Grüne · Wahlprogramm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006 · Original
Das Programm enthält 67 von 1.180 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 67Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 67
Eine Bedarfsanalyse zu den wachsenden sozialen und gesundheitlichen Problemen und dem Unterstützungsbedarf älterer Menschen wird vorgelegt.
Wortlaut im Programm
Hier ist endlich eine Bedarfsanalyse vorzulegen, welche die wachsenden sozialen und gesundheitlichen Probleme der Menschen und die Zunahme älterer Menschen mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf berücksichtigt. Die Kürzungen müssen daraufhin überprüft und ggf. korrigiert, die Angebote unter Beteiligung der Bezirke weiterentwickelt werden. Link zum Original
Barrierefreie Wohn-, Pflege- und Hilfeangebote in herkömmlichen Wohngebieten werden mit Wohnungswirtschaft und Pflegeanbietern ausgebaut.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wollen in Kooperation mit der Berliner Wohnungswirtschaft und Pflege- und Dienstlei stungsanbietern barrierefreie Wohn-, Pflege- und Hilfeangeboten in herkömmlichen Wohngebieten ausbauen. Link zum Original
Unterstützungs- und Beratungsangebote für pflegende Angehörige wie das Beratungstelefon „Pflege in Not“ werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb konkrete Unterstützungs- und Beratungsangebote für Pflegende wie das Beratungstelefon „Pflege in Not“ ausbauen und die Entwicklung von kleinen sozialen Netzen, Nachbarschaftshilfen und bürgerschaftlichem Engagement unterstützen und fördern. Link zum Original
Kleine soziale Netze, Nachbarschaftshilfen und bürgerschaftliches Engagement in der Pflege werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb konkrete Unterstützungs- und Beratungsangebote für Pflegende wie das Beratungstelefon „Pflege in Not“ ausbauen und die Entwicklung von kleinen sozialen Netzen, Nachbarschaftshilfen und bürgerschaftlichem Engagement unterstützen und fördern. Link zum Original
Bestehende Pflegeheime werden baulich und strukturell in kleinere Lebenseinheiten umgestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass bestehende Pflegeheime baulich und strukturell so verändert werden, dass kleinere und kleine "Lebenseinheiten" entstehen, damit die BewohnerInnen menschenwürdig und selbstbestimmt leben können. Link zum Original
Langfristig wird eine Abkehr von Pflegeheimen auch für schwerst Pflegebedürftige angestrebt.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch streben wir eine Abkehr von Pflegeheimen auch für schwerst Pflegebedürftige an und wollen stattdessen eine Vielzahl wohnortnaher Versorgungsstrukturen schaffen. Link zum Original
Eine Vielzahl wohnortnaher Versorgungsstrukturen wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch streben wir eine Abkehr von Pflegeheimen auch für schwerst Pflegebedürftige an und wollen stattdessen eine Vielzahl wohnortnaher Versorgungsstrukturen schaffen. Link zum Original
Krankenhäuser und komplementäre Einrichtungen arbeiten bei der Versorgung alter Menschen intensiver zusammen.
Wortlaut im Programm
Ein sehr großes Problem in dieser Stadt ist die mangelhafte medizinische und pflegerische Versorgung alter Menschen. Schnittstellenprobleme, Kommunikationsdefizite und die mangelhafte Überschaubarkeit der Angebote werden nicht konsequent angegangen. Dies zu verändern bedarf einer intensiveren Zusammenarbeit von Krankenhäusern und ko mplementären Einrichtungen sowie einer hausärztlichen geriatrischen Basisversorgung. Link zum Original
Eine hausärztliche geriatrische Basisversorgung wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Ein sehr großes Problem in dieser Stadt ist die mangelhafte medizinische und pflegerische Versorgung alter Menschen. Schnittstellenprobleme, Kommunikationsdefizite und die mangelhafte Überschaubarkeit der Angebote werden nicht konsequent angegangen. Dies zu verändern bedarf einer intensiveren Zusammenarbeit von Krankenhäusern und ko mplementären Einrichtungen sowie einer hausärztlichen geriatrischen Basisversorgung. Link zum Original
Aufsicht und Kontrolle über Senioren- und Pflegeeinrichtungen werden besser organisiert und ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Auch Aufsicht und Kontrolle über die Berliner Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind derzeit in Umfang und Qualität unzureichend und müssen besser organisiert und ausgestattet werden. Link zum Original
Die Qualität in Pflegeeinrichtungen wird anhand überprüfbarer und vergleichbarer Kriterien offengelegt und verbessert.
Wortlaut im Programm
Mit überprüfbaren und vergleichbaren Kriterien soll die Qualität in den Pflegeeinrichtungen offengelegt und verbessert werden. Link zum Original
Die interkulturelle Öffnung der Altenhilfe wird gefördert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wollen die interkulturelle Öffnung der Altenhilfe fördern, damit Menschen mit Migrationshintergrund der Zugang zu den Angeboten und Diensten erleichtert wird. Link zum Original
Eine kultursensible Altenpflege wird verwirklicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine kultursensible Altenpflege, die auf individuelle Bedürfnisse der Pflegebedürftigen, ihre Herkunft und unterschiedlichen Lebensweisen eingeht. Link zum Original
Die Enthospitalisierung psychisch kranker Menschen wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Deshalb bekennen wir uns zur Enthospitalisierung psychisch kranker Menschen und werden die gemeindenahen Versorgungsstrukturen in Berlin erhalten. Link zum Original
Die gemeindenahen Versorgungsstrukturen für psychisch kranke Menschen werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb bekennen wir uns zur Enthospitalisierung psychisch kranker Menschen und werden die gemeindenahen Versorgungsstrukturen in Berlin erhalten. Link zum Original
Für die medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere erhalten die Malteser-Flüchtlingshilfe oder andere Institutionen unbürokratische Finanzierungshilfen.
Wortlaut im Programm
Für die medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere fordern wir unbürokratische Finanzierungshilfen für die Malteserflüchtli ngshilfe oder andere Institutionen, z.B. durch gezielte Bereitstellung von Spenden oder Bußgeldern. Link zum Original
Übergewicht, Allergien und chronischen Krankheiten bei Kindern soll durch weniger Umweltbelastungen, gesunde Ernährung und mehr Bewegung entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Neben häufigem Übergewicht und Bewegungsmangel leiden bis zu 40 % der Kinder an Allergien und chronischen Krankheiten. Besonders betroffen sind Kinder aus Armutsfamilien und mit Migrationshintergrund. Dieser Entwicklung wollen wir durch die Reduzierung von Umweltbelastungen, gesunde Ernährung und mehr Bewegung entgegenwirken. Link zum Original
Gesundheitsförderung soll gendersensibel geplant und durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Geschlechtstypische Verhaltensweisen bilden sich früh aus. Deshalb muss Gesundheitsförderung gendersensibel geplant und durchgeführt werden. Link zum Original
Die Gesundheitsförderung soll ein Schwerpunkt der Berliner Politik werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Förderung der Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner zu einem Schwerpunkt der künftigen Politik der Stadt machen und die zielgruppenspezifische Prävention ausbauen. Link zum Original
Die zielgruppenspezifische Prävention soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Förderung der Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner zu einem Schwerpunkt der künftigen Politik der Stadt machen und die zielgruppenspezifische Prävention ausbauen. Link zum Original
Vorrang haben gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen und Prävention in Stadtteil, Kitas und Schulen.
Wortlaut im Programm
Dabei setzen wir in erster Linie auf gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen und Prävention in den Lebenswelten - im Stadtteil, in den Kitas und Schulen. Link zum Original
Bei der Umstrukturierung des öffentlichen Gesundheitsdienstes soll der Schwerpunkt auf Prävention wie Gesundheitssportangeboten liegen.
Wortlaut im Programm
Bei der geplanten Umstrukturierung des öffent lichen Gesundheitsdienstes legen wir den Schwerpunkt auf Prävention, z.B. durch Gesundheitssportangebote, und wohnortnahe Versorgung von chronisch kranken, behinderten Kindern und Erwachsenen sowie Menschen aus „Problemkiezen“. Link zum Original
Der öffentliche Gesundheitsdienst soll eine wohnortnahe Versorgung chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von Menschen aus Problemkiezen sichern.
Wortlaut im Programm
Bei der geplanten Umstrukturierung des öffent lichen Gesundheitsdienstes legen wir den Schwerpunkt auf Prävention, z.B. durch Gesundheitssportangebote, und wohnortnahe Versorgung von chronisch kranken, behinderten Kindern und Erwachsenen sowie Menschen aus „Problemkiezen“. Link zum Original
Die Gesundheit einkommensarmer und bildungsferner Gruppen soll durch aufsuchende Vor-Ort-Arbeit verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine aufsuchende Vor- Ort-Arbeit wollen wir insbesondere die Gesundheit einkommensarmer und bildungsferner Bevölkerungsgruppen gezielt verbessern. Link zum Original
Beim Patientenbeauftragten soll eine unabhängige Informationsplattform über medizinische Angebote, Leistungen und deren Qualität eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher das Einrichten ei ner unabhängigen, bei der/dem Patientenbeauftragten angesiedelten Informationsplattform, die über medizinische Angebote, Leistungen und deren Qualität informiert. Link zum Original
Das Arbeitszeitgesetz soll in Krankenhäusern uneingeschränkt umgesetzt werden, damit ärztliche Dienste von 24 Stunden und mehr entfallen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die uneingeschränkte Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes, damit ärztliche Dienstzeiten von 24 Stunden und mehr endlich der Vergangenheit angehören. Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Gesundheitssektor sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Der Gesundheitssektor stellt einen für Berlin relevanten Arbeitsmarkt dar, in dem engagierte und motivierte Menschen agieren. Wir setzen uns dafür ein, dass die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessert werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und anderen Gesundheitsberufen soll im Sinne integrierter Versorgung wesentlich verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Für eine gute medizinische Versorgung der PatientInnen muss die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen und anderen Gesundheitsberufen und –einrichtungen wesentlich verbessert werden (Integrierte Versorgung). Link zum Original
Gesundheitsversorgung, -berichterstattung und -forschung sollen stärker auf die Bedürfnisse von Frauen und Zielgruppen wie Migrantinnen, Mädchen, arbeitslose und ältere Frauen ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsversorgung, -berichterstattung und -forschung müssen stärker auf die besonderen Bedürfnisse und Problemlagen von Frauen insgesamt und auf die spezifischen Zielgruppen wie Migrantinnen, Mädchen, arbeitslose und ältere Frauen ausgerichtet werden. Link zum Original
In die Aus- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe soll Wissen über geschlechts- und kulturspezifische Unterschiede von Gesundheit und Krankheit stärker einfließen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass in die Aus- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe künftig das Wissen um geschlechts- und kulturspezifische Unterschiede von Gesundheit und Krankheit stärker einfließt. Link zum Original
Die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenslagen von Frauen und Männern soll Genehmigungsvoraussetzung für öffentlich geförderte Forschungsvorhaben werden, insbesondere in der Arzneimittelforschung und bei Schadstoffgrenzwerten.
Wortlaut im Programm
Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern muss zukünftig zur Genehmigungsvoraussetzung für öffentlich geförderte Forschungsvorhaben, insbesondere bei der Arzneimittelforschung und bei der Festlegung von Grenzwerten für Schadstoffe, gemacht werden. Link zum Original
Das Frauengesundheitsnetzwerk und seine Angebote sollen gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Frauengesundheitsnetzwerk und dessen vielfältige Angebote sichern. Link zum Original
Die geschlechterdifferenzierte Gesundheitsberichterstattung des Landes soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Die geschlechterdifferenzierte Gesundheitsberichterstattung des Landes soll intensiviert und in der Landesgesundheitskonferenz eine Arbeitsgemeinschaft zu Genderfragen eingerichtet werden. Link zum Original
In der Landesgesundheitskonferenz soll eine Arbeitsgemeinschaft zu Genderfragen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die geschlechterdifferenzierte Gesundheitsberichterstattung des Landes soll intensiviert und in der Landesgesundheitskonferenz eine Arbeitsgemeinschaft zu Genderfragen eingerichtet werden. Link zum Original
Die Einführung des Mammografiescreenings soll im Sinne des Verbraucherschutzes kritisch begleitet werden, damit Frauen informiert entscheiden können.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist uns eine kritische Begleitung der Einführung des Mammografiescreenings im Sinne des VerbraucherInnenschutzes, damit Frauen ihre Entscheidungen gut informiert treffen können. Link zum Original
Gewalt gegen Frauen und Kinder als Krankheitsursache soll durch Aufklärungskampagnen stärker im Bewusstsein medizinischer und sozialer Einrichtungen verankert werden.
Wortlaut im Programm
Gewalttätiges Verhalten gegenüber Frauen und Kindern ist Ursache zahlreicher, oftmals lebensbegleitender Erkrankungen und muss viel stärker im Rahmen von Aufklärungskampagnen im Bewusstsein der Akteure medizinischer und sozialer Institutionen verankert werden. Link zum Original
In Gesundheitseinrichtungen sollen Interventionsprogramme bei Gewalt gegen Frauen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Implementierung von Interventionsprogrammen bei Gewalt gegen Frauen in Gesundheitseinrichtungen und die Thematisierung gesundheitlicher Probleme aufgrund von Gewalterfahrungen in der medizinischen und pflegerischen Ausbildung, damit Gewalt als Ursache von Gesundheitsproblemen erkannt wird, eine rechtsverwertbare Dokumentation erfolgt sowie Informationen über die Beratungs- und Schutzangebote für Frauen gegeben werden. Link zum Original
Gesundheitliche Folgen von Gewalterfahrungen sollen in der medizinischen und pflegerischen Ausbildung behandelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Implementierung von Interventionsprogrammen bei Gewalt gegen Frauen in Gesundheitseinrichtungen und die Thematisierung gesundheitlicher Probleme aufgrund von Gewalterfahrungen in der medizinischen und pflegerischen Ausbildung, damit Gewalt als Ursache von Gesundheitsproblemen erkannt wird, eine rechtsverwertbare Dokumentation erfolgt sowie Informationen über die Beratungs- und Schutzangebote für Frauen gegeben werden. Link zum Original
Gewalt-Interventionsprogramme nach dem SIGNAL-Modellprojekt sollen in die ambulante und stationäre Versorgung integriert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Gewalt- Interventionsprogramme nach dem SIGNAL -Modellprojekt in die ambulante und stationäre Versorgung integriert werden, damit professionell Hilfe geleistet werden kann. Link zum Original
Das Netzwerk Frauengesundheit soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Das Netzwerk Frauengesundheit muss erhalten werden. Link zum Original
Die psychotherapeutische Ambulanz zur Senkung der Rückfallquote von Sexualstraftätern soll weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Nun gilt es, die psychotherapeutische Ambulanz zur Reduzierung der Rückfallquote von Sexualstraftätern weiter auszubauen. Link zum Original
Die Drogenpolitik soll auf dem Dreiklang aus Prävention, Hilfe und Entkriminalisierung beruhen.
Wortlaut im Programm
Gleich ob legal oder verboten – Drogen bergen Gefahren für Gesundheit und Selbstbestimmung des Menschen. BÜNDNI S 90 / DIE GRÜNEN setzen auf eine rationale Drogenpolitik, die aus dem Dreiklang – Prävention, Hilfe und Entkriminalisierung besteht. Link zum Original
Individuelles Risikomanagement sowie Genuss- und Kritikfähigkeit im Umgang mit Drogen sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt, individuelles Risikomanagement, Genuss- und Kritikfähigkeit zu stärken. Link zum Original
Unterschiede im Konsumverhalten nach Geschlecht sowie ethnischen und sozialen Gruppen sollen bei Prävention und Therapie stärker beachtet werden.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir, dass Unterschiede bei Konsumentenmotivation und –mustern von Frauen, Männern, unterschiedlichen ethnischen und sozialen Gruppen bei der Ausrichtung von Prävention und Therapie stärker Beachtung finden. Link zum Original
Lebensweltbezogene Präventionsansätze unter Einbeziehung von Elternhaus, Schule, Jugendeinrichtungen und Arbeitswelt sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Lebensweltenbezogene Präventionsansätze, die möglichst alle Akteure in Elternhaus, Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie der Arbeitswelt, einbeziehen, wollen wir ausbauen. Link zum Original
Die Verharmlosung legaler Drogen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bei den legalen Drogen stellen wir uns gegen die derzeitige Verharmlosung und unterstützen die Kampagne „Berlin Rauchfrei“. Link zum Original
Die Kampagne „Berlin Rauchfrei“ wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Bei den legalen Drogen stellen wir uns gegen die derzeitige Verharmlosung und unterstützen die Kampagne „Berlin Rauchfrei“. Link zum Original
In allen öffentlichen Gebäuden und Berliner Krankenhäusern einschließlich der Universitätsklinika soll Rauchfreiheit gelten.
Wortlaut im Programm
So fordern wir Rauchfreiheit in allen öffentlichen Gebäuden sowie in den Berliner Krankenhäusern einschließlich der Universitätsklinika. Link zum Original
Restaurants sollen rauchfreie Bereiche vorhalten müssen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass in Restaurants rauchfreie Bereiche vorgehalten werden müssen und Zigarettenautomaten abgeschafft werden. Link zum Original
Zigarettenautomaten sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass in Restaurants rauchfreie Bereiche vorgehalten werden müssen und Zigarettenautomaten abgeschafft werden. Link zum Original
Berlin soll auf landeseigenen Flächen Werbung für Alkohol und Tabak verbieten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Berlin auf Flächen, für die das Land Verfügungsrechte besitzt, Werbung für Alkohol- und Tabak verbietet. Link zum Original
Über eine Bundesratsinitiative soll ein generelles Verbot der Alkohol- und Tabakwerbung angestrebt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative wird das generelle Verbot der Alkohol- und Tabakwerbung zum Ziel haben. Link zum Original
Ein Modellprojekt zur Abgabe von Cannabis wird eingefordert.
Wortlaut im Programm
Ein Modellprojekt zur Abgabe von Cannabis steht immer noch aus. Link zum Original
Das Drug-Checking soll wieder aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Für das Recht auf Verbraucherschutz fordern wir zudem, die Wiederaufnahme des drug-checking endlich in die Tat umzusetzen. Link zum Original
Die akzeptierende Drogenarbeit wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN unterstützen mit Nachdruck die akzeptierende Drogenarbeit. Link zum Original
Die Drogenkonsumräume sollen ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Ausweitung der Drogenkonsumräume. Link zum Original
Nach Schaffung der bundesgesetzlichen Voraussetzungen soll eine kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Nach Schaffung der gesetzlichen Voraussetzungen auf Bundesebene wollen wir aufgrund der Erfahrungen anderer Großstädte eine kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige ermöglichen. Link zum Original
Die HIV-Prävention soll stärker zielgruppenspezifisch ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN fordern eine stärker zielgruppenspezifisch ausgerichtete HIV-Prävention. Link zum Original
HIV und AIDS sollen wieder mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhalten.
Wortlaut im Programm
Generell muss HIV und AIDS wieder mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu kommen und Kondome besser verfügbar werden. Link zum Original
Kondome sollen besser verfügbar werden.
Wortlaut im Programm
Generell muss HIV und AIDS wieder mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu kommen und Kondome besser verfügbar werden. Link zum Original
Kondome sollen dort kostenlos verteilt werden, wo Männer Sex mit Männern haben.
Wortlaut im Programm
Die größte Betroffenengruppe sind Schwule. BÜNDNI S 90 / DIE GRÜNEN setzen sich deshalb für die kostenlose Verteilung von Kondomen dort ein, wo Männer Sex mit Männern haben. Link zum Original
In Schulen sollen Kondomautomaten aufgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen auch das Aufstellen von Kondomautomaten in Schulen und Safer Sex Kampagnen bei Großveranstaltungen. Link zum Original
Bei Großveranstaltungen sollen Safer-Sex-Kampagnen stattfinden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen auch das Aufstellen von Kondomautomaten in Schulen und Safer Sex Kampagnen bei Großveranstaltungen. Link zum Original
Die HIV-Präventionsarbeit soll an die steigenden Neuinfektionen, besonders bei Männern, die Sex mit Männern haben, angepasst und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Präventionsarbeit muss der aktuellen Situation zunehmend er Neuinfektionen insbesondere bei Männern, die mit Männern Sex haben, angepasst und ausgebaut werden. Link zum Original
HIV-Informationsmaterial soll in den wichtigsten Migrantensprachen verfügbar sein.
Wortlaut im Programm
Die Präventionsarbeit muss der aktuellen Situation zunehmend er Neuinfektionen insbesondere bei Männern, die mit Männern Sex haben, angepasst und ausgebaut werden. Dazu gehört auch, dass Info rmationsmaterial in den wichtigsten MigrantInnensprachen verfügbar ist. Link zum Original
Zum Infektionsschutz von Prostituierten soll die Präventionsarbeit bei Freiern verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Um Prostituierte vor Infektionen zu schützen, muss die Präventionsarbeit bei Freiern verstärkt werden. Link zum Original
Die Drogenpolitik soll verantwortungsvoll und ohne leere Posen gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine verantwortungsvolle Drogenpolitik ohne leere Posen und konsequente Antworten auf menschenrechtsfeindlichen Extremismus. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.