Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 27.09.1998 · beschlossen 26.06.1998 · Original
Das Programm enthält 42 von 1.035 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 59Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 42
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU wird im Hinblick auf ihre Subventionen grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Eine grundlegende Reform der Subventionspolitik ist zwingend erforderlich. Dies gilt auch im Hinblick auf die undurchschaubar gewordene Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union. Link zum Original
Liberale Agrarpolitik soll Landwirten angemessene Einkommen und internationale Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Unternehmer in Deutschland und Europa müssen durch liberale Agrarpolitik in die Lage versetzt werden, angemessene Einkommen zu erzielen, international wettbewerbsfähig zu sein und nachhaltig die vielfältigen Aufgaben der landwirtschaftlichen Produktion, der Erhaltung der Kulturlandschaft, der Landschaftspflege, des Naturschutzes und des Umweltschutzes für die Gesellschaft zu erfüllen. Link zum Original
Die europäische Politik soll ländliche Räume zu wettbewerbsfähigen Regionen mit mehr Erwerbsmöglichkeiten entwickeln.
Wortlaut im Programm
Die europäische Politik muß dazu beitragen, daß sich die ländlichen Räume zu wettbewerbsfähigen Regionen entwickeln können und Erwerbsmöglichkeiten auf dem Lande weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die EU-Maßnahmen in Agrar-, Struktur- und Regionalpolitik werden besser abgestimmt und koordiniert.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es einer besseren Abstimmung und Koordinierung der Maßnahmen der EU in den Bereichen Agrar-, Struktur- und Regionalpolitik. Link zum Original
Die Auswirkungen der EU-Agrarförderung auf Tier- und Umweltschutz werden geprüft.
Wortlaut im Programm
Es muß geprüft werden, wie sich Maßnahmen der EU-Agrarförderung auf Tierschutz und Umweltschutz auswirken. Link zum Original
Tier- und Umweltschutz werden nachhaltig verbessert und auf hohem Niveau angeglichen.
Wortlaut im Programm
Tierschutz und Umweltschutz sind nachhaltig zu verbessern und auf hohem Niveau anzugleichen. Link zum Original
Es werden Perspektiven für eine wettbewerbsfähige, unternehmerische und umweltfreundliche Landwirtschaft geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Perspektiven für eine wettbewerbsfähige, unternehmerische und umweltfreundliche Landwirtschaft schaffen. Link zum Original
Die Agrarmärkte werden weiter dereguliert.
Wortlaut im Programm
Dazu ist die weitere Deregulierung der Agrarmärkte dringend geboten, um die Zukunftsperspektiven für unsere Landwirte auf dem europäischen und internationalen Markt zu verbessern: Link zum Original
In der EU sollen Angebot und Nachfrage die Agrarpreise bestimmen.
Wortlaut im Programm
Ziel muß sein, aaß für die Preisbildung in der EU Angebot und Nachfrage entscheidend sind. Link zum Original
Die Milchkontingentierung wird mittelfristig beendet.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen Milchkontingentierung und Zwangsflächenstillegungen mittelfristig beendet werden. Link zum Original
Zwangsflächenstilllegungen werden mittelfristig beendet.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen Milchkontingentierung und Zwangsflächenstillegungen mittelfristig beendet werden. Link zum Original
Subventionen für Agrarexporte werden in internationalen Verhandlungen weltweit schrittweise abgebaut.
Wortlaut im Programm
- Die Subventionierung von Agrarexporten muß im Rahmen internationaler Verhandlungen weltweit schrittweise abgebaut werden, um die WeItagrarmärkte von subventionsbedingten, preisdrückenden Überschüssen zu entlasten. Das verbessert auf Dauer auch die Exportchancen der europäischen Landwirtschaft. Link zum Original
Die EU-Weinmarktordnung wird durch Deregulierung, Entbürokratisierung und mehr Eigenverantwortung der Weinbauregionen reformiert.
Wortlaut im Programm
- Deregulierung, Entbürokratisierung und Stärkung der Eigenverantwortung der Weinbau betreibenden Regionen müssen Hauptkriterien bei der Reform der EU-Weinmarktordnung sein. Link zum Original
Direkte Einkommensübertragungen der EU an die Landwirtschaft bleiben als Ausgleich für höhere Auflagen erhalten.
Wortlaut im Programm
- Als Ausgleich für die höheren Umweltschutz-, Tierschutz- und Hygiene-Auflagen in der Gemeinschaft sowie als Entgelt für die nicN über den Markt entlohnten Leistungen der Landwirtschaft für die Gesellschaft sind direkte Einkommensübertragungen der EU unverzichtbar. Link zum Original
Das System der Ausgleichszahlungen wird drastisch vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Das Ausgleichssystem muß allerdings drastisch vereinfacht werden, um die Landwirtschaft und die staatliche Verwaltung von der derzeitig unvertretbaren Bürokratie zu entlasten. Link zum Original
Die Vielfalt landwirtschaftlicher Betriebsformen und Wirtschaftsweisen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt ein für eine Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebsformen und Wirtschaftsweisen und für 'eine noch stärkere Nutzung regionaler Marktchancen. Link zum Original
Regionale Marktchancen werden stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt ein für eine Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebsformen und Wirtschaftsweisen und für 'eine noch stärkere Nutzung regionaler Marktchancen. Link zum Original
Die einzelbetriebliche Investitionsförderung wird zielorientiert fortgeführt.
Wortlaut im Programm
- Die einzelbetriebliche Investitionsförderung wird zielorientiert fortgeführt. Sie muß unabhängig \ton der Rechtsform des Unternehmens und dessen Wirtschaftsweise gewährt werden, noch stärker ausgerichtet auf die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des geförderten Unternehmens. Link zum Original
Die Investitionsförderung wird unabhängig von Rechtsform und Wirtschaftsweise gewährt und stärker auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
- Die einzelbetriebliche Investitionsförderung wird zielorientiert fortgeführt. Sie muß unabhängig \ton der Rechtsform des Unternehmens und dessen Wirtschaftsweise gewährt werden, noch stärker ausgerichtet auf die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des geförderten Unternehmens. Link zum Original
Die Marktposition landwirtschaftlicher Betriebe wird durch Angebotsbündelung und Direktvermarktung gestärkt.
Wortlaut im Programm
- Die Position der landwirtschaftlichen Betriebe gegenüber ihren Marktpartnern muß durch Bündelung der landwirtschaftlichen Angebote und durch Direktvermarktung gestärkt werden. Link zum Original
Die Förderinstrumente für Agrarstruktur, regionale Wirtschaftsstruktur und Dorferneuerung werden abgestimmt fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
- Der abgestimmte Einsatz bewährter Förderinstrumente zur Verbesserung der Agrarstruktur und der regionalen Wirtschaftsstruktur sowie zur Unterstützung der Dorferneuerung muß fortgesetzt werden. Link zum Original
Die Produktionsaufgaberente wird zur sozialen Flankierung des Strukturwandels fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
- Der Strukturwandel muß sozial flankiert werden durch Fortsetzung der Produktionsaufgaberente. Link zum Original
Die Junglandwirte- und Existenzgründungsprogramme werden fortgeführt.
Wortlaut im Programm
- Die Junglandwirte- und Existenzgründungsprogramme müssen fortgeführt werden. Link zum Original
Ethisch und ökologisch vertretbare Bio- und Gentechnologie in der Landwirtschaft wird nicht behindert.
Wortlaut im Programm
- Entwicklung und Anwendung von ethisch und ökologisch vertretbaren Maßnahmen der Bio- und Gentechnologie dürfen nicht behindert werden. Link zum Original
Der Arbeitsmarkt in der Land- und Forstwirtschaft wird durch Saisonarbeitskräfte und geringfügige Beschäftigung flexibler gestaltet.
Wortlaut im Programm
- Der Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte in der land- und Forstwirtschaft muß flexibel gestaltet werden, insbesondere durch Saisonarbeitskräfte und 620/520-DM-Beschäftigungen. Link zum Original
Das betriebswirtschaftliche Beratungsangebot für Landwirte wird mit Blick auf Marktorientierung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Das betriebswirtschaftliche Beratungsangebot muß mit dem Ziel einer stärkeren Orientierung der Produktion am Markt ausgebaut werden. Link zum Original
In der Landwirtschaft werden neue Einkommensquellen in Tourismus, Landschaftspflege und Anbau nachwachsender Rohstoffe erschlossen.
Wortlaut im Programm
Neue Einkommensquellen müssen in den Bereichen Tourismus, Landschaftspflege und Anbau nachwachsender Rohstoffe erschlossen werden. Link zum Original
Leistungen der Landwirtschaft für Kulturlandschaftspflege und Naturschutz werden durch Einkommenszuschüsse honoriert.
Wortlaut im Programm
Gegenleistungen an die Landwirtschaft für die vom Markt nicht entgoltenen Leistungen der Pflege unserer Kulturlandschaft und für den Naturschutz sind keine Subventionen; sie müssen durch Einkommenszuschüsse honoriert werden. Link zum Original
Landwirtschaftliche Einkommen sollen nicht vollständig von staatlichen Leistungen abhängig werden.
Wortlaut im Programm
Die landwirtschaftlichen Einkommen dürfen aber nicht in totale Abhängigkeit von Leistungen des Staates geraten. Link zum Original
Landwirte sollen den überwiegenden Teil ihres Einkommens am Markt erzielen können.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte müssen die Chance haben, den überwiegenden Teil ihres Einkommens auf dem Markt zu erlösen. Link zum Original
Wird die land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung durch behördliche Naturschutzmaßnahmen über die gute fachliche Praxis hinaus eingeschränkt, wird ein angemessener Ausgleich gewährt.
Wortlaut im Programm
Ein angemessener Ausgleich muß gewährt werden, wenn durch behördliche Naturschutzmaßnahmen die bisherige land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung über das Maß der in den Fachgesetzen geregelten guten fachlichen Praxis hinaus eingeschränkt wird. Link zum Original
Die EU treibt die Reform der gemeinsamen Agrar- und Strukturpolitik voran.
Wortlaut im Programm
sie muß die notwendigen institutionellen Reformen verwirklichen, die Reform der gemeinsamen Agrar- und Strukturpolitik vorantreiben und einen tragfähigen Finanzrahmen mit einer fairen Lastenverteilung vereinbaren. Link zum Original
Die Agrarausgaben der EU werden zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
- Die EU-Ausgaben für Forschung, Bildung, Entwicklung und Zukunftstechnologien müssen von derzeit 3/8 % auf circa 10 % aufgestockt werden durch Rückführung der Agrarausgaben. Link zum Original
Die Reformvorschläge der EU-Kommission zur Agenda 2000 werden verbessert, gelten aber als richtige Richtung.
Wortlaut im Programm
Die Reformvorschläge der EU-Kommission zur Agenda 2000 müssen verbessert werden, weisen aber in die richtige Richtung. Link zum Original
Die EU strebt eine marktorientierte, wettbewerbsfähige und umweltverträgliche landwirtschaftliche Produktion an.
Wortlaut im Programm
- Die EU braucht eine marktorientierte, wettbewerbsfähige und umweltverträgl iehe landwi rtschaftl iehe Produktion. Link zum Original
Produktionssubventionen für die Landwirtschaft werden schrittweise gesenkt und mittelfristig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Produktionssubventionen müssen schrittweise gesenkt und mittelfristig abgeschafft werden. Link zum Original
Die Agrarförderung wird von produktbezogener Stützung auf eine subjekt- und flächenbezogene Förderung umgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der Landwirtschaft muß von der produktbezogenen Stützung auf eine subjekt- und flächenbezogene Förderung umgestellt werden. Link zum Original
Die Landwirtschaft erzielt künftig den wesentlichen Teil ihres Einkommens am Markt.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft muß in Zukunft den wesentlichen Teil ihres Einkommens auf dem Markt erlösen. Link zum Original
Leistungen der Landwirte für Kulturlandschaft, Umweltschutz und Landschaftspflege werden verstärkt über die Regionalfonds honoriert.
Wortlaut im Programm
Alternative Leistungen der Landwirte z. B. für die Erhaltung von Kulturlandschaft, für Umweltschutz und Landschaftspflege sollen verstärkt im Rahmen der Regionalfonds honoriert werden. Link zum Original
Die Politik für den ländlichen Raum fördert landwirtschaftliche Unternehmen, auch durch Einkommenskombinationen von Land- und Forstwirtschaft.
Wortlaut im Programm
- Schwerpunkte einer künftigen Politik für den ländlichen Raum sind die Förderung von landwirtschaftlichen Unternehmen, (u. a. auch durch Einkommenskombinationen von Land- und Forstwirtschaft), die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Erwerbsalternativen, (z. B. im Bereich Tourismus, Handwerk, Landschaftspflege) und die Ansiedlung gewerblicher Arbeitsplätze. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden außerlandwirtschaftliche Erwerbsalternativen etwa in Tourismus, Handwerk und Landschaftspflege geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Schwerpunkte einer künftigen Politik für den ländlichen Raum sind die Förderung von landwirtschaftlichen Unternehmen, (u. a. auch durch Einkommenskombinationen von Land- und Forstwirtschaft), die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Erwerbsalternativen, (z. B. im Bereich Tourismus, Handwerk, Landschaftspflege) und die Ansiedlung gewerblicher Arbeitsplätze. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden gewerbliche Arbeitsplätze angesiedelt.
Wortlaut im Programm
- Schwerpunkte einer künftigen Politik für den ländlichen Raum sind die Förderung von landwirtschaftlichen Unternehmen, (u. a. auch durch Einkommenskombinationen von Land- und Forstwirtschaft), die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Erwerbsalternativen, (z. B. im Bereich Tourismus, Handwerk, Landschaftspflege) und die Ansiedlung gewerblicher Arbeitsplätze. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.