Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Grundsatzprogramm · Landesverband Baden-Württemberg · Original
Das Programm enthält 50 von 801 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 99Seiten im Original
- 2006Beschlussjahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 50
Die gesetzliche Pflegeversicherung wird schrittweise um ein Ansparverfahren erweitert.
Wortlaut im Programm
Die gesetzliche Pflegeversicherung soll sukzessive um das Ansparverfahren erweitert werden. Link zum Original
In der Krankenversicherung wird eine Kapitaldeckungskomponente für demographisch bedingte Kostensteigerungen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Auch in der Krankenversicherung sollte Vorsorge für demographisch bedingte Kostensteigerungen durch die Einführung einer Kapitaldeckungskomponente getroffen werden. Link zum Original
Im Gesundheitswesen wird ein System geschaffen, das auf Wettbewerb, Effizienz und Transparenz beruht.
Wortlaut im Programm
Um auch zukünftig der gesamten Gesellschaft den Zugang zu medizinischen Fortschritt zu ermöglichen muss ein System das auf Wettbewerb, Effizienz und Transparenz beruht geschaffen werden. Link zum Original
In der Krankenversicherung soll weiterhin ein Ausgleich zwischen Gesunden und Kranken, Besser- und Geringverdienenden sowie Alleinstehenden und Familien bestehen.
Wortlaut im Programm
Es muss auch zukünftig einen Ausgleich zwischen Gesunden und Kranken, zwischen Menschen die mehr verdienen und Menschen mit geringerem Gehalt und zwischen Alleinstehenden und Familien geben. Link zum Original
Steigende Gesundheitskosten sollen nicht weiter dem Faktor Arbeit aufgebürdet werden.
Wortlaut im Programm
Steigende Gesundheitskosten können in Zukunft nicht weiter Arbeit und Leistung in Deutschland aufgebürdet werden. Link zum Original
Das Gesundheitssystem soll sich auf medizinisch notwendige Leistungen konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Wir sehen die Notwendigkeit einer Konzentration auf medizinisch notwendige Leistungen in unserem Gesundheitssystem damit diese auch noch in Zukunft bezahlbar sind. Link zum Original
Eigenbeteiligung und Selbstverantwortung der Versicherten werden gestärkt, verbunden mit mehr Wahlmöglichkeiten und Entscheidungsrechten.
Wortlaut im Programm
Die Eigenbeteiligung und Selbstverantwortung der Versicherten muss gestärkt werden, so sollen mehr Wahlmöglichkeiten und Entscheidungsrechte bekommen. Link zum Original
Im Gesundheitswesen sollen Wettbewerb und Transparenz starre Strukturen und Bürokratie ersetzen.
Wortlaut im Programm
Wettbewerb und Durchschaubarkeit müssen an Stelle von starren und undurchschaubaren Strukturen und Bürokratie treten. Link zum Original
Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserziehung werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserziehung müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Die gesundheitliche Prävention als Mittel der Eigenverantwortung erhält im Gesundheitssystem mehr Gewicht.
Wortlaut im Programm
Gerade die Möglichkeiten der gesundheitlichen Prävention als Mittel der Eigenverantwortung des Menschen für seine körperliche Fitness und seine gesundheitliches Wohlbefinden müssen im Gesundheitssystem stärker herausgearbeitet werden. Link zum Original
Reformen im Gesundheitswesen setzen nicht allein bei den Leistungserbringern an.
Wortlaut im Programm
Reformbemühungen im Gesundheitswesen dürfen nicht nur bei den Leistungserbringern ansetzen. Link zum Original
Baden-Württemberg wird verstärkt als Gesundheitsland profiliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Baden-Württemberg verstärkt als Gesundheitsland profilieren. Link zum Original
Träger von Gesundheitseinrichtungen sollen ihren Sitz im Land behalten, damit Arbeitsplätze in Baden-Württemberg gesichert bleiben.
Wortlaut im Programm
Dabei setzen wir uns nachdrücklich dafür ein, dass die Träger von Gesundheitseinrichtungen ihren Sitz im Land behalten und somit Arbeitsplätze in Baden-Württemberg gesichert werden. Link zum Original
Eine wohnortnahe, flächendeckende Grundversorgung mit hochwertigen medizinischen Leistungen wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Die CDU Baden-Württemberg bekennt sich zu einer wohnortnahen, flächendeckenden Grundversorgung der Menschen mit hochwertigen medizinischen Leistungen. Link zum Original
Bei Einsparungen in der medizinischen Versorgung entscheiden Qualität, Wirtschaftlichkeit und Erreichbarkeit der Einrichtungen statt ihrer Größe.
Wortlaut im Programm
Nicht die Größe von Einrichtungen der medizinischen Versorgung, sondern ihre Qualität, ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Erreichbarkeit müssen die Grundlage einer gerechten und sinnvollen Güterabwägung sein, wenn es darum geht, unausweichliche Einsparungen vorzunehmen. Link zum Original
Vorhandene Reserven für mehr Sparsamkeit und Wirksamkeit in der medizinischen Versorgung werden konsequent genutzt.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Reserven für mehr Sparsamkeit und Wirksamkeit müssen deshalb konsequent genutzt werden. Link zum Original
Krankenhäuser sollen vorrangig zusammenarbeiten und Schwerpunkte auch über Kreisgrenzen hinweg abstimmen.
Wortlaut im Programm
Vorrangig sind für uns aber Zusammenarbeit und verabredete Schwerpunktsetzungen von Krankenhäusern auch über Kreisgrenzen hinweg. Link zum Original
Rehabilitations-, Pflege- und Versorgungseinrichtungen werden besser miteinander verzahnt.
Wortlaut im Programm
Auch durch eine bessere Verzahnung verschiedener Rehabilitations-, Pflege- und Versorgungseinrichtungen wollen wir den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen Rechnung tragen. Link zum Original
Die geriatrische Rehabilitation hat Vorrang vor der Pflege.
Wortlaut im Programm
Die geriatrische Rehabilitation erhält Vorrang vor der Pflege. Link zum Original
Gesundheitserziehung beginnt bereits im Kindesalter.
Wortlaut im Programm
Gesundheitserziehung muss bereits im Kindesalter beginnen. Link zum Original
Die Krankenversicherungen sollen durch ihre Leistungen das Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft stärker verankern.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, dass auch durch die Leistungserbringung der Krankenversicherungen das Gesundheitsbewusstsein stärker in der Gesellschaft verankert wird. Link zum Original
Die gesetzliche Krankenversicherung soll wie private Kassen Bonussysteme, Rückerstattungen und Eigenbehalte anbieten können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mehr Wahlfreiheit für die Versicherten: Auch die gesetzliche Krankenversicherung soll verstärkt Angebote wie die privaten Kassen mit Bonussystemen, Rückerstattungsregelungen und Eigenbehalten anbieten können. Link zum Original
Gesetzlich Versicherte werden über die Kosten ihrer medizinischen Behandlung informiert.
Wortlaut im Programm
Zudem sollen auch gesetzlich Versicherte über die Kosten ihrer medizinischen Behandlung informiert werden. Link zum Original
Krankenkassen werden eingebunden, um durch aktive Förderung Erkrankter Behandlungshäufigkeit und -dauer zu verringern.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die Einbindung der Krankenkassen, die durch die aktive Förderung erkrankter Menschen Behandlungshäufigkeiten und Behandlungsdauern verringern können. Link zum Original
Die Suchtpolitik konzentriert sich auf Prävention, Therapie und Repression.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Suchtpolitik ein, die sich auf drei Elemente konzentriert: Prävention, Therapie und Repression. Link zum Original
Die Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen wird ein wesentlicher Schwerpunkt.
Wortlaut im Programm
Ein wesentlicher Schwerpunkt wird künftig auf dem Gebiet der Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen liegen. Link zum Original
Der Ausstieg aus der Sucht hat in der Suchtpolitik obersten Rang.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor hat der Ausstieg aus der Sucht für uns obersten Rang. Link zum Original
Die ambulante Abgabe von Rauschgiften wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die ambulante Abgabe von Rauschgiften lehnen wir kategorisch ab. Link zum Original
Die Bekämpfung des Alkohol- und Nikotinmissbrauchs wird neben der Drogenprävention ein Schwerpunkt.
Wortlaut im Programm
Neben der Vorbeugung gegenüber Drogen muss die Bekämpfung des Missbrauchs von Alkohol und Nikotin ein weiterer Schwerpunkt sein. Link zum Original
Die Menschen in Baden-Württemberg werden zur Bereitschaft zur Organspende aufgerufen.
Wortlaut im Programm
Wir bitten die Menschen in Baden-Württemberg, sich als Organspender zur Verfügung zu stellen und damit anderen das Leben zu retten oder ihnen gesundheitliche Linderung zu verschaffen. Link zum Original
Die Pflicht zur Bestellung eines Transplantationsbeauftragten in Krankenhäusern mit Intensivtherapiebetten wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen, dass in allen Krankenhäusern, die über Intensivtherapiebetten und damit die Möglichkeit einer Explantation verfügen, ein Transplantationsbeauftragter bestellt werden muss. Link zum Original
Die umlagefinanzierte Pflegeversicherung wird um ein Ansparverfahren ergänzt.
Wortlaut im Programm
Die Pflegeversicherung als derzeit reines Umlagesystem wollen wir um ein Ansparverfahren ergänzen, damit sie in einer alternden Gesellschaft ihre Wirkung entfalten kann. Link zum Original
Die Pflegeversicherung wird umfassend entbürokratisiert, ohne Pflegestandards abzusenken.
Wortlaut im Programm
Die Pflegeversicherung muss zudem umfassend entbürokratisiert werden, ohne Pflegestandards abzusenken. Link zum Original
Die flächendeckende Pflegeversorgung wird über Nachbarschaftshilfen, ambulante Pflegedienste und Sozialstationen gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Mit Nachbarschaftshilfen, ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen kann eine flächendeckende Versorgung mit Pflegeleistungen in Baden-Württemberg gewährleistet werden. Link zum Original
Neue Pflegeformen werden entwickelt, um längere Pflege zu Hause zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Zudem gilt es, neue Pflegeformen zu entwickeln, auch um die längere Pflege zu Hause zu ermöglichen. Link zum Original
In der Pflege wird stärker auf Entstaatlichung und die Beteiligung der Bürgergesellschaft, etwa durch Selbsthilfenetzwerke, gesetzt.
Wortlaut im Programm
Auch beim Thema Pflege muss aus demographischen Gründen vermehrt auf Entstaatlichung und die breitere Beteiligung der Bürgergesellschaft, etwa durch Selbsthilfenetzwerke, gesetzt werden. Link zum Original
Die familiäre und häusliche Pflege erhält mehr Aufmerksamkeit.
Wortlaut im Programm
Aus humanitären und finanziellen Gründen muss der Aspekt der familiären und häuslichen Pflege in den Blickpunkt rücken. Link zum Original
Eine Pflegezeit für Angehörige mit Rückkehrmöglichkeit in den Beruf wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeit eine bestimmte Zeit lang Angehörige im Rahmen einer Pflegezeit zu betreuen verbunden mit der Möglichkeit in den Beruf zurückzukehren, würde die Bereitschaft von Angehörigen zur Pflegeleistung erhöhen und auch die wirtschaftliche Belastung von pflegenden Familienangehörigen mindern. Link zum Original
Das Embryonenschutzgesetz soll beibehalten werden, solange keine grundlegend neuen ethischen Erkenntnisse eine Änderung gebieten.
Wortlaut im Programm
Das Embryonenschutzgesetz muss beibehalten werden, solange keine grundlegend neuen ethischen Erkenntnisse gewonnen werden, die eine Änderung geboten erscheinen lassen. Link zum Original
Das Klonen soll weltweit geächtet werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU Baden-Württemberg spricht sich für eine weltweite Ächtung des Klonens aus. Link zum Original
Das reproduktive Klonen an allen Lebewesen soll verboten bleiben oder verboten werden.
Wortlaut im Programm
Das reproduktive Klonen an allen Lebewesen und das therapeutische Klonen am Menschen müssen verboten bleiben oder dort, wo noch nicht geschehen, verboten werden. Link zum Original
Das therapeutische Klonen am Menschen soll verboten bleiben oder verboten werden.
Wortlaut im Programm
Das reproduktive Klonen an allen Lebewesen und das therapeutische Klonen am Menschen müssen verboten bleiben oder dort, wo noch nicht geschehen, verboten werden. Link zum Original
Embryonen dürfen nicht allein zur Gewinnung embryonaler Stammzellen erzeugt werden.
Wortlaut im Programm
Embryonen, deren einziger Zweck darin besteht, embryonale Stammzellen zu liefern und anschließend getötet zu werden, dürfen erst gar nicht erzeugt werden. Link zum Original
Weibliche Eizellen dürfen nicht zum Handelsgut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht zulassen, dass weibliche Eizellen zu einem Handelsgut werden. Link zum Original
Die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Aus diesen Gründen lehnt die CDU Baden-Württemberg die Zulassung der PID ab. Link zum Original
Die Zahl der Spätabtreibungen soll eingeschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Die immer weiter zunehmende Zahl der Spätabtreibungen muss eingeschränkt werden. Hierzu ist eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich. Link zum Original
Zur Einschränkung der Spätabtreibungen ist eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich.
Wortlaut im Programm
Die immer weiter zunehmende Zahl der Spätabtreibungen muss eingeschränkt werden. Hierzu ist eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich. Link zum Original
Aktive Sterbehilfe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die CDU Baden-Württemberg lehnt aktive Sterbehilfe ab. Link zum Original
Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Hospizen und Hilfseinrichtungen für todkranke Menschen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen eine bedarfsgerechte Versorgung mit Hospizen und Hilfseinrichtungen, die todkranken Menschen in unserem Land mit ganzheitlicher Betreuung und Schmerztherapie ein würdiges Sterben ermöglichen. Link zum Original
Die Schmerzmedizin in Krankenhäusern sowie in der ambulanten und stationären Versorgung soll aktiv gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir halten es zudem für ethisch geboten, die Schmerzmedizin in den Krankenhäusern sowie in der ambulanten und stationären Versorgung durch niedergelassene Ärzte aktiv zu fördern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.