Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Staat: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 513
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 4
- Einseitige politische Beeinflussung an Schulen, durch staatliche Programme und durch den gebührenfinanzierten Rundfunk soll beendet werden.
- Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll die Bedeutung von Familien stärker hervorheben.
- Der öffentliche Rundfunk und aus öffentlichen Mitteln geförderte Radiosender werden zu politischer Neutralität und Ausgewogenheit verpflichtet.
- Der Mitteldeutsche Rundfunk soll dort berichten, wo die Menschen sind und wo er gebraucht wird.
CDU 532
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 5
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf Information, politische Bildung und Kultur konzentrieren.
- Die Ausgaben der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen wirksam kontrolliert werden.
- Die Gehälter von Leitungsfunktionen im Rundfunk orientieren sich am öffentlichen Dienst.
- Sachsen-Anhalt soll mindestens entsprechend seinem Beitragsaufkommen von den Aktivitäten des MDR profitieren.
- Fördermittel der MDM und Produktionsaufträge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollen stärker mitteldeutschen Produktions- und Postproduktionsfirmen zugutekommen.
Grüne 331
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Linke 1011
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 10
- Die Sendung „MDR Sachsen-Anhalt Heute“ wird auf 45 Minuten erweitert.
- Ein Prozent der Rundfunkbeiträge wird zweckgebunden für mitteldeutsche Gemeinschaftsaufgaben verwendet.
- In Führungspositionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt eine Frauenquote von 50 Prozent.
- In Führungspositionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt eine Quote von 30 Prozent für Menschen mit Migrationshintergrund.
- Prekäre Beschäftigung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird durch mehr Festanstellungen und stärkere Tarifbindung beendet.
- Bis 2028 sind alle Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks barrierefrei.
- Ein öffentlich-rechtliches Kinderradio unter der Dachmarke KiKA wird über DAB+ und Stream angeboten.
- Alle Ausgaben des MDR werden online nachvollziehbar gemacht.
- Die Regionalangebote des MDR werden auf 45 Minuten täglich ausgebaut.
- In allen öffentlich-rechtlichen Anstalten wird eine partizipative Medienpolitik betrieben.
BSW 61
Mehr Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Öffentlich-rechtliche Medien sollen informieren und nicht erziehen.
- Das Programmangebot wird auf Information, Kultur und Bildung konzentriert.
- Unterhaltung, Dubletten und Spartensender werden reduziert.
- Für Intendantengehälter und Verwaltungskosten wird eine Obergrenze eingeführt.
- Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird eine transparente Finanzkontrolle eingeführt.
- Die Rundfunkaufsicht wird durch unabhängige Rundfunkräte gestärkt.
FDP 21
Weniger Pflichten 1
FW 3
Koalitionsvertrag 682
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
- Eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk, privaten Anbietern, Verlagen, Bürgermedien und Onlinemedien soll erhalten, gefördert und zukunftsfähig gemacht werden.
- Eine Abschaltung der UKW-Verbreitung wird für die kommenden zehn Jahre abgelehnt, solange die Mehrheit der Bevölkerung diesen Empfangsweg nutzt.
Ohne klare Richtung 6
- Das duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern wird befürwortet.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine angemessene Finanzierung werden bejaht.
- Der MDR soll als Drei-Länder-Anstalt seine regionale Verankerung und bundesweite Wahrnehmung ausbauen.
- Das Land wirkt auf eine noch tiefere Verankerung des MDR in Sachsen-Anhalt hin.
- Das Land unterstützt grundsätzlich die Strategie des MDR, trimediale Medienangebote zu produzieren.
- Für Internet und Rundfunk sollen einheitliche rechtliche Werbevorgaben gelten.
Mehr Pflichten 6
- Information, Bildung und Kultur sollen in allen öffentlich-rechtlichen Angeboten gestärkt werden.
- Die Beitragsfinanzierung der Rundfunkanstalten verpflichtet zu besonderer Wirtschaftlichkeit und ist mit einer modernen Auffassung des Rundfunkauftrags in Einklang zu bringen.
- Der MDR soll zum Erhalt der Vielfalt des Wirtschafts- und Medienstandorts beitragen.
- Der MDR soll sein Programm grundsätzlich in allen drei Ländern seines Sendegebiets herstellen.
- Aufträge des MDR in Sachsen-Anhalt sollen verstärkt im Sendegebiet vergeben werden.
- Die Pflicht der Rundfunkveranstalter, Parteien Sendezeiten zur Wahlvorbereitung einzuräumen, wird auf Werbespots zu Kommunalwahlen ausgeweitet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht