AfD · Unser Norden. Unser Programm.
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Schleswig-Holstein 08.05.2022 · beschlossen 19.02.2022 · Original
Das Programm enthält 36 von 683 Forderungen zu „Energie“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 79Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 36
Die Energiewende beenden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für den Schutz des Eigentums, für ein Ende der unsinnigen Energiewende, die unsozial, da kaum mehr bezahlbar, ist und unsere wirtschaftliche Basis zu zerstören droht. Link zum Original
Das Energiewende- und Klimaschutzgesetz als erhebliche finanzielle Belastung für Wohneigentümer und Mieter bewerten.
Wortlaut im Programm
Das sogenannte Energiewende- und Klimaschutzgesetz, das trotz erheblicher Einwände aus Wohnungswirtschaft, Industrie, Handel und Landwirtschaft ab 2022 gilt, stellt eine erhebliche finanzielle Belastung für Wohneigentümer und Mieter dar. Link zum Original
Die Pflicht zu Photovoltaik-Anlagen auf neuen Nichtwohngebäuden und Großparkplätzen ablehnen.
Wortlaut im Programm
Auch die Pflicht, auf neuen Nichtwohngebäuden so- wie auf Großparkplätzen eine Photovoltaik-Anlage zu installieren, ist staatliche Planwirtschaft ohne Rücksicht auf städtebauliche, bautechnische und ökonomische Standards oder bauliche Voraussetzungen. Link zum Original
Die geplanten Ferntrassen für Windstrom als ungeeignet für die Versorgung Süddeutschlands bewerten.
Wortlaut im Programm
Die geplanten neuen Ferntrassen für den Windstrom vom Norden zum Süden Deutschlands dienen nicht dazu, den Süden besser zu versorgen. Link zum Original
Den Bau der geplanten Ferntrassen für Windstrom nicht fortsetzen.
Wortlaut im Programm
Sie dürfen nicht weiter gebaut werden. Link zum Original
Den Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung nicht mehr subventionieren.
Wortlaut im Programm
Pflanzenanbau zur Versorgung mit Energie wollen wir nicht mehr subventionieren. Link zum Original
Einen Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 2,5 Kilometern festlegen.
Wortlaut im Programm
Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung 2,5 Kilometer Link zum Original
Die Errichtung von Wind- und Solaranlagen in Wäldern und Schutzgebieten untersagen.
Wortlaut im Programm
In Wäldern und Schutzgebieten dürfen keine Wind- und Solaranlagen errichtet werden. Link zum Original
Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnungen beträgt das Zehnfache der Anlagengesamthöhe, mindestens jedoch 2,5 Kilometer.
Wortlaut im Programm
Wohnungen muss das Zehnfache der Anlagen-Gesamthöhe betragen, mindestens jedoch 2,5 Kilometer. Link zum Original
Windkraftanlagen nach Auslaufen der zwanzigjährigen Förderung ohne Einspeisevorrang und ohne Subventionen am Markt teilnehmen lassen.
Wortlaut im Programm
Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein, deren Subventionierung nach zwanzig Jahren ausläuft, können weiterhin am Markt teilnehmen, aber ohne Einspeisevorrang und ohne Subventionierung. Link zum Original
Stillgelegte Windkraftanlagen vollständig einschließlich der Betonfundamente zurückbauen.
Wortlaut im Programm
Anlagen, die nicht weiterbetrieben werden, sind vollständig, also einschließlich der Betonfundamente, zurückzubauen. Link zum Original
Einen Rückbau ablehnen, bei dem nur eine Fundamentschicht von ein bis zwei Metern entfernt wird und der Boden versiegelt bleibt.
Wortlaut im Programm
Die Pläne, nur eine Schicht der Fundamente von 1 bis 2 Metern entfernen zu wollen und damit den Boden weiterhin zu versiegeln, lehnt die AfD ab, ebenso auch die Forderung, trotz der erhaltenen Millionensubventionen auch diesen Rückbau noch aus dem Steuergeld der Bürger bezahlen zu wollen, weil die Betreiber nicht genügend Rücklagen gebildet hätten. Link zum Original
Eine Finanzierung des Anlagenrückbaus aus Steuergeld ablehnen.
Wortlaut im Programm
Die Pläne, nur eine Schicht der Fundamente von 1 bis 2 Metern entfernen zu wollen und damit den Boden weiterhin zu versiegeln, lehnt die AfD ab, ebenso auch die Forderung, trotz der erhaltenen Millionensubventionen auch diesen Rückbau noch aus dem Steuergeld der Bürger bezahlen zu wollen, weil die Betreiber nicht genügend Rücklagen gebildet hätten. Link zum Original
Zu einer Energiepolitik wie vor der Energiewende zurückkehren.
Wortlaut im Programm
Die AfD will das ändern und setzt sich für eine Energiepolitik der Vernunft ein, wie sie vor der „Energiewende“ üblich war. Link zum Original
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ersatzlos streichen.
Wortlaut im Programm
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wollen wir ersatzlos streichen, das Subventionsmonster muss weg. Link zum Original
Eine Verlagerung der EEG-Umlage in den Bundeshaushalt ablehnen.
Wortlaut im Programm
Eine Verschiebung der EEG-Umlage in den Bundeshaushalt, um dem Bürger einen gesunkenen Strompreis vorzugaukeln, wäre Wählertäuschung. Link zum Original
Das Gebäudeenergiegesetz abschaffen.
Wortlaut im Programm
Das Gebäudeenergiegesetz führt zu weiteren Mietsteigerungen ohne angemessene ökologische Verbesserungen, und muss daher auch entfallen. Link zum Original
Die Stromversorgung auf Kohle-, Öl-, Gas- und Kernkraftwerke stützen, weil nur sie grundlast- und regelfähig sind.
Wortlaut im Programm
Die Energieversorgung eines Industrielandes wie Deutschland muss verlässlich sein, das gelingt nur durch Kohle-, Öl-, Gas- und Kernkraftwerke, allein sie sind grundlast- und regelfähig. Link zum Original
Bestehende Kraftwerke weiterbetreiben statt sie nach kurzer Laufzeit abzuschalten.
Wortlaut im Programm
Sie nach kurzer Laufzeit abzuschalten, ist technisch, ökonomisch und ökologisch verantwortungslos. Daher wollen wir sie weiterbetreiben. Link zum Original
Eine vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ablehnen.
Wortlaut im Programm
Eine komplette Umstellung unserer Energieversorgung auf unzuverlässige „erneuerbare“ Energielieferanten ist technisch wie wirtschaftlich auf absehbare Zeit nicht möglich. Link zum Original
Die Erdgasleitung Nord Stream 2 schnell in Betrieb nehmen.
Wortlaut im Programm
Die AfD unterstützt eine schnelle Inbetriebnahme der Erdgasleitung Nord Stream 2. Link zum Original
Deutsche Forscher und Forschungsinstitute an internationalen Programmen zur Entwicklung neuer kerntechnischer Anlagen beteiligen.
Wortlaut im Programm
Die AfD tritt dafür ein, dass sich deutsche Forscher und Forschungsinstitute an internationalen Programmen zur Entwicklung neuer kerntechnischer Anlagen für die Stromerzeugung beteiligen. Link zum Original
Andere Formen der Energiegewinnung wie die Kernfusion weiterentwickeln.
Wortlaut im Programm
Daneben sollen auch andere Formen der Energiegewinnung wie etwa die Kernfusion weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die Laufzeit der verbliebenen Kernkraftwerke nach Betriebssicherheit, technischer Nutzungsdauer und ökonomischen Kriterien bemessen.
Wortlaut im Programm
Die Laufzeit der in Deutschland noch verbliebenen aktiven Kernkraftwerke muss sich nach deren Betriebssicherheit, deren technischen Nutzungsdauer und nach ökonomischen Kriterien richten. Link zum Original
Eine Abschaltung von Kernkraftwerken aus anderen als betriebssicherheitlichen, technischen oder ökonomischen Gründen ablehnen.
Wortlaut im Programm
Sie aus anderen Gründen abzuschalten, lehnen wir ab. Link zum Original
Die staatlich vorgegebene Befristung der Kernkraftwerkslaufzeiten verlängern.
Wortlaut im Programm
Die staatlich vorzeitige Befristung der Laufzeit ist mindestens zu verlängern. Link zum Original
Techniken erforschen und nutzbar machen, die eine sehr lange Lagerung hochradioaktiver Reststoffe entbehrlich machen.
Wortlaut im Programm
Das Erforschen und Nutzbarmachen von Techniken, die es nicht mehr erforderlich machen, hochradioaktive Reststoffe sehr lange Zeit zu lagern, ist voranzutreiben. Link zum Original
Neue sichere Kernkraftwerke bauen.
Wortlaut im Programm
Die AfD tritt dafür ein, sichere neue Kernkraftwerke zu bauen, um eine Energieknappheit für den Industriestandort Deutschland und seine Bürger zu vermeiden. Link zum Original
Gorleben als Endlager nutzen und die Suche nach einem anderen Endlager beenden.
Wortlaut im Programm
Die Suche nach einem anderen Endlager ist nicht notwendig, Gorleben ist funktionsfähig. Link zum Original
Bisherige radioaktive Reststoffe in modernen Kernkraftwerken weiter nutzen.
Wortlaut im Programm
Was heute als „Atom-Müll“ diffamiert wird, kann in modernen Kernkraftwerken weiter genutzt werden. Link zum Original
Für die geplante Ostküstenleitung ein Raumordnungsverfahren durchführen.
Wortlaut im Programm
Die AfD unterstützt den Bürgerwillen, hier ein Raumordnungsverfahren durchzuführen. Link zum Original
Ein Kleinrechnen der Subventionen für Wasserstoff ablehnen.
Wortlaut im Programm
Die ausufernden Subventionen klein zu rechnen und damit eine Pseudo-Wirtschaftlichkeit vorzugaukeln, lehnt die AfD ebenso ab wie den staatlichen Druck, Mobilität, Kraft und Wärme komplett auf elektrische Energie umzustellen und damit den Bürgern eine Abhängigkeit von Stromanbietern aufzuzwingen. Link zum Original
Staatlichen Druck zur vollständigen Umstellung von Mobilität, Kraft und Wärme auf elektrische Energie ablehnen.
Wortlaut im Programm
Die ausufernden Subventionen klein zu rechnen und damit eine Pseudo-Wirtschaftlichkeit vorzugaukeln, lehnt die AfD ebenso ab wie den staatlichen Druck, Mobilität, Kraft und Wärme komplett auf elektrische Energie umzustellen und damit den Bürgern eine Abhängigkeit von Stromanbietern aufzuzwingen. Link zum Original
Wasserstoff sich am Markt bewähren lassen und höchstens im Schiffs- und Schwerlastverkehr einsetzen.
Wortlaut im Programm
Wasserstoff muss sich am Markt bewähren und ist höchstens für den Schiffs- oder Schwerlastverkehr einsetzbar. Link zum Original
Synthetische Kraftstoffe aus Erdöl, Gas oder Kohle in die Energie- und Verkehrspolitik einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Um eine echte Technologieoffenheit zu erreichen, müssen auch sogenannte synthetische Kraftstoffe berücksichtigt werden, die umweltschonend aus Erdöl, Gas oder Kohle gewonnen werden. Link zum Original
Staatseingriffe in den Energiemarkt beenden.
Wortlaut im Programm
• Staatseingriffe in den Energiemarkt beenden, damit der Wirtschaftsstandort nicht durch unsichere Stromversorgung gefährdet wird. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.