Linke · Original sozial – konsequent solidarisch
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 · beschlossen 08.11.2009 · Original
Das Programm enthält 109 von 1.282 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 109Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2010Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 109
In eine solidarische Kranken- und Pflegeversicherung zahlen alle Bürgerinnen und Bürger ein.
Wortlaut im Programm
Wir fordern kostenlosen Zugang zu öffentlichen Einrichtungen für Erwerbslose und Einkommensschwache – inklusive eines kostenlosen Girokontos – sowie eine solidarische Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen. Link zum Original
Krankenhäuser bleiben in öffentlicher Hand.
Wortlaut im Programm
n Für den Erhalt von Krankenhäusern in öffentlicher Hand – Gesundheit ist keine Ware. Link zum Original
Wohnungslose erhalten eine gute und zuzahlungsfreie medizinische Versorgung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns auch dafür einsetzen, dass Wohnungslose eine gute und zuzahlungsfreie medizinische Versorgung erhalten. Link zum Original
Ein Sofortprogramm schafft bedarfsgerechte Kapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft, flächendeckend mit kurzen Wartezeiten und angemessenem Personal.
Wortlaut im Programm
n Ein Sofortprogramm zur Schaffung und Finanzierung bedarfsgerechter Kapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die flächendeckend mit kurzen Wartezeiten nach dem Prinzip »ambulant vor teilstationär vor stationär« in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft arbeitet, stärker mit der Kinder- und Jugendhilfe verzahnt und angemessen mit Personal ausgestattet ist. Link zum Original
Die Beschäftigten werden in die gesetzliche Krankenversicherung überführt.
Wortlaut im Programm
n Weg mit der Kostendämpfungspauschale. Schluss mit den strengen Beihilferegelungen. Überführung in die gesetzliche Krankenversicherung. Link zum Original
Die fortschreitende Entsolidarisierung im Gesundheitswesen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Sie stellt sich entschieden gegen die fortschreitende Entsolidarisierung im Gesundheitswesen. Link zum Original
Das Gesundheitssystem wird als wesentlicher Bestandteil staatlicher Daseinsvorsorge organisiert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Gesundheitssystem als wesentlichen Bestandteil staatlicher Daseinsvorsorge. Link zum Original
Ein sozial gerechtes Gesundheitswesen auf höchstem wissenschaftlichem Niveau gewährleistet allen Einwohnern unabhängig von wirtschaftlicher Lage, Status und Herkunft die bestmögliche Versorgung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW fordert ein sozial gerechtes und höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügendes Gesundheitswesen, das allen Einwohnerinnen und Einwohnern, ungeachtet ihrer wirtschaftlichen Situation, ihres gesellschaftlichen Status und ihrer Herkunft, die bestmögliche medizinische Versorgung gewährleistet. Link zum Original
Jede Kommerzialisierung der Gesundheitsversorgung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir erteilen deshalb jeglicher Kommerzialisierung der Gesundheitsversorgung eine konsequente Absage: Gesundheit ist keine Ware, sondern gesellschaftliches sowie individuelles Gut. Ihre Sicherung und Wiederherstellung muss deshalb auch Aufgabe des Landes und der kommunalen Daseinsvorsorge sein. Link zum Original
Sicherung und Wiederherstellung der Gesundheit sind Aufgabe des Landes und der kommunalen Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Wir erteilen deshalb jeglicher Kommerzialisierung der Gesundheitsversorgung eine konsequente Absage: Gesundheit ist keine Ware, sondern gesellschaftliches sowie individuelles Gut. Ihre Sicherung und Wiederherstellung muss deshalb auch Aufgabe des Landes und der kommunalen Daseinsvorsorge sein. Link zum Original
Landesgesundheitspolitik verbindet politische Gesundheitsverantwortung mit Bürgernähe als Gemeinschaftsaufgabe aller Politikfelder.
Wortlaut im Programm
Landesgesundheitspolitik besteht für DIE LINKE. NRW in einer Verbindung von politischer Gesundheitsverantwortung und Bürgernähe, die nur als Gemeinschaftsaufgabe aller Politikfelder wirkungsvoll sein kann. Link zum Original
Alle Einwohner einschließlich Asylbewerber und Staatenloser sind in einer solidarischen Krankenversicherung versichert und zahlen Beiträge nach ihrem gesamten Einkommen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW will, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner (dazu gehören auch Asylbewerberinnen und -bewerber sowie Staatenlose) dieses Landes entsprechend ihres Einkommens – unter Einbeziehung aller Einkünfte – zur Finanzierung des Gesundheitswesens in Form einer solidarischen Krankenversicherung beitragen und versichert sind. Link zum Original
Das Gesundheitswesen wird paritätisch von Betrieben, Verwaltungen und allen Beschäftigten einschließlich Beamten und Selbständigen finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir sind für eine paritätische Finanzierung des Gesundheitssektors, die von Betrieben, Verwaltungen und allen Beschäftigten – einschließlich Beamtinnen und Beamten sowie Selbständigen und Freiberuflerinnen und Freiberuflern – zu gleichen Anteilen getragen wird. Link zum Original
Ärzte werden nach einem gesetzlich verankerten, zwischen Staat, Krankenversicherungen, Patientenvertretungen und Gewerkschaften ausgehandelten Tarifsystem bezahlt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW befürwortet eine Bezahlung aller Ärztinnen und Ärzte nach einem zwischen Staat, Krankenversicherungen, PatientInnenvertretungen und Gewerkschaften ausgehandelten, gesetzlich verankerten Tarifsystem. Dieses Tarifsystem soll sich an der für die Patientinnen und Patienten direkt geleisteten Arbeit und nicht an einem Bewertungssystem orientieren, das zu einer ungerechten Budgetierung führt und den direkten Arzt-Patient- Kontakt vernachlässigt und verhindert. Link zum Original
Das ärztliche Tarifsystem orientiert sich an der direkt für Patienten geleisteten Arbeit statt an einem budgetierenden Bewertungssystem.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW befürwortet eine Bezahlung aller Ärztinnen und Ärzte nach einem zwischen Staat, Krankenversicherungen, PatientInnenvertretungen und Gewerkschaften ausgehandelten, gesetzlich verankerten Tarifsystem. Dieses Tarifsystem soll sich an der für die Patientinnen und Patienten direkt geleisteten Arbeit und nicht an einem Bewertungssystem orientieren, das zu einer ungerechten Budgetierung führt und den direkten Arzt-Patient- Kontakt vernachlässigt und verhindert. Link zum Original
Eine wohnortnahe medizinische Basisversorgung ohne Über-, Unter- und Fehlversorgung wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW steht für eine optimale, wohnortnahe, medizinische Basisversorgung der Bevölkerung, die Über-, Unter- und Fehlversorgung ausschließt. Link zum Original
Ein System kommunaler oder öffentlicher Krankenhäuser und medizinischer Versorgungszentren für integrierte ambulante und stationäre Behandlung vor Ort wird aufgebaut, ergänzt durch spezialisierte Zentren.
Wortlaut im Programm
Die Menschen brauchen ein System von kommunalen bzw. öffentlichen Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren für die integrierte (ambulante und stationäre) Behandlung vor Ort, ergänzt durch spezialisierte Zentren wie zum Beispiel Universitätskliniken. Link zum Original
Der Abbau der Krankenhausfinanzierung wird beendet.
Wortlaut im Programm
Es muss Schluss sein mit dem Abbau der Krankenhausfinanzierung und der Privatisierung von öffentlichen Krankenhäusern. Link zum Original
Die Privatisierung öffentlicher Krankenhäuser wird beendet.
Wortlaut im Programm
Es muss Schluss sein mit dem Abbau der Krankenhausfinanzierung und der Privatisierung von öffentlichen Krankenhäusern. Link zum Original
Krankenhausplanung und -finanzierung erfolgen öffentlich.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine öffentliche Krankenhausplanung und -finanzierung. Link zum Original
Die palliativmedizinische Versorgung unheilbar Kranker in NRW wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Auch die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krankheit (Palliativmedizin) ist in NRW unzureichend geregelt und muss verbessert werden. Link zum Original
Eine neue, am Bedarf orientierte Krankenhausplanung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine neue Krankenhausplanung, die sich am Bedarf orientiert. Der Bedarf ist aufgrund einer regelmäßigen Gesundheitsberichterstattung zu ermitteln. Link zum Original
Der Krankenhausbedarf wird auf Grundlage regelmäßiger Gesundheitsberichterstattung ermittelt.
Wortlaut im Programm
Eine neue Krankenhausplanung, die sich am Bedarf orientiert. Der Bedarf ist aufgrund einer regelmäßigen Gesundheitsberichterstattung zu ermitteln. Link zum Original
Eine Altenhilfe- und Behindertenplanung erhebt den Bedarf an ambulanten und stationären Plätzen, und entsprechende Plätze werden bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Eine fachlich fundierte Altenhilfe- und Behindertenplanung für NRW, um den Bedarf an ambulanten und stationären Plätzen für Menschen mit und ohne Handicap zu erheben und entsprechende Plätze zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung werden zur vorrangigen öffentlichen Aufgabe gemacht.
Wortlaut im Programm
Eine öffentliche Gesundheitsversorgung, die schwerpunktmäßig den Menschen in NRW optimale Vorsorge ermöglicht, indem sie Prävention und Gesundheitsförderung zu einer vorrangigen öffentlichen Aufgabe macht. Link zum Original
Eine differenzierte Landesgesundheitsberichterstattung für Männer, Frauen und Kinder wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine differenzierte und qualifizierte Landesgesundheitsberichtserstattung für Männer und Frauen sowie für Kinder. Link zum Original
Regionale und geschlechtsspezifische Gesundheitsziele werden im Rahmen der Landesgesundheitskonferenz als abgestimmtes Konzept entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung von regionalen und geschlechtsspezifischen Gesundheitszielen im Rahmen der Landesgesundheitskonferenz: Statt isolierter Einzelmaßnahmen benötigt NRW ein in der Gesundheitskonferenz abgestimmtes Konzept auf Grundlage einer regelmäßigen Gesundheitsberichterstattung. Link zum Original
Frauengesundheitszentren mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Migrantinnen werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Frauen werden anders krank und anders gesund – Berücksichtigung geschlechtspezifischer Belange. Wir fordern Frauengesundheitszentren mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Migrantinnen. Link zum Original
Ärzte, die sich dem Einfluss der Pharmalobby widersetzen, werden politisch unterstützt.
Wortlaut im Programm
Eine politische Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte, die sich im Dienst ihrer Patientinnen und Patienten der Pharmalobby widersetzen, zum Beispiel nach Regeln der Organisation MEZIS (Mein Essen zahl ich selbst). Link zum Original
Alle Bereiche des Gesundheitssystems unterliegen öffentlicher Kontrolle.
Wortlaut im Programm
Alle Bereiche des Gesundheitssystems müssen öffentlicher Kontrolle unterliegen. Die Mitbestimmung unabhängiger PatientInnenvertretungen muss auf allen Ebenen des Gesundheitssystems gesetzlich geregelt werden. Link zum Original
Die Mitbestimmung unabhängiger Patientenvertretungen wird auf allen Ebenen des Gesundheitssystems gesetzlich geregelt.
Wortlaut im Programm
Alle Bereiche des Gesundheitssystems müssen öffentlicher Kontrolle unterliegen. Die Mitbestimmung unabhängiger PatientInnenvertretungen muss auf allen Ebenen des Gesundheitssystems gesetzlich geregelt werden. Link zum Original
Das NRW-Krebsregister wird fortgeführt und dient dem öffentlichen Interesse.
Wortlaut im Programm
Das NRW-Krebsregister muss fortgeführt werden und zukünftig dem öffentlichen Interesse dienen. Link zum Original
Für das Gesundheitswesen wird eine dem Landesparlament verantwortliche Korruptionsbeauftragte oder ein Korruptionsbeauftragter eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Zur Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen soll eine Korruptionsbeauftragte bzw. ein Korruptionsbeauftragter eingesetzt werden, die oder der direkt dem Landesparlament verantwortlich ist. Link zum Original
Die weitere Privatisierung öffentlicher Kliniken wird sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW setzt sich für einen sofortigen Stopp weiterer Privatisierung öffentlicher Kliniken ein und fordert die Rekommunalisierung von privatisierten Kliniken. Link zum Original
Privatisierte Kliniken werden rekommunalisiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW setzt sich für einen sofortigen Stopp weiterer Privatisierung öffentlicher Kliniken ein und fordert die Rekommunalisierung von privatisierten Kliniken. Link zum Original
Der Krankenhaussektor in NRW wird politisch gesteuert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW setzt sich für einen politisch gesteuerten Krankenhaussektor in NRW ein. Link zum Original
Die 2008 eingeführte Baupauschale zur Finanzierung von Krankenhausinvestitionen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, die 2008 von Schwarz-Gelb eingeführte Baupauschale zur Finanzierung von Investitionskosten wieder abzuschaffen. Link zum Original
Die antragsbezogene Einzelförderung von Krankenhausinvestitionen wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW ist für die Wiedereinführung der antragsbezogenen Einzelförderung. Link zum Original
Krankenhausplanung und -finanzierung erfolgen öffentlich und wohnortnah.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW tritt ein für eine wohnortnahe öffentliche Krankenhausplanung und -finanzierung. Link zum Original
Eine wohnortnahe Versorgung für alle Akuterkrankungen sowie spezialisierte Zentren werden gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Menschen im Land brauchen eine wohnortnahe Versorgung für alle Akuterkrankungen und spezialisierte Zentren. Link zum Original
Krankenhäuser und Polikliniken gehören als Teil der Daseinsvorsorge in öffentliche Hand.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser und Polikliniken sind Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und gehören in öffentliche Hand. Link zum Original
Die sechs Universitätskliniken des Landes bleiben in öffentlicher Trägerschaft und öffentlicher Rechtsform.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW ist für den Erhalt der sechs Universitätskliniken des Landes sowohl in öffentlicher Trägerschaft als auch in öffentlicher Rechtsform. Link zum Original
Die im Hochschulmedizingesetz enthaltene Möglichkeit der Privatisierung und Teilprivatisierung der Universitätskliniken wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb, dass die in dem von der schwarz-gelben Landesregierung verabschiedeten Hochschulmedizingesetz (HMG) enthaltene Möglichkeit der Privatisierung und Teilprivatisierung der Universitätskliniken zurückgenommen wird. Link zum Original
Die Krankenhausplanung ist bedarfsorientiert und das Land finanziert die Krankenhäuser ausreichend.
Wortlaut im Programm
Eine bedarfsorientierte Krankenhausplanung und ausreichende Finanzierung durch das Land; Beibehaltung der dualen Finanzierung. Link zum Original
Die duale Krankenhausfinanzierung wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Eine bedarfsorientierte Krankenhausplanung und ausreichende Finanzierung durch das Land; Beibehaltung der dualen Finanzierung. Link zum Original
Die antragsbezogene Einzelförderung wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Wiedereinführung der antragsbezogenen Einzelförderung und die Abstimmung des Krankenhausplans im Landesparlament. Link zum Original
Der Krankenhausplan wird im Landesparlament abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Die Wiedereinführung der antragsbezogenen Einzelförderung und die Abstimmung des Krankenhausplans im Landesparlament. Link zum Original
Der Tarifvertrag Öffentlicher Dienst gilt für alle Beschäftigten in allen Krankenhäusern.
Wortlaut im Programm
Die Anwendung des Tarifvertrages Öffentlicher Dienst für alle Beschäftigen in allen Krankenhäusern. Link zum Original
Sozial- und Pflegeberufe werden aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Die Aufwertung von Sozial- und Pflegeberufen. Link zum Original
Ausgelagerte Dienste wie Reinigung, Küche und Technik werden in die öffentlichen Kliniken zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
Die Rückführung von ausgelagerten Diensten (Reinigung, Küche, Technik) in die öffentlichen Kliniken. Link zum Original
Kommunale Krankenhausverbünde und Polikliniken werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung kommunaler Krankenhausverbünde und Polikliniken. Link zum Original
Patienten, Krankenhausbeschäftigte und Gewerkschaften erhalten Sitz und Stimme im Landeskrankenhausausschuss.
Wortlaut im Programm
Demokratische Kontrolle des Landeskrankenhausausschusses unter anderem durch Einführung eines Sitz- und Stimmrechts für Patientinnen und Patienten, Beschäftigte der Krankenhäuser und Gewerkschaften. Link zum Original
Alle Universitätskliniken bleiben in öffentlicher Hand.
Wortlaut im Programm
Den Erhalt aller Universitätskliniken in öffentlicher Hand. Link zum Original
In Krankenhäusern ersetzt ein kollegiales Leitungssystem das hierarchische Chefarztprinzip.
Wortlaut im Programm
Ein kollegiales Leitungssystem anstelle hierarchischer Strukturen (Chefarztprinzip); Abschaffung der Chefarztprivilegien. Link zum Original
Die Chefarztprivilegien werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Ein kollegiales Leitungssystem anstelle hierarchischer Strukturen (Chefarztprinzip); Abschaffung der Chefarztprivilegien. Link zum Original
Ein unabhängiges Beratungssystem mit unterstützender Begleitung wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Ein unabhängiges Beratungssystem mit unterstützender Begleitung. Link zum Original
Nicht sesshafte Menschen und Menschen ohne Papiere erhalten eine öffentliche Gesundheitsversorgung.
Wortlaut im Programm
Eine öffentliche Gesundheitsversorgung für nicht sesshafte und Menschen ohne Papiere. Link zum Original
Die Praxisgebühr wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der Praxisgebühr. Link zum Original
Medikamente, Heil- und Hilfsmittel sowie Behandlungen sind zuzahlungsfrei.
Wortlaut im Programm
Medikamente, Heilmittel- und Hilfsmittel sowie Behandlung ohne Zuzahlungen. Link zum Original
Empfängnisverhütungsmittel sind kostenlos.
Wortlaut im Programm
Kostenlose Empfängnisverhütungsmittel. Link zum Original
Interdisziplinär-integrative Konzepte in Diagnostik und Therapie werden entwickelt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich sind interdisziplinär-integrative Konzepte in Diagnostik und Therapie zu entwickeln und zu fördern. Link zum Original
Die Dominanz der Pharmaindustrie in der ärztlichen Ausbildung, Beratung und Forschung wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Dominanz der Pharmaindustrie in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie der Beratung und Forschung ist zu beenden. Link zum Original
Die beteiligten Institutionen werden funktionsfähig vernetzt.
Wortlaut im Programm
Zudem muss eine funktionsfähige Vernetzung der einzelnen beteiligten Institutionen realisiert werden. Link zum Original
Eine weitere Kommerzialisierung durch Privatisierung in allen Bereichen der Medizin wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Eine Fortsetzung der Kommerzialisierung durch Privatisierung innerhalb aller Bereiche der Medizin muss verhindert werden. Link zum Original
Verstöße gegen die Menschenwürde werden 30 Jahre nach Beginn der Psychiatriereform nicht länger geduldet.
Wortlaut im Programm
Verstöße gegen die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde dürfen über 30 Jahre nach dem Beginn der Psychiatriereform nicht mehr geduldet werden. Link zum Original
Sozialpsychiatrische Arbeit wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Statt neuer »Ghettobildung« muss sozialpsychiatrische Arbeit verstärkt und mit psychotherapeutischen Angeboten verbunden werden. Link zum Original
Sozialpsychiatrische Arbeit wird mit psychotherapeutischen Angeboten verbunden.
Wortlaut im Programm
Statt neuer »Ghettobildung« muss sozialpsychiatrische Arbeit verstärkt und mit psychotherapeutischen Angeboten verbunden werden. Link zum Original
Die berufliche Rehabilitation psychisch Kranker wird den Möglichkeiten der Patienten angepasst.
Wortlaut im Programm
Berufliche Rehabilitation ist oft an enorme Hürden gebunden. Sie muss aber den Möglichkeiten der Patientinnen und Patienten angepasst werden, nicht umgekehrt. Link zum Original
Ambulante psychiatrische Angebote werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Verstärkung ambulanter Angebote bei gleichzeitiger Reduzierung von Betten. Link zum Original
Die Zahl psychiatrischer Betten wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Verstärkung ambulanter Angebote bei gleichzeitiger Reduzierung von Betten. Link zum Original
Psychotherapeutische und psychosomatische Konzepte werden gegenüber rein medikamentöser Behandlung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Unterstützung psychotherapeutischer und psychosomatischer Konzepte gegenüber oft fast ausschließlich medikamentöser Behandlung. Link zum Original
Das Angebot an geeigneten Wohngemeinschaften für psychisch Kranke wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ein verstärktes Angebot von geeigneten Wohngemeinschaften für psychisch Kranke. Link zum Original
Alle Fachdisziplinen und die Betroffenen werden an einem Runden Tisch für umfassende psychosoziale, medizinische und berufliche Rehabilitation beteiligt.
Wortlaut im Programm
Die Einbeziehung aller Fachdisziplinen und der Betroffenen im Rahmen einer umfassenden psychosozialen, medizinischen und beruflichen Rehabilitation (Runder Tisch). Link zum Original
Das ÖGD-Landesgesetz wird insbesondere beim Abbau von Zugangsbarrieren zur Regelversorgung für arme Menschen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Landesgesetzes für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD-Landesgesetz) insbesondere bei der Überwindung von Zugangsbarrieren zum Regelversorgungssystem für von Armut betroffene Menschen. Link zum Original
Die Selbsthilfe von Betroffenen wird unabhängig von Fremdinteressen gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine von Fremdinteressen unabhängige Förderung der Selbsthilfe von Betroffenen. Link zum Original
Der Rechtsanspruch auf das trägerübergreifende persönliche Budget wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Durchsetzung des Rechtsanspruches auf das trägerübergreifende persönliche Budget. Link zum Original
Frauenspezifische psychotherapeutische und medikamentöse Behandlung und Rehabilitation werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von frauenspezifischer psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung und Rehabilitation. Link zum Original
Das Angebot an Beratungsstellen mit langfristigen therapeutischen und sozialpädagogischen Konzepten für Kinder, Eltern und Jugendliche wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ein verstärktes Angebot von Beratungsstellen mit langfristigen therapeutischen und sozialpädagogischen Konzepten als Anlauf- und Wegweiserstellen für Kinder und Eltern sowie für Jugendliche. Link zum Original
Familientherapien werden finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung von Familientherapien. Link zum Original
Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe werden stärker verbunden.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere Verbindung der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit der Kinder- und Jugendhilfe. Link zum Original
Ein Sofortprogramm schafft und finanziert bedarfsgerechte stationäre und tagesklinische Plätze sowie Versorgung an Institutsambulanzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Wortlaut im Programm
Ein Sofortprogramm zur Schaffung und Finanzierung bedarfgerechter Kapazitäten von stationären und tagesklinischen Plätzen sowie ausreichender Versorgungsmöglichkeiten an Institutsambulanzen. Link zum Original
Für kleinere behandlungsbedürftige Gruppen werden spezielle Schwerpunktangebote gebildet.
Wortlaut im Programm
Die Bildung von Schwerpunktangeboten für besondere Zielgruppen, um so ein fachlich optimales Angebot für kleinere behandlungsbedürftige Gruppen zu schaffen. Hierbei darf es keine Anrechnung dieser Kapazitäten auf die Regelversorgung geben. Link zum Original
Schwerpunktangebote werden nicht auf die Regelversorgung angerechnet.
Wortlaut im Programm
Die Bildung von Schwerpunktangeboten für besondere Zielgruppen, um so ein fachlich optimales Angebot für kleinere behandlungsbedürftige Gruppen zu schaffen. Hierbei darf es keine Anrechnung dieser Kapazitäten auf die Regelversorgung geben. Link zum Original
Es gibt einen Rechtsanspruch auf gleichgeschlechtliche Pflegekräfte.
Wortlaut im Programm
Einen Rechtsanspruch auf gleichgeschlechtliche Pflegekräfte, um sexuelle Übergriffe insbesondere auf Frauen mit Behinderung zu verhindern. Link zum Original
Drogenpolitik setzt für Menschen mit problematischem Konsum auf Vorsorge, sachgerechte Aufklärung, ausstiegsorientierte Hilfen, Drogenersatzstoffe und Gesundheitshilfen für Schwerstabhängige.
Wortlaut im Programm
Eine Drogenpolitik, die den Vorgaben von Vernunft und Humanität folgen will, wird für Menschen mit problematischen Konsummustern letztendlich nur durch eine enge Verbindung von Vorsorge, durch sachgerechte Aufklärung, ausstiegsorientierte Hilfen, Drogenersatzstoffen und weiteren Gesundheitshilfen für Schwerstabhängige erfolgreich sein. Link zum Original
Angestrebt wird ein Konzept, das Abhängigen eine Perspektive für den Ausstieg aus der Sucht eröffnet.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein humanes und fachlich überzeugendes Konzept, welches abhängigen Betroffenen eine grundsätzliche Perspektive für den Ausstieg aus der Sucht ermöglicht. Link zum Original
Die Märkte für weiche und harte Drogen werden getrennt, damit Cannabiskonsumierende nicht auf den Schwarzmarkt angewiesen sind.
Wortlaut im Programm
Eine »akzeptierende Drogenpolitik«: Dies bedeutet die Entkriminalisierung der »weichen« illegalen Drogen. Weiche und harte Drogen sollen getrennt werden und es soll, wie in den Niederlanden, verhindert werden, dass Drogenkonsumentinnen und -konsumenten in den Schwarzmarkt einsteigen müssen, um an Cannabis zu kommen. Link zum Original
Über Wirkung und Folgen von Rausch- und Genussmitteln einschließlich Alkohol und Medikamenten wird objektiv und differenziert aufgeklärt.
Wortlaut im Programm
Objektive und differenzierte Aufklärung über Wirkungsweise von Rausch- und Genussmitteln und mögliche Folgen ihres Konsums, auch des weit verbreiteten Alkohol- und Medikamentenkonsums. Link zum Original
Für Abhängige harter Drogen werden hygienische Druckräume mit Anbindung an Betreuungsangebote eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung von Druckräumen mit hygienischen Bedingungen für Abhängige harter Drogen und ihre Anbindung an Betreuungsangebote. Link zum Original
Projekte der Therapie und Nachsorge, darunter Selbsthilfe, Rechts- und Sozialberatung und Hilfe zur beruflichen Reintegration, werden ausgebaut und verbessert.
Wortlaut im Programm
Mehr und bessere Projekte der Therapie- und Nachsorge; dazu gehören insbesondere Hilfe zur Selbsthilfe, Rechts- und Sozialberatung sowie Hilfe zur Reintegration in Beruf oder Ausbildung. Link zum Original
Schwerstabhängige erhalten flächendeckend eine Regelversorgung mit Diamorphin.
Wortlaut im Programm
Flächendeckende Regelversorgung mit Diamorphin (synthetisch hergestelltes Heroin) bei der Behandlung so genannter Schwerstabhängiger. Link zum Original
Rauschmittelabhängige erhalten ausreichende, bedarfsorientierte psychosoziale Begleitung auf freiwilliger Grundlage.
Wortlaut im Programm
Ausreichende und bedarfsorientierte psychosoziale Begleitung und Betreuung von Rauschmittelabhängigen auf freiwilliger Behandlungsgrundlage. Link zum Original
Zielgruppenspezifische Beratungs- und Betreuungsangebote wie die Landesfachstelle Frauen und Sucht werden vom Land finanziert.
Wortlaut im Programm
Finanzierung von zielgruppenspezifischen Beratungs- und Betreuungsangeboten, wie z. B. »Belladonna«, die Landesfachstelle Frauen und Sucht, die seit 2007 nicht mehr vom Land finanziert wird. Link zum Original
Die Gesundheitspotentiale in allen Lebensphasen werden erhöht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. NRW will die Ursachen für Altersarmut an der Wurzel bekämpfen, alle gesellschaftlichen Strukturen altersfreundlicher und für das Alter entwicklungspotenter gestalten, die Generationensolidarität stärken, die Gesundheitspotentiale in allen Lebensphasen erhöhen, das Rentensystem zukunftssicher machen. Link zum Original
Auch erkrankte ältere Menschen erhalten Hilfen, um in ihrem sozialen Umfeld zu bleiben.
Wortlaut im Programm
Hilfen für den Verbleib auch erkrankter älterer Menschen in ihrem sozialen Umfeld. Link zum Original
Unabhängige, dezentrale Pflegeberatungsstellen werden aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Den Aufbau unabhängiger, dezentraler Pflegeberatungsstellen. Link zum Original
Für die Heimaufsicht werden einheitliche Qualitätsstandards erstellt.
Wortlaut im Programm
Erstellung von einheitlichen Qualitätsstandards für die Heimaufsicht sowie Berufung der Heimaufsicht durch die Kreistage oder Stadträte unter Mitwirkung der Seniorinnen- und Seniorenbeiräte. Link zum Original
Die Heimaufsicht wird von Kreistagen oder Stadträten unter Mitwirkung der Seniorenbeiräte berufen.
Wortlaut im Programm
Erstellung von einheitlichen Qualitätsstandards für die Heimaufsicht sowie Berufung der Heimaufsicht durch die Kreistage oder Stadträte unter Mitwirkung der Seniorinnen- und Seniorenbeiräte. Link zum Original
Das Angebot bezahlbarer Tages- und Kurzzeitpflege wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau des Angebots für bezahlbare Tages- und Kurzzeitpflege. Link zum Original
Die Angebote zur Integration demenzkranker Menschen werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Eine Erweiterung der Angebote zur Integration demenzerkrankter Menschen. Link zum Original
Die Hilfe für pflegende Angehörige wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Verbesserung der Hilfe für pflegende Angehörige. Link zum Original
Die palliativmedizinische Versorgung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau der Versorgung der Palliativmedizin und Verbreiterung des Hospizangebotes. Link zum Original
Das Hospizangebot wird verbreitert.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau der Versorgung der Palliativmedizin und Verbreiterung des Hospizangebotes. Link zum Original
Die Pflegestufen werden bedarfsdeckend und stärker am individuellen Bedarf ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Bedarfsdeckende Pflegestufen, die sich stärker am individuellen Bedarf der Pflegebedürftigen orientieren. Link zum Original
Die Pflegetätigkeit wird durch angemessene Bezahlung und qualifiziertes Personal unter fairen Bedingungen aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Eine Aufwertung der Pflegetätigkeit durch angemessene Bezahlung und den Einsatz von qualifiziertem Personal, das unter fairen Bedingungen arbeitet. Link zum Original
In der Pflege werden keine Ein-Euro-Kräfte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Keine Tätigkeit von Ein-Euro-Kräften in der Pflege. Link zum Original
Menschenverachtende Hilfsmittel wie die 5-Liter-Windel werden in der Pflege nicht eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Gegen den Einsatz von fragwürdigen, menschenverachtenden Hilfsmitteln wie z. B. der 5-Liter-Windel. Link zum Original
Starre Pflegezeiten werden abgeschafft und an den Bedürfnissen der Gepflegten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Starre Pflegezeiten müssen abgeschafft und an den Bedürfnissen der zu pflegenden Personen orientiert werden. Pflege im Minutentakt lehnen wir ab. Link zum Original
Pflege gilt als Teil der Daseinsvorsorge und wird nicht wirtschaftlichen Zwängen unterworfen.
Wortlaut im Programm
Pflege ist Bestandteil der allgemeinen Daseinsvorsorge und darf daher nicht wirtschaftlichen Zwängen unterworfen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.