Grüne · Der grüne neue Gesellschaftsvertrag – Klima, Arbeit, Gerechtigkeit, Freiheit
Forderungen zu Rente und Alterssicherung
Bundestagswahl 27.09.2009 · beschlossen 10.05.2009 · Original
Das Programm enthält 43 von 2.004 Forderungen zu „Rente und Alterssicherung“.
- 43Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 115Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Rente und Alterssicherung 43
Ein Altersvorsorgekonto wird als einfache staatliche Förderung der Altersvorsorge eingeführt.
Wortlaut im Programm
Mit unserem Altersvorsorgekonto wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern eine moderne und einfache förderung anbieten. Link zum Original
Private und betriebliche Altersvorsorge werden unter einem Dach zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Private und betriebliche Altersvorsorge werden unter einem Dach zusammengeführt. Link zum Original
Die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge darf nicht zur Subventionierung der Versicherungswirtschaft werden.
Wortlaut im Programm
Es muss sichergestellt sein, dass die staatliche förderung der privaten Altersvorsorge nicht zur Subventionierung der Versicherungswirtschaft verkommt. Link zum Original
Die Altersvorsorgeförderung konzentriert sich stärker auf Geringverdiener und mittlere Einkommen.
Wortlaut im Programm
Das grüne Altersvorsorgekonto konzentriert die förderung stärker als bisher auf Geringverdiener und mittlere Einkommen. Link zum Original
Die kapitalgedeckte Altersvorsorge wird so organisiert, dass sie das Finanzsystem stabilisiert, etwa durch Engagement der Fonds im Mittelstand.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die kapitalgedeckte Altersvorsorge so organisieren, dass von ihr ein stabilisierender Einfluss auf das finanzsystem ausgeht, etwa indem die fonds sich auch bei der finanzierung der mittelständischen Wirtschaft engagieren können. Link zum Original
Die private Altersvorsorge wird in der Grundsicherung besser geschützt.
Wortlaut im Programm
und wir wollen die private Altersvorsorge besser schützen. Link zum Original
Die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung bleibt Kernstück der Alterssicherung.
Wortlaut im Programm
Die gesetzliche Altersversicherung mit ihrer umlagefinanzierung ist das Kernstück der Sicherung im Alter und muss es auch bleiben. Link zum Original
Die gesetzliche Rentenversicherung wird weiterentwickelt, weil sie manche Gruppen nur unzureichend vor Armut schützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die gesetzliche Rentenversicherung aber weiterentwickeln, weil sie manche Personengruppen bereits heute nur unzureichend vor Armut schützt und gerade in Zukunft für immer weniger Menschen eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus gewährleistet. Link zum Original
Das Alterssicherungssystem ist nachhaltig finanziert, gewährt allen eine eigenständige Rente und schützt ohne zusätzliche Grundsicherung vor Armut.
Wortlaut im Programm
Wir setzen deswegen auf ein Alterssicherungssystem, das nachhaltig finanziert wird und allen eine eigenständige Rente gewährt, das wirksam vor Armut schützt und nicht zusätzliche Grundsicherungsleistungen erfordert. Link zum Original
Keine Generation von Beitragszahlenden oder Rentenbeziehenden wird bei der Alterssicherung einseitig belastet.
Wortlaut im Programm
Der Neue Gesellschaftsvertrag muss darauf achten, dass keine Generation einseitig belastet wird, nicht die heutigen und nicht die zukünftigen Beitragszahlerinnen und Beitragszahler, nicht die aktuellen und nicht die zukünftigen Rentenbezieherinnen und Rentenbezieher. Link zum Original
Die Rente berücksichtigt unterschiedliche Biografien besser und niemand muss im Alter Armut fürchten.
Wortlaut im Programm
Der Neue Gesellschaftsvertrag muss sicherstellen, dass bei der Rente die Verschiedenheit der Biografien besser berücksichtigt wird und dass niemand im Alter ein leben in Armut fürchten muss. Link zum Original
Langjährig Versicherte sind auch als Geringverdienende, Teilzeitbeschäftigte oder mit unterbrochenen Erwerbsbiografien im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen.
Wortlaut im Programm
Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass sie als langjährig Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung auch als Geringverdienende, teilzeiterwerbstätige oder mit unterbrochenen Erwerbsbiografien im Alter nicht auf leistungen der Grundsicherung angewiesen sein werden. Link zum Original
Unzureichende Rentenansprüche werden auf ein Mindestniveau aufgestockt, das den Grundbedarf sichert.
Wortlaut im Programm
Darum werden wir unzureichende Ansprüche auf ein Mindestniveau aufstocken, welches den Bundestagswahlprogramm 2009 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 95 Grundbedarf für alle sichert. Link zum Original
Die Aufstockung auf ein Mindestniveau gilt auch für Menschen, die bereits in Rente sind.
Wortlaut im Programm
Deshalb soll die Aufstockung auch für Bürgerinnen und Bürger erfolgen, die bereits in Rente sind. Link zum Original
Eine solidarisch finanzierte Garantierente wird ab sofort eingeführt, um Ältere vor Armut zu schützen.
Wortlaut im Programm
Mit einer solidarisch finanzierten Garantierente, die ab sofort eingeführt werden soll, wollen wir Ältere vor Armut schützen, auch jene Bürgerinnen und Bürger, die zusätzlich keine betriebliche oder private Vorsorge betreiben konnten. Link zum Original
Die Garantierente wird aus Steuermitteln finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Garantierente muss aus Steuermitteln finanziert werden. Link zum Original
Über die Steuerfinanzierung tragen auch Reiche und Gutverdienende zur Garantierente bei.
Wortlaut im Programm
Durch die finanzierung via Steuern müssen auch Reiche und Gutverdienende, so wie es in anderen ländern auch üblich ist, dafür aufkommen. Link zum Original
Die Rentenbeiträge für Langzeitarbeitslose werden zunächst wieder auf das frühere Niveau angehoben.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich wollen wir die Renteneinzahlungen für langzeitarbeitslose in einem ersten Schritt wieder auf das frühere Niveau anheben und im nächsten Schritt an den Satz der AlG I- Beziehenden angleichen, so dass auch in diesen Zeiten nennenswerte Rentenansprüche erworben werden. Link zum Original
Die Rentenbeiträge für Langzeitarbeitslose werden anschließend an den Satz für Arbeitslosengeld-I-Beziehende angeglichen.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich wollen wir die Renteneinzahlungen für langzeitarbeitslose in einem ersten Schritt wieder auf das frühere Niveau anheben und im nächsten Schritt an den Satz der AlG I- Beziehenden angleichen, so dass auch in diesen Zeiten nennenswerte Rentenansprüche erworben werden. Link zum Original
Für Langzeitarbeitslose gilt ein erheblich höheres Schonvermögen für Altersvorsorge.
Wortlaut im Programm
Zudem muss für langzeitarbeitslose ein erheblich höheres Schonvermögen für Altersvorsorgeaufwedungen gelten. Link zum Original
Ersparnisse auf einem Altersvorsorgekonto werden nicht auf Arbeitslosengeld II angerechnet.
Wortlaut im Programm
Die Ersparnisse auf dem grünen Altersvorsorgekonto sollen von der Anrechnung auf Arbeitslosengeld II-leistungen freigestellt sein. Link zum Original
Frauen und Männer bauen eigene Rentenansprüche auf.
Wortlaut im Programm
frauen und Männer sollen eigene Rentenansprüche aufbauen. Link zum Original
Das Rentensplitting wird schon während der Ehe verpflichtend, nicht erst bei Renteneintritt.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir ein Splitting schon in der Ehe obligatorisch machen, nicht erst bei Eintritt in das Rentenalter. Link zum Original
Die gemeinsamen Rentenanwartschaften von Paaren werden monatlich je zur Hälfte beiden Rentenkonten gutgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Monat für Monat sollen die gemeinsamen Anwartschaften von Paaren je zur hälfte ihren Rentenkonten gutgeschrieben werden. Link zum Original
Die Witwen- und Witwerrente wird schrittweise reduziert.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig soll die Witwenrente beziehungsweise Witwerrente schrittweise reduziert werden und in voller höhe nur noch an die derzeitigen Rentnerinnen und Rentner sowie die rentennahen Jahrgänge gezahlt werden. Link zum Original
Die Witwen- und Witwerrente wird in voller Höhe nur noch an heutige Rentnerinnen und Rentner sowie rentennahe Jahrgänge gezahlt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig soll die Witwenrente beziehungsweise Witwerrente schrittweise reduziert werden und in voller höhe nur noch an die derzeitigen Rentnerinnen und Rentner sowie die rentennahen Jahrgänge gezahlt werden. Link zum Original
Die Witwenrente sinkt in dem Maße, wie Frauen eigenständige Rentenanwartschaften aufbauen.
Wortlaut im Programm
Die Witwenrente wird in dem Maße reduziert, wie eigenständige Rentenanwartschaften von frauen aufgebaut worden sind. Link zum Original
Eine längere Lebensarbeitszeit ist nur vertretbar, wenn Ältere tatsächlich arbeiten können; geprüft wird, wie die Rente mit 67 keine versteckte Rentensenkung wird.
Wortlaut im Programm
Eine längere lebensarbeitszeit ist nur dann zu vertreten, wenn es für die älteren Menschen auch die Chance gibt, zu arbeiten – wir werden prüfen, was wir tun können, damit die Rente mit 67 nicht bloß eine Rentensenkung durch die hintertür ist. Link zum Original
Es soll flexible Übergangsmöglichkeiten in den Ruhestand geben.
Wortlaut im Programm
Wir benötigen aber flexible Übergangsmöglichkeiten in den Ruhestand. Link zum Original
Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Erwerbsminderungsrente wird wieder auf 63 Jahre gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Erwerbsminderungsrente wieder auf 63 Jahre senken. Link zum Original
Der Bezug einer Teilrente ist bereits ab dem 60. Lebensjahr möglich.
Wortlaut im Programm
Auch sollte ein Bezug von teilrente bereits ab dem 60. lebensjahr möglich sein. Link zum Original
In einem ersten Schritt wird eine Garantierente eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in einem ersten Schritt die Garantierente einführen. Link zum Original
Die Rentenversicherung wird langfristig zu einer Bürgerversicherung weiterentwickelt, in die alle Erwachsenen unabhängig vom Erwerbsstatus auf alle Einkommen Beiträge zahlen.
Wortlaut im Programm
langfristig wollen wir die Rentenversicherung zu einer Bürgerversicherung für Alle weiterentwickeln, in die alle Erwachsenen unabhängig vom Erwerbsstatus mit Beiträgen auf alle Einkommen einzahlen. Link zum Original
Die anteilige Mitfinanzierung der gesetzlichen Altersvorsorge durch die Arbeitgeber bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die anteilige Mitfinanzierung der gesetzlichen Altersvorsorge durch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wollen wir beibehalten. Link zum Original
Eine Garantierente soll Armut im Alter wirksam verhindern.
Wortlaut im Programm
stimmt für die Garantie-Rente, die Armut im Alter wirksam verhindert. Link zum Original
Die sozialen Sicherungssysteme, vor allem die Rente, werden so gestaltet, dass Ältere sich darauf verlassen können und Jüngere nicht überfordert werden.
Wortlaut im Programm
Dabei geht es darum, die sozialen Sicherungssysteme, vor allem die Rente, so zu gestalten, dass sich die Älterwerdenden darauf verlassen können und die Jungen nicht überfordert werden. Link zum Original
Armut im Alter wird bereits jetzt vorgebeugt.
Wortlaut im Programm
Wir werden nicht hinnehmen, dass leben mit Kindern ein Armutsrisiko bedeutet und ein Viertel aller Kinder in Deutschland in Armut lebt – und genauso muss der Armut im Alter jetzt vorgebeugt werden. Link zum Original
Für Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben oder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen, wird eine Garantierente oberhalb der Grundsicherung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Menschen vor Armut im Alter schützen und deshalb für die, die ein leben lang gearbeitet haben oder dem Arbeitsmarkt zu Verfügung standen, eine Garantierente einführen, die über der Grundsicherung liegt. Link zum Original
Private Altersvorsorge soll vor provisionsgesteuerter Beratung und betrügerischen Anlagemodellen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wer privat für das Alter vorsorgt, soll nicht unter provisionsgesteuerten finanzjongleurinnen und -jongleuren oder betrügerischen Anlagemodellen leiden. Link zum Original
Bei den Renten darf es zwischen Ost und West keine ungleiche Bewertung von Lebensarbeitsleistungen geben.
Wortlaut im Programm
Bei den Renten darf es zwischen Ost und West keine ungleichbewertung von lebensarbeitsleistungen geben. Link zum Original
Die Hochwertung der Entgeltpunkte im Osten wird als berechtigt angesehen.
Wortlaut im Programm
Die im Osten gültige hochwertung der Entgeltpunkte hat daher ihre Berechtigung. Link zum Original
Die Entgelte von Geringverdienenden sollen in der Rente hochgewertet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb sehen wir bei den Geringverdienenden eine hochwertung der Entgelte vor. Link zum Original
Das Rentensystem in Ost und West soll einheitlich und gerecht sein.
Wortlaut im Programm
• … stimmt für ein einheitliches und gerechtes Rentensystem in Ost und West. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.