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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 26.09.2021 · beschlossen 08.05.2021 · Original
Das Programm enthält 50 von 826 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 50
Eine moderne Düngeverordnung mit Untersuchungsmethoden und frühzeitig anschlagenden Warnstufen wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine moderne Düngeverordnung und Untersuchungsmethoden sowie Warnstufen, die frühzeitig anschlagen. Link zum Original
Der Bund wirkt bei der EU auf eine verpflichtende Kennzeichnung der Nährstoffqualität von Lebensmitteln hin.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund bei der EU darauf hinwirkt, eine verpflichtende Kennzeichnung der Lebensmittel zur Nährstoffqualität einzuführen. Link zum Original
Der Nutri-Score wird verpflichtend eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um Verbrauchern eine schnellere Orientierung zu ermöglichen, wollen wir die obligatorische Einführung des Nutri-Scores. Link zum Original
Der Strukturwandel, bei dem landwirtschaftliche Betriebe wachsen oder aufgeben müssen, wird gestoppt.
Wortlaut im Programm
Seit Jahrzehnten ist die Landwirtschaft einem radikalen Strukturwandel ausgesetzt: Wer sich nicht vergrößert, muss den Betrieb aufgeben. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Link zum Original
Es findet ein Dialog zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft statt.
Wortlaut im Programm
Hier brauchen wir den Dialog zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft. Link zum Original
Die bäuerliche Landwirtschaft wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Der SSW will den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und keine Agrar-Massenindustrie. Link zum Original
Eine Agrar-Massenindustrie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der SSW will den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und keine Agrar-Massenindustrie. Link zum Original
Das Tierwohl wird in allen Bereichen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Aspekt des Tierwohls muss in allen Bereichen gestärkt werden. Link zum Original
Landwirte erbringen weiterhin Maßnahmen für mehr Umwelt- und Klimaschutz.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen für mehr Umwelt- und Klimaschutz müssen weiter von unseren Landwirten erbracht werden. Link zum Original
Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft werden nicht übergestülpt, sondern müssen für die Betriebe leistbar sein.
Wortlaut im Programm
Sie dürfen aber nicht nur übergestülpt werden, sondern müssen für die Landwirtschaft auch leistbar sein. Link zum Original
Die EU-Agrarförderung wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Die EU-Agrarförderung spielt hier eine maßgebliche Rolle. Hierfür braucht es eine echte Reform und eine andere Landwirtschaftspolitik. Link zum Original
Direktzahlungen und Flächenprämien in der Agrarförderung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir müssen weg von den Direktzahlungen und Flächenprämien; Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl und soziale Aspekte müssen in den Fokus der EU-Zahlungen. Link zum Original
Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl und soziale Aspekte stehen im Mittelpunkt der EU-Agrarzahlungen.
Wortlaut im Programm
Wir müssen weg von den Direktzahlungen und Flächenprämien; Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl und soziale Aspekte müssen in den Fokus der EU-Zahlungen. Link zum Original
Die regionale Vermarktung heimischer landwirtschaftlicher Produkte wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Dabei setzt der SSW als regionale Minderheitenpartei auf eine noch bessere regionale Vermarktungsstrategie unserer heimischen Produkte. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Produktionsweise wird so geändert, dass Umwelt, Böden, Wasser und Klima angemessen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Produktionsweise der Landwirtschaft muss in Zukunft so geändert werden, dass der Schutz der Umwelt, der Böden, des Wassers und des Klimas angemessen berücksichtigt werden. Link zum Original
In der Landwirtschaftspolitik findet ein Systemwechsel statt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen einen Systemwechsel in der Landwirtschaftspolitik. Link zum Original
Der Bund setzt sich dafür ein, Flächen- und Hektarprämien stärker an sozialen und ökologischen Standards auszurichten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass sich der Bund dafür einsetzt, Flächen- und Hektarprämien für die Landwirtschaft mehr als bisher an sozialen und ökologischen Standards zu orientieren. Link zum Original
Der Bund unterstützt Landwirte aktiv und finanziell beim Aufbau weiterer Standbeine zur Existenzsicherung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund den Landwirt*innen aktiv und finanziell bei der Schaffung weiterer Standbeine zur Existenzsicherung hilft. Link zum Original
Natur- und Umweltschutzmaßnahmen von Landwirten werden finanziell kompensiert.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes müssen finanziell kompensiert werden, um einen Anreiz für die Landwirt*innen zu schaffen, diese umzusetzen. Link zum Original
Investitionen in Technik zur Ausbringung und Einarbeitung von Dünger sind für landwirtschaftliche Betriebe leistbar.
Wortlaut im Programm
Zur Ausbringung und Einarbeitung braucht die Landwirtschaft technische Voraussetzungen. Investitionen in diese Techniken müssen leistbar sein. Link zum Original
Der Einsatz von Glyphosat wird so schnell wie möglich beendet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Einsatz von Glyphosat so schnell wie möglich beenden. Link zum Original
Ökologischere Alternativen zur Monokultur werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass ökologischere Alternativen zur Monokultur gefördert werden, um die Natur zu entlasten und die Artenvielfalt nicht weiter zu schädigen. Link zum Original
Landwirte werden bei der Umstellung von Monokulturen auf ökologische Alternativen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Landwirt*innen müssen bei der Umstellung von Monokulturen zu ökologischen Alternativen unterstützt werden. Link zum Original
Der Einsatz von Antibiotika, insbesondere Reserveantibiotika, in der Tierhaltung wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Einsatz von Antibiotika, insbesondere von Reserveantibiotika, in der Tierhaltung reduziert wird, um die Entstehung multiresistenter Keime zu vermeiden. Link zum Original
Konventionelle und ökologische Landwirtschaft sind gleichermaßen berechtigt.
Wortlaut im Programm
Konventionelle und ökologische Landwirtschaft haben beide ihre Berechtigung. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe, die umstellen wollen, erhalten ausreichend finanzielle Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Wer seinen Betrieb umstellen möchte, benötigt ausreichend finanzielle Unterstützung. Link zum Original
Alle Verbraucherinnen und Verbraucher haben Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln.
Wortlaut im Programm
Alle Verbraucher*innen sollen Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln haben. Link zum Original
Die ökologische Landwirtschaft wird durch gezielte Zuschüsse gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die ökologische Landwirtschaft durch gezielte Zuschüsse weiter stärken. Link zum Original
Bei der Umstellung auf ökologische Wirtschaftsformen werden Folgeinvestitionen, etwa in den Maschinenpark, gefördert.
Wortlaut im Programm
Bei der Umstellung von Betrieben auf ökologische Wirtschaftsformen müssen Folgeinvestitionen z. B. bei der Anpassung des Maschinenparks gefördert werden. Link zum Original
Regionale Veredelungsbetriebe und Absatzmärkte werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau regionaler Veredelungsbetriebe und Absatzmärkte. Regionale Vermarktungsstrategien stärken die Wertschöpfung vor Ort. Link zum Original
Bioprodukte und nachhaltig produzierte Nahrungsmittel sind auch für Geringverdiener erschwinglich.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Bioprodukte und nachhaltig produzierte Nahrungsmittel auch für Geringverdiener erschwinglich sind. Link zum Original
Der Bund stärkt den Verbraucherschutz und seine Organisationen finanziell und rechtlich.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund den Verbraucherschutz und seine Organisationen finanziell und rechtlich stärkt, damit die Qualität der Landwirtschaftsprodukte gesichert wird. Link zum Original
Die Tierhaltung wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Tierhaltung weiter verbessern. Link zum Original
Das Tierwohl wird ganzheitlich von der Geburt bis zur Schlachtung betrachtet.
Wortlaut im Programm
Das Tierwohl muss ganzheitlich gesehen werden – von der Geburt bis zur Schlachtung. Link zum Original
Tierwohl hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.
Wortlaut im Programm
Tierwohl hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Link zum Original
Ferkelkastration ohne Betäubung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Ferkelkastration ohne Betäubung. Link zum Original
Das Schreddern männlicher Küken wird beendet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das Schreddern männlicher Küken beendet wird. Link zum Original
Lebendtiertransporte werden national und international zeitlich begrenzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Lebendtransporte von Tieren national und international zeitlich begrenzt werden. Link zum Original
Eine nachhaltige Fischerei, die Umwelt- und Naturschutz berücksichtigt, wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich für den Erhalt einer nachhaltigen Fischerei ein, die Rücksicht auf die Belange des Umwelt- und Naturschutzes nimmt. Link zum Original
Die Rechte der Fischerinnen und Fischer bleiben gewahrt.
Wortlaut im Programm
Der SSW setzt sich für den Erhalt einer nachhaltigen Fischerei ein, die Rücksicht auf die Belange des Umwelt- und Naturschutzes nimmt. Dabei müssen die Rechte der Fischer*innen gewahrt bleiben, damit dieser historisch wichtige Wirtschaftszweig nicht aus unserem Land verschwindet. Link zum Original
Der Bund setzt sich bei der EU für angemessene und nachhaltige Fangquoten für schleswig-holsteinische Fischer ein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der Bund sich bei der EU dafür einsetzt, angemessene und nachhaltige Fangquoten für die schleswig-holsteinischen Fischer zu sichern. Link zum Original
In deutschen Gewässern wird eine nachhaltige Fischerei erreicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine nachhaltige Fischerei in den deutschen Gewässern erreichen. Link zum Original
Das MSC-Siegel für zertifizierte nachhaltige Fischerei wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine nachhaltige Fischerei in den deutschen Gewässern erreichen. Das bestehende MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) für eine zertifizierte, nachhaltige Fischerei sollte daher weiterentwickelt werden. Link zum Original
Ein einheitliches Siegel mit gesetzlich festgelegten Anforderungen für nachhaltig gefangenen oder erzeugten Fisch wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Ein einheitliches Siegel mit gesetzlich festgelegten Anforderungen an nachhaltig gefangenen bzw. erzeugten Fisch sowie staatliche Kontrollen wären die richtige Maßnahme, um überfischte Bestände und die Ökosysteme besser zu schützen Link zum Original
Staatliche Kontrollen sichern nachhaltig gefangenen oder erzeugten Fisch ab.
Wortlaut im Programm
Ein einheitliches Siegel mit gesetzlich festgelegten Anforderungen an nachhaltig gefangenen bzw. erzeugten Fisch sowie staatliche Kontrollen wären die richtige Maßnahme, um überfischte Bestände und die Ökosysteme besser zu schützen Link zum Original
Schleppnetzfischerei und anderes schweres Fanggeschirr in ökologisch sensiblen Gebieten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Schleppnetzfischerei oder anderes schweres Geschirr in ökologisch sensiblen Gebieten. Link zum Original
Fischbestände können sich reproduzieren.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Fischbestände sich reproduzieren können. Link zum Original
Fangquoten werden auf wissenschaftlicher Grundlage festgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Fischbestände sich reproduzieren können. Dafür benötigen wir Fangquoten, die auf einer wissenschaftlichen Grundlage festgelegt werden. Link zum Original
Die Einhaltung der Fangquoten wird besser überwacht.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen eine bessere Überwachung zur Einhaltung der Fangquoten. Link zum Original
Die regionale Vermarktung von Fischereiprodukten wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die regionale Vermarktung von Fischereiprodukten stärken. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.