Forderungen zu Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD und Grüne · Original
Der Vertrag enthält 36 von 2.465 Forderungen zu „Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Vertrags
- 190Seiten im Original
- 2012Vertragsjahr
Keine Treffer.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit 36
Die Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Israel werden weiter vertieft.
Wortlaut im Vertrag
Das Land NRW wird die engen und freundschaftlichen Beziehungen zu Israel weiter vertiefen und mit einem eigenen Beitrag insbesondere kommunale und zivilgesellschaftliche Kontakte zwischen NRW, Israel und den palästinensischen Gebieten sowie den arabischen Nachbarländern fördern. Link zum Original
Das Land fördert kommunale und zivilgesellschaftliche Kontakte zwischen Nordrhein-Westfalen, Israel, den palästinensischen Gebieten und den arabischen Nachbarländern.
Wortlaut im Vertrag
Das Land NRW wird die engen und freundschaftlichen Beziehungen zu Israel weiter vertiefen und mit einem eigenen Beitrag insbesondere kommunale und zivilgesellschaftliche Kontakte zwischen NRW, Israel und den palästinensischen Gebieten sowie den arabischen Nachbarländern fördern. Link zum Original
Nordrhein-Westfalen soll einen Beitrag zu einer gerechteren, friedlicheren, ökologischeren und nachhaltigen Welt leisten.
Wortlaut im Vertrag
Es liegt im existenziellen Interesse Nordrhein-Westfalens, unseren Beitrag dazu zu leisten, die Welt gerechter, friedlicher, ökologischer, wirtschaftlich zukunftsfähiger und nachhaltig zu gestalten. Link zum Original
Die eigenen Lebensverhältnisse sollen mit einer global gerechten und nachhaltigen Entwicklung in Einklang gebracht werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir müssen unsere Lebensverhältnisse mit den Anforderungen an eine global gerechte und nachhaltige Entwicklung in Einklang bringen. Link zum Original
In der Landespolitik soll entwicklungspolitische Kohärenz hergestellt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen in der Landespolitik entwicklungspolitische Kohärenz herstellen. Link zum Original
Die Eine-Welt-Politik soll an die veränderten globalen Rahmenbedingungen angepasst werden.
Wortlaut im Vertrag
Vor dem Hintergrund sich zuspitzender globaler Umweltrisiken und -krisen, einer noch nicht überwundenen weltweiten Finanz-und Wirtschaftskrise und wachsenden sozialen Disparitäten gilt es insbesondere mit einer auf die veränderten globalen Rahmenbedingungen angepassten Eine-Welt-Politik zu reagieren. Link zum Original
Die Eine-Welt-Politik soll eine ressourcenschonende und klimaverträgliche Wirtschafts- und Lebensweise zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit verfolgen.
Wortlaut im Vertrag
Eine zukunftsfähige Eine-Welt-Politik muss eine ressourcenschonende, klimaverträgliche Wirtschafts-und Lebensweise im Interesse der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit verfolgen. Link zum Original
Auf Landesebene sollen entwicklungs-, umwelt-, wirtschafts- und sozialpolitische Ziele stärker verzahnt werden.
Wortlaut im Vertrag
Konsequenterweise heißt das, dass wir auch auf Landesebene die Verzahnung der entwicklungspolitischen und umweltpolitischen sowie der wirtschaftspolitischen und sozialen Ziele verstärkt befördern wollen. Link zum Original
Nach Rio+20 und für die Post-2015-Phase sollen neue international vereinbarte Nachhaltigkeitsziele vorangetrieben werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir unterstützen aktiv die Idee, im Nachgang der Rio+20 Konferenz und in Vorbereitung der Post-2015 Phase, neue international vereinbarte Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben. Link zum Original
Die Millenniumentwicklungsziele sollen weiterentwickelt und um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert werden.
Wortlaut im Vertrag
Dabei sollen die Millenniumentwicklungsziele weiterentwickelt, um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert und die bislang weitgehend ausgeklammerten strukturellen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit mit aufgegriffen werden. Link zum Original
Die weiterentwickelten Entwicklungsziele sollen strukturelle Fragen der Verteilungsgerechtigkeit aufgreifen.
Wortlaut im Vertrag
Dabei sollen die Millenniumentwicklungsziele weiterentwickelt, um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert und die bislang weitgehend ausgeklammerten strukturellen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit mit aufgegriffen werden. Link zum Original
Globale Nachhaltigkeitsziele sollen auch Zielvereinbarungen für Industrie- und Schwellenländer enthalten.
Wortlaut im Vertrag
Diese globalen Nachhaltigkeitsziele sollen insbesondere auch Zielvereinbarungen für die Industrie-und Schwellenländer aufweisen. Link zum Original
Für Nordrhein-Westfalen soll eine nachhaltige, ökologische und gendergerechte Entwicklungsstrategie verankert werden, zu der soziale Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung und Menschenrechte gehören.
Wortlaut im Vertrag
Fragen sozialer Gerechtigkeit, die Bekämpfung von Armut und die Verwirklichung der Menschenrechte sind integraler Bestandteil dieser nachhaltigen, ökologischen und gendergerechte Entwicklungsstrategie, die wir für Nordrhein- Westfalen verankern wollen. Link zum Original
Das Land fördert den Know-how-Transfer in die Länder des Südens, etwa zum Ausbau erneuerbarer Energien.
Wortlaut im Vertrag
Wir fördern auch den Know-How-Transfer in die Länder des Südens, um z.B. Erneuerbare Energien auszubauen. Link zum Original
Der faire Handel gilt als wichtiger Baustein globaler Gerechtigkeit.
Wortlaut im Vertrag
Der faire Handel ist für uns ein wichtiger Baustein für die Umsetzung globaler Gerechtigkeit. Link zum Original
Auf Grundlage des Tariftreue- und Vergabegesetzes wird die faire und umweltfreundliche öffentliche Beschaffung ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Auf Grundlage des im Mai 2012 in Kraft getretenem Tariftreue- und Vergabegesetzes werden wir die faire und umweltfreundliche Beschaffung ausbauen. Link zum Original
Die Messe FAIR! wird als Leitprojekt des Fairen Handels weiter unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die etablierte Messe FAIR! werden wir als Leitprojekt des Fairen Handels weiterhin unterstützen. Link zum Original
In Nordrhein-Westfalen verwendete Natur- und Grabsteine sollen den Kriterien des Fairen Handels entsprechen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen zudem dafür sorgen, dass in NRW verwendete Natur- und Grabsteine mit den Kriterien des Fairen Handels in Einklang stehen. Link zum Original
Das globale Engagement von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft wird im Rahmen einer neuen Eine-Welt-Strategie gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Das globale Engagement von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft werden wir im Rahmen der neuen Eine-Welt-Strategie unterstützen und fördern. Link zum Original
Das Land will verlässlicher Partner sein und zu einer sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen ein verlässlicher und verantwortungsvoller Partner sein und unseren Beitrag zu einer sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung leisten. Link zum Original
Die Eine-Welt-Politik des Landes wird auf Bildung, Forschung und Wissenschaft, Klimaschutz, Wirtschaft und Energie, Governance und bürgerschaftliches Engagement konzentriert.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung will ihre Eine-Welt-Politik auf sechs Handlungsfelder konzentrieren, die den Kompetenzen und Potenzialen des Landes in besonderer Weise entsprechen. Neben Bildung gehören dazu Forschung und Wissenschaft, Klimaschutz, Wirtschaft und Energie, die Gestaltung von Regierungshandeln (Governance) und das bürgerschaftliche Engagement. Link zum Original
Die Landesregierung achtet in der Eine-Welt-Politik auf Wirksamkeit und übernimmt verstärkt eine moderierende und koordinierende Rolle.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird besonders auf die Wirksamkeit der Maßnahmen achten und dabei verstärkt die Rolle einer Moderatorin übernehmen, um Prozesse zu stimulieren und zu koordinieren. Link zum Original
Das für Eine-Welt-Politik zuständige Ressort ist für die Kohärenz des Regierungshandelns bei der Umsetzung der Eine-Welt-Strategie verantwortlich.
Wortlaut im Vertrag
Innerhalb der Landesregierung hat das für Eine-Welt zuständige Ressort eine besondere Verantwortung für die Herstellung von Kohärenz im Regierungshandeln mit Blick auf die Umsetzung der Eine-Welt-Strategie. Link zum Original
Bund, Land und Kommunen sollen in der Entwicklungszusammenarbeit eng kooperieren.
Wortlaut im Vertrag
Die Entwicklungszusammenarbeit ist eine Aufgabe, bei der Bund, Land und Kommunen eng kooperieren müssen. Link zum Original
Die Landesregierung unterstützt weiterhin die kommunale Entwicklungsarbeit.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird weiterhin die kommunale Entwicklungsarbeit unterstützen, denn viele Prozesse für nachhaltige Entwicklung werden auf kommunaler Ebene angestoßen und umgesetzt. Link zum Original
Das entwicklungspolitische Koordinatorenprogramm wird weiter stabilisiert.
Wortlaut im Vertrag
Dabei bauen wir auf den bestehenden Strukturen auf und werden das Koordinatorenprogramm weiterhin stabilisieren sowie die entwicklungspolitische Bildungsarbeit weiterhin fördern. Link zum Original
Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit wird weiter gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Dabei bauen wir auf den bestehenden Strukturen auf und werden das Koordinatorenprogramm weiterhin stabilisieren sowie die entwicklungspolitische Bildungsarbeit weiterhin fördern. Link zum Original
Im Rahmen der internationalen Partnerschaften des Landes wird die Einhaltung der Menschenrechte eingefordert.
Wortlaut im Vertrag
Die internationalen Partnerschaften haben sich bewährt. Im Rahmen dieser Partnerschaften und Kooperationen setzen wir uns für die Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz vor Ausbeutung von Mensch und von Land ein. Link zum Original
Im Rahmen der internationalen Partnerschaften des Landes wird der Schutz vor Ausbeutung von Mensch und Land eingefordert.
Wortlaut im Vertrag
Die internationalen Partnerschaften haben sich bewährt. Im Rahmen dieser Partnerschaften und Kooperationen setzen wir uns für die Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz vor Ausbeutung von Mensch und von Land ein. Link zum Original
Zivile und präventive Strategien des Konflikt- und Krisenmanagements sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen, dass zivile und präventive Strategien des Konflikt- und Krisenmanagements gestärkt werden. Link zum Original
Hier lebende Menschen aus anderen Ländern sollen in der Eine-Welt-Politik stärker sichtbar gemacht und eingebunden werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die bei uns lebenden Menschen aus anderen Ländern stärker als Partnerinnen und Partner sichtbar machen und einbinden. Link zum Original
Migrations- und Eine-Welt-Politik sollen stärker verzahnt werden.
Wortlaut im Vertrag
Migrations- und Eine- Welt-Politik wollen wir stärker verzahnen. Link zum Original
Internationale Austausch- und Förderprogramme für junge Menschen wie der konkrete Friedensdienst oder weltwärts sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Austausch- und Förderprogramme, gerade für junge Menschen, zum Beispiel im Rahmen des konkreten Friedensdienstes oder „weltwärts", sollen gestärkt und um Reverse-Elemente und die Arbeit mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern ergänzt werden. Link zum Original
Internationale Austauschprogramme sollen um Reverse-Elemente und die Arbeit mit Rückkehrenden ergänzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Austausch- und Förderprogramme, gerade für junge Menschen, zum Beispiel im Rahmen des konkreten Friedensdienstes oder „weltwärts", sollen gestärkt und um Reverse-Elemente und die Arbeit mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern ergänzt werden. Link zum Original
Bonn soll als internationales Kompetenzzentrum für globale Entwicklung und Umwelt ausgebaut werden.
Wortlaut im Vertrag
Durch das Engagement der Landesregierung sowie ihrer Partnerinnen und Partner wollen wir das Potenzial des internationalen Standortes Bonn als Kompetenzzentrum für globale Entwicklung und Umwelt ausbauen. Link zum Original
Weitere internationale Organisationen sollen in Nordrhein-Westfalen angesiedelt werden.
Wortlaut im Vertrag
NRW wird sich für die Ansiedlung weiterer internationaler Organisationen einsetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (SPD NW 56, Grüne NW 39 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.