Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und SPD · unterzeichnet 13.04.2011 · Original
Der Vertrag enthält 26 von 903 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Vertrags
- 67Seiten im Original
- 2011Vertragsjahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 26
Eine hochwertige medizinische Versorgung aller Menschen im Land wird durch entsprechende Rahmenbedingungen gesichert.
Wortlaut im Vertrag
Die hochwertige medizinische Versorgung aller Mens chen in Sachsen-Anhalt wollen die Koalitionspartner durch entsprechende Rahmenbedingungen auch zukünftig sicherstellen. Link zum Original
Programme der Mittelstandsförderung mit günstigen Darlehen für niedergelassene oder niederlassungswillige Ärztinnen und Ärzte werden fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Insbesondere wird die Koalition spezielle Programme der Mittelstandsförderung im Wege günstiger Darlehensbeschaffung fortführen, von denen alle niedergelassenen oder die Niederlassung oder die Praxis übernahme beabsichtigenden Ärztinnen und Ärzte profitieren können. Link zum Original
Der Prozess der Gesundheitsziele für Kinder und Jugendliche, etwa zu Zahngesundheit und Impfstatus, wird fortgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Der begonnene Prozess der Gesundheitsziele für Kinder und Jugendliche, wie zum Beispiel die Zahngesundheit und der Impfstatus, sollen konsequent fortgesetzt werden. Link zum Original
Die Strukturen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung werden angesichts der demografischen Entwicklung neu gedacht.
Wortlaut im Vertrag
Die demografische Entwicklung fordert ein Neudenken der Strukturen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung der Bevölkerung, um jeder Sachsen-Anhalt erin und jedem Sachsen-Anhalter ein gesundes Leben zu ermöglichen. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen einer hochwertigen medizinischen Versorgung aller Menschen im Land werden sichergestellt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner sprechen sich für die Sicherstellung der Rahmenbedingungen einer hochwertigen medizinischen Versorgung aller Menschen in Sachsen-Anhalt aus. Link zum Original
Gemeindenahe ambulante Einrichtungen werden in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
In Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen müssen Formen gemei ndenaher ambulanter Einrichtungen ausgebaut werden. Link zum Original
Die Kassenärztliche Vereinigung stellt die ärztliche Bedarfsplanung abhängig von Demografie und Morbidität sicher.
Wortlaut im Vertrag
Die Bedarfsplanung zur ärztlichen Versorgung muss abhängig von der demografischen Entwicklung und der Morbidität durch die Kassenärztliche Vereinigung sichergestellt werden. Link zum Original
Das Modell vernetzter Filialpraxen wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die bisher gewonnenen Erkenntnisse der vernetzten Filialpraxen sind weiterzuentwickeln, sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten zwischen den vor Ort ansässigen Ärztinnen und Ärzten zu stärken und ergänzende Versorgung durch nichtärztliches medizinisches Personal zu gewährleisten. Link zum Original
Kooperationen zwischen den ansässigen Ärztinnen und Ärzten werden gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Die bisher gewonnenen Erkenntnisse der vernetzten Filialpraxen sind weiterzuentwickeln, sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten zwischen den vor Ort ansässigen Ärztinnen und Ärzten zu stärken und ergänzende Versorgung durch nichtärztliches medizinisches Personal zu gewährleisten. Link zum Original
Ergänzende Versorgung durch nichtärztliches medizinisches Personal wird gewährleistet.
Wortlaut im Vertrag
Die bisher gewonnenen Erkenntnisse der vernetzten Filialpraxen sind weiterzuentwickeln, sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten zwischen den vor Ort ansässigen Ärztinnen und Ärzten zu stärken und ergänzende Versorgung durch nichtärztliches medizinisches Personal zu gewährleisten. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in der ambulanten Versorgung wird gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner setzen sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Versorgung ein. Link zum Original
Eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung ist zu gewährleisten.
Wortlaut im Vertrag
Eine medizinische Grundversorgung ist wohnortnah zu gewährleisten. Link zum Original
Die Spezialversorgung schwieriger, komplexer und seltener Erkrankungen in den Universitätskliniken bleibt erhalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir sprechen uns für den Erhalt der medizinischen Spezialversorgung schwieriger, komplexer und seltener Erkrankungen in den Universitätskliniken aus. Link zum Original
Das Programm „Stipendien für Medizinstudierende“ wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Das bisherige Programm „Stipendien für Medizinstudierende" wird in der neuen Legislaturperiode fortgeführt. Link zum Original
Medizinstudierende erhalten eine Förderung, wenn sie sich verpflichten, später in einer unterversorgten Region vertragsärztlich tätig zu werden.
Wortlaut im Vertrag
Angehende Ärztinnen und Ärzte erhalten eine Förderung, wenn sie sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums eine ambulante vertragsärztliche Tätigkeit in einer Region des Landes mit Sicherstellungsbedarf aufzunehmen. Link zum Original
Die Krankenhausplanung richtet die stationäre Versorgung stärker auf die demografische Entwicklung aus.
Wortlaut im Vertrag
Die stationäre Versorgung muss stärker auf die demografische Entwicklung reagieren. Das ist bei der Aufstellung der Krankenhausplanung zu berücksichtigen. Link zum Original
Die Auswirkungen der Fusion zur Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland auf die Rehabilitationseinrichtungen im Land werden mit dem Ziel des Arbeitsplatzerhalts überprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Auswirkungen der Fusion zur Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland auf die Rehabilitationseinrichtungen in Sachsen-Anhalt sind hinsichtlich der Belegung und der Arbeitsplatzsicherheit mit dem Ziel zu überprüfen, in Sachsen-Anhalt Arbeitsplätze zu erhalten. Link zum Original
Der Beruf der Altenpflege soll mehr Anerkennung und eine angemessene Entlohnung erhalten.
Wortlaut im Vertrag
Wichtig ist, dass der Beruf der Altenpflege mehr Anerkennung erhält und die Arbeit entsprechend entlohnt wird. Link zum Original
Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in der Pflege werden ergriffen.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner ergreifen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und prüfen vor diesem Hintergrund die Einführung einer Ausbildungsumlage. Link zum Original
Die Einführung einer Ausbildungsumlage in der Pflege wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner ergreifen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und prüfen vor diesem Hintergrund die Einführung einer Ausbildungsumlage. Link zum Original
Das Rettungsdienstgesetz wird 2012 mit dem Ziel einer hochwertigen Versorgung novelliert.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wer den das Rettungsdienstgesetz mit dem Ziel des Erhalts einer qualitativ hochwertigen Versorgung im Jahr 2012 novellieren. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Sicherstellung der Notarztversorgung durch stärkere Einbeziehung der Krankenhäuser, die Förderung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz und einen gesetzlichen Auftrag für die Wasser- und Bergrettung zu legen. Link zum Original
Die Notarztversorgung wird durch stärkere Einbeziehung der Krankenhäuser gesichert.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wer den das Rettungsdienstgesetz mit dem Ziel des Erhalts einer qualitativ hochwertigen Versorgung im Jahr 2012 novellieren. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Sicherstellung der Notarztversorgung durch stärkere Einbeziehung der Krankenhäuser, die Förderung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz und einen gesetzlichen Auftrag für die Wasser- und Bergrettung zu legen. Link zum Original
Bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen werden die Leistungen bisheriger Leistungserbringer und Hilfsorganisationen berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
Die Leistungen der bisherigen Leistungserbringer und Hilfsorganisationen sind bei der Vergabe zu berücksichtigen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Reform des Transplantationsgesetzes mit Widerspruchslösung angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner wer den auf Bundesebene eine Reform des Transplantationsgesetzes auf den Weg bringen, die eine Widerspruchslösung beinhaltet. Link zum Original
Das Land strebt den Sitz einer Mitteldeutschen Gewebebank an.
Wortlaut im Vertrag
Sachsen-Anhalt strebt den Sitz einer Mitteldeutschen Gewebebank an. Link zum Original
Im ländlichen Raum wird eine dauerhafte gesundheitliche Versorgung sichergestellt.
Wortlaut im Vertrag
Zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum sind ein bedarfsgerechtes schulisches Angebot, eine dauerhafte gesundheitliche Versorgung und ein bedarfsgerechter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sicherzustellen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU ST 15, SPD ST 8 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.