Linke · Besser leben in Sachsen
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Sachsen 2014 · beschlossen 15.03.2014 · Original
Das Programm enthält 91 von 1.271 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 91Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 91
Die soziale und wirtschaftliche Lage von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die soziale und wirtschaftliche Situation der Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffenden ist gerade im Bereich der Kulturund Kreativwirtschaft oftmals prekär und muss dringend verbessert werden. Link zum Original
Der Kulturwirtschaftsbericht wird fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Eine Fortschreibung des Berichts sowie die Erarbeitung und Umsetzung einer entsprechenden Handlungsstrategie zur Unterstützung der Kulturund Kreativwirtschaft ist daher zwingend geboten. Link zum Original
Eine Handlungsstrategie zur Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft wird erarbeitet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Eine Fortschreibung des Berichts sowie die Erarbeitung und Umsetzung einer entsprechenden Handlungsstrategie zur Unterstützung der Kulturund Kreativwirtschaft ist daher zwingend geboten. Link zum Original
Auf Landesebene wird ein Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dazu ist die Schaffung eines Kompetenzzentrums Kulturund Kreativwirtschaft analog zur Bundesinitiative »Kompetenzzentrum Kulturund Kreativwirtschaft« mit dem Regionalbüro Mitteldeutschland auf Landesebene notwendig. Link zum Original
Beim Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird eine Koordinierungsstelle für Kultur- und Kreativwirtschaft eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss eine entsprechende Koordinierungsstelle beim Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eingerichtet werden. Link zum Original
Ein Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft wird geschaffen, das eine Strategie zur Unterstützung von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden erarbeitet und umsetzt.
Wortlaut im Programm
Schaffung eines Kompetenzzentrums Kulturund Kreativwirtschaft zur Erarbeitung und Umsetzung einer Handlungsstrategie zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden, Link zum Original
Kinder und Jugendliche erhalten gebührenfreien Zugang zu öffentlichen Kultureinrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Theatern und Musikschulen.
Wortlaut im Programm
Kindern und Jugendlichen muss ein gebührenfreier Zugang zu öffentlichen kulturellen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Theatern, Musikschulen ermöglicht werden. Sie benötigen eigene gestaltbare Räume, in denen sie sich abseits von Kostenzwängen treffen und betätigen können sowie Unterstützung erfahren. Link zum Original
Kinder und Jugendliche erhalten freien Eintritt in öffentliche Kultureinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Gebührenfreier Eintritt für öffentliche kulturelle Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Link zum Original
Die reichhaltige Kulturlandschaft in Sachsen soll erhalten und weiter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die reichhaltige Kulturlandschaft in Sachsen wollen wir erhalten und weiter fördern. Link zum Original
Die kulturelle Förderpolitik soll insbesondere die Vernetzung zwischen den Kultureinrichtungen unterstützen.
Wortlaut im Programm
In der kulturellen Förderpolitik wollen wir insbesondere die Vernetzung zwischen den Einrichtungen unterstützen. Link zum Original
Der Anteil der Kulturausgaben am Landeshaushalt soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine Erhöhung des Anteils der Kulturausgaben am Landeshaushalt und für eine Dynamisierung des Finanzrahmens der Kulturräume ein, um steigende Personalund Sachkosten nicht zu Lasten der Qualität auf die Einrichtungen und Kulturschaffenden abzuwälzen. Link zum Original
Der Finanzrahmen der Kulturräume soll dynamisiert werden, damit steigende Personal- und Sachkosten nicht auf Einrichtungen und Kulturschaffende abgewälzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine Erhöhung des Anteils der Kulturausgaben am Landeshaushalt und für eine Dynamisierung des Finanzrahmens der Kulturräume ein, um steigende Personalund Sachkosten nicht zu Lasten der Qualität auf die Einrichtungen und Kulturschaffenden abzuwälzen. Link zum Original
Eine vielfältige Kulturlandschaft soll allen Menschen unabhängig von Wohnort und Einkommen zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine vielfältige Kulturlandschaft allen Menschen zugänglich machen, unabhängig von Wohnort und Einkommen. Link zum Original
Die Vielfalt kultureller Angebote gilt als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und soll auch künftig gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Diese enorme Vielfalt kultureller Angebote, Einrichtungen und Sichtweisen ist ein Wert an sich und zugleich ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, den es auch künftig zu fördern gilt. Link zum Original
Kunst und Kultur brauchen besonderen politischen Schutz, weil sie nur bedingt den Regeln des Marktes folgen.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur brauchen den besonderen Schutz der Politik, weil sie nur bedingt den Regeln des Marktes gehorchen. Link zum Original
Die Übertragung ökonomischer Gesetzmäßigkeiten auf die Kultur soll politisch eingegrenzt werden.
Wortlaut im Programm
In der zunehmenden Übertragung ökonomischer Gesetzmäßigkeiten auf das Feld der Kultur sehen wir eine substanzgefährdende Entwicklung, die es politisch einzugrenzen gilt. Link zum Original
Entscheidungen zu Kultur und Kunst sollen nicht allein unter ökonomischem Legitimationsdruck getroffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen es ab, Entscheidungen zu Kultur und Kunst allein unter ökonomischem Legitimationsdruck zu treffen, und streben eine ausreichende öffentliche Förderung und langfristige Sicherung für die Gesamtheit der kulturellen und künstlerischen Bereiche an, die in ihrem Zusammenwirken für das Gemeinwesen unverzichtbar sind. Link zum Original
Für die Gesamtheit der kulturellen und künstlerischen Bereiche wird eine ausreichende öffentliche Förderung und langfristige Sicherung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen es ab, Entscheidungen zu Kultur und Kunst allein unter ökonomischem Legitimationsdruck zu treffen, und streben eine ausreichende öffentliche Förderung und langfristige Sicherung für die Gesamtheit der kulturellen und künstlerischen Bereiche an, die in ihrem Zusammenwirken für das Gemeinwesen unverzichtbar sind. Link zum Original
Das Land Sachsen soll als Kulturstaat weiter ausgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen vertritt das verfassungspolitische Konzept, das Land Sachsen als Kulturstaat weiter auszugestalten. Link zum Original
In der Kultur soll nicht weiter gespart werden.
Wortlaut im Programm
Nach den strukturellen Veränderungen in den vergangenen Jahren ist in der Kultur jedoch nichts mehr zu sparen, wenn der Freistaat seiner Verantwortung für das kulturelle Leben im Land noch gerecht werden will. Link zum Original
Kulturelle Einrichtungen sollen eine Mehrjahresförderung erhalten, um langfristige Planungssicherheit zu haben.
Wortlaut im Programm
Wir streben darüber hinaus eine Mehrjahresförderung kultureller Einrichtungen an, um langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten. Link zum Original
Das Kulturraumgesetz soll finanziell besser ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Darum muss das Kulturraumgesetz finanziell besser ausgestattet werden. Link zum Original
Die Organe der Kulturräume sollen auf Grundlage des Zweckverbandsrechts weiter demokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Organe der Kulturräume sind auf der Grundlage des Zweckverbandsrechts weiter zu demokratisieren. Link zum Original
Gerade in Krisenregionen und -zeiten sollen kulturelle Angebote und Investitionen intensiviert statt abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle einer vorauseilenden Schrumpfung des Kulturbedarfs vertreten wir die These, dass es gerade in Krisenregionen und zeiten einer Intensivierung kultureller Angebote und Investitionen bedarf. Link zum Original
Die Kulturstiftung des Freistaates soll finanziell angemessen ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Die Kulturstiftung des Freistaates muss jedoch finanziell angemessen ausgestattet sein, um gezielt und nachhaltig Kunstund Kulturprojekte fördern und künstlerische Entwicklungen begleiten zu können. Link zum Original
Das Stiftungskapital der Kulturstiftung des Freistaates soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Kulturstiftung des Freistaates muss jedoch finanziell angemessen ausgestattet sein, um gezielt und nachhaltig Kunstund Kulturprojekte fördern und künstlerische Entwicklungen begleiten zu können. Wir setzen uns deshalb für eine Erhöhung und Dynamisierung der Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt sowie für eine Erhöhung des Stiftungskapitals ein. Link zum Original
Die Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt sollen erhöht und dynamisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb für eine Erhöhung und Dynamisierung der Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt sowie für eine Erhöhung des Stiftungskapitals ein. Link zum Original
Öffentliche Kultureinrichtungen sollen ihre Preise so gestalten, dass auch Menschen mit geringem Einkommen, Kinder, Jugendliche, Studierende, Langzeitarbeitslose und Senioren sie besuchen können.
Wortlaut im Programm
Aus der Pflichtaufgabe der Kulturpflege durch Landkreise und Gemeinden ergibt sich für uns zugleich die sozialpolitische Verpflichtung einer angemessenen Preisgestaltung in den öffentlichen Kultureinrichtungen, die auch Menschen mit geringem Einkommen, Kindern und Jugendlichen, Studierenden, Langzeitarbeitslosen sowie Seniorinnen und Senioren einen Besuch ermöglicht. Link zum Original
Kultur soll als kommunale Pflichtaufgabe verstanden und durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Es muss also in den nächsten Jahren gelingen, Kultur als kommunale Pflichtaufgabe zu begreifen und durchzusetzen. Link zum Original
In der kommunalen Kulturpolitik soll der Erhalt der Strukturen Vorrang vor einmaligen Großereignissen haben.
Wortlaut im Programm
Es ist zudem von maßgeblicher Bedeutung in der kommunalen Kulturpolitik, den Erhalt der Struktur bei der Ausrichtung von einmaligen Großereignissen tendenziell vorzuziehen. Link zum Original
Die Förderung durch kommunale Fördermittelgeber soll eine angemessene Entlohnung der Angestellten Freier Träger im Kulturbereich ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Förderung durch die kommunalen Fördermittelgeber muss eine angemessene Entlohnung der Angestellten der Freien Träger im Bereich Kultur ermöglichen. Link zum Original
Die kulturelle Förderpolitik soll sich stärker der Bildung von Netzwerken zwischen Kultureinrichtungen widmen.
Wortlaut im Programm
Die kulturelle Förderpolitik wird sich in Zukunft stärker der Ausbildung von Netzwerken zwischen den Einrichtungen widmen müssen. Link zum Original
Die Vielzahl kultureller Angebote soll innerhalb eines politisch gesetzten Rahmens strukturiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Vielzahl von Angeboten bedarf einer Strukturierung innerhalb eines politisch gesetzten Rahmens. Link zum Original
Rahmenbedingungen sollen Kulturschaffenden aller Künste ein existenzsicherndes Einkommen gewähren.
Wortlaut im Programm
Wir streben daher Rahmenbedingungen an, in denen Kulturschaffende der unterschiedlichen Künste ein existenzsicherndes Einkommen gewährt wird. Link zum Original
Das Gefälle der Gagen und Arbeitsbedingungen zwischen großen Theater- und Konzerthäusern, kleineren Einrichtungen und Freien Trägern soll verringert werden.
Wortlaut im Programm
Generell gilt es, das Gefälle zwischen den am Tariflohn orientierten und bisweilen darüber hinausgehenden Gagen der großen Theaterund Konzerthäuser und den heute zumeist mit Haustarifverträgen arbeitenden kleineren und mittleren Einrichtungen sowie den häufig prekären Arbeitsverhältnissen im Bereich der Freien Träger zu verringern. Link zum Original
Tariflohn soll bei der Bemessung von Künstlergagen die Regel sein.
Wortlaut im Programm
Tariflohn sollte die Regel und nicht die Ausnahme bei der Bemessung von Gagen für Künstlerinnen und Künstler sein. Link zum Original
Eine demokratische Kulturentwicklungsplanung soll öffentlich informieren, diskutieren und alle Akteurinnen und Akteure der Kultur einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Eine demokratische Kulturentwicklungsplanung verlangt öffentliche Information und Diskussion und die Einbeziehung aller Akteurinnen und Akteure der Kultur. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen umfassenden Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsauftrag über eine Grundversorgung hinaus.
Wortlaut im Programm
Der öffentlichrechtliche Rundfunk ist eine der wichtigsten Institutionen der öffentlichen Daseinsvorsorge auf kulturellem Gebiet. Ebenso wie öffentliche Theater, Orchester, Museen und andere Kulturbzw. soziokultu rellen Einrichtungen dient er nicht nur einer minimalistischen »Grundversorgung«, sondern hat einen umfassenden Informations, Bildungsund Unterhaltungsauftrag. Link zum Original
Die möglichst staatsfern zu gestaltenden Gremien des MDR sollen demokratisiert werden und gesellschaftliche Interessen stärker berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
die Demokratisierung der möglichst staatsfern zu gestaltenden Gremien des MDR bei stärkerer Berücksichtigung differenzierter gesellschaftlicher Interessen, Link zum Original
Ein trimedialer öffentlich-rechtlicher Jugendkanal soll eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung eines trimedialen (eine Verzahnung von Fernsehen, Radio und Internet) öffentlichrechtlichen Jugendkanals, Link zum Original
Der MDR soll die Möglichkeiten des Internets umfassender nutzen.
Wortlaut im Programm
eine umfassendere Nutzung der Möglichkeiten des Internets durch den MDR. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll solidarisch finanziert werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen tritt ein für eine solidarische Finanzierung des öffentlichrechtlichen Rundfunks. Link zum Original
Die Haushaltsabgabe für den Rundfunk soll durch eine nach Einkommen differenzierte, personengebundene Abgabe ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
An die Stelle der Haushaltsabgabe sollte eine nach Einkommen differenzierte, personengebundene Abgabe treten. Link zum Original
Bei der Evaluierung des 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrags sollen die Ungerechtigkeiten der Rundfunkfinanzierungsreform, etwa für Menschen mit Behinderung, gemeinnützige Einrichtungen, Zweitwohnsitze und kleine Betriebe, revidiert werden.
Wortlaut im Programm
In einem ersten Schritt sollen im Rahmen der Evaluierung des 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrages die mit der Rundfunkfinanzierungsreform entstandenen Ungerechtigkeiten (Streichung der Beitragsbefreiung als Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung, zusätzliche Belastungen für kommunale und gemeinnützige Einrichtungen, zusätzliche Abgabe für Zweitwohnsitze, ungemessene Belastungen für bestimmte kleinund mittelständische Betriebe) revidiert werden. Link zum Original
Nichtkommerzielle Freie Radios und lokale Fernsehprogramme sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Für uns sind nichtkommerzielle Freie Radios und lokale Fernsehprogramme wichtige Bestandteile der Medienlandschaft. Wir wollen sie erhalten und insbesondere nichtkommerzielle Angebote künftig aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt und aus Landesmitteln fördern. Link zum Original
Nichtkommerzielle Angebote sollen künftig aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt und aus Landesmitteln gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Für uns sind nichtkommerzielle Freie Radios und lokale Fernsehprogramme wichtige Bestandteile der Medienlandschaft. Wir wollen sie erhalten und insbesondere nichtkommerzielle Angebote künftig aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt und aus Landesmitteln fördern. Link zum Original
Die sächsische Industriekultur soll in die gegenwärtigen und künftigen Transformationsprozesse einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Die sächsische Industriekultur ist nicht nur aus historischer Perspektive zu betrachten, sondern in die lokalen und überregionalen Transformationsprozesse der Gegenwart und näheren Zukunft einzubeziehen. Link zum Original
Die Umnutzung industrieller Baudenkmäler für kulturelle, nichtkommerzielle Angebote soll erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für erleichterte Umnutzungsbedingungen industriel ler Baudenkmäler für kulturelle, nichtkommerzielle Angebote. Link zum Original
Eine Stiftung »Sächsische Industriekultur« soll gegründet werden.
Wortlaut im Programm
In diesem Sinne verstehen wir Industriekultur als zukunftsfähiges Landesthema und treten deshalb nachdrücklich für die Gründung einer Stiftung »Sächsische Industriekultur« ein. Link zum Original
Denkmalpflege und Denkmalschutz sollen wieder dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst angegliedert werden.
Wortlaut im Programm
Im Kontext des Themas Industriekultur treten wir auch dafür ein, die Denkmalpflege und den Denkmalschutz wieder an das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anzugliedern und das hierfür zuständige Landesamt mit dem Landesamt für Archäologie zu einer gemeinsamen Behörde zusammenzufassen. Link zum Original
Das Landesamt für Denkmalpflege soll mit dem Landesamt für Archäologie zu einer gemeinsamen Behörde zusammengefasst werden.
Wortlaut im Programm
Im Kontext des Themas Industriekultur treten wir auch dafür ein, die Denkmalpflege und den Denkmalschutz wieder an das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anzugliedern und das hierfür zuständige Landesamt mit dem Landesamt für Archäologie zu einer gemeinsamen Behörde zusammenzufassen. Link zum Original
Bewahrung und Förderung der sorbischen Kultur sind gleichrangig mit anderen kulturpolitischen Aufgaben.
Wortlaut im Programm
Die Bewahrung und Förderung der sorbischen Kultur ist für uns gleichbedeutend mit anderen kulturpolitischen Aufgaben. Link zum Original
Die »Stiftung des sorbischen Volkes« und andere sorbische Organisationen sollen bedarfsgerecht finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten wir für eine bedarfsgerechte Finanzierung der »Stiftung des sorbischen Volkes« und anderer sorbischer Organisationen ein. Link zum Original
Der Freistaat soll Institutionen und Projekte der sorbischen Sprache und Kultur mit den nötigen Mitteln ausstatten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen sieht den Freistaat in der Pflicht, die Institutionen und Projekte zum Erhalt, zur Pflege und Entwicklung der sorbischen Sprache und Kultur mit den Mitteln auszustatten, die zur Wahrnehmung der Aufgaben nötig sind. Link zum Original
Sorbische Einrichtungen sollen nicht geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Eine Schließung von sorbischen Einrichtungen ist nicht hinnehmbar. Link zum Original
Das Finanzierungsabkommen für die sorbische Stiftung mit dem Bund und Brandenburg soll unbefristet gelten.
Wortlaut im Programm
Die sächsische LINKE wird sich dafür einsetzen, dass das Finanzierungsabkommen mit dem Bund und dem Land Brandenburg unbefristet gilt und mit dem notwendigen Inflationsausgleich abgeschlossen wird. Link zum Original
Das Finanzierungsabkommen mit dem Bund und Brandenburg soll mit dem notwendigen Inflationsausgleich abgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Die sächsische LINKE wird sich dafür einsetzen, dass das Finanzierungsabkommen mit dem Bund und dem Land Brandenburg unbefristet gilt und mit dem notwendigen Inflationsausgleich abgeschlossen wird. Link zum Original
Die Stiftung soll langfristig von einer Zuwendungs- zu einer Kapitalstiftung umgebaut werden, ohne die Förderpflichten von Bund, Sachsen und Brandenburg aufzulösen.
Wortlaut im Programm
Langfristig streben wir die Umstrukturierung von einer Zuwendungszu einer Kapitalstiftung an, ohne dabei die grundsätzlichen Förderpflichten des Bundes und der Länder Sachsen und Brandenburg aufzulösen. Link zum Original
Das Sorbengesetz soll novelliert werden.
Wortlaut im Programm
Im Sächsischen Landtag werden wir auf eine Novellierung des Sorbengesetzes hinwirken. Link zum Original
Weitere Rechtsformänderungen bei sächsischen Kultureinrichtungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ablehnung weiterer Rechtsformänderungen bei sächsischen Kultureinrichtungen. Link zum Original
Die Landesstelle für Museumswesen soll als selbständige Landeseinrichtung erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Erhalt der Landesstelle für Museumswesen als selbständige Landeseinrichtung. Link zum Original
Erinnerungsstätten an das NS-System sollen gemäß der Novellierung des Sächsischen Gedenkstättengesetzes eingerichtet bzw. ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Einrichtung bzw. Ausbau der Erinnerungsstätten an das verbrecherische NS-System entsprechend der beschlossenen Novellierung des Sächsischen Gedenkstättengesetzes. Link zum Original
Das Projekt zur Schicksalsklärung sowjetischer Kriegsgefangener soll über 2014 hinaus fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Fortsetzung des Projekts zur Schicksalsklärung der sowjetischen Kriegsgefangenen auch nach 2014 und würdige Vorbereitung und Durchführung des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus 2015 an den authentischen Orten in Sachsen. Link zum Original
Der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus 2015 soll an den authentischen Orten in Sachsen würdig begangen werden.
Wortlaut im Programm
Fortsetzung des Projekts zur Schicksalsklärung der sowjetischen Kriegsgefangenen auch nach 2014 und würdige Vorbereitung und Durchführung des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus 2015 an den authentischen Orten in Sachsen. Link zum Original
Die Landesausstellung 2018 zum industriekulturellen Erbe soll dezentral mit Chemnitz als Hauptausstellungsort durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Durchführung der Landesausstellung 2018 zum industriekulturellen Erbe Sachsens auf der Grundlage eines dezentralen Konzepts mit Chemnitz als Hauptausstellungsort. Link zum Original
Eine Richtlinie zur Vergütung bildender Künstlerinnen und Künstler für Ausstellungen in öffentlichen Einrichtungen soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Einführung einer Richtlinie zur Vergütung von Ausstellungen in öffentlichen Einrichtungen für bildende Künstlerinnen und Künstler in Sachsen. Link zum Original
Die Kulturraummittel sollen auf 100 Millionen Euro erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Erhöhung der Kulturraummittel auf 100 Millionen Euro. Link zum Original
Ein zweiter Bericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen soll erstellt werden.
Wortlaut im Programm
Erstellung eines zweiten Berichts zur Kulturund Kreativwirtschaft in Sachsen. Link zum Original
Ein Landesleseplan soll wieder eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wiedereinführung eines Landesleseplanes. Link zum Original
Die Perspektiven institutionell geförderter Kultureinrichtungen und Landeskulturverbände sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Stärkung der Perspektiven der institutionell geförderten Kultureinrichtungen und Landeskulturverbände. Link zum Original
Ein Landeskulturkonzept soll erarbeitet werden, um die Kulturentwicklungsplanung stärker zu nutzen.
Wortlaut im Programm
Erarbeitung eines Landeskulturkonzeptes, um die Kulturentwicklungsplanung verstärkt als wichtiges Instrument für die Gestaltung eines vielfältigen kulturellen Lebens in Sachsen zu nutzen. Link zum Original
Kulturkonvent und Kulturbeiräte sollen demokratische Mitwirkung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Demokratische Mitwirkung durch Kulturkonvent/ Kulturbeiräte. Link zum Original
Ein Landesbibliothekengesetz soll erarbeitet werden.
Wortlaut im Programm
Erarbeitung eines Landesbibliothekengesetzes. Link zum Original
Die Förderrichtlinien in der Kultur sollen stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Neuausrichtung der Förderrichtlinien in der Kultur auf mehr Nachhaltigkeit. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für jüdisches Leben sollen verbessert werden, unter anderem durch höhere Mittel aus dem Staatsvertrag mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden.
Wortlaut im Programm
Verbesserung der Rahmenbedingungen für das jüdische Leben, u.a. durch Aufstockung der Mittel aus dem Staatsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden. Link zum Original
Die Neuausrichtung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen zu einer weltweit agierenden Luxus- und Lifestylegruppe soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Stopp der Neuausrichtung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH (SPM) zu einer weltweit agierenden »Luxusund Lifestylegruppe.« Link zum Original
Das Stiftungskapital der Kulturstiftung des Freistaates soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Erhöhung des Stiftungskapitals der Kulturstiftung des Freistaates. Link zum Original
Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Ausstellungsvergütung bildender Künstlerinnen und Künstler sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für die Zahlung einer Ausstellungsvergütung für bildende Künstlerinnen und Künstler. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll solidarisch finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Solidarische Finanzierung des öffentlichrechtlichen Rundfunks. Link zum Original
Beim MDR soll ein trimedialer öffentlich-rechtlicher Jugendkanal eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Einrichtung eines trimedialen öffentlichrechtlichen Jugendkanals beim MDR. Link zum Original
Der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag soll evaluiert werden.
Wortlaut im Programm
Evaluierung des 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrages. Link zum Original
Nichtkommerzielle freie Radios und lokale Fernsehprogramme sollen aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung nichtkommerzieller, freier Radios und lokaler Fernsehprogramme aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt. Link zum Original
Die »Stiftung des sorbischen Volkes« soll durch bedarfsgerechte Förderung erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Erhalt der »Stiftung des sorbischen Volkes« durch bedarfsgerechte Förderung. Link zum Original
Die Tanzverbote an Feiertagen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Tanzverbote, die es in Sachsen an insgesamt vier Tagen gibt, betrachten wir als einen Anachronismus und wollen diese daher abschaffen. Link zum Original
Religionsfreiheit und die Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften werden gewährleistet.
Wortlaut im Programm
■ Gewährleistung der Religionsfreiheit und Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften bei gleichzeitiger Sicherstellung der Trennung von Staat und Kirche, Link zum Original
Die Trennung von Staat und Kirche wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
■ Gewährleistung der Religionsfreiheit und Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften bei gleichzeitiger Sicherstellung der Trennung von Staat und Kirche, Link zum Original
Das Tanzverbot an Feiertagen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
■ Abschaffung des Tanzverbots an Feiertagen, Link zum Original
Die Kirchen finanzieren Ausbildung und Beschäftigung ihrer Angestellten selbst.
Wortlaut im Programm
■ Finanzierung der Ausbildung und Beschäftigung ihrer Angestellten durch die Kirchen selbst, Link zum Original
Die Verwaltungsgebühr für den Kirchenaustritt tragen die Kirchen statt der Austretenden.
Wortlaut im Programm
■ Verwaltungsgebühr des Kirchenaustritts ist von den Kirchen zu tragen und nicht von den Austretenden, Link zum Original
Religiöse Projekte, die bestimmte Standards etwa im Arbeitsrecht nicht erfüllen, erhalten keine staatliche Unterstützung mehr.
Wortlaut im Programm
■ Einstellung jeder staatlichen Unterstützung für religiöse Projekte, wenn diese bestimmte Vorgaben oder Standards, wie beispielsweise im Arbeitsrecht, nicht erfüllen, Link zum Original
Die Gedenkpolitik schließt auch die Opfer rassistischer Gewalt nach 1990 ein und macht die Ursachen von Migration und Flucht öffentlich.
Wortlaut im Programm
Wichtige Aufgaben, denen wir uns stellen werden, sind die Stärkung und Förderung von Initiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen, welche aktive Antirassismusarbeit leisten, sowie eine Gedenkpolitik, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte, nicht nur für die Opfer des Hitler-Regimes oder des II. Weltkrieges, sondern auch Opfer rassistischer Gewalt nach 1990 mit einschließt und die gesellschaftlichen Ursachen von Migration und Flucht öffentlich macht. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.