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Grüne · Wahlprogramm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006 · Original

Das Programm enthält 69 von 1.180 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 69
  1. Kultur und Kreativität werden verstärkt in die Stadtteile getragen.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur und Kreativität wollen wir verstärkt in die Stadtteile tragen und eng mit Bildung verzahnen. Link zum Original
  2. Kultur wird eng mit Bildung verzahnt.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur und Kreativität wollen wir verstärkt in die Stadtteile tragen und eng mit Bildung verzahnen. Link zum Original
  3. Ein Kulturangebot aus bezirklichen Bibliotheken, kommunalen Galerien, freien Gruppen und Opernhäusern soll erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    B ÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wollen ein Kulturangebot erhalten, zu dem bezirkliche Bibliotheken, kommunale Galerien und freie Gruppen genauso gehören, wie die Opernhäuser. Link zum Original
  4. Mit der Geschichte zweier Diktaturen in Berlin soll verantwortungsvoll und bewusst umgegangen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Berlin ist geprägt von den Folgen einer Zerstörungs- und Teilungsgesch ichte zweier Diktaturen. Wir wissen, dass mit dieser Geschichte verantwortungsvoll und bewusst umzugehen ist. Link zum Original
  5. Die Förderung des Kultur- und Mediengeschehens wird in Regierungsverantwortung zu einem Schwerpunkt gemacht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden in der politischen Verantwortung in Berlin die Förderung des Kultur- und Mediengeschehens zu unserer Sache ma chen. Link zum Original
  6. Öffentliche Kulturausgaben gelten als Investitionen und nicht als Subventionen.

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    Wortlaut im Programm
    Öffentliche Kulturausgaben sind keine Subventionen, sondern Investitionen in unsere Zukunft! Link zum Original
  7. Jeder Mensch hat ein Recht auf Zugang zu Kunst und Kultur sowie auf Entfaltung seiner kreativen Potenziale.

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    Wortlaut im Programm
    Wir meinen, dass jeder Mensch das Recht auf Zugang zu Kunst und Kultur sowie auf Entfaltung seiner kreativen Potenziale hat. Link zum Original
  8. Kultur soll für alle Menschen bezahlbar und zugänglich bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur muss für alle Menschen bezahlbar und zugänglich bleiben. Link zum Original
  9. Die Gedenkorte werden gepflegt und erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die Pflege und den Erhalt der Gedenkorte ein. Link zum Original
  10. Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und an die Teilung Deutschlands soll lebendig bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und an die Teilung Deutschlands muss lebendig bleiben. Link zum Original
  11. Neubau und Erhalt zentraler Gedenkorte von überregionaler Bedeutung sollen von Bund und anderen Ländern mitgetragen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Allerdings kann Berlin die Aufgabe des Neubaus und des Erhalts der zentralen Gedenkorte von überregionaler Bedeutung nicht ohne die Unterstützung des Bundes und der anderen Bundesländer bewältigen. Link zum Original
  12. Das Dokumentations- und Besucherzentrum auf dem Gelände der Topographie des Terrors wird gebaut.

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    Wortlaut im Programm
    So muss das Dokumentations- und Besucherzentrum auf dem Gelände der Topographie des Terrors endlich gebaut werden. Link zum Original
  13. Das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma wird schnell realisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die schnelle Realisierung der Denkmäler für die Sinti und Roma und die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ein. Link zum Original
  14. Das Denkmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus wird schnell realisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die schnelle Realisierung der Denkmäler für die Sinti und Roma und die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ein. Link zum Original
  15. Das ehemalige Zwangsarbeiterlager in Schöneweide wird mit Hilfe des Bundes zu einem Dokumentationsort über NS-Zwangsarbeit entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch das ehemalige Zwangsarbeiterlager in Schöneweide sollte mit Hilfe des Bundes zu einem Doku mentationsort über die NS-Zwangsarbeit entwickelt werden. Link zum Original
  16. Die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße wird als Aufgabe von Berliner und bundesweiter Bedeutung ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ausbau der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Strasse sowie die weitere Gestaltung der Orte des verbrec herischen Handelns der Staatssicherheit der DDR sind Aufgaben von Berliner und bundesweiter Bedeutung. Link zum Original
  17. Die Orte des Handelns der DDR-Staatssicherheit werden als Aufgabe von Berliner und bundesweiter Bedeutung weiter gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ausbau der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Strasse sowie die weitere Gestaltung der Orte des verbrec herischen Handelns der Staatssicherheit der DDR sind Aufgaben von Berliner und bundesweiter Bedeutung. Link zum Original
  18. Die Kulturkooperation von Bund und Berlin gilt als Chance.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sehen die Kooperation von Bund und Land Berlin im Kulturbereich als Chance. Dazu gehört, dass definiert wird, welche Kultur-Aufgaben der Bund in Berlin übernimmt. Link zum Original
  19. Es wird festgelegt, welche Kulturaufgaben der Bund in Berlin übernimmt.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sehen die Kooperation von Bund und Land Berlin im Kulturbereich als Chance. Dazu gehört, dass definiert wird, welche Kultur-Aufgaben der Bund in Berlin übernimmt. Link zum Original
  20. Der Bund beteiligt sich an der Sanierung der Berliner Staatsoper.

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    Wortlaut im Programm
    So halten wir eine Beteiligung des Bundes bei der Sanierung der Berliner Staatsoper für dringend geboten. Link zum Original
  21. Neben der Museumsinsel werden auch die anderen Museumsstandorte nicht vernachlässigt.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wollen auch die anderen Museumsstandorte nicht vernachlässigen. Link zum Original
  22. Opern und Berufsorchester werden als Teil musischer Bildung, Vorbild für Amateurensembles und touristischer Anziehungspunkt nachhaltig unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Opern und Berufsorchester müssen gleichermaßen als wesentlicher Bestandteil musischer Bildung, als Vorbild für die zahlreichen musikalischen Amateurorchester und -chöre Berlins, wie auch als touristisches Attr aktionspotenzial für Berlin nachhaltig unterstützt werden. Link zum Original
  23. Der Hauptstadtkulturfonds zur Förderung innovativer Kunst aus Mitteln des Bundeshaushalts bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass der Hauptstadtkulturfonds als wichtiges Instrument der Förderung innovativer Kunst aus Mitteln des Bundeshaushaltes erhalten bleibt. Link zum Original
  24. Hauptziel des Hauptstadtkulturfonds ist wieder die schnelle, unbürokratische und befristete Förderung neuer Kunstformen und Gruppen.

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    Wortlaut im Programm
    Hauptziel des Kulturfonds muss wieder die schnelle, unbürokratische und zeitlich begrenzte Förderung neuer Kunstformen und Gruppen wer den. Link zum Original
  25. Eine dauerhafte Förderung kleiner Institutionen aus dem Hauptstadtkulturfonds wird ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine dauerhafte Förderung kleiner Institutionen sollte ausgeschlossen werden, wie auch die wiederholte Mittelvergabe an bereits institutionell geförderte Kultureinrichtungen. Link zum Original
  26. Bereits institutionell geförderte Kultureinrichtungen erhalten keine wiederholten Mittel aus dem Hauptstadtkulturfonds.

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    Wortlaut im Programm
    Eine dauerhafte Förderung kleiner Institutionen sollte ausgeschlossen werden, wie auch die wiederholte Mittelvergabe an bereits institutionell geförderte Kultureinrichtungen. Link zum Original
  27. Kulturangebote in Bezirken und Kiezen gelten als unerlässlich für soziale Identität und Identifikation mit dem Wohnquartier.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturangebote in den Bezirken und Kiezen sind unerlässlich, um soziale Identität zu stärken und die Identifikation mit dem Wohnquartier zu verstärken. Link zum Original
  28. Die Teilhabe am kulturellen Leben soll für alle gesellschaftlichen Gruppen und Milieus möglichst umfassend und gerecht gewährleistet werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wollen die Chancen zur Teilhabe am kulturellen Leben für die unterschiedlichen gesellschaft lichen Gruppen und sozialen Milieus so umfassend und so gerecht wie möglich gewährleisten. Link zum Original
  29. Gestaffelte Eintrittspreise, etwa über einen Berlinpass oder Last-Minute-Tickets für Empfänger von Arbeitslosengeld II, sollen Kulturteilhabe ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Idee: unterschiedlich gestaltete Eintrittspreise. Gelingen könnte das mit einem Berlinpass oder einem Last- Minute-Ticket für Arbeitslosengeld II-Empfänger /innen, wie es bereits einige Theater anbieten. Link zum Original
  30. Bürgerschaftliches Engagement soll öffentlich finanzierte Kulturarbeit nicht ersetzen.

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    Wortlaut im Programm
    BürgerInnenschaftliches Engagement soll öffentlich finanzierte Kulturarbeit, ob in der musisch-kulturellen Bildung, der Bibliotheksarbeit oder der Museumspädagogik, nicht ersetzen. Link zum Original
  31. Kultur und Wirtschaft sollen in Berlin stärker kooperieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wünschen uns für Berlin eine stärkere Kooperation von Kultur und Wirtschaft. Link zum Original
  32. Berliner Kulturinstitutionen sollen sich als interkulturelle Lernorte verstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Berliner Kulturinstitutionen sollen sich daher als interkulturelle Lernorte begreifen. Link zum Original
  33. Öffentlich geförderte Kulturinstitutionen beziehen junge Berliner Künstlerinnen und Künstler mit Migrationshintergrund stärker ein.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen darauf hinwirken, dass öffentlich geförderte Kulturinstitutionen stärker und bewusster junge Berliner KünstlerInnen mit Migrationshintergrund einbeziehen und Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Herkunft zusammenbringen. Link zum Original
  34. Öffentlich geförderte Kulturinstitutionen bringen Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Herkunft zusammen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen darauf hinwirken, dass öffentlich geförderte Kulturinstitutionen stärker und bewusster junge Berliner KünstlerInnen mit Migrationshintergrund einbeziehen und Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Herkunft zusammenbringen. Link zum Original
  35. Öffentlich geförderte Kulturinstitutionen achten stärker auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz.

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    Wortlaut im Programm
    Auch Kulturschaffende müssen mit ihren Mitteln haushalten, öffentlich geförderte Kulturinstitutionen müssen stärker auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz achten. Link zum Original
  36. Beschäftigte im nichtkünstlerischen Bereich von Kulturinstitutionen sollen sich flexibler an den Anforderungen der künstlerischen Produktion ausrichten.

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    Wortlaut im Programm
    Beschäftigte im nichtkünstlerischen Bereich sollten sich flexibler den Anforderungen der künstlerischen Produktion stellen. Link zum Original
  37. Tarifregelungen für nichtkünstlerisch Beschäftigte sollen sich an den Regelungen für das künstlerische Personal orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben für die Zukunft Tarifregelungen bei den nichtkünstlerisch Beschäftigten an, die sich an den Regelungen für das künstlerische Personal orientieren. Link zum Original
  38. Die Förderung von Kunst und Kultur wird transparenter und gerechter.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung von Kunst und Kultur muss transparenter und gerechter werden. Im Gegenzug gibt es Planungssicherheit für den Förderzeitraum. Link zum Original
  39. Geförderte erhalten Planungssicherheit für den Förderzeitraum.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung von Kunst und Kultur muss transparenter und gerechter werden. Im Gegenzug gibt es Planungssicherheit für den Förderzeitraum. Link zum Original
  40. Der wachsende Anteil öffentlicher Fördermittel für große Institutionen zulasten der freien Szene wird kritisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir kritisieren, dass immer größere Summen der öffentlichen Fördermittel an große Institutionen fließen und somit die Unterstützung für die freie Szene knapper wird. Link zum Original
  41. Öffentliche Kulturförderungen werden befristet.

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    Wortlaut im Programm
    Unser Ziel ist die Befristung öffentlicher Förderungen. Link zum Original
  42. Kulturförderung hängt auch bei etablierten Einrichtungen von einer Evaluation der geleisteten Arbeit ab.

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    Wortlaut im Programm
    Zahlungen sollen – auch bei den etablierten Einrichtungen – von einer Evaluation der geleisteten Arbeit abhängen. Übernehmen kann diese Aufgabe die Senatsverwaltung für Kultur in Kooperation mit dem zuständigen Ausschuss und einem unabhängigen Expertengremium. Link zum Original
  43. Die Evaluation der Kulturförderung übernimmt die Senatsverwaltung für Kultur mit dem zuständigen Ausschuss und einem unabhängigen Expertengremium.

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    Wortlaut im Programm
    Zahlungen sollen – auch bei den etablierten Einrichtungen – von einer Evaluation der geleisteten Arbeit abhängen. Übernehmen kann diese Aufgabe die Senatsverwaltung für Kultur in Kooperation mit dem zuständigen Ausschuss und einem unabhängigen Expertengremium. Link zum Original
  44. Künstlerische Leitungspositionen werden mit Zeitverträgen besetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Kultur in Bewegung bleibt, wollen wir Zeitverträge bei künstlerischen Leitungspositionen, transparente Auswahlverfahren bei neuen Verträgen und vor allem: mehr Frauen an die Spitze! Link zum Original
  45. Neue Verträge für künstlerische Leitungspositionen werden in transparenten Auswahlverfahren vergeben.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Kultur in Bewegung bleibt, wollen wir Zeitverträge bei künstlerischen Leitungspositionen, transparente Auswahlverfahren bei neuen Verträgen und vor allem: mehr Frauen an die Spitze! Link zum Original
  46. Mehr Frauen sollen an die Spitze von Kultureinrichtungen gelangen.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Kultur in Bewegung bleibt, wollen wir Zeitverträge bei künstlerischen Leitungspositionen, transparente Auswahlverfahren bei neuen Verträgen und vor allem: mehr Frauen an die Spitze! Link zum Original
  47. Medienpolitik soll Vielfalt, Pluralismus und Qualität in den Medien fördern.

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    Wortlaut im Programm
    Demokratie lebt durch viele Meinungen. Deshalb ist es Aufgabe jeder Medienpolitik, Vielfalt, Pluralismus und Qualität in den Medien zu fördern. Link zum Original
  48. Weder Staat noch Parteien oder gesellschaftliche Gruppen dürfen beherrschenden Einfluss auf wesentliche Teile des Mediensystems erlangen.

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    Wortlaut im Programm
    Weder der Staat noch einzelne Parteien oder gesellschaftliche Gruppen dürfen beherrschenden Einfluss auf signifikante Teile des Mediensystems erlangen. Link zum Original
  49. Der Rundfunkrat des rbb erfüllt seine Aufgabe der gesellschaftlichen Kontrolle nach Einschätzung nicht ausreichend und transparent.

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    Wortlaut im Programm
    Nach der Fusion von SFB und ORB zum rbb stellen wir fest, dass der Rundfunkrat des rbb die Aufgabe, eine gesellschaft liche Kontrolle der Arbeit des Senders auszuüben, nicht ausreichend und transparent erfüllt. Link zum Original
  50. Beim rbb hat bessere Programmqualität Vorrang vor einer Steigerung der Einschaltquote um jeden Preis.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass eine bessere Qualität des Programms Vorrang vor einer Steigerung der Einschal tquote um jeden Preis hat. Link zum Original
  51. Die Konzentration im Privatrundfunk- und Pressesektor bleibt ein medienpolitisches Anliegen.

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    Wortlaut im Programm
    Obwohl die Fusion Sat1/Pro7 und Springer gescheitert ist, bleibt die Konzentration im Privatrundfunk- und Pressesektor für uns ein Thema. Link zum Original
  52. Es wird eine gemeinsame Medienanstalt aller Länder zur Kontrolle bundesweiter Sender geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine gemeinsame Medienanstalt aller Länder, um ei ne effektive Kontrolle bundesweiter Sender im föderalen System zu ermöglichen. Berlin sollte diesen Vorschlag in die Ministerpräsidentenkonferenz einbringen. Link zum Original
  53. Berlin bringt den Vorschlag einer gemeinsamen Medienanstalt der Länder in die Ministerpräsidentenkonferenz ein.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine gemeinsame Medienanstalt aller Länder, um ei ne effektive Kontrolle bundesweiter Sender im föderalen System zu ermöglichen. Berlin sollte diesen Vorschlag in die Ministerpräsidentenkonferenz einbringen. Link zum Original
  54. Die Berliner Netzkultur-Szene wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Berlin hat ein großes Potenzial in der Netzkultur-Szene, die wir fördern wollen. Link zum Original
  55. Mit Brandenburg wird ernsthaft über eine Änderung des Staatsvertrags zur Zulassung von Bürgerradios und freien Radios verhandelt.

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    Wortlaut im Programm
    In vielen Ländern gibt es seit langem Bürg erradios und freie Radios – nur nicht in Berlin und Brandenburg. Wir fordern ernsthafte Verhandlungen mit Brandenburg, um den Staatsvertrag entsprechend zu ändern. Link zum Original
  56. Der Offene Kanal öffnet sich stärker für Schulen und Medienpädagogik.

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    Wortlaut im Programm
    Der offene Kanal muss sich stärker in Richtung Schulen und Medienpädagogik öffnen. Link zum Original
  57. Frequenzen für den Rundfunk werden gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen dafür sorgen, dass Frequenzen für den Rundfunk gesichert werden. Link zum Original
  58. Ein Medienpreis wird geschaffen, der Radioprogramme der Region nach Qualität bewertet und innovative Programmformen fördert.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich für die Schaffung eines Medienpreises ein, der die Radioprogramme der Region nach Qualitätsgesichtspunkten bewertet und innovative Programmformen fördert. Link zum Original
  59. Die Struktur öffentlicher Bibliotheken wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Struktur öffentlicher Bibliotheken stärken, diese zu quartiernahen Medienzentren umbauen, den Bibliotheksbestand und die Vielfalt an Nutzungsangeboten ausbauen. Etwa soll ein freier und kostenloser Internet-Zugang für alle an diesen Standorten gewährleistet sein. Link zum Original
  60. Öffentliche Bibliotheken werden zu quartiernahen Medienzentren umgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Struktur öffentlicher Bibliotheken stärken, diese zu quartiernahen Medienzentren umbauen, den Bibliotheksbestand und die Vielfalt an Nutzungsangeboten ausbauen. Etwa soll ein freier und kostenloser Internet-Zugang für alle an diesen Standorten gewährleistet sein. Link zum Original
  61. Bibliotheksbestand und Nutzungsangebote öffentlicher Bibliotheken werden ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Struktur öffentlicher Bibliotheken stärken, diese zu quartiernahen Medienzentren umbauen, den Bibliotheksbestand und die Vielfalt an Nutzungsangeboten ausbauen. Etwa soll ein freier und kostenloser Internet-Zugang für alle an diesen Standorten gewährleistet sein. Link zum Original
  62. In öffentlichen Bibliotheken wird ein freier und kostenloser Internetzugang für alle gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Struktur öffentlicher Bibliotheken stärken, diese zu quartiernahen Medienzentren umbauen, den Bibliotheksbestand und die Vielfalt an Nutzungsangeboten ausbauen. Etwa soll ein freier und kostenloser Internet-Zugang für alle an diesen Standorten gewährleistet sein. Link zum Original
  63. Stadtbild, Bau- und Gartendenkmale sowie prägende Bauten und Ensembles werden gepflegt und erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für anspruchsvolle Architektur und Baukultur, für die Pflege und Erhaltung des Stadtbilds, der Bau- und Gartendenkmale und der städtebaulich prägenden Bauten und Ensembles ein, unterstützen regelmäßige Denkmalbörsen und wollen auch auf Bezirksebene Denkmalbeiräte einrichten. Link zum Original
  64. Regelmäßige Denkmalbörsen werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für anspruchsvolle Architektur und Baukultur, für die Pflege und Erhaltung des Stadtbilds, der Bau- und Gartendenkmale und der städtebaulich prägenden Bauten und Ensembles ein, unterstützen regelmäßige Denkmalbörsen und wollen auch auf Bezirksebene Denkmalbeiräte einrichten. Link zum Original
  65. Auch auf Bezirksebene werden Denkmalbeiräte eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für anspruchsvolle Architektur und Baukultur, für die Pflege und Erhaltung des Stadtbilds, der Bau- und Gartendenkmale und der städtebaulich prägenden Bauten und Ensembles ein, unterstützen regelmäßige Denkmalbörsen und wollen auch auf Bezirksebene Denkmalbeiräte einrichten. Link zum Original
  66. Religiöse Toleranz wird weiterhin unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei werden wir auch zukünftig für religiöse Toleranz eintreten. Link zum Original
  67. Die Einrichtung einer internationalen Erinnerungs- und Forschungsstätte für Sexualwissenschaft in Berlin wird unterstützt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 64 ·

    Wortlaut im Programm
    zudem unter stützen wir die Einrichtung einer internationalen, wissenschaftlichen Erinnerungs- und Forschungsstätte für Sexualwissenschaft in Berlin. Link zum Original
  68. Alle Maßnahmen in Politik und Gesellschaft zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte werden unterstützt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 74 ·

    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN unterstützen deshalb alle Maßnahmen in Politik und Gesellschaft, die zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte beitragen. Diese ging vor allem von Berlin aus und deshalb muss es sich auch diesem Teil seiner Geschichte stellen. Die Städtepartnerschaft mit Windhoek in Namibia bietet eine gute Basis, um das Thema gemeinsam mit diesem Partner zu bearbeiten. Link zum Original
  69. Die Städtepartnerschaft mit Windhoek in Namibia soll genutzt werden, um die Kolonialgeschichte gemeinsam mit diesem Partner aufzuarbeiten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 74 ·

    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN unterstützen deshalb alle Maßnahmen in Politik und Gesellschaft, die zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte beitragen. Diese ging vor allem von Berlin aus und deshalb muss es sich auch diesem Teil seiner Geschichte stellen. Die Städtepartnerschaft mit Windhoek in Namibia bietet eine gute Basis, um das Thema gemeinsam mit diesem Partner zu bearbeiten. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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