Grüne · Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2009
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Brandenburg 2009 · beschlossen 15.02.2009 · Original
Das Programm enthält 62 von 1.338 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 62Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 102Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 62
Die Gesundheitsversorgung wird im ländlichen Raum gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Grundversorgung muss trotz des Bevölkerungsrückgangs gewährleistet werden. Das betrifft den Anschluss an die öffentlichen Verkehrssysteme, die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs, die Gesundheitsversorgung, das Schulangebot und die Erreichbarkeit der öffentlichen Verwaltungen. Link zum Original
Für Pflegeheime, Altenbetreuung und Behinderteneinrichtungen werden Qualitätssicherungsstandards entwickelt.
Wortlaut im Programm
In Pflegeheimen, in der Altenbetreuung und in Behinderteneinrichtungen ist es erforderlich, Qualitätssicherungsstandards zu entwickeln, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren und die Einhaltung dieser Standards öffentlich zu kontrollieren. Link zum Original
In Pflegeheimen, Altenbetreuung und Behinderteneinrichtungen wird ein Qualitätssicherungssystem etabliert.
Wortlaut im Programm
In Pflegeheimen, in der Altenbetreuung und in Behinderteneinrichtungen ist es erforderlich, Qualitätssicherungsstandards zu entwickeln, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren und die Einhaltung dieser Standards öffentlich zu kontrollieren. Link zum Original
Die Einhaltung der Qualitätsstandards in Pflegeheimen, Altenbetreuung und Behinderteneinrichtungen wird öffentlich kontrolliert.
Wortlaut im Programm
In Pflegeheimen, in der Altenbetreuung und in Behinderteneinrichtungen ist es erforderlich, Qualitätssicherungsstandards zu entwickeln, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren und die Einhaltung dieser Standards öffentlich zu kontrollieren. Link zum Original
Prävention und Aufklärung im gesundheitlichen Verbraucherschutz werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Für den gesundheitlichen Verbraucherschutz ist es erforderlich, insbesondere die Prävention und die Aufklärung zu stärken. Hier muss sich das Land in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Ausbau der Beratungsstrukturen engagieren. Link zum Original
Das Land engagiert sich im gesundheitlichen Verbraucherschutz in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Ausbau der Beratungsstrukturen.
Wortlaut im Programm
Für den gesundheitlichen Verbraucherschutz ist es erforderlich, insbesondere die Prävention und die Aufklärung zu stärken. Hier muss sich das Land in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Ausbau der Beratungsstrukturen engagieren. Link zum Original
Die Ausnahmen vom Rauchverbot in Kneipen werden gestrichen.
Wortlaut im Programm
Nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zu den Nichtraucherschutzgesetzen der Länder muss das Land Brandenburg die Ausnahmen vom Rauchverbot in Kneipen streichen. Link zum Original
Für jeden Menschen soll in Städten wie im ländlichen Raum eine ausreichende medizinische Versorgung zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass für jeden Menschen eine ausreichende medizinische Versorgung zur Verfügung steht – sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum. Link zum Original
Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenkassen sollen wirksame Anreize schaffen, damit Ärztinnen und Ärzte in unterversorgten ländlichen Räumen praktizieren.
Wortlaut im Programm
Landesregierung, kassenärztliche Vereinigung und Krankenkassen sind hier gleichermaßen in der Pflicht, wirksame Anreize für ÄrztInnen zu schaffen, damit diese auch in unterversorgten ländlichen Räumen praktizieren. Link zum Original
Krankenhausplanung und -finanzierung werden eng mit den Kreisen und kreisfreien Städten abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhausplanung und -finanzierung wird eng mit den Kreisen und kreisfreien Städten abgestimmt. Link zum Original
Öffentliche und freigemeinnützige Krankenhäuser sollen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir treten für den Erhalt öffentlicher und freigemeinnütziger Krankenhäuser ein. Link zum Original
Der Krankenhausplan wird auf regionale Krankenhausverbünde mit integrierten Versorgungskonzepten ausgerichtet, um die Versorgung im ländlichen Raum durch Medizinische Versorgungszentren zu sichern.
Wortlaut im Programm
Bei der Weiterentwicklung des brandenburgischen Krankenhausplans setzen wir auf regionale Krankenhausverbünde mit integrierten Versorgungskonzepten, um insbesondere im ländlichen Raum die medizinische Versorgung durch Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu sichern. Link zum Original
Kleinere ländliche Krankenhäuser werden zu integrierten fachärztlichen Versorgungszentren umgebaut.
Wortlaut im Programm
Kleinere ländliche Krankenhäuser sind zu integrierten fachärztlichen Versorgungszentren umzubauen. Link zum Original
Die Trennung zwischen ambulantem und stationärem Facharztsektor wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Dazu muss allerdings die Trennung zwischen den ambulanten und stationären Facharztsektoren aufgehoben werden. Link zum Original
Gegen den Ärztemangel auf dem Land wird ein Stipendiensystem für Medizinstudierende und Auszubildende in Pflege- und Therapieberufen mit befristeter Niederlassungspflicht aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Um dem Ärztemangel in den ländlichen Regionen entgegen zu wirken, fordern wir den Aufbau eines Stipendiensystems für MedizinstudentInnen und Auszubildende in Pflege- und therapeutischen Berufen, das mit einer zeitlich begrenzten Niederlassungspflicht verbunden ist. Link zum Original
Die Zuständigkeiten des Pflegepersonals, vor allem bei Medikation und Erstversorgung, werden durch eine Sanitätsausbildung für Krankenpflegekräfte und Arzthelferinnen aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Um die ÄrztInnen zu unterstützen, ist es aber auch notwendig, die Zuständigkeiten des Pflegepersonals – vor allem in Bereichen der Medikamentierung und der Erstversorgung – aufzuwerten (Sanitätsausbildung für KrankenpflegerInnen und ArzthelferInnen). Link zum Original
Das Konzept der Gemeindepflegerinnen und -pfleger wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen das Konzept der „GemeindepflegerInnen“ und unterstützen dessen weiteren Ausbau. Link zum Original
Zur Erleichterung von Praxisgründungen wird ein Landesfonds für finanzielle Unterstützung im Einzelfall eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Um den Aufbau von Praxen zu erleichtern, ist ein Landesfonds einzurichten, der im Einzelfall finanzielle Unterstützung leisten kann. Link zum Original
Die mobile ambulante Versorgung wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der weitere Ausbau der mobilen ambulanten Versorgung ist mehr als notwendig; jedoch gibt es immer wieder grundlegende Kritik an der Arbeit von privaten ambulanten Diensten. Link zum Original
Für die ambulante Versorgung werden eindeutig nachvollziehbare und leicht kontrollierbare Qualitätskriterien eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um die Qualität in der ambulanten Versorgung sichern zu können, bedarf es eindeutig nachvollziehbarer und leicht kontrollierbarer Qualitätskriterien. Link zum Original
Psychiatrische Dienste sollen leichter zugänglich werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau der mobilen ambulanten Pflege müssen auch psychiatrische Dienste leichter zugänglich werden. Link zum Original
Mobile Dienste sollen auch Angehörigen jederzeit beratend zur Seite stehen.
Wortlaut im Programm
In diesem Rahmen sollen die mobilen Dienste auch für Angehörige jeder Zeit beratend zur Seite stehen. Link zum Original
Der Pflegepersonalschlüssel in den Kliniken wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Eine Aufwertung des Pflegepersonalschlüssels in den Kliniken und die Unterbringung der PatientInnen in kleinen Zimmern (2 Personen) müssen Standard für einen angemessenen Krankenhausaufenthalt werden. Link zum Original
Die Unterbringung von Patientinnen und Patienten in Zweibettzimmern wird Standard im Krankenhaus.
Wortlaut im Programm
Eine Aufwertung des Pflegepersonalschlüssels in den Kliniken und die Unterbringung der PatientInnen in kleinen Zimmern (2 Personen) müssen Standard für einen angemessenen Krankenhausaufenthalt werden. Link zum Original
Vor allem die psychiatrischen Tageskliniken werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Ausbau vor allem der psychiatrischen Tageskliniken, die besser auf individuelle Probleme zugeschnitten sind. Link zum Original
Für die Bürgerinnen und Bürger soll es ein gut ausgebautes und unabhängiges Gesundheitsinformations- und Beratungssystem geben.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört für uns ein gut ausgebautes und unabhängiges Gesundheitsinformations- und Beratungssystem für die Bürgerinnen und Bürger. Link zum Original
Selbsthilfeorganisationen und -gruppen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Selbsthilfeorganisationen und Gruppen sind für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unentbehrliche Institutionen für gezielte Hilfe. Sie werden daher von uns unterstützt. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung werden zielgruppenspezifisch ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen zielgruppenspezifischen Ausbau der Prävention und der Gesundheitsförderung ein. Link zum Original
Gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Gesundheitsbildung in Kitas, Schulen, Stadtteilen und im ländlichen Raum werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dabei unterstützen wir in erster Linie gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen und eine Gesundheitsbildung in den Kitas, Schulen, Stadtteilen und im ländlichen Raum. Link zum Original
Es werden mehr HIV-Beratungsstellen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Mehr HIV–Beratungsstellen müssen eingerichtet werden. Link zum Original
Die weitere Ausbreitung von HIV-Infektionen und Hepatitis soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Es muss alles getan werden, um zu vermeiden, dass sich HIV-Infektionen und Hepatitis weiter ausbreiten. Dazu gehören vor allem eine optimale, an aktuelle Begebenheiten angepasste Aufklärungsarbeit und eine umfangreiche Beratung bis hin zur Begleitung von Menschen in dieser schwierigen Lebenslage. Link zum Original
Zur Eindämmung von HIV und Hepatitis werden angepasste Aufklärungsarbeit sowie umfangreiche Beratung und Begleitung Betroffener angeboten.
Wortlaut im Programm
Es muss alles getan werden, um zu vermeiden, dass sich HIV-Infektionen und Hepatitis weiter ausbreiten. Dazu gehören vor allem eine optimale, an aktuelle Begebenheiten angepasste Aufklärungsarbeit und eine umfangreiche Beratung bis hin zur Begleitung von Menschen in dieser schwierigen Lebenslage. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung soll geschlechtergerecht sein.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung ein. Link zum Original
In Brandenburg sollen unabhängige Hilfs- und Beratungsangebote wie Frauengesundheitszentren entstehen.
Wortlaut im Programm
Unabhängige Hilfs- und Beratungsangebote, wie z.B. Frauengesundheitszentren, sollten in Brandenburg – ähnlich wie in anderen Bundesländern – entstehen. Link zum Original
Für Patientinnen mit Migrationshintergrund soll entsprechend geschultes Personal zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Für Patientinnen mit Migrationshintergrund benötigen wir entsprechend geschultes Personal. Link zum Original
Der Aufbau von Rehabilitationszentren im Gesundheitstourismus soll auch das medizinische Angebot im Land verbessern.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau von Rehabilitationszentren im Rahmen der Ausweitung des „Gesundheitstourismus“ kann auch zu einem verbesserten medizinischen Angebot im Land genutzt werden. Link zum Original
Für alle Kinder im 21. bis 24. Lebensmonat wird eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung durch die Gesundheitsämter eingeführt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlagen eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung für alle Kinder im 21. bis 24. Lebensmonat durch die Gesundheitsämter vor. Link zum Original
Eltern, deren Kinder die freiwillige U7 beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt wahrnehmen, werden von der Untersuchungspflicht befreit.
Wortlaut im Programm
Eltern, deren Kinder die freiwillige – und von den Krankenkassen finanzierte – Vorsorgeuntersuchung „U7“ beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt in Anspruch nehmen, sollen von dieser Pflicht entbunden werden. Link zum Original
Die verpflichtende Untersuchung soll mindestens dem Standard der freiwilligen U7 entsprechen.
Wortlaut im Programm
Die verpflichtende Untersuchung soll zumindest dem Untersuchungsstandard der freiwilligen „U7“ entsprechen. Link zum Original
Menschen sollen bewusst mit allen Drogen einschließlich Alkohol, Tabak und Medikamenten umgehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Menschen bewusst mit allen Drogen umgehen – dies schließt auch Alkohol, Tabak und Medikamente mit ein. Dabei setzen wir auf Aufklärung und Prävention anstatt auf Kriminalisierung und Repression. Link zum Original
In der Drogenpolitik wird auf Aufklärung und Prävention statt auf Kriminalisierung und Repression gesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Menschen bewusst mit allen Drogen umgehen – dies schließt auch Alkohol, Tabak und Medikamente mit ein. Dabei setzen wir auf Aufklärung und Prävention anstatt auf Kriminalisierung und Repression. Link zum Original
Das Rauchverbot in Restaurants und Lokalen soll ohne Ausnahmen gelten.
Wortlaut im Programm
Die Einführung des Rauchverbots in Restaurants und Lokalen war ein erster richtiger Schritt zum Schutz des Personals und der NichtraucherInnen. Die Regelungen werden aber nur dann zum Erfolg führen, wenn es keine Ausnahmen gibt. Link zum Original
Mobile Drogenberatungen sollen in Brennpunktgebieten Drogenabhängige mit sauberem Fixbesteck versorgen und Wege aus der Sucht aufzeigen.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung mobiler Drogenberatungen, die in Brennpunktgebieten Drogenabhängige mit sauberem Fixbesteck versorgen und Wege zu einem drogenfreien Leben aufzeigen, kann Abhilfe schaffen. Link zum Original
Anonymes Drug-Checking wird ermöglicht, um Konsumierende synthetischer Drogen vor gefährlichen Beimischungen zu schützen.
Wortlaut im Programm
Um Abhängigen von synthetischen Drogen vor hochgefährlichen Beimischungen zu schützen, sollte sogenanntes anonymes Drug-Checking ermöglicht werden. Link zum Original
Schwerstabhängigen soll auf humane Weise der Weg zurück in die Gesellschaft geebnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern humane Wege um Schwerstabhängigen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen. Link zum Original
Für Schwerstabhängige werden Programme zur kontrollierten Abgabe von Heroin eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen hier auf Programme wie die kontrollierte Abgabe von Heroin, die aus medizinischer Sicht einer Abgabe von Methadon zu bevorzugen ist Link zum Original
Die Rahmenbedingungen sollen pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben mit gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen, die pflegebedürftigen Menschen auch im Alter ein Leben in Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen. Link zum Original
Gesetzlicher Rahmen und Entwicklungsplanung in der Pflege werden auf ein breites, flexibles Angebot statt auf traditionelle Heime ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher bei Pflegebedürftigkeit nicht auf traditionelle Einrichtungen setzen, sondern die gesetzlichen Rahmen und die Entwicklungsplanung so ausrichten, dass ein breites, differenziertes und flexibles Angebot für unterschiedliche Zielgruppen möglich ist. Link zum Original
Vielfältige Wohnformen für Ältere und Pflegebedürftige wie Mehrgenerationen-Wohnen, Wohngemeinschaften und Pflegewohnungen in Quartieren werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb vielfältige Wohnformen fördern. Dazu gehören integriertes Wohnen, Mehrgenerationen-Wohnen, selbstorganisierte und betreute Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz oder für Drogenabhängige, oder Pflegewohnungen in Wohnquartieren. Link zum Original
Für häusliche Pflege werden lokale Angebote aus pflegeunterstützenden Hilfen und haushaltsnahen Dienstleistungen geschaffen, damit sie nicht allein Familien und Frauen überlassen bleibt.
Wortlaut im Programm
Der zunehmende Bedarf für häusliche Pflege darf nicht den Familien und dort den Frauen allein überlassen werden, sondern braucht lokale Angebote aus einer Mischung aus pflegeunterstützenden Hilfen und haushaltsnahen Dienstleistungen. Link zum Original
Menschenwürdige Pflege wird auch für Schwerstkranke und Sterbende gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Tabu des Sterbens aufbrechen und menschenwürdige Pflege auch für Schwerstkranke und Sterbende gewährleisten. Link zum Original
Das Personal in Pflege- und Hospizeinrichtungen wird besser bezahlt.
Wortlaut im Programm
Hierzu fordern wir eine bessere Bezahlung und eine höhere Qualifizierung des Personals in den Pflege- und Hospizeinrichtungen. Link zum Original
Das Personal in Pflege- und Hospizeinrichtungen wird höher qualifiziert.
Wortlaut im Programm
Hierzu fordern wir eine bessere Bezahlung und eine höhere Qualifizierung des Personals in den Pflege- und Hospizeinrichtungen. Link zum Original
Im Heimrecht des Landes wird die Abkehr von Großeinrichtungen hin zu kleinen Wohnpflegeeinheiten in den Ortslagen vollzogen.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Landeskompetenz für die Heimgesetzgebung sollte die Abkehr von Großeinrichtungen hin zu kleinen überschaubaren Wohnpflegeeinheiten in den Ortslagen vollzogen werden. Link zum Original
Die fachliche Kompetenz des Pflegepersonals wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die fachliche Kompetenz des Pflegepersonals ist zu stärken. Link zum Original
Der Pflegeschlüssel in Pflegeeinrichtungen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Der gegenwärtig viel zu niedrige Pflegeschlüssel ist zu steigern, dabei ist ausreichend Zeit für menschliche Zuwendung einzuplanen. Link zum Original
In der Pflege wird ausreichend Zeit für menschliche Zuwendung eingeplant.
Wortlaut im Programm
Der gegenwärtig viel zu niedrige Pflegeschlüssel ist zu steigern, dabei ist ausreichend Zeit für menschliche Zuwendung einzuplanen. Link zum Original
Für Pflegeeinrichtungen werden landeseinheitliche, an den Bedürfnissen der Gepflegten orientierte Qualitätskriterien eingeführt.
Wortlaut im Programm
Für die Qualität von Pflegeeinrichtungen fordern wir landeseinheitliche Kriterien, die sich an den Bedürfnissen der zu Pflegenden orientieren und durch externe GutachterInnen laufend überprüft werden. Link zum Original
Die Qualität von Pflegeeinrichtungen wird laufend durch externe Gutachterinnen und Gutachter überprüft.
Wortlaut im Programm
Für die Qualität von Pflegeeinrichtungen fordern wir landeseinheitliche Kriterien, die sich an den Bedürfnissen der zu Pflegenden orientieren und durch externe GutachterInnen laufend überprüft werden. Link zum Original
Bestimmte gemeinschaftlich betreute Wohnformen werden in den Anwendungsbereich der Heimgesetzgebung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Dieser Paradigmenwechsel macht es erforderlich, auch bestimmte gemeinschaftlich betreute Wohnformen in den Anwendungsbereich der Heimgesetzgebung einzubeziehen. Link zum Original
Zum Schutz und zur Selbstbestimmung von Menschen in gemeinschaftlich betreuten Wohnformen wird ein eigenständiges Nachfolgegesetz zum Heimgesetz auf Landesebene geschaffen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern daher zur Stärkung der Selbstbestimmung und der Teilhabe sowie zum Schutz von Menschen in gemeinschaftlichen betreuten Wohnformen in Brandenburg ein zeitgemäßes und eigenständiges Nachfolgegesetz auf Landesebene. Link zum Original
Es werden neue Formen der Gesundheitserziehung und Krankheitsprophylaxe entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen neue Konzepte der Verkehrsleitung, neue Lösungen zur klimaschonenden Mobilitätssicherung, einen bewussten Umgang mit Nahrungs- und Genussmitteln und neue Formen der Gesundheitserziehung und Krankheitsprophylaxe. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.