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Grüne · Wahlprogramm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006

Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006 · Original

Das Programm enthält 103 von 1.180 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.

Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 103
  1. Jugendliche in Berlin haben ein Recht auf Ausbildung und Arbeit.

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    Wortlaut im Programm
    Berlins Jugend hat ein Recht auf Ausbildung und Arbeit. Link zum Original
  2. Mehr Arbeitsplätze sollen auch durch einen neuen gemeinwirtschaftlichen Sektor entstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen für mehr Menschen Arbeit schaffen, auch durch einen neuen gemeinwirtschaftlichen Sektor. Link zum Original
  3. Armut und Ausgrenzung werden bekämpft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft stärken und Armut sowie Ausgrenzung bekämpfen. Link zum Original
  4. Jobcenter schließen mit Jugendlichen innerhalb von 100 Tagen eine Eingliederungsvereinbarung ab und machen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot.

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    Wortlaut im Programm
    Die Jobcenter sollen mit den Jugendlichen innerhalb von 100 Tagen eine Eingliederungsvereinbarung abschließen und ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot machen. Link zum Original
  5. Für langzeitarbeitslose Jugendliche wird eine Nachqualifizierungsoffensive gestartet.

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    Wortlaut im Programm
    Für die seit Jahren arbeitslosen Jugendlichen soll eine Nachqualifizierungsoffensive erfolgen. Link zum Original
  6. Für die Nachqualifizierung arbeitsloser Jugendlicher werden abgestimmte Hilfe- und Förderpläne und hochwertige Angebote entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Für die seit Jahren arbeitslosen Jugendlichen soll eine Nachqualifizierungsoffensive erfolgen. Dazu bedarf es der Entwicklung abgestimmter Hilfe- und Förderpläne und qualitativ hochwertiger Angebote. Link zum Original
  7. Für Jugendliche werden klare, aufeinander aufbauende und durchlässige Förderstrukturen geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    BÜND NIS 90 / DIE GRÜNEN streben klare Förderstrukturen an, die aufeinander aufbauen, sich gegenseitig ergänzen und durchlässig sind. Link zum Original
  8. Bei der Förderung stehen die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen im Vordergrund.

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    Wortlaut im Programm
    Im Vordergrund müssen dabei die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen stehen. Link zum Original
  9. Jugendämter, Jobcenter und Agenturen für Arbeit kooperieren verpflichtend, um die Kompetenzen der Jugendhilfe zu nutzen.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sind die Kompetenzen der Jugendhilfe über verpflichtende Kooperationen zwischen Jugendämtern, Jobcentern und lokalen Agenturen für Arbeit zu nutzen. Link zum Original
  10. Berlinweit werden Clearingstellen mit ganzheitlichem Beratungsansatz für Jugendliche aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für den berlinweiten Aufbau von Clearingstellen mit einem ganzheitlichen Beratungsansatz für Jugendliche ein. Link zum Original
  11. Ein „Cluster Support“-Programm zum Ausbau des Weiterbildungsangebots wird geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Dagegen wollen BÜNDNIS 90 / DIE G RÜNEN ein „Cluster Support“ Programm schaffen. Link zum Original
  12. Passende Aus- und Weiterbildungsangebote sollen entwickelt werden, damit neue Arbeitsplätze mit Menschen aus der Region besetzt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Nur wenn wir passende Aus- und Weiterbildungsangebote entwickeln, wird es künftig möglich sein, die neuen Arbeitsplätze mit Frauen und Männern aus der Region zu besetzen. Link zum Original
  13. Konzepte, die Menschen erstmals oder erneut Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen, werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Daher stehen wir für Konzepte, die den Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt erstmals oder wieder ermöglichen sollen. Link zum Original
  14. Übergänge zwischen Erwerbs-, Familien-, selbstständiger und gemeinnütziger Arbeit sollen abgesichert und Arbeit umverteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ein anderes Verständnis von Erwerbsarbeit, von Familien- und Erziehungsarbeit, von selbstständiger oder gemeinnütziger Arbeit ermöglicht neue Lebensentwürfe und eine gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter – wenn die Übergänge abgesichert werden und Arbeit umverteilt wird. Link zum Original
  15. Bestehende Transfersysteme werden zu einer Grundsicherung für alle weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten an der Weiterentwicklung bestehender Transfersysteme zu einer Grundsicherung für alle fest. Link zum Original
  16. Flexibilität und Mobilität können nur erwartet werden, wenn Menschen vor Armut geschützt und sozial abgesichert sind.

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    Wortlaut im Programm
    Flexibilität und Mobilität kann von den Menschen nur erwartet werden, wenn sie gleichzeitig vor Armut geschützt und sozial abgesichert sind. Link zum Original
  17. Eine Grundsicherung ist ein Recht und kein Almosen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 23 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine Grundsicherung ist ein Recht und kein Almosen. Link zum Original
  18. Kranken- und Rentenversicherung werden zu einer Bürgerversicherung weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die ebenfalls von uns geforderte Weiterentwicklung von Kranken- und Rentenversicherung zu einer Bürgerversicherung nützte außerdem den sogenannten neuen Selbstständigen. Link zum Original
  19. Die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II gilt als richtig.

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    Wortlaut im Programm
    So richtig die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu einem einheitlichen Arbeitslosengeld II und zu einem einheitlichen Leistungsgesetz SGB II war und ist: Hartz IV als Bundesgesetz ent spricht nicht unseren Vorstellungen von einer individuellen, bedarfsorientierten Grundsicherung und ist somit in einigen Teilen korrekturbedürftig. Link zum Original
  20. Hartz IV wird in Teilen im Sinne einer individuellen, bedarfsorientierten Grundsicherung korrigiert.

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    Wortlaut im Programm
    So richtig die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu einem einheitlichen Arbeitslosengeld II und zu einem einheitlichen Leistungsgesetz SGB II war und ist: Hartz IV als Bundesgesetz ent spricht nicht unseren Vorstellungen von einer individuellen, bedarfsorientierten Grundsicherung und ist somit in einigen Teilen korrekturbedürftig. Link zum Original
  21. Die Höhe des Arbeitslosengeldes II wird geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Dringender Änderungsbedarf besteht nach Meinung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bei der Höhe des Arbeitslosengeldes II, der Anrechnung des PartnerInneneinkommens, den Regelungen zur Altersvorsorge, der Zumutbarkeit von Arbeit und einer Kindergrundsicherung. Link zum Original
  22. Die Anrechnung des Partnereinkommens beim Arbeitslosengeld II wird geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Dringender Änderungsbedarf besteht nach Meinung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bei der Höhe des Arbeitslosengeldes II, der Anrechnung des PartnerInneneinkommens, den Regelungen zur Altersvorsorge, der Zumutbarkeit von Arbeit und einer Kindergrundsicherung. Link zum Original
  23. Die Regelungen zur Altersvorsorge beim Arbeitslosengeld II werden geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Dringender Änderungsbedarf besteht nach Meinung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bei der Höhe des Arbeitslosengeldes II, der Anrechnung des PartnerInneneinkommens, den Regelungen zur Altersvorsorge, der Zumutbarkeit von Arbeit und einer Kindergrundsicherung. Link zum Original
  24. Die Regeln zur Zumutbarkeit von Arbeit beim Arbeitslosengeld II werden geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Dringender Änderungsbedarf besteht nach Meinung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bei der Höhe des Arbeitslosengeldes II, der Anrechnung des PartnerInneneinkommens, den Regelungen zur Altersvorsorge, der Zumutbarkeit von Arbeit und einer Kindergrundsicherung. Link zum Original
  25. Eine Kindergrundsicherung wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Dringender Änderungsbedarf besteht nach Meinung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bei der Höhe des Arbeitslosengeldes II, der Anrechnung des PartnerInneneinkommens, den Regelungen zur Altersvorsorge, der Zumutbarkeit von Arbeit und einer Kindergrundsicherung. Link zum Original
  26. Leistungen des Arbeitslosengeldes II können auch als befristeter Lohn oder Lohnzuschuss gezahlt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 25 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns unter anderem dafür ein, dass Leistungen im Rahmen des Arbeitslosengeldes II auch als befristeter Lohn bzw. Lohnzuschuss geleistet werden können. Link zum Original
  27. Die Hartz-Gesetze werden insgesamt auf geschlechtsspezifische Wirkungen überprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 25 ·

    Wortlaut im Programm
    Und: Die Hartz- Gesetze gehören insgesamt auf den geschlechtsspezifischen Prüfstand. Link zum Original
  28. Vor allem gering qualifizierte und ältere Langzeitarbeitslose kommen wieder in Beschäftigung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir kämpfen dafür, dass vor allem langzeitarbeitslose Menschen ohne bzw. mit geringer Qualifikation sowie ältere Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung kommen. Link zum Original
  29. Eine Grundsicherung wird schrittweise eingeführt, um allen Menschen Teilhabe am Leben in der Stadt zu sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten an der schrittweisen Einführung einer Grundsicherung fest, um eine materielle Grundlage für die Teilhabe aller Menschen am Leben in der Stadt zu gewährleisten. Link zum Original
  30. Die Grundsicherung steht allen Bürgerinnen und Bürgern auf individueller Basis zu.

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    Wortlaut im Programm
    Diese Grundsicherung muss all en BürgerInnen auf individueller Basis zustehen. Sie ist grundsätzlich einkommens- und ve rmögensabhängig zu gestalten. Sie muß positive Arbeitsanreize setzen und vermeiden, dass Personen ohne Erwerbsarbeit ausgegrenzt und zur Arbeit gezwungen werden. Link zum Original
  31. Die Grundsicherung ist grundsätzlich einkommens- und vermögensabhängig.

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    Wortlaut im Programm
    Diese Grundsicherung muss all en BürgerInnen auf individueller Basis zustehen. Sie ist grundsätzlich einkommens- und ve rmögensabhängig zu gestalten. Sie muß positive Arbeitsanreize setzen und vermeiden, dass Personen ohne Erwerbsarbeit ausgegrenzt und zur Arbeit gezwungen werden. Link zum Original
  32. Die Grundsicherung setzt positive Arbeitsanreize und vermeidet, dass Menschen ohne Erwerbsarbeit ausgegrenzt oder zur Arbeit gezwungen werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 26 ·

    Wortlaut im Programm
    Diese Grundsicherung muss all en BürgerInnen auf individueller Basis zustehen. Sie ist grundsätzlich einkommens- und ve rmögensabhängig zu gestalten. Sie muß positive Arbeitsanreize setzen und vermeiden, dass Personen ohne Erwerbsarbeit ausgegrenzt und zur Arbeit gezwungen werden. Link zum Original
  33. Die Landesregierung trägt trotz der Bundesgesetze SGB II und III Verantwortung für die Arbeitsmarktpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Anders als der rot-rote Senat sind BÜNDNI S 90 / DIE GRÜNEN nicht der Ansicht, dass die Bundesarbeitsmarktgesetze (also Sozialgesetzbuch II und III) die Landesregierung aus der Verantwortung für die Arbeitsmarktpolitik entlassen. Link zum Original
  34. Die Zuständigkeiten der an der Arbeitsmarktpolitik beteiligten Verwaltungen werden gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    Um gesetzlich vorhandene Spielräume und Bundesgelder für die Arbeitslosen dieser Stadt sinnvoll nutzen zu können, müssen außerdem die Zuständigkeiten der beteiligten Verwaltungen dringend gebündelt werden. Link zum Original
  35. Der Senat übernimmt gesamtstädtische Verantwortung und legt gesamtstädtische arbeitsmarktpolitische Leitlinien fest.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine gesamtstädtische Verantwortung des Senats sowie gesamtstädtische arbeitsmarktpolitische Leitlinien, bei gleichzeitiger Stärkung der dezentralen Verantwortung in den Jobcentern. Link zum Original
  36. Die dezentrale Verantwortung der Jobcenter wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine gesamtstädtische Verantwortung des Senats sowie gesamtstädtische arbeitsmarktpolitische Leitlinien, bei gleichzeitiger Stärkung der dezentralen Verantwortung in den Jobcentern. Link zum Original
  37. Arbeitsmarktpolitik eröffnet allen Arbeitslosen neue und gute Teilhabechancen.

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    Wortlaut im Programm
    - Arbeitsmarktpolitik hat die Aufgabe, allen Arbeitslosen neue und gute Teilhabechancen zu eröffnen. Link zum Original
  38. Schwächere Arbeitslose werden stärker unterstützt als jene mit größeren eigenen Ressourcen.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig müssen gerade die Schwächeren stärker unterstützt werden als diejenigen, die über größere Ressourcen verfügen, um sich selbst zu helfen. Link zum Original
  39. Arbeitsmarktpolitik setzt auf Qualität statt auf starre Aktivierungsquoten.

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    Wortlaut im Programm
    - Wir brauchen mehr Qualität und keine starren Aktivierungsquoten. Link zum Original
  40. Evaluationen messen Qualität und Nachhaltigkeit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen.

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    Wortlaut im Programm
    Evaluationen sollen die Qualität und Nachhaltigkeit von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen messen. Link zum Original
  41. Vermittlung und Qualifizierung erfolgen nur, wenn sie für die Betroffenen sinnvoll sind und einer abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung entsprechen.

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    Wortlaut im Programm
    Vermittlung in Arbeit und Qualifizierung sollen grundsätzlich immer erst dann durchgeführt werden, wenn sie für die Betroffenen sinnvoll sind und in Übereinstimmung mit einer abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung stehen. Link zum Original
  42. Bei allen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Konzepten wird ein geschlechtsbezogener Ansatz durchgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    - Ein geschlechtsbezogener Ansatz ist bei allen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Konzepten durchzusetzen. Link zum Original
  43. Chancengleichheit wird durch Zielvorgaben, Programmgestaltung, Projektvorschläge, Evaluation und Controlling sichergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Tatsächliche Chancengleichheit ist durch Zielvorgaben, Programmgestaltung, Proj ektvorschläge, Evaluation und Controlling sicherzustellen. Link zum Original
  44. Frauen profitieren entsprechend ihrem Anteil an den Erwerbslosen von Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfördermitteln.

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    Wortlaut im Programm
    Frauen müssen ihrem Anteil an den Erwerbslosen entsprechend von Arbeitsmarkt- und Wirtschafts fördermitteln profitieren. Link zum Original
  45. Alleinerziehende, Frauen mit Migrationshintergrund, von Gewalt betroffene Frauen und Frauen mit Behinderungen werden als Zielgruppen besonders berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere ist die Berücksichtigung bestimmter Zielgruppen – Alleinerziehende, Frauen mit Migrationshintergrund, von Gewalt betroffene Frauen und Frauen mit Behinderungen wichtig. Link zum Original
  46. Nichtleistungsempfängerinnen beim Arbeitslosengeld II und Berufsrückkehrerinnen erhalten Zugang zu allen Formen beruflicher Wiedereingliederung.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört weiterhin, „Nichtle istungsempfängerInnen“ bei ALG II und BerufsrückkehrerInnen Zugang zu allen Formen der beruflichen Wiedereingliederung zu ermöglichen. Link zum Original
  47. Solange Bundesgesetze den Zugang zur beruflichen Wiedereingliederung für Nichtleistungsempfängerinnen und Berufsrückkehrerinnen verhindern, wird der Senat initiativ.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört weiterhin, „Nichtle istungsempfängerInnen“ bei ALG II und BerufsrückkehrerInnen Zugang zu allen Formen der beruflichen Wiedereingliederung zu ermöglichen. So lange Bundesgesetze dies verhindern, muss der Senat entsprechend initiativ werden. Link zum Original
  48. Bildung steht im Mittelpunkt künftiger Arbeitsmarktpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    - Bildung ist der Schlüssel für die Integration in den Arbeitsmarkt, deshalb gehört sie in den Mittelpunkt künftiger Arbeitsmarktpolitik. Link zum Original
  49. Die Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten, jungen Erwerbslosen und Zugewanderten werden durch Bildungsangebote wie nachgeholte Schulabschlüsse, Sprachkurse und berufliche Weiterbildung verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Vor allem für den Kreis der gering Qualifizierten und für junge Erwerbslose sowie Zugewanderte sollen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Bildungsangebote(z.B. in Form des Nachholens von Schulabschlüssen, Sprachkursen, beruflicher Bildung und Weiterbildung) verbessert werden. Link zum Original
  50. Der Förderumfang beim Übergang von der Schule in den Beruf wird erheblich aufgestockt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Förderumfang beim Übergang Schule-Beruf muss erheblich aufgestockt und die Zusammenarbeit von Jugendämtern und Jobcentern in Angriff genommen und verstetigt werden. Link zum Original
  51. Jugendämter und Jobcenter arbeiten dauerhaft zusammen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Förderumfang beim Übergang Schule-Beruf muss erheblich aufgestockt und die Zusammenarbeit von Jugendämtern und Jobcentern in Angriff genommen und verstetigt werden. Link zum Original
  52. Statt nur auf Zusatzjobs zu setzen, werden alle gesetzlichen Integrationsinstrumente von Einstiegsgeld über Lohnkostenzuschüsse und Selbstständigkeitsförderung bis Weiterbildung genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    - Statt ausschließlich auf die sog. Zusatzjobs zu setzen, wollen wir alle gesetzlichen Möglichkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt – vom Einsti egsgeld über die Lohnkostenzuschüsse, die Förderung der Selbstständigkeit bis hin zur Weiterbildung – nutzen. Link zum Original
  53. Sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse haben Vorrang vor Zusatzjobs.

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    Wortlaut im Programm
    Sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse sind den Zusatzjobs vorzuziehen. Link zum Original
  54. Die gesetzliche Möglichkeit, Erwerbslose nicht nur kurzfristig zu beschäftigen, wird stärker genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Von der gesetzlichen Möglichkeit, Erwerbslose nicht nur kurzfristig zu beschäftigen, soll stärker als bisher Gebrauch gemacht werden. Link zum Original
  55. Flexible, qualifizierte und kurzfristig abrufbare Kinderbetreuung wird verlässlich angeboten, damit Arbeitsförderung und Arbeitssuche nicht daran scheitern.

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    Wortlaut im Programm
    - Arbeitsförderung und Arbeitssuche darf nicht an fehlender Kinderbetreuung scheitern. Flexible sowie qualifizierte kurzfristig abrufbar e Betreuungsleistungen müssen deshalb verlässlich angeboten werden. Link zum Original
  56. Die Jobcenter nutzen alle im SGB II vorgesehenen arbeitsmarktpolitischen Instrumente gleichwertig.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist höchste Zeit, dass die Jobcenter alle nach dem SGB II vorgesehenen arbeitsmarktpolitischen Instrumente gleichwertig nutzen! Link zum Original
  57. Die Jobcenter schaffen mehr Transparenz über Planungen sowie Arbeits- und Bildungsangebote, etwa durch Jobbörsen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch wollen wir mehr Transparenz z.B. über die Planungen, die Arbeits- und Bildungsangebote der Jobcenter herstellen, etwa durch Jobbörsen. Link zum Original
  58. Wer sich vom Jobcenter nicht rechtmäßig behandelt fühlt, kann sich an eine unabhängige Ombudsstelle wenden.

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    Wortlaut im Programm
    Wer sich im Bereich der Arbeitsförderung vom Jobcenter nicht rechtmäßig behandelt fühlt, soll die Möglichkeit erhalten, sich an eine unabhängige Ombudsstelle zu wenden. Link zum Original
  59. Arbeitsmarktpolitik belohnt das Engagement Einzelner.

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    Wortlaut im Programm
    Eine neue Arbeitsmarktpolitik sollte das Engagement Einzelner belohnen. Link zum Original
  60. Erwerbslose, die sich fortbilden, bürgerschaftlich engagieren oder eine Existenz gründen, werden daran nicht gehindert.

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    Wortlaut im Programm
    Wer als ErwerbsloseR aktiv wird und sich z.B. aus eigenem Antrieb fortbildet, sich bürgerschaftlich engagiert oder eine eigene Existenz aufbaut, darf nicht behindert werden. Link zum Original
  61. Jobcenter, Liegenschaftsfonds und Bezirksämter unterstützen Existenzgründer und Kreative, etwa durch Überlassung leerstehender Räume.

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    Wortlaut im Programm
    Jobcenter, Liegenschafts fonds und Bezirksämter könnten ExistenzgründerInnen oder sonstige Kreative unterstützen, z.B. leer stehende Räumlichkeiten für Erwerbslose /Existenzgründer/ Projekte anbieten. Link zum Original
  62. Berlin schafft einen dauerhaften Bereich öffentlich geförderter Beschäftigung und Qualifizierung.

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    Wortlaut im Programm
    Berlin braucht einen auf Dauer angelegten Bereich öffentlich geförderter Beschäftigung und Qualifizierung, denn hier leben 300.000 Menschen dauerhaft ohne Erwerbsarbeit. Link zum Original
  63. Ein dauerhafter, gemeinwohlorientierter, gemeinnütziger Sektor verbindet Wirtschaftlichkeit mit sozialem Engagement.

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    Wortlaut im Programm
    Hierzu eignet sich die Schaffung eines auf Dauer angelegten, gemeinwohlorientierten, gemeinnützigen Sektors, der Wirtschaftlichkeit und soziales Engagement miteinander verbindet. Link zum Original
  64. Die Konkurrenz zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt wird durch Partnerschaft ersetzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 28 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Konkurrenz zwischen erstem und sogenanntem zweiten Arbeitsmarkt wollen wir durch Partnerschaft ersetzen. Link zum Original
  65. Die Einschränkungen öffentlich geförderter Beschäftigung durch die Berliner Positivliste werden abgelehnt, weil sie sinnvolle Angebote vor allem für Ältere und Geringqualifizierte behindern.

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    Wortlaut im Programm
    Ein solcher gemeinwirtscha ftlicher Sektor ist mit den derzeitigen Einschränkungen bei der öffentlich geförderten Beschäftigung (Berliner Positivliste) nicht zu vereinbaren, denn diese behindert sinnvolle Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote, insbesondere für Ältere und Geringqualifizierte in handwerklichen Arbeitsfeldern. Link zum Original
  66. Klare, transparente Regeln, etwa orientiert an Personalbemessungen, verhindern die Verdrängung regulärer Beschäftigung durch öffentlich geförderte Beschäftigung.

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    Wortlaut im Programm
    Die Befürchtungen von Personalräten, Gewerkschaften und Kammern, dass mit bestimmten Einsatzfeldern in der öffentlich geförderten Beschäftigung eine Verdrängung regulärer Beschäftigung einhergeht, sind ernst zu nehmen. Begegnet werden kann dem nur durch klare transparente Regeln, die sich z.B. an Personalbemessungen orientieren. Link zum Original
  67. Personenbezogene Förderung Langzeitarbeitsloser gilt als Nachteilsausgleich und nicht als Wettbewerbsverzerrung.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sind der Ansicht, dass die personenbezogene Förderung Langzeitarbeitsloser einen Nachte ils- oder Produktivitätsausgleich und keine Wettbewerbsverzerrung darstellt. Link zum Original
  68. Gemeinwohlorientierte Unternehmen, die sozialen Auftrag und effizientes Wirtschaften verbinden, werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Gemeinwohlorientierte Berliner Unternehmen, die den sozialen Auftrag mit effizientem Wirt schaften verbinden, gibt es schon einige. Wir wollen diese Betriebe unterstützen und for dern wiederum ihre Unterstützung bei den unterschiedlichsten Aufgaben der städtischen und sozialen Infrastruktur: von der Unterstützung der Jugend- und Seniorenarbeit bis hin zu kleineren und größeren Instandhaltungsmaß nahmen (in Kitas, Schulen usw.), die schon lange in keiner Investitionsplanung mehr berücksichtigt werden. Link zum Original
  69. Gemeinwohlorientierte Unternehmen werden für Aufgaben der städtischen und sozialen Infrastruktur, von Jugend- und Seniorenarbeit bis zu Instandhaltung in Kitas und Schulen, herangezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Gemeinwohlorientierte Berliner Unternehmen, die den sozialen Auftrag mit effizientem Wirt schaften verbinden, gibt es schon einige. Wir wollen diese Betriebe unterstützen und for dern wiederum ihre Unterstützung bei den unterschiedlichsten Aufgaben der städtischen und sozialen Infrastruktur: von der Unterstützung der Jugend- und Seniorenarbeit bis hin zu kleineren und größeren Instandhaltungsmaß nahmen (in Kitas, Schulen usw.), die schon lange in keiner Investitionsplanung mehr berücksichtigt werden. Link zum Original
  70. Beschäftigungsmodelle werden entwickelt, die Mittel aus EU, Städtebau, Jobcenter und Land kombinieren.

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    Wortlaut im Programm
    • die finanzielle Mittel aus verschiedenen Töpfen (EU, Städtebau, Jobcenter, Land) kombinieren Link zum Original
  71. Beschäftigungsmodelle werden entwickelt, die kleinen Handwerksbetrieben ebenso wie gemeinwirtschaftlichen Unternehmen zugutekommen.

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    Wortlaut im Programm
    • die dem kleinen Handwerksbetrieb genau so wie dem gemeinwirtschaftlichen Unternehmen zu Gute kommen Link zum Original
  72. Beschäftigungsmodelle werden entwickelt, die den Landeshaushalt wenig oder gar nicht belasten.

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    Wortlaut im Programm
    • die den Berliner Haushalt nur wenig oder gar nicht belasten Link zum Original
  73. Beschäftigungsmodelle werden entwickelt, die Erwerbslosen Sinn stiften und Solidarität erweisen, statt sie auszugrenzen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 28 ·

    Wortlaut im Programm
    • die erwerbslosen Menschen Sinnstiftung bieten und Solidarität erweisen, anstatt sie auszugrenzen Link zum Original
  74. Berlin bringt für kommunale Beschäftigungsprogramme mehr Engagement auf als nur die Kofinanzierung von Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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    Wortlaut im Programm
    Mit mehr Mut hätten schon längst solche kommunalen Beschäftigungsprogramme entwickelt werden können, die notwendig sind, aber außerhalb der Pflichtaufgaben liegen. Hier muss Berlin dann allerdings mehr Engagement aufbringen, als sich nur auf die Kofinanzierung von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds zu beschränken. Link zum Original
  75. Eine kiezorientierte, aktivierende Beschäftigungspolitik wird verfolgt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Unser Plan: ei ne kiezorientiert aktivierende Beschäftigungspolitik und eine dezentrale Vor-Ort Ansiedlung sozialer und integrativer Angebote. Link zum Original
  76. Soziale und integrative Angebote werden dezentral vor Ort angesiedelt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Unser Plan: ei ne kiezorientiert aktivierende Beschäftigungspolitik und eine dezentrale Vor-Ort Ansiedlung sozialer und integrativer Angebote. Link zum Original
  77. Das Land Berlin erleichtert Beziehern von ALG II und Sozialgeld durch städtische Programme die Teilhabe an der Gemeinschaft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch wenn das SGB II mit seinen Leis tungsarten ALG II und Sozialgeld ein Bundesgesetz ist, ist das Land Berlin gefordert, die Lebenssituation dieser Menschen durch städtische Programme und Aktivitäten zur Teilhabe an der Gemeinschaft zu erleichtern. Link zum Original
  78. Die Stadt nimmt ihre Fürsorgepflicht für Wohnungslose, Alte, Pflegebedürftige, Kranke, Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere tatsächlich wahr.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 41 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir fühlen uns auch verantwortlich für all die Menschen, deren Leben sich versteckt oder am Rande der Öffentlichkeit abspielt, die sich nicht laut artikulieren können oder wollen: Wohnungslose, Alte, Pflegebedürftige, Kranke, Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere - für alle hat die Stadt eine Fürsorgepflicht, die sich nicht in schönen Worten erschöpfen darf. Link zum Original
  79. Jugend- und Sozialarbeit wird stärker auf Sozialräume statt nur auf Einzelfälle ausgerichtet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 41 ·

    Wortlaut im Programm
    Deshalb wollen wir die Jugend- und Sozialarbeit künftig verstärkt auf Sozialräume ausrichten und damit den Blick, über die Einzelfallarbeit hinaus, für die Probleme in ihren jeweiligen Zusammenhängen schärfen. Link zum Original
  80. Die Organisationsstruktur der sozialen Beratungsdienste im Rahmen des SGB II wird auf ihre Wirkung überprüft und gegebenenfalls optimiert.

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    Wortlaut im Programm
    Im Rahmen des SGB II können die Jobcenter zwar soziale Hilfeangebote anbieten, die dann im Rahmen der Arbeitsteilung von den Kommunen durchgeführt werden sollen. Nach über einem Jahr Einführung des SGB II muss die Organisationsstruktur dieser sozialen Beratungsdienste aber unbedingt auf ihre Wirkungsweise hin überprüft und gegebenenfalls optimiert werden! Link zum Original
  81. Die sozialen Dienste bauen aufsuchende Betreuungs- und Beratungsarbeit aus.

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    Wortlaut im Programm
    Zu einer Neuausrichtung der sozialen Dienste gehört auch eine verstärkte aufsuchende Betreuungs- und Beratungsarbeit, damit Menschen in für sie bedrohlichen Lebenslagen frühzeitig auf vorhandene Hilfeangebote zurückgreifen können. Link zum Original
  82. Rechtzeitige Beratungsangebote für überschuldete Menschen werden ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zahl der überschuldeten Menschen nimmt stark zu, nicht jedoch die Möglichkeit rechtzeitiger Beratungsangebote. Hier herrscht hoher Nachholbedarf! Link zum Original
  83. Ein „Berlin-Pass“ mit stark ermäßigtem Eintritt zu Kultur- und Sportveranstaltungen für Einkommensarme wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus wollen wir einen „Berlin-Pass“ („Berlin für alle “) einführen, der einkommensarmen Bevölkerungskreisen einen stark ermäßigten Eintritt zu kulturellen und sportlichen Veranstaltungen einschließlich Zoo und Tierpark ermöglicht. Link zum Original
  84. Mit Unternehmen werden Ermäßigungen im Rahmen des Berlin-Passes verhandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir auch die Bereitschaft der privaten Wirtschaft zum sozialen Engagement aufgreifen und mit Unternehmen wie Kaufhäusern, Möbelhäusern, Einzelhandel und DienstleisterInnen über Ermäßigungen im Rahmen des Berlin-Passes verhandeln. Link zum Original
  85. Die Kürzungen werden anhand der Bedarfsanalyse überprüft und gegebenenfalls korrigiert.

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    Wortlaut im Programm
    Hier ist endlich eine Bedarfsanalyse vorzulegen, welche die wachsenden sozialen und gesundheitlichen Probleme der Menschen und die Zunahme älterer Menschen mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf berücksichtigt. Die Kürzungen müssen daraufhin überprüft und ggf. korrigiert, die Angebote unter Beteiligung der Bezirke weiterentwickelt werden. Link zum Original
  86. Die Angebote werden unter Beteiligung der Bezirke weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Hier ist endlich eine Bedarfsanalyse vorzulegen, welche die wachsenden sozialen und gesundheitlichen Probleme der Menschen und die Zunahme älterer Menschen mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf berücksichtigt. Die Kürzungen müssen daraufhin überprüft und ggf. korrigiert, die Angebote unter Beteiligung der Bezirke weiterentwickelt werden. Link zum Original
  87. Niedrigschwellige Grundversorgungsangebote für Wohnungslose wie Notübernachtungen und Kältehilfetelefon werden gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die niedrigschwelligen Angebote der Grundversorgung (Notübernachtungen, Nachtcaf és, Tagestreffpunkte, medizinische Versorgung, Kältehilfetelefon usw.) gesichert und insbesondere im innerstädtischen Bereich besser miteinander koordiniert werden. Link zum Original
  88. Diese Angebote werden insbesondere im innerstädtischen Bereich besser koordiniert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die niedrigschwelligen Angebote der Grundversorgung (Notübernachtungen, Nachtcaf és, Tagestreffpunkte, medizinische Versorgung, Kältehilfetelefon usw.) gesichert und insbesondere im innerstädtischen Bereich besser miteinander koordiniert werden. Link zum Original
  89. Projekte der Hilfe und Selbsthilfe sowie Initiativen für selbstbestimmtes Wohnen, Arbeitsintegration und berufliche Qualifikation werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Gefördert werden sollen insbesondere Projekte der Hilfe und Selbsthilfe sowie Initiativen, die ein selbstbestimmtes Wohnen, die Integration in Arbeit und den Erwerb beruflicher Qualifikationen ermöglichen. Link zum Original
  90. Die Lage wohnungsloser Menschen mit psychischen Problemen und wohnungsloser Migranten erhält besondere Aufmerksamkeit.

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    Wortlaut im Programm
    Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Situation von wohnungslosen Menschen mit psychischen Problemen und der Situation wohnungsloser MigrantInnen. Link zum Original
  91. Menschen mit Behinderungen organisieren Assistenz und Unterstützung möglichst selbstbestimmt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen die Chance haben, die notwendige Assistenz und Unterstützung möglichst selbstbestimmt zu organisieren. Deshalb wollen wir das persönliche Budget soweit wie möglich durchsetzen. Link zum Original
  92. Das persönliche Budget wird so weit wie möglich durchgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen die Chance haben, die notwendige Assistenz und Unterstützung möglichst selbstbestimmt zu organisieren. Deshalb wollen wir das persönliche Budget soweit wie möglich durchsetzen. Link zum Original
  93. Das Fallmanagement der Eingliederungshilfe wird am Menschen und nicht an Einsparvorgaben ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Das vom Senat vorgelegte Modell der Eingliederungshilfe „Fallmanagement für Menschen mit Behinderungen“ bietet die Möglichkeit, passgenaue Unterstützung zur Verfügung zu stellen – vorausgesetzt der Mensch steht im Mittelpunkt und nicht eine Einsparvorgabe. Link zum Original
  94. Fallmanager werden für die Steuerung passgenauer Hilfen gut qualifiziert.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Steuerung und Koordinierung passgenauer Hilfen müssen die FallmanagerInnen entsprechend gut qualifiziert werden. Link zum Original
  95. Erfolgreiche Steuerungsmodelle wie das personenzentrierte Budget in der Psychiatrie fließen in die Weiterentwicklung des Fallmanagements ein.

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    Wortlaut im Programm
    In die Weiterentwicklung des Fallmanagements sind erfolgreiche Steuerungsmodelle wie das personenzentrierte Budget in der Psychiatrie einzubeziehen. Link zum Original
  96. Mit Betroffenenverbänden findet ein regelmäßiger Austausch über den Stand der Umsetzung statt.

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    Wortlaut im Programm
    Um eine flexible Überprüfung zu ermöglichen sollen regelmäßig mit Betr offenenverbänden die Kenntnisse über den Stand der Umsetzung ausgetauscht werden. Link zum Original
  97. Übergänge von der Schule in Berufsvorbereitung und Ausbildung werden für Jugendliche mit Migrationshintergrund erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    Jugendliche mit Migrationshintergrund sind besonders häufig von Ausbildungsplatz- und Arbeitslosigkeit betroffen. Wir wollen ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen, indem wir Übergänge von Schule in Berufsvorbereitung und - ausbildung erleichtern, Qua lifizierungsbausteine entwickeln und Sprachkurse in der Berufsvorbereitung und parallel zur Ausbildung ermöglichen. Link zum Original
  98. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund werden Qualifizierungsbausteine entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Jugendliche mit Migrationshintergrund sind besonders häufig von Ausbildungsplatz- und Arbeitslosigkeit betroffen. Wir wollen ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen, indem wir Übergänge von Schule in Berufsvorbereitung und - ausbildung erleichtern, Qua lifizierungsbausteine entwickeln und Sprachkurse in der Berufsvorbereitung und parallel zur Ausbildung ermöglichen. Link zum Original
  99. Der Diskriminierung von Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt wird entgegengetreten.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu muss der Diskriminierung von Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt entgegen getreten werden. Link zum Original
  100. Bestehende Qualifizierungsangebote für Migrantinnen werden abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Bereits vorhandene Qualifizierungsangebote für die Zielgruppe der Migrantinnen müssen abgesichert werden. Link zum Original
  101. Migrantinnen werden mindestens entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitsuchenden an den Arbeitsmarktprogrammen des Landes beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Generell fordern wir, dass Migrantinnen mindestens entsprechend ihres Anteils an den Arbeitssuchenden an den Arbeitsmarktprogrammen des Landes beteiligt werden. Link zum Original
  102. Für gleichwertige Arbeit soll gleicher Lohn gezahlt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Den Kampf um gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, für den geschlechtergerechten Einsatz von öffentlichen Mitteln, für die Hälfte der Macht in Privatwirtschaft und Verwaltung und in leitenden Funktionen sowie die Unterstützung von Mädchen und Jungen beim Zugang zu zukunftsweisenden Berufen sehen wir als unsere Aufgabe an. Link zum Original
  103. Haushaltsspielräume werden für die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut genutzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 71 ·

    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN werden sich des halb entschieden dafür einsetzen, alle Gestaltungsspielräume für die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut und für die auskömmliche Finanzierung unserer Schulen, Hochschulen und Kulturinstitutionen zu nutzen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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