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CDU · Für eine neue Balance zwischen Gegenwart und Zukunft. Grundsatzprogramm der CDU Baden-Württemberg

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Grundsatzprogramm · Landesverband Baden-Württemberg · Original

Das Programm enthält 31 von 801 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 31
  1. Das bestehende System der Kirchensteuererhebung bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Im Rahmen der angestrebten Reform bekennt sich die CDU Baden-Württemberg zum bestehenden System der Erhebung von Kirchensteuern. Link zum Original
  2. Das Land pflegt und erhält das Kulturgut der Vertriebenen gemäß seiner gesetzlichen Verpflichtung.

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    Wortlaut im Programm
    Die gesetzliche Verpflichtung des Landes das Kulturgut der Vertriebenen aus ihren Herkunftsgebieten zu pflegen und zu erhalten nehmen wir ernst. Link zum Original
  3. Die Kulturarbeit der Vertriebenenverbände wird weiterhin durch Veranstaltungen und Einrichtungen gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kulturarbeit der Vertriebenenverbände wird weiterhin unterstützt und durch geeignete Veranstaltungen und Einrichtungen gefördert. Link zum Original
  4. Die Einrichtung eines von Bund und Ländern getragenen Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Ziel, in Berlin ein gemeinsam von Bund und Ländern getragenes „Zentrum gegen Vertreibungen“ einzurichten, wird unterstützt. Link zum Original
  5. Die staatliche Kunst- und Kulturförderung wird auf dem erreichten hohen Niveau verstetigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die staatliche Förderung von Kunst und Kultur bleibt der wichtigste Garant für künstlerische Freiheit und Eigenständigkeit und soll auf dem erreichten hohen Niveau verstetigt werden. Link zum Original
  6. Bei Förderentscheidungen wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kulturellem Erbe und zeitgenössischen Ausdrucksformen geachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Bei den Förderentscheidungen ist auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Vermittlung und damit Bewahrung unseres kulturellen Erbes auf der einen Seite sowie aktuellen und zukunftsorientierten künstlerischen Ausdrucksformen auf der anderen Seite zu achten. Link zum Original
  7. Für Kunst und Kultur sollen deutlich mehr private Mittel und ehrenamtliches Engagement gewonnen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zugleich tritt die CDU Baden-Württemberg dafür ein, in deutlich höherem Maße finanzielle Mittel und mehr ehrenamtliches Engagement Privater für Kunst und Kultur zu gewinnen. Link zum Original
  8. Kunst- und Kultureinrichtungen werden bei der Evaluation nach einrichtungsspezifischen Kriterien unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Baden-Württemberg unterstützt die Kunst- und Kultureinrichtungen in ihrem Bemühen, sich anhand von auf die jeweilige Einrichtung abgestimmten Kriterien einer Evaluation zu unterziehen, um damit das eigene Profil weiterentwickeln zu können. Link zum Original
  9. Die Träger öffentlich geförderter Kultureinrichtungen sollen eng zusammenarbeiten, um tragfähige und regional breite Gesamtangebote zu entwickeln.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Zusammenhang ist es der CDU Baden-Württemberg wichtig, dass insbesondere in den öffentlich geförderten Kultureinrichtungen die unterschiedlichen Träger eng zusammenarbeiten, um tragfähige Gesamtangebote zu entwickeln, die das Beste bewahren, ein regional breit aufgefächertes Angebot für Kulturinteressierte sichern und Neues ermöglichen. Link zum Original
  10. Bei großen Kultureinrichtungen werden Rechts- und Organisationsformen, Tarifbestimmungen und Verwaltungsaufwand überprüft, um Mittel für die künstlerische Arbeit freizumachen.

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    Wortlaut im Programm
    Um mehr Mittel für die künstlerische Arbeit freizumachen, sind insbesondere bei den großen kulturellen Einrichtungen Rechts- und Organisationsformen, tarifrechtliche Bestimmungen und der Verwaltungsaufwand zu prüfen, auch mit dem weiteren Ziel, wirtschaftliches Denken und Handeln zu fördern. Link zum Original
  11. Das Interesse junger Menschen an Kunst, Kultur, Musik und Literatur soll geweckt und gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das Interesse insbesondere junger Menschen an Kunst und Kultur, an Musik und Literatur wecken, fördern und erhalten. Link zum Original
  12. Die Förderung der Jugendkunst- und Jugendmusikschulen wird gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung der Jugendkunst- und Jugendmusikschulen werden wir gewährleisten sowie das hochwertige Studienangebot an Kunst- und Musikschulen, Akademien und Universitäten erhalten. Link zum Original
  13. Mit neuen bedarfsgerechten Ausbildungs- und Studiengängen soll der Spitzenplatz als Medienausbildungsland gefestigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mit neuen und bedarfsgerechten Ausbildungs- und Studiengängen wollen wir zudem unseren Spitzenplatz als Medienausbildungsland festigen. Link zum Original
  14. Ausgebildete Fachleute und Kreative aus dem Mediensektor sollen im Land gehalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Genauso wichtig ist es, ausgebildete Fachleute und kreative Köpfe aus dem Mediensektor im Land zu halten und ihr Können und ihren Einfallsreichtum für das Land und seine Menschen fruchtbar zu machen. Link zum Original
  15. Filmakademie, Hochschule für Medien, Zentrum für Kunst und Medientechnologie und Popakademie werden stärker vernetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Arbeit der Filmakademie, der Hochschule für Medien, des Zentrums für Kunst und Medientechnologie sowie der Popakademie wollen wir stärker vernetzen und mit der engeren Zusammenarbeit dieser Einrichtungen die Ausstrahlung des positiven kulturellen Klimas im Land über Baden-Württemberg hinaus erhöhen. Link zum Original
  16. Die Freiheit und Vielfalt der Medien wird verteidigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Baden-Württemberg tritt für die Freiheit und die Vielfalt der Medien ein. Link zum Original
  17. Einer weiteren Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht im Medienwesen wird entgegengewirkt.

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    Wortlaut im Programm
    Einer weiteren Konzentration der wirtschaftlichen und politischen Macht im Medienwesen muss entgegengewirkt werden. Link zum Original
  18. Eigentümer und Anteilseigner von Medienunternehmen werden gegenüber Nutzern, Kunden und Öffentlichkeit offengelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Eigentümer und Anteilseigner von Medien und Medienunternehmen müssen deren Nutzern, Kunden und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Link zum Original
  19. Das duale System aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für die Beibehaltung des dualen Systems von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privatem Rundfunk ein. Link zum Original
  20. Die Gebührenfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird als gerechtfertigt angesehen.

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    Wortlaut im Programm
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, hier im Land der Südwestrundfunk, hat eine besondere kulturelle, föderale und gesellschaftspolitische Verantwortung und leistet durch die Wahrnehmung dieses Auftrags einen Beitrag für die Qualität unserer Medienkultur. Deshalb ist seine Finanzierung über Gebühren gerechtfertigt. Link zum Original
  21. Die Rundfunkfusion von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gilt als Vorbild für andere Länder und Rundfunkanstalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir messen der gelungenen Rundfunkfusion in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz dabei Vorbildcharakter für andere Länder und die dortigen Rundfunkanstalten bei. Link zum Original
  22. Die Medien sollen grundsätzlich auf entwürdigende Darstellungen von Menschen verzichten.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Baden-Württemberg fordert alle Verantwortlichen in den Medien auf, auf entwürdigende Darstellungen von Menschen grundsätzlich zu verzichten. Link zum Original
  23. Die Medien sollen keine Strategie gezielter Tabubrüche zur Steigerung von Auflage oder Quote verfolgen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern die Verantwortlichen in den Medien zudem auf, keine Strategie der gezielten und kalkulierten Tabubrüche hinsichtlich aller öffentlichen Darstellungen zu verfolgen, um damit Auflage oder Quote zu machen. Link zum Original
  24. Bei Versagen der freiwilligen Selbstkontrolle oder Verletzung des Jugendschutzes sollen weitergehende gesetzliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wenn die freiwillige Selbstkontrolle versagt oder der geltende Jugendschutz verletzt wird, müssen weitergehende gesetzliche Schutzmaßnahmen ins Auge gefasst und auch getroffen werden. Link zum Original
  25. Die Arbeit der christlichen Kirchen soll auch künftig unterstützt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 75 ·

    Wortlaut im Programm
    Die christlichen Kirchen in unserem Land wirken seit jeher kulturprägend, nehmen öffentliche Verantwortung wahr und sind die Garanten für Wertüberzeugungen, die Eingang in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und in unsere Landesverfassung gefunden haben. Wir bekennen uns ausdrücklich dazu, ihre Arbeit auch in Zukunft zu unterstützen und insbesondere ihre Dienste der sozialen und kulturellen Diakonie zu fördern. Link zum Original
  26. Die sozialen und kulturellen Dienste der kirchlichen Diakonie sollen gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die christlichen Kirchen in unserem Land wirken seit jeher kulturprägend, nehmen öffentliche Verantwortung wahr und sind die Garanten für Wertüberzeugungen, die Eingang in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und in unsere Landesverfassung gefunden haben. Wir bekennen uns ausdrücklich dazu, ihre Arbeit auch in Zukunft zu unterstützen und insbesondere ihre Dienste der sozialen und kulturellen Diakonie zu fördern. Link zum Original
  27. Die Glaubensfreiheit der Mitglieder aller Religionsgemeinschaften wird verteidigt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 75 ·

    Wortlaut im Programm
    Die CDU Baden-Württemberg setzt sich darüber hinaus für die Glaubensfreiheit der Mitglieder aller Religionsgemeinschaften ein. Link zum Original
  28. Der jüdisch-christliche und der islamisch-christliche Dialog sollen weiter ausgebaut werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 75 ·

    Wortlaut im Programm
    Der jüdisch-christliche und der islamischchristliche Dialog sind im Blick auf ein gutes Miteinander der Angehörigen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften in unserem Land erstrebenswert und weiter auszubauen. Link zum Original
  29. Die Ausbildung und Tätigkeit islamischer Prediger soll zunehmend auf Deutsch und an Hochschulen im Inland erfolgen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 96 ·

    Wortlaut im Programm
    Islamischer Religionsunterricht und die Ausbildung und Tätigkeit von Predigern müssen zunehmend in Deutsch und an allgemeinen Schulen und Hochschulen im Inland stattfinden. Link zum Original
  30. Muslime sollen zunehmend eigene Beiträge zu Inhalten und Finanzierung von Religionsunterricht und Predigerausbildung leisten.

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    Wortlaut im Programm
    Islamischer Religionsunterricht und die Ausbildung und Tätigkeit von Predigern müssen zunehmend in Deutsch und an allgemeinen Schulen und Hochschulen im Inland stattfinden. Sowohl bei Festlegung der Inhalte wie auch bei der Finanzierung müssen dabei, wie es Kirchen und jüdische Gemeinden seit langem leisten, auch zunehmend eigene Beiträge von muslimischer Seite erfolgen. Link zum Original
  31. Die Bewahrung kultureller und landsmannschaftlicher Traditionen und die internationale Offenheit des Landes gelten als vereinbar.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bewahrung unserer kulturellen und landsmannschaftlichen Traditionen in Baden- Württemberg und die internationale Offenheit unseres Landes sind kein Widerspruch, sondern in ihrem Zusammenwirken eine großartige Möglichkeit zur Ausbildung und Aneignung einer modernen und zeitgemäßen Identität in einem europäischer werdenden Deutschland und einer globalisierten Welt. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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