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Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Bundestagswahl 26.09.2021 · beschlossen 08.05.2021 · Original
Das Programm enthält 38 von 826 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 38
Die energetische Sanierungsrate bei Gebäuden wird massiv gesteigert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zur Erreichung der Klimaneutralität bei der Gebäudesanierung eine massive Steigerung der energetischen Sanierungsrate forcieren. Link zum Original
Stadt- und Raumplanung wird verkehrsvermeidend ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Hierzu bedarf es einer verkehrsvermeidenden Stadt- und Raumplanung. Link zum Original
Paragraf 13b des Baugesetzbuchs wird mit stärkerem Gewicht auf der Umweltprüfung novelliert, um den Flächenverbrauch einzudämmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Novellierung des § 13b im Baugesetzbuch mit erhöhtem Schwerpunkt auf der Umweltprüfung, um den Flächenfraß einzudämmen, denn Boden ist nicht unendlich. Link zum Original
Die Bundesregierung setzt sich bei den Ländern dafür ein, dass Bauvorschriften zur Barrierefreiheit nicht wegen der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum unterlaufen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Bundesregierung sich bei den Bundesländern dafür einsetzt, dass die gängigen Bauvorschriften zur Barrierefreiheit nicht unter dem Druck einer erhöhten Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum unterlaufen werden. Link zum Original
Es wird deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit Behinderungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass insgesamt deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit Behinderungen geschaffen wird. Link zum Original
Die Kompensationsmittel des Bundes an die Länder für die soziale Wohnraumförderung werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Mittel, die der Bund den Ländern als Ausgleich für den Wegfall früherer Finanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung zahlt, müssen erhöht sowie die Länder verpflichtet werden, diese Mittel zweckgebunden für den barrierefreien und -reduzierenden Um- und Neubau sowie neue Sozialbindungen zu verwenden. Link zum Original
Die Länder werden verpflichtet, diese Bundesmittel zweckgebunden für barrierefreien und barrierereduzierenden Um- und Neubau sowie neue Sozialbindungen zu verwenden.
Wortlaut im Programm
Die Mittel, die der Bund den Ländern als Ausgleich für den Wegfall früherer Finanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung zahlt, müssen erhöht sowie die Länder verpflichtet werden, diese Mittel zweckgebunden für den barrierefreien und -reduzierenden Um- und Neubau sowie neue Sozialbindungen zu verwenden. Link zum Original
Wohnen gilt als Menschenrecht, das eine gerechte Sozialraumplanung erfordert.
Wortlaut im Programm
Es gibt ein Menschenrecht auf Wohnen. Dafür braucht es auch eine gerechte Sozialraumplanung. Link zum Original
Vielfältige Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser und inklusives, barrierefreies Wohnen werden ermöglicht statt Ghettobildung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Ghettos, sondern vielfältige Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser, inklusives, barrierefreies Wohnen und einen bezahlbaren Wohnungsbau nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie ermöglichen. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnungsbau nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Ghettos, sondern vielfältige Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser, inklusives, barrierefreies Wohnen und einen bezahlbaren Wohnungsbau nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie ermöglichen. Link zum Original
Der Bund hilft den Kommunen in Schleswig-Holstein, mehr öffentlichen, sozialen Wohnraum zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss daher den Kommunen in Schleswig-Holstein dabei helfen, mehr öffentlichen, sozialen Wohnraum zu schaffen. Link zum Original
Der Bund stellt mehr Investitionsmittel für öffentlichen Wohnraum bereit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das der Bund mehr Investitionen für öffentlichen Wohnraum zur Verfügung stellt. Link zum Original
Der Bund sichert die finanziellen Risiken der Kommunen durch Altlasten bei der Erschließung von Wohnbauflächen mit Fördermitteln ab.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund die Kommunen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützt, indem er die finanziellen Risiken durch Altlasten bei der Erschließung von Flächen für den Wohnungsbau mit Fördermitteln absichert. Link zum Original
Der Bund erleichtert die Förderung von Genossenschaftsmodellen, etwa durch Steuervergünstigungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund die Förderung von Genossenschaftsmodellen zum Beispiel durch Steuerbegünstigungen erleichtert. Link zum Original
Der Bund fördert die Gründung kommunaler Wohnungsgesellschaften.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund die Gründung von kommunalen Wohnungsgesellschaften fördert. Link zum Original
Soziale Wohnprojekte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass soziale Wohnprojekte gefördert werden, damit ein selbst gewähltes Wohnumfeld in der Mitte der Gesellschaft zur Normalität wird. Link zum Original
Es wird schnellstmöglich eine nationale Strategie gegen Obdachlosigkeit aufgestellt, angelehnt an das Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 abzuschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, angelehnt an die Zielsetzung des EU-Parlaments, Wohnungslosigkeit bis 2030 abzuschaffen, die schnellstmögliche Aufstellung einer nationalen Strategie, um ein Ende der Obdachlosigkeit festzulegen. Link zum Original
Geschützte Orte werden flächendeckend etabliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen geschützte Orte flächendeckend etablieren und Zwangsräumungen verhindern. Link zum Original
Zwangsräumungen werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen geschützte Orte flächendeckend etablieren und Zwangsräumungen verhindern. Link zum Original
Konzepte wie Housing First aus Finnland werden gegen Wohnungslosigkeit umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Konzepte wie „Housing First“ aus Finnland umsetzen, um Wohnungslosigkeit gezielt zu bekämpfen. Link zum Original
Der Bund führt eine Spekulations-Strafgebühr bei längerem Leerstand von Gewerbeimmobilien ein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund eine Spekulations-Strafgebühr bei Leerstand von Gewerbeimmobilien über einen längeren Zeitraum einführt. Link zum Original
Neue Förderprogramme des Bundes geben Kommunen Anreize, Renovierungen und Neubauten ganzheitlich, energieeffizient und generationsgerecht zu planen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Entwicklung von Wohnraum nach skandinavischem Vorbild. Das bedeutet, neue Förderprogramme des Bundes zu schaffen, die Kommunen Anreize geben, Wohnungsrenovierungen und -Neubauten ganzheitlich, energieeffizient und generationsgerecht zu planen. Link zum Original
Eine Wohngeldreform soll Menschen mit geringem Einkommen einen zeitgemäßen Wohnstandard ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Wohngeldreform, die es Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, einen zeitgemäßen Wohnstandard zu erhalten. Link zum Original
Studierende sollen während des Studiums einen Wohnheimplatz bekommen können.
Wortlaut im Programm
Studierenden muss ermöglicht werden, während des Studiums einen Platz in einem Wohnheim zu bekommen. Link zum Original
Der Bund unterstützt Renovierung und Modernisierung bestehender Studierendenwohnheime.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund die Renovierung bereits bestehender Wohnheime unterstützt sowie die Modernisierung dieser vorantreibt. Link zum Original
Neue Wohnheime werden gebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass neue Wohnheime gebaut werden. Link zum Original
Es wird ein Angebot an Wohnheimen für Auszubildende geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Einstieg in ein Angebot von Wohnheimen für Auszubildende. Link zum Original
Die Architektur orientiert sich an der Tradition skandinavischer Architektur und Stadtplanung des 20. Jahrhunderts und stellt sich zugleich umwelt- und sozialpolitischen Herausforderungen.
Wortlaut im Programm
Der SSW steht für eine Architektur, die in der Tradition skandinavischer Architektur und Stadtplanung des 20. Jahrhunderts steht, sich aber auch den umwelt- und sozialpolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellt. Link zum Original
Menschenwürdiges Wohnen gilt als unabdingbares Grundrecht.
Wortlaut im Programm
Menschenwürdiges Wohnen ist ein unabdingbares Grundrecht. Link zum Original
Die bebaute Umwelt wird für alle Bevölkerungsgruppen lebendig und ansprechend gestaltet und reagiert auf soziale und umweltpolitische Krisen sowie veränderte Lebensformen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher eine bebaute Umwelt, die für alle Bevölkerungsgruppen lebendig und ansprechend gestaltet ist und Antworten auf sich verschärfende soziale und umweltpolitische Krisen und veränderte zwischenmenschliche Lebensformen gibt. Link zum Original
Baukulturelle Leitbilder werden entwickelt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen baukulturelle Leitbilder entwickeln und fördern. Diese müssen besondere Rücksicht auf den Charakter und die Identität unserer Städte und Orte nehmen. Link zum Original
Baukulturelle Leitbilder nehmen besondere Rücksicht auf Charakter und Identität der Städte und Orte.
Wortlaut im Programm
Wir wollen baukulturelle Leitbilder entwickeln und fördern. Diese müssen besondere Rücksicht auf den Charakter und die Identität unserer Städte und Orte nehmen. Link zum Original
Der Bund unterstützt die Kommunen ausreichend, etwa durch die Finanzierung von Architektenberatungen, um regionale Vielfalt und örtliche Wiedererkennbarkeit zu sichern.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss die Kommunen ausreichend unterstützen, z. B. durch die Finanzierung von Architekt*innenberatungen, um regionale Vielfalt, örtliche Wiedererkennbarkeit und gemeinschaftliche Werte zu sichern. Link zum Original
Öffentliche Räume für Menschen, die einen Mehrwert schaffen, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns für öffentliche Räume für Menschen einsetzen, die einen Mehrwert schaffen. Link zum Original
Gezielte Förderprogramme unterstützen die Umgestaltung städtischer Brach- und Freiflächen zur Verbesserung der Lebensqualität.
Wortlaut im Programm
Wir fordern gezielte Förderprogramme für die Umgestaltung von städtischen Brach- und Freiflächen, die sich positiv auf die Lebensqualität auswirken. Link zum Original
Der Fortbestand regionaler und identitätsstiftender baulicher Elemente wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Fortbestand von regionalen und identitätsstiftenden Elementen sichern und gleichzeitig Möglichkeiten schaffen, um neue bauliche Strukturen zu entwickeln, die auch aus der Sicht kommender Generationen betrachtet werden. Link zum Original
Es werden Möglichkeiten geschaffen, neue bauliche Strukturen mit Blick auf kommende Generationen zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Fortbestand von regionalen und identitätsstiftenden Elementen sichern und gleichzeitig Möglichkeiten schaffen, um neue bauliche Strukturen zu entwickeln, die auch aus der Sicht kommender Generationen betrachtet werden. Link zum Original
Die Bundesstiftung Baukultur wird ausreichend ausgestattet, um baukulturelle Bildungsangebote in Baukulturzentren nach skandinavischem Vorbild zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Bundesstiftung für Baukultur ausreichend ausstatten, um baukulturelle Bildungsangebote in Baukulturzentren zu entwickeln, die sich an skandinavischen Modellen orientiert. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.