beschäftigten der ARGE erarbeiten sich Kenntnisse über Menschen und Strukturen vor Ort, um die Vermittlung im Stadtteil zu stärken.
Wortlaut im Programm
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGE müssen sich Kenntnisse der Menschen und Strukturen vor Ort erarbeiten, damit Chancen im Quartier erkannt werden und eine stärkere Vermittlung im Stadtteil möglich wird. Link zum Original
Erreicht die ARGE ihre Ziele nicht, übernimmt Hamburg künftig die alleinige Zuständigkeit für die Grundsicherung für Arbeitsuchende.
Wortlaut im Programm
Gelingt es nicht, mit der Struktur der ARGE diese Ziele zu erreichen, muss Hamburg zukünftig die Option für die alleinige Zuständigkeit übernehmen. Link zum Original
Gegen prekäre Arbeitsbedingungen in der Kreativwirtschaft soll es eine städtische Initiative gegen Honorardumping geben.
Wortlaut im Programm
Den in der Kreativwirtschaft verbreiteten »prekären« Arbeits bedingungen, die durch Selbstausbeutung und fehlende soziale Absicherung gekennzeichnet sind, wollen wir eine städtische Initiative gegen Honorardumping entgegen setzen. Link zum Original
Hamburg setzt sich für eine faire Bezahlung nach den Mindestsätzen der Berufsverbände ein.
Wortlaut im Programm
Hamburg setzt sich für eine faire Bezahlung ein, die sich an den Mindestsätzen der zuständigen Berufsverbände orientiert. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.