Von Diskriminierung Betroffene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 28
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, Weltanschauung, Behinderung, Alters, Religion oder kultureller Herkunft wird entschieden entgegengetreten.
- Bestehende Altersgrenzen werden auf ihre Berechtigung geprüft, um Diskriminierung nach dem Lebensalter soweit möglich und zulässig auszuschließen.
- Hass, Hetze und gruppenbezogener Diskriminierung im Internet, im öffentlichen Raum und auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt wird entgegengetreten.
- Die Antidiskriminierungsstrategie für Vielfalt, Akzeptanz und gesellschaftlichen Zusammenhalt wird umgesetzt.
- Prävention, Sensibilisierung, Beratung und Vernetzung werden ausgebaut, um rassistische Tendenzen zurückzudrängen.
- Einrichtungen und Projekte, die sich Hassgewalt entgegenstellen und durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe gegen Diskriminierung wirken, werden gefördert und gestärkt.
- Die Polizei tritt Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und jeder Form von Gewalt entschieden entgegen.
- Für antisemitische und diskriminierende Inhalte gibt es keinen Raum.
Bleibt wie bisher 1
AfD 2
SPD 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- An Schulen werden niedrigschwellige Beratungs- und Beschwerdeangebote sowie Diversitätsbeauftragte gegen Rassismus und jede Form der Diskriminierung eingerichtet.
- Der Vorstellung, Menschen müssten sich ihrem zugeschriebenen Geschlecht gemäß verhalten, wird entgegengewirkt.
- Altersdiskriminierung wird entschieden bekämpft.
- Jede Form von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wird bekämpft.
- Institutioneller Rassismus als Teil von Strukturen wird bekämpft.
- Religionen und Weltanschauungen sollen im Kampf gegen Diskriminierung und Fundamentalismus proaktiv und präventiv mitwirken.
- Ein Landesgesetz zum Schutz vor Diskriminierung wird geschaffen.
- Eine Landesbeauftragte für Antidiskriminierung wird berufen.
- Rassismus und Diskriminierung werden in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens bekämpft.
- In staatlichen Institutionen werden stärkere Kontrollmechanismen gegen Rassismus und Diskriminierung eingeführt.
- Gegen Diskriminierungen an Hochschulen wird konsequent vorgegangen.
- An Hochschulen werden flächendeckend Beratungs- und Beschwerdestellen oder Diversitätsbeauftragte geschaffen.
Grüne 220
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Arbeit der Landesregierung gegen Diskriminierung wird ausgebaut.
- Ein Antidiskriminierungsgesetz wird auf den Weg gebracht.
- Der Schutz vor Diskriminierung in der Landesverfassung wird ausgeweitet.
- Individuelle Förderung und der Abbau von Diskriminierungen und Hürden werden verstärkt.
- Ein Landesantidiskriminierungsgesetz wird geschaffen.
- Die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle des Landes wird gestärkt.
- Das Landesantidiskriminierungsgesetz soll einen umfassenden Katalog von Diskriminierungsmerkmalen enthalten.
- Ein Antidiskriminierungsgesetz wird auf den Weg gebracht.
- Diskriminierungsbedingte Barrieren in Studium und Forschung werden weiter abgebaut.
- Der Kulturbetrieb wird stärker für Antisemitismus, israelbezogenen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sensibilisiert.
- Verfolgte Gruppen werden bei der Ausübung ihrer kulturellen Identität unterstützt.
- Ein Dialog innerhalb der Kulturszene zu Diskriminierung, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus wird angestoßen.
- Antirassistische Kulturprojekte werden unterstützt.
- Zugangshürden zur kulturellen Bildung wie Geschlecht, Herkunft oder Sprache werden abgebaut.
- Melde- und Beratungsstellen im öffentlichen Dienst sollen intersektionale Wirkungen stärker berücksichtigen.
- Die Games-Entwicklung in Hessen soll wertschätzende und diskriminierungsfreie Inhalte und Strukturen fördern.
- Die Repräsentanz marginalisierter Gruppen in der Polizei soll erhöht werden.
- Mit Wissenschaft und Verbänden soll ein landesweiter Aktionsplan gegen Rassismus erarbeitet werden.
- Das Bewusstsein für diskriminierende Formulierungen wie das N-Wort soll gestärkt werden.
- In den Behörden wird Antidiskriminierung nach innen und außen gefördert.
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Jeder soll seine Religion frei ausüben können, ohne wegen der Religionszugehörigkeit diskriminiert zu werden.
- Algorithmen und ihre Verbesserung mit Daten müssen diskriminierungsfrei gestaltet sein.
- In öffentlich geförderten Projekten wird verhindert, dass KI-Systeme bestehende Diskriminierungen verfestigen.
- In nichtöffentlichen Projekten wird verstärkt für Diskriminierungsrisiken verzerrter Daten sensibilisiert.
Ohne klare Richtung 1
Linke 312
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Vorurteilen und Unwissenheit über HIV wird mit zeitgemäßer Aufklärungsarbeit begegnet.
- Rassistische und andere Diskriminierungen am Wohnungsmarkt werden abgebaut.
- Unterrichtsstoff sowie Lehr- und Lernmaterialien werden auf diskriminierende und ausgrenzende Inhalte überprüft.
- Es werden deutlich mehr wirksame Konzepte gegen Rassismus, Mobbing, Homophobie und andere Diskriminierung an Schulen entwickelt.
- An Schulen werden Schutzräume für von Diskriminierung Betroffene eingerichtet.
- Soziale Herkunft wird als Diskriminierungskategorie im Hessischen Hochschulgesetz ergänzt und in der Antidiskriminierungsarbeit der Hochschulen berücksichtigt.
- Diskriminierende Hürden und Verhaltensweisen in den Einsatzabteilungen werden benannt und beseitigt.
- Einschränkende Rollenbilder und sexistische Zuschreibungen werden zurückgedrängt, um Freiraum für individuelle Entfaltung zu schaffen.
- Es wird ein flächendeckendes Angebot unabhängiger Antidiskriminierungsberatungsstellen geschaffen.
- Hessen führt ein Landes-Antidiskriminierungsgesetz ein, das auch Diskriminierung durch staatliche Stellen erfasst.
- Es werden wirksame Strategien gegen Diskriminierung bei Auswahlprozessen entwickelt.
- Der Stigmatisierung von Menschen wegen ihres Glaubens wird entgegengetreten.
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und jeder Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit an Schulen wird entgegengewirkt.
- Gegen jede Diskriminierung an Hochschulen, besonders rassistische, wird konsequent vorgegangen.
- Rechtliche Rahmenbedingungen für einen datenschutzkonformen und diskriminierungsfreien KI-Einsatz in der Verwaltung werden geschaffen.
- Regelungslücken im Landesrecht beim Diskriminierungsschutz nach der EU-Antidiskriminierungsrichtlinie werden geprüft und gegebenenfalls geschlossen.
- Die hessische Antidiskriminierungsstrategie wird umgesetzt und ergänzt.
- Die Antidiskriminierungsstelle wird gestärkt und Prävention, Beratung und Vernetzung gegen Rassismus ausgebaut.
- Einrichtungen und Projekte gegen Hassgewalt, etwa durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe, werden gefördert.
- Der Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt 2.0 wird evaluiert, fortgeschrieben und möglichst ausgebaut.
- Geschlechterbasierte Diskriminierung im Gesundheitswesen wird abgelehnt.
- Altersdiskriminierung wird entgegengewirkt.
- Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, Muslimfeindlichkeit und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit werden bekämpft.
- Hass, Hetze, Antisemitismus, Rassismus und Falschnachrichten in digitalen Medien werden bekämpft.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht