Grüne BW · Grün aus Verantwortung für Baden-Württemberg
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Baden-Württemberg 2016 · beschlossen 13.12.2015 · Original
Das Programm enthält 47 von 1.328 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 249Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 47
Das kulturelle Erbe wird bewahrt und etablierte wie neue Kultur in Stadt und Land gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir bewahren unser reiches kulturelles Erbe und fördern die Kultur – Etabliertes und Neues – in Stadt und Land. Link zum Original
Die Rolle der öffentlichen Bibliotheken im ganzen Land wird gewürdigt.
Wortlaut im Programm
Neben den beiden Landesbibliotheken und den wissenschaftlichen Bibliotheken, die wir zu umfassenden Informationszentren weiterentwickeln wollen, wollen wir die Rolle der öffentlichen Bibliotheken überall im Land würdigen. Link zum Original
Bibliotheken, die sich zu Einrichtungen umfassender Medienbildung entwickeln, sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere dort, wo Bibliotheken neue Wege gehen und zu Einrichtungen einer umfassenden Medienbildung werden, halten wir eine Unterstützung für wichtig. Link zum Original
Die Kulturpolitik soll Städte attraktiv machen und ein qualitätsvolles Kulturangebot im Ländlichen Raum sichern.
Wortlaut im Programm
Dafür brauchen wir eine Kulturpolitik, die unsere Städte und Metropolen attraktiv macht und gleichzeitig für ein qualitätsvolles Kulturangebot im Ländlichen Raum sorgt. Link zum Original
Die Verfolgung von Lesben und Schwulen wird stärker in der Erinnerungskultur verankert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass die Verfolgung von Lesben und Schwulen stärker in der Erinnerungskultur verankert wird. Link zum Original
Alle Menschen sind religiös und weltanschaulich gleichberechtigt auf Grundlage der Verfassungsordnung.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE treten für die religiöse und weltanschauliche Gleichberechtigung aller Menschen auf Grundlage unserer Verfassungsordnung ein. Link zum Original
Niemand darf wegen seines Glaubens oder Nicht-Glaubens ungerechtfertigt bevorzugt oder benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Niemand darf wegen seines Glaubens oder Nicht-Glaubens ungerechtfertigt bevorzugt oder benachteiligt werden. Link zum Original
Der Dialog zwischen Religionen sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Gerade deshalb setzen wir uns weiter für die Förderung des Dialogs zwischen den Religionen sowie zwischen den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ein. Link zum Original
Die Perspektiven konfessionsfreier Menschen werden in gesellschaftlichen Debatten und Gremien berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir werden darauf achten, dass neben den Perspektiven der Religionsgemeinschaften auch die Perspektiven konfessionsfreier Menschen in gesellschaftlichen Debatten und Gremien mitgedacht werden. Link zum Original
Jeder Mensch soll frei über Glauben und Weltanschauung entscheiden können.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch soll frei über Glauben und Weltanschauung entscheiden können. Link zum Original
Religionsgemeinschaften sollen finanziell unabhängiger vom Staat werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen Vorteile darin, wenn Religionsgemeinschaften vom Staat finanziell unabhängiger werden. Link zum Original
Mit den Kirchen werden Rahmenbedingungen für eine schrittweise vertragliche Ablösung der Staatsleistungen gesucht.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene wollen wir das Gespräch mit den Kirchen suchen, um faire und geeignete Rahmenbedingungen für eine schrittweise Ablösung der Staatsleistungen auf vertraglicher Grundlage zu schaffen. Link zum Original
Der Bundesgesetzgeber entwickelt ein Grundsätzegesetz zur Ablösung der historischen Staatsleistungen an die Kirchen.
Wortlaut im Programm
Allerdings ist grundsätzlich der Bundesgesetzgeber gefordert, als Vermittler zwischen den berechtigten Interessen der Bundesländer und den berechtigten Interessen der Kirchen aufzutreten und ein Grundsätzegesetz zur Ablösung der historischen Staatsleistungen zu entwickeln. Link zum Original
Der grundgesetzliche Schutz der Sonn- und Feiertage wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE bekennen uns zum grundgesetzlichen Schutz der Sonn- und Feiertage. Link zum Original
Die Zunahme verkaufsoffener Sonntage wird kritisch gesehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb sehen wir die inflationäre Zunahme verkaufsoffener Sonntage kritisch. Link zum Original
Ein zeitgemäßes Feiertagsrecht stärkt die Freiheit der individuellen Lebensgestaltung.
Wortlaut im Programm
Mit einem zeitgemäßen Feiertagsrecht stärken wir die Freiheit der individuellen Lebensgestaltung. Link zum Original
Kulturförderung ist eine staatliche Aufgabe, die das kulturelle Erbe bewahrt und Neues fördert.
Wortlaut im Programm
Kulturförderung verstehen wir als staatliche Aufgabe mit dem Zweck, sowohl unser kulturelles Erbe zu bewahren als auch neu Entstehendes zu fördern. Link zum Original
Kulturelle Vielfalt wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zur kulturellen Vielfalt. Link zum Original
Neben kulturellen Leuchttürmen wird die kulturelle Grundversorgung in der Fläche gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Neben einer exzellenten Kultur mit ihren überregional ausstrahlenden Leuchttürmen muss immer auch die kulturelle Grundversorgung in der Fläche gewährleistet werden. Link zum Original
Große Kultureinrichtungen und die Freie Szene erhalten Freiräume und verlässliche Förderinstrumente.
Wortlaut im Programm
Deshalb brauchen Kunst und Kultur sowohl Freiräume als auch verlässliche Förderinstrumente. Das gilt gleichermaßen für die großen Kultureinrichtungen wie für die Freie Szene. Link zum Original
Durch komplementäre Förderung erhalten Kommunen Anreize zur Schwerpunktbildung und zum Ausbau ihres Kulturangebots.
Wortlaut im Programm
Durch komplementäre Förderung setzen wir für die Kommunen Anreize zur Schwerpunktbildung und für den Ausbau ihres kulturellen Angebots. Link zum Original
Über das Fördermodul Kultur im Programm LEADER werden Kulturprojekte in der Fläche gefördert.
Wortlaut im Programm
Mit dem Fördermodul Kultur im Regionalentwicklungsprogramm LEADER fördern wir zusätzlich Kulturprojekte in der Fläche. Link zum Original
Kulturelle Teilhabe wird allen Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen, Wohnort, Alter oder Behinderung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Kulturelle T eilhabe muss allen Menschen ermöglicht werden, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Wohnort, Alter oder körperlichen Einschränkungen. Link zum Original
Interkulturelle Projekte werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Insbesondere interkulturelle Projekte und europäische Angebote leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration, stärken den Zusammenhalt der Gesellschaft, geben Impulse für die Weiterentwicklung der Künste und unterstützen nicht zuletzt die Schaffung einer europäischen Kultur und Öffentlichkeit. Durch gezielte Förderung der Interkultur wollen wir diese Chancen nutzen. Link zum Original
Der kulturelle Austausch zwischen Kommunen und Regionen in Europa wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE fördern den kulturellen Austausch zwischen Kommunen und Regionen in Europa und möchten dabei an bereits existierende Partnerschaften anknüpfen. Link zum Original
Gemeinde- und Städtepartnerschaften werden weiter mit Leben gefüllt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere Gemeinde- und Städtepartnerschaften wollen wir weiter mit Leben füllen. Link zum Original
Der Austausch zwischen Schulen, Berufsverbänden, Bürgerinitiativen und Vereinen in Europa wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Den wechselseitigen Austausch zwischen Schulen, Berufsverbänden, lokalen Bürgerinitiativen und Vereinen wollen wir fördern und Kommunen in ihrem Bestreben nach einem dauerhaften Kontakt unterstützen. Link zum Original
Gedenkstätten und Gedenkinitiativen im Land werden auskömmlich finanziert.
Wortlaut im Programm
Daher müssen die Gedenkstätten und Gedenkinitiativen im Land auskömmlich finanziert werden, damit sie den gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen begegnen können. Link zum Original
Kulturgüter, die Verfolgten des NS-Regimes entzogen wurden, werden ermittelt und den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben.
Wortlaut im Programm
Zur historischen Verantwortung gehört, dass Kulturgüter, die den Verfolgten des Naziregimes entzogen worden sind, ermittelt werden und den rechtmäßigen Besitzer*innen zurückgegeben werden. Link zum Original
Provenienzforschung wird an den staatlichen Museen zur Pflichtaufgabe.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Provenienzforschung an den staatlichen Museen eine Pflichtaufgabe sein. Link zum Original
Ein Sonderprogramm unterstützt Museen bei der Digitalisierung von Kulturgütern.
Wortlaut im Programm
Mit einem Sonderprogramm wollen wir darum unter anderem die Museen bei der Digitalisierung von Kulturgütern unterstützen, um die Kulturlandschaft Baden-Württembergs in die Zukunft zu begleiten und unsere Landesschätze einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird modern organisiert.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein wesentlicher Bestandteil einer vielfältigen und unabhängigen Medienlandschaft. Gerade deshalb muss er modern organisiert sein, um seine Aufgabe wahrnehmen zu können. Link zum Original
Der SWR passt sich weiter an die sich verändernden Rahmenbedingungen der Medienwelt an.
Wortlaut im Programm
Auch in Zukunft muss der SWR mit den sich permanent verändernden Rahmenbedingungen der Medienwelt mitwachsen. Link zum Original
Alle Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden mittelfristig barrierefrei gestaltet.
Wortlaut im Programm
Nachholbedarf sehen wir bei der T eilhabe von Menschen mit Behinderung. Mittelfristig sollen daher alle Programme barrierefrei gestaltet werden. Link zum Original
Ein zeitgemäßes Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das auch Jüngere erreicht, ist für den Grundversorgungsauftrag unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
Ein zeitgemäßes Angebot ist unverzichtbar, damit alle Bürgerinnen und Bürger, auch die jüngeren, erreicht werden und der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Grundversorgungsauftrag gerecht wird. Link zum Original
Beim SWR wird ein Zuschauerrat eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wichtige Impulse versprechen wir uns außerdem von der Einführung eines Zuschauerrates – sowohl beim SWR wie auch bei der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), dem Aufsichtsorgan der privaten Radio- und Fernsehveranstalter. Link zum Original
Bei der Landesanstalt für Kommunikation wird ein Zuschauerrat eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wichtige Impulse versprechen wir uns außerdem von der Einführung eines Zuschauerrates – sowohl beim SWR wie auch bei der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), dem Aufsichtsorgan der privaten Radio- und Fernsehveranstalter. Link zum Original
Die Vielfalt privater lokaler und landesweiter Radio- und Fernsehanbieter sowie nicht-kommerzieller Hörfunksender wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Zu einer vielfältigen Medienlandschaft, die wir in Baden-Württemberg noch haben, die aber gerade durch das Vordrängen der Onlinegiganten in den regionalen Werbemarkt gefährdet ist, gehören die vielen privaten lokalen und landesweiten Radio- und Fernsehanbieter genauso wie die nicht-kommerziellen Hörfunksender. Diese Vielfalt wollen wir für die Zukunft erhalten. Link zum Original
Baden-Württemberg nimmt beim Umstieg auf digitale Verbreitungswege wie DAB+ eine Vorreiterrolle ein.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang soll Baden-Württemberg beim Umstieg auf digitale Verbreitungswege wie DAB+ weiter eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen. Link zum Original
Die Angebote der Medienbildung werden fortgeführt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Damit die reiche baden-württembergische Medienlandschaft, die auch viele Printmedien umfasst, wertgeschätzt und kompetent genutzt wird, werden wir die bestehenden Angebote der Medienbildung fortführen und ausbauen. Link zum Original
Ein zeitgemäßes Urheberrecht sichert eine gerechte Vergütung.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung setzen wir GRÜNE uns für ein zeitgemäßes Urheberrecht ein, das eine gerechte Vergütung sichert, kreatives Schaffen, wissenschaftliche Arbeit und Maßnahmen zur digitalen Langzeitarchivierung erleichtert und zudem die Kriminalisierung von Nutzerinnen und Nutzern verhindert und den Abmahnmissbrauch beendet. Link zum Original
Ein zeitgemäßes Urheberrecht erleichtert kreatives Schaffen, wissenschaftliche Arbeit und digitale Langzeitarchivierung.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung setzen wir GRÜNE uns für ein zeitgemäßes Urheberrecht ein, das eine gerechte Vergütung sichert, kreatives Schaffen, wissenschaftliche Arbeit und Maßnahmen zur digitalen Langzeitarchivierung erleichtert und zudem die Kriminalisierung von Nutzerinnen und Nutzern verhindert und den Abmahnmissbrauch beendet. Link zum Original
Ein zeitgemäßes Urheberrecht verhindert die Kriminalisierung von Nutzerinnen und Nutzern.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung setzen wir GRÜNE uns für ein zeitgemäßes Urheberrecht ein, das eine gerechte Vergütung sichert, kreatives Schaffen, wissenschaftliche Arbeit und Maßnahmen zur digitalen Langzeitarchivierung erleichtert und zudem die Kriminalisierung von Nutzerinnen und Nutzern verhindert und den Abmahnmissbrauch beendet. Link zum Original
Der Abmahnmissbrauch wird beendet.
Wortlaut im Programm
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung setzen wir GRÜNE uns für ein zeitgemäßes Urheberrecht ein, das eine gerechte Vergütung sichert, kreatives Schaffen, wissenschaftliche Arbeit und Maßnahmen zur digitalen Langzeitarchivierung erleichtert und zudem die Kriminalisierung von Nutzerinnen und Nutzern verhindert und den Abmahnmissbrauch beendet. Link zum Original
Die Film- und Medienförderung, insbesondere über die Medien- und Filmgesellschaft des Landes, wird weiter gestärkt.
Wortlaut im Programm
In den vergangenen Jahren hat sich in Baden-Württemberg eine starke Film- und Medienbranche etabliert. Wir wollen vor diesem Hintergrund die Film- und Medienförderung – insbesondere über die Mittel der Medien- und Filmgesellschaft des Landes (MFG) – weiter stärken. Link zum Original
Die Filmförderung wird mit Schwerpunkten auf Animation und visuellen Effekten ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit dem Ausbau der Filmförderung – insbesondere mit den Schwerpunkten Animation und visuelle Effekte (VFX) – wollen wir dafür sorgen, dass Baden-Württemberg seine internationale Spitzenposition in diesen Bereichen halten und weiterentwickeln kann. Link zum Original
Die Förderung qualitativ hochwertiger Computerspiele wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Medienförderung ist auch der Ausbau der Förderung von qualitativ hochwertigen Computerspielen wichtig. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.