Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Staat: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 33
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 3
- Die staatsvertraglichen Regeln sollen wirksam sein und beachtet werden, damit öffentlich-rechtliche Online-Angebote nicht presseähnlich werden.
- Nachhaltigkeit wird als Handlungsprinzip im Radio-Bremen-Gesetz und im Bremischen Landesmediengesetz verankert.
- Bei Novellierungen der Staatsverträge für ZDF und Deutschlandradio wird die Verankerung von Nachhaltigkeit angestrebt.
CDU 3
Bleibt wie bisher 1
Grüne 12
Ohne klare Richtung 2
Linke 22
Bleibt wie bisher 2
FDP 33
Weniger Pflichten 3
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk konzentriert sich auf Information und Bildung.
- Unterhaltung wird aus dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gestrichen.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk konzentriert sich beim Sport auf Amateursport statt auf Großereignisse, die private Anbieter übertragen können.
Mehr Pflichten 3
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt die Aufgabe eines unabhängigen, faktenbasierten Journalismus mit höchsten Qualitätsstandards.
- Die demokratiestärkende Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird ausgebaut.
- Der Auftrag im Radio-Bremen-Gesetz wird so geschärft, dass sich die Internet-Ausspielung ausschließlich auf Audio und Video konzentriert.
Koalitionsvertrag 432
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 3
Mehr Pflichten 4
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich seinen Nutzern öffnen und eine breite, ausgewogene Themen- und Angebotsvielfalt bieten.
- Die Rundfunkanstalten sollen zur Beitragsakzeptanz wirtschaftlich handeln.
- Die Rundfunkanstalten sollen gute Arbeitsbedingungen, Löhne und Teilzeitführung für alle Beschäftigten bieten.
- Die Rundfunkgremien sollen ihre Kontrollbefugnisse aus dem 4. Medienänderungsstaatsvertrag konsequent nutzen.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 581
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 6
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bremen orientiert sich bei seiner Berichterstattung weiterhin auch an externer Fachexpertise.
- Radio Bremen soll als eigenständige Sendeanstalt der ARD erhalten und die ARD gestärkt werden.
- Radio Cosmo soll mindestens digital weitergeführt werden.
- Die Ermittlung des Rundfunkbeitrags über eine unabhängige Kommission wird befürwortet.
- Der volle Programmauftrag von Radio Bremen wird unterstützt.
- Die starke Stellung der Bremer Medienanstalten im föderalen System und gegenüber dem Bund wird unterstützt.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 5
- Phoenix soll in einen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender mit Nachrichten rund um die Uhr umgewandelt werden.
- Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ihre Angebote für Kinder und Jugendliche wesentlich ausbauen.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll als nichtkommerzieller, werbefreier Anbieter gestärkt werden.
- Verträge mit korrupten Organisationen wie der FIFA sollen verboten werden.
- Die Auslagerung von Arbeit an feste Freie und externe Firmen soll umgekehrt werden; gute und sichere Arbeitsverhältnisse sollen bei Radio Bremen die Regel sein.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht