Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Staat: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 44
Bleibt wie bisher 2
- Die vielseitige und unabhängige Medienlandschaft aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk, privaten, lokalen und landesweiten Anbietern, Zeitungen, Verlagen, Bürgermedien und Internetangeboten wird erhalten, gefördert und zukunftsfähig gemacht.
- Ein eigenständiger Hessischer Rundfunk mit klaren regionalen Schwerpunkten wird beibehalten.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 4
- Der Hessische Rundfunk soll seinen Gesellschafteranteil an der Film-GmbH erhöhen und künftig weniger Eigenproduktionen finanzieren.
- Der Hessische Rundfunk soll mehr Mittel für Fremdproduktionen zur Verfügung stellen.
- Dritte Programme wie der Hessische Rundfunk konzentrieren sich deutlicher auf ihren regionalen Auftrag und schärfen diesen Markenkern.
- Jugendliche und junge Erwachsene müssen von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wieder stärker erreicht und eingebunden werden.
AfD 512
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 5
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll im Rahmen seines Programmauftrags den Wert der Familie stärker hervorheben.
- Geschlechtergerechte Sprache wird in allen Behörden und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sofort abgeschafft.
- Die Rundfunkanstalten halten sich streng an die Vorgaben des Medienstaatsvertrags.
- Der Grundfunk bietet flächendeckend neutrale und hochwertige Inhalte aus Information, Kultur, Bildung und regionalem Sport.
- Der Grundfunk ist werbefrei.
SPD 42
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat als Leitmedium die Aufgabe, wesentlich zur demokratischen Meinungsbildung beizutragen.
- Der Markenkern des Hessischen Rundfunks mit seinen starken Informationsangeboten wird erhalten und ausgebaut.
- Formate in leichter Sprache werden im Hessischen Rundfunk noch deutlicher einbezogen.
- Die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu einem crossmedialen Programmangebot wird unterstützt.
Grüne 113
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Der Hessische Rundfunk wird darin unterstützt, mit dem Wandel der audiovisuellen Medien Schritt zu halten und seinen Programmauftrag umfassend zu erfüllen.
- Der Hessische Rundfunk wird darin unterstützt, seine Beschäftigten angemessen zu bezahlen.
- Die Politikferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird gestärkt.
Ohne klare Richtung 1
FDP 363
Mehr Geld 1
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
- Der Hessische Rundfunk soll als Teil einer pluralistischen Rundfunklandschaft erhalten und zukunftsfähig bleiben.
- Der Hessische Rundfunk bleibt für das regionale Angebot in seinem Sendegebiet verantwortlich.
- Der Anteil der Unterhaltung bleibt unter 20 Prozent der Programmausgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Ohne klare Richtung 2
Linke 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 491
Bleibt wie bisher 6
- Der umfassende Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird bekräftigt.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird nachhaltig finanziert.
- Eine weitere Reduzierung oder Abschaffung von Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird abgelehnt.
- Der Hessische Rundfunk soll eigenständig, unabhängig und zukunftsfähig bleiben.
- Eine zwangsweise Abschaltung von UKW-Frequenzen wird abgelehnt.
- Das Anliegen des Europäischen Medienfreiheitsgesetzes, vielfältige und unabhängige Medien zu sichern, wird unterstützt.
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 4
- In Verwaltung, Schulen, Universitäten, Rundfunk und weiteren öffentlichen Institutionen wird auf Gendern mit Sonderzeichen verzichtet und sich am Rat für deutsche Rechtschreibung orientiert.
- Der Hessische Rundfunk soll über einen höheren Anteil an der HessenFilm mehr Mittel für Fremdproduktionen bereitstellen.
- Die öffentlich-rechtlichen Medien sind zu unverfälschter, neutraler und überparteilicher Berichterstattung verpflichtet.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich konsequent dem jungen Publikum zuwenden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht