Grüne · Unsere Ideen. Für Hamburg.
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · beschlossen 07.10.2007 · Original
Das Programm enthält 49 von 692 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 33Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 49
Hamburg wird zur Hauptstadt des Klimaschutzes und zur Modellregion für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE wollen Hamburg zur Hauptstadt des Klimaschutzes machen, unsere Stadt soll Modellregion für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz werden. Link zum Original
Zur Begrenzung des klimaschädlichen Verkehrs wird eine Umweltzone eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch eine City- Maut und die Einführung einer Umweltzone den klimaschädigenden Verkehr begrenzen und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen in der Stadt verbessern. Link zum Original
Energieversorgung, Verkehrssysteme und Lebensstil werden angesichts der drohenden Klimakatastrophe überdacht.
Wortlaut im Programm
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe müssen wir unsere Energieversorgung, unsere Verkehrssysteme und unseren gesamten Lebensstil überdenken. Link zum Original
Die Treibhausgase werden bis 2020 gegenüber 1990 um mindestens 40 Prozent reduziert.
Wortlaut im Programm
Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, der muss sich das Ziel setzen, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgase gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 40 Prozent, bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren und langfristig Null-CO ²-Emissionen und 100 Prozent Erneuerbare Energien anstreben. Link zum Original
Die Treibhausgase werden bis 2050 gegenüber 1990 um 80 Prozent reduziert.
Wortlaut im Programm
Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, der muss sich das Ziel setzen, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgase gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 40 Prozent, bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren und langfristig Null-CO ²-Emissionen und 100 Prozent Erneuerbare Energien anstreben. Link zum Original
Langfristig werden null CO2-Emissionen und 100 Prozent Erneuerbare Energien angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, der muss sich das Ziel setzen, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgase gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 40 Prozent, bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren und langfristig Null-CO ²-Emissionen und 100 Prozent Erneuerbare Energien anstreben. Link zum Original
Die Stadt geht beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran und überzeugt möglichst viele Menschen.
Wortlaut im Programm
Die Stadt muss mit gutem Beispiel voran gehen und möglichst viele Menschen vom Klimaschutz überzeugen. Der Rahmen hierfür soll jedoch auch durch verbindliche Gesetze gesteckt werden. Link zum Original
Der Rahmen für den Klimaschutz wird auch durch verbindliche Gesetze gesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Stadt muss mit gutem Beispiel voran gehen und möglichst viele Menschen vom Klimaschutz überzeugen. Der Rahmen hierfür soll jedoch auch durch verbindliche Gesetze gesteckt werden. Link zum Original
Die Sammlung von Biomüll wird auf die gesamte Stadt ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Für das neue Biogas-Kraftwerk, das wir bauen wollen, soll die Sammlung von Biomüll auf die gesamte Stadt ausgeweitet werden. Link zum Original
Energiefresser wie Nachtspeicherheizungen, ungeregelte Durchlauferhitzer und Heizungspumpen müssen nach einer Übergangsfrist verbindlich durch effiziente Alternativen ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE wollen im Interesse des Klimas und der Mieterinnen und Mieter verbindliche Regelungen einführen, um Energiefresser wie Nachtspeicher heizungen, ungeregelte Durchlauf erhitzer und ungeregelte Heizungspumpen nach einer Übergangsfrist durch energieeffiziente Alternativen zu ersetzen. Link zum Original
Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien erhalten kostenlose Energieberatungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle EigentümerInnen von Wohnund Gewerbeimmobilien durch kostenlose Energieberatungen und den Ausbau der Förderprogramme davon überzeugen, ihre Gebäude energetisch optimal zu sanieren. Link zum Original
Die Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle EigentümerInnen von Wohnund Gewerbeimmobilien durch kostenlose Energieberatungen und den Ausbau der Förderprogramme davon überzeugen, ihre Gebäude energetisch optimal zu sanieren. Link zum Original
Die schlimmsten Energieschleudern werden per Gesetz zur Sanierung verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Die schlimmsten Energieschleudern sollen zudem per Gesetz zur Sanierung verpflichtet werden. Link zum Original
Finanzielle Beihilfen gibt es nur bei Erfüllung von Kriterien, die über die vorgeschriebenen Standards hinausgehen.
Wortlaut im Programm
Finanzielle Beihilfen soll es nur ge ben, wenn Kriterien erfüllt werden, die über die vorgeschriebenen Standards hinausgehen. Link zum Original
Die Stadt achtet bei Beschaffung und Auftragsvergabe auf Klimafreundlichkeit.
Wortlaut im Programm
Generell muss die Stadt selbst bei der Beschaffung und der Vergabe von Aufträgen auf Klimafreundlichkeit achten. Link zum Original
Bei Inanspruchnahme städtischer Fördermittel ist eine Energieberatung verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Bei der Inanspruchnahme von städtischen För dermitteln muss eine Energieberatung ver pflichtend sein. Link zum Original
Bei der Vergabe städtischer Grundstücke gelten strenge Effizienzkriterien.
Wortlaut im Programm
Und wenn städtische Grundstücke vergeben werden, müssen strenge Effizienzkriterien gelten. Link zum Original
Bei der Anschaffung von Behördenfahrzeugen werden ökologische Kriterien zugrunde gelegt.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen, dass Hamburg beim städtischen Fuhrpark auf Klimafreundlichkeit achtet. Wenn Fahrzeuge angeschafft werden, die für Behörden im Einsatz sind, müssen ökologische Kriterien zugrunde gelegt werden. Link zum Original
Das Klimaschutzziel von 40 Prozent CO2-Reduktion bis 2020 wird auch durch Verringerungen im Straßenverkehr erreicht.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE werden energisch alle Maßnahmen ergreifen, mit denen das mittelfristige Klimaschutzziel einer CO ²-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 auch durch CO ²-Ver ringerungen im Straßenverkehr im Stadtgebiet erreicht wird. Link zum Original
Für Kernbereich und Hafen wird eine Umweltzone für Lkw, Busse und Taxis eingeführt.
Wortlaut im Programm
Für den Kernbereich der Stadt und den Hafen soll eine Umweltzone für LKW, Busse und Taxis eingeführt werden. Link zum Original
Der Schiffsverkehr wird umweltfreundlicher gemacht.
Wortlaut im Programm
Damit eine Umweltzone auch in der Hafenstadt Hamburg wirksam ist, braucht es zusätzlich Maßnahmen, die den Schiffsverkehr umweltfreundlicher machen. Link zum Original
Emissionen von Schiffen während der Liegezeiten im Hafen werden durch Landstromversorgung verringert.
Wortlaut im Programm
Eine Maßnahme ist z. B., die während der Liegezeiten im Hafen entstehenden Emissionen durch umweltfreundliche Landstromversorgung zu verringern. Link zum Original
In einem Modellprojekt wird an besonders lauten Straßen Flüsterasphalt eingesetzt.
Wortlaut im Programm
In einem Modellprojekt wollen wir an besonders lauten Straßen zudem die neueste Generation von »Flüsterasphalt« einsetzen. Link zum Original
Über Lärmaktionspläne und Fördermaßnahmen wird mehr passiver Lärmschutz wie Schallschutzfenster ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Dort, wo aktiver Lärmschutz allein nicht ausreicht, wollen wir GRÜNE über Larmaktionspläne und Fördermaßnahmen mehr passiven Lärmschutz (z. B. Schallschutzfenster u. ä.) ermöglichen. Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Da die zur Verfügung stehende Fläche endlich ist, ist es unumgänglich, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Link zum Original
Grün- und Erholungsflächen in den Stadtteilen werden bei der Innenentwicklung gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine verstärkte Innenentwicklung darf aber nicht die Zerstörung der Grün und Erholungsflächen in den Stadtteilen bedeuten. Diese müssen vielmehr gesichert und ausgebaut werden, um die Lebensqualität im Viertel zu erhöhen und die Flucht ins Umland zu verhindern. Link zum Original
Der Naturausgleich für Baumaßnahmen erfolgt in unmittelbarer Umgebung des Vorhabens statt über Ausgleichsflächen im Umland.
Wortlaut im Programm
Der Naturausgleich für Baumaßnahmen sollte deswegen immer in unmittelbarer Umgebung des Vorhabens erfolgen und der Ankauf von Ausgleichsflächen im Hamburger Umland vermieden werden. Link zum Original
Die bestehenden Feldmarken werden nicht weiter bebaut oder durch Sportanlagen und Gewächshäuser zerstört.
Wortlaut im Programm
Die noch bestehenden Feldmarken wie zum Beispiel Osdorfer, Sülldorfer, Hummelsbüttler und Eidelstedter Feldmark dür fen nicht weiter bebaut oder durch Sportanlagen, Gewächshäuser und ähnliches zerstört werden. Link zum Original
Wertvolle Landgebiete wie der Wilhelmsburger Osten und die Vier- und Marschlande bleiben für die Stadtentwicklung tabu und werden für Natur, Landwirtschaft und Erholung gesichert.
Wortlaut im Programm
Wertvolle Landgebiete, wie z. B. der Wilhelmsburger Osten und die Vierund Marschlande, müssen für die weitere Stadtentwicklung tabu sein. Sie sollen langfristig für den Naturhaushalt, die Landwirtschaft und die naturnahe Erholung gesichert werden. Link zum Original
Die Elbe wird ökologisch verbessert, etwa durch die Rückverlegung von Deichen.
Wortlaut im Programm
Ohne die grundsätzliche Bedeutung des Hafens in Frage zu stellen, wollen wir der Elbe wieder eine ökologische Ver besserung ermöglichen, etwa durch die Rückverlegung von Deichen. Link zum Original
Die geplante erneute Elbvertiefung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die geplante erneute Elbvertiefung ab, weil sie einen schweren Eingriff in die gesamte Flussstruktur dar stellt. Link zum Original
Das EU-Life-Projekt zur Wiederherstellung des Tideeinflusses in den Borghorster Elbwiesen wird realisiert.
Wortlaut im Programm
Zudem soll das EU-Life Projekt »Wieder herstellung des Tideeinflusses in den Bor ghorster Elbwiesen« realisiert werden. Link zum Original
Die in den 1990er Jahren geplanten Deichrückverlegungen werden umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die schon in den 90er Jahren geplanten Deichrückverlegungsmaßnahmen endlich umsetzen. Link zum Original
Das Altspülfeld Kirchsteinbek wird zu einem wohnortnahen Grün- und Erholungsgebiet für Billstedt und Mümmelmannsberg umgestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das Altspülfeld Kirchsteinbek zu einem wohnortnahen Grünund Er holungsgebiet für Billstedt und Mümmelmannsberg umgestaltet wird. Link zum Original
Zum Erhalt der Biodiversität werden 15 Prozent der Landesfläche ohne den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer als neuer Biotopverbund ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Hamburg liegt in einer der artenreichsten Regionen Deutschlands und hat deshalb eine besondere Ver antwortung für den Erhalt der Biodiversität. Wir wollen dafür 15 Prozent der Landesfläche (ohne Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer) als neuen Biotopverbund ausweisen. Link zum Original
Die Naturschutzgebiete Wittenbergener Heide und Reit werden vergrößert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die bestehenden Naturschutzgebiete Wittenbergener Heide und Reit vergrößern und mit einem neuen Naturschutzgebiet »Auenlandschaft Norderelbe« wertvolle Bereiche an der Elbe sichern. Link zum Original
Mit einem neuen Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Norderelbe“ werden wertvolle Bereiche an der Elbe gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die bestehenden Naturschutzgebiete Wittenbergener Heide und Reit vergrößern und mit einem neuen Naturschutzgebiet »Auenlandschaft Norderelbe« wertvolle Bereiche an der Elbe sichern. Link zum Original
Naturschutz beschränkt sich nicht auf Schutzgebiete, sondern soll Planen und Handeln in der gesamten Stadt beeinflussen.
Wortlaut im Programm
Die Berücksichtigung von Natur darf sich dabei jedoch nicht auf Schutzgebiete beschränken, sondern muss auch das Planen und Handeln in der gesamten Stadt beeinflussen. Link zum Original
Für die Entnahme von Oberflächenwasser wird eine Gebühr eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher eine Gebühr für die Entnahme von Oberflächenwasser einführen und mit den Einnahmen Renaturierungsprogramme finanzieren. Link zum Original
Mit den Einnahmen aus der Wasserentnahmegebühr werden Renaturierungsprogramme für Gewässer finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher eine Gebühr für die Entnahme von Oberflächenwasser einführen und mit den Einnahmen Renaturierungsprogramme finanzieren. Link zum Original
An Gewässern werden mindestens 10 Meter breite Uferstreifen entwickelt, die weder bebaut noch gedüngt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mindestens 10 Meter breite Uferstreifen entwickeln, die weder bebaut noch gedüngt werden. Link zum Original
Überschwemmungsflächen dürfen weder bebaut noch für Ackerbau genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso soll sichergestellt werden, dass Überschwemmungsflächen nicht bebaut oder für Ackerbau genutzt werden. Link zum Original
Barrieren in Gewässern wie Sperrwerke, Staustufen, Verrohrungen und Uferbefestigungen werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Barrieren wie Sperrwerke, Staustufen, Verrohrungen und Uferbefestigungen sollen beseitigt werden. Link zum Original
Die Alster soll langfristig wieder durchgängig für Fische werden.
Wortlaut im Programm
Ein langfristiges Ziel ist es, die Alster wieder durchgängig für Fische zu machen. Link zum Original
Alle gefällten Straßenbäume werden ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen – anders als der Senat – alle gefällten Straßenbäume ersetzen und zusätzlich neue Bäume pflanzen. Link zum Original
Zusätzlich werden neue Straßenbäume gepflanzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen – anders als der Senat – alle gefällten Straßenbäume ersetzen und zusätzlich neue Bäume pflanzen. Link zum Original
Das Bonussystem »Green Shipping« für emissionsarme Schiffe soll wieder eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir das »Green Shipping«-Bonussystem wieder einführen, das der CDU -Senat abgeschafft hat. Link zum Original
Das Bonussystem »Green Shipping« soll um lärmarme Antriebe ergänzt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir das »Green Shipping«-Bonussystem wieder einführen, das der CDU -Senat abgeschafft hat. Es gibt Anreize für den modernen Schiffbau, weil er den Einsatz schwefelarmer Treibstoffe mit niedrigen Emissionswerten belohnt. Wir wollen es um lärmarme Antriebe ergänzen. Link zum Original
Ein Pilotprojekt soll maritime Transportketten etwa durch langsamer fahrende Schiffe und bessere Koordination treibstoffärmer machen.
Wortlaut im Programm
Auch wollen wir ein Pilotprojekt starten, um die maritimen Transportketten treibstoffärmer und damit klimafreund licher zu machen, unter anderem durch langsamer fahrende Schiffe (Slow Steaming) und eine intelligentere Koordination der Verkehre. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.