FDP · Wählen Sie doch, was Sie wollen
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012 · beschlossen 10.03.2012 · Original
Das Programm enthält 36 von 1.082 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 99Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 36
Die Kultur soll durch Museen, Theater, Oper, Volkshochschulen, Schauspiel, Musik, Gesang und das Schleswig-Holstein Musikfestival gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert daher eine Förderung der Kultur durch Museen, Theater, Oper, VHS, Schauspiel, Musik, Gesang, S.-H. Musikfestival, etc. . Link zum Original
Kulturpolitik soll nicht dirigistisch sein.
Wortlaut im Programm
Liberale Kulturpolitik darf daher nicht dirigistisch sein. Link zum Original
Kulturpolitik soll den Kulturschaffenden zuerst Freiheit und Unabhängigkeit gewähren.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik muss den Kulturschaffenden zuerst Freiheit und Unabhängigkeit gewähren. Link zum Original
Weitere globale Einsparungen im Kulturbereich werden trotz Schuldenbremse abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP sieht zukünftig trotz weiterer Konsolidierungsverpflichtungen, die sich aus der Schuldenbremse ergeben, dass es sich Schleswig-Holstein gleichwohl nicht „leisten“ kann, weitere globale Einsparungen im kulturellen Bereich vorzunehmen. Link zum Original
Eine Annäherung der Kulturausgaben pro Einwohner an den Bundesschnitt soll erst erfolgen, wenn die Haushaltslage dem Bundesschnitt entspricht.
Wortlaut im Programm
Eine wünschenswerte Annäherung an den Bundesschnitt bei den Kulturausgaben pro Einwohner kann jedoch erst in Angriff genommen werden, wenn sich die gesamthaushalterische Situation wieder am Bundesschnitt orientiert. Link zum Original
Kulturpolitik soll geeignete Rahmenbedingungen für kreative Freiheit schaffen.
Wortlaut im Programm
Aktive Kulturpolitik hat deshalb die Aufgabe, geeignete Rahmenbedingungen für kreative Freiheit zu schaffen. Link zum Original
Privates Engagement für Kultur und Kunst soll höhere Anerkennung finden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wird sich die FDP Schleswig- Holstein weiterhin dafür einsetzen, dass privates Engagement für Kultur und Kunst eine höhere Anerkennung findet. Link zum Original
Die Arbeit für kulturelle Kinder- und Jugendbildung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Daher setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, die vielfältige Arbeit für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung zu stärken. Dazu gehört auch die verstärkte Kooperation von Schulen und Verbänden, gerade im Hinblick auf die Ganztagsschulen. Link zum Original
Die Kooperation von Schulen und Kulturverbänden wird besonders mit Blick auf Ganztagsschulen verstärkt.
Wortlaut im Programm
Daher setzt sich die FDP Schleswig-Holstein dafür ein, die vielfältige Arbeit für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung zu stärken. Dazu gehört auch die verstärkte Kooperation von Schulen und Verbänden, gerade im Hinblick auf die Ganztagsschulen. Link zum Original
Die Unterstützung besonderer kultureller Talente wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Neben der notwendigen Bildung von kulturellen Grundlagen werden wir auch die Unterstützung von besonderen Talenten vorantreiben. Link zum Original
Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Daher wird sich die FDP Schleswig-Holstein weiterhin für die Stärkung von Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ einsetzen. Link zum Original
Regionale Kulturangebote sollen mit den kommunalen Trägern und den landeseigenen Angeboten abgestimmt und gebündelt werden.
Wortlaut im Programm
Im Verbund mit den kommunalen Trägern wollen wir die regionalen Kulturangebote im Bereich der bildenden Kunst, der Musik, des Theaters, der Literatur und Büchereiwesens, der Museen und Ausstellungen mit den landeseigenen Angeboten abstimmen und die Kräfte bündeln. Link zum Original
Die niederdeutsche Sprache wird bewahrt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die FDP fü die Bewahrung und Weiterentwicklung der niederdeutschen Sprache ein und wird insbesondere im vorschulischen Bereich neue Konzepte initiieren und fördern. Link zum Original
Im vorschulischen Bereich werden neue Konzepte für Niederdeutsch initiiert und gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die FDP fü die Bewahrung und Weiterentwicklung der niederdeutschen Sprache ein und wird insbesondere im vorschulischen Bereich neue Konzepte initiieren und fördern. Link zum Original
Eine weitere Änderung des Denkmalrechts, die den Ausgleich zwischen Denkmalschutz und Eigentümerinteressen in Frage stellt, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Aus diesen Gründen lehnt die FDP Schleswig-Holstein eine weitere denkmalrechtliche Änderung ab, die den angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen des Denkmalschutzes und der Eigentümer in Frage stellt. Link zum Original
Der Staat soll weltanschaulich neutral sein, aber für die freie Religionsausübung eintreten.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss stets weltanschauliche Neutralität wahren, aber Partei ergreifen, wenn es darum geht, dass Religion innerhalb des Staatswesens frei gelebt werden kann. Link zum Original
Die Kirchen sollen sich an der Haushaltskonsolidierung beteiligen.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein sieht auch die Kirchen in der Pflicht sich an der Haushaltskonsolidierung zu beteiligen. Link zum Original
Die finanziellen Staatsleistungen aus den Ewigkeitsklauseln der Staatskirchenverträge werden abgelöst.
Wortlaut im Programm
Die finanziellen Leistungen, die aus den jahrhundertealten Ewigkeitsklauseln in Staatskirchenverträgen resultieren, sind daher abzulösen. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll der Bund die im Grundgesetz vorgesehenen Grundlagen zur Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen schaffen.
Wortlaut im Programm
Die finanziellen Leistungen, die aus den jahrhundertealten Ewigkeitsklauseln in Staatskirchenverträgen resultieren, sind daher abzulösen. Hierzu wird sich die FDP-Schleswig-Holstein für eine Bundesratsinitiative einsetzen, damit der Bund endlich – wie es das Grundgesetz – vorsieht, Grundlagen zur Ablösung dieser finanziellen Verpflichtungen aufstellt. Link zum Original
Zur Pflege des gemeinsamen Kulturguts gehört der aktive Erhalt der Minderheitenkultur.
Wortlaut im Programm
Die Pflege des gemeinsamen Kulturguts beinhaltet auch den aktiven Erhalt der Minderheitskultur. Link zum Original
Die kulturellen Einrichtungen der Minderheiten sollen für die nächsten Jahre auskömmlich finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird durch eine auskömmliche Finanzierung für die nächsten Jahre sicherstellen, dass die kulturellen Einrichtungen der Minderheiten handlungsfähig bleiben. Link zum Original
Die Minderheitenpolitik soll auf einem toleranten und ergebnisorientierten Dialog der Minderheiten mit Schleswig-Holstein, Dänemark und dem Bund beruhen.
Wortlaut im Programm
Für ein Gelingen der Minderheitenpolitik ist es wichtig, dass alle Beteiligten einen toleranten und ergebnisorientierten Dialog führen: Die Vertreter der deutschen und der dänischen Minderheit ebenso wie die Vertreter Schleswig- Holsteins, Dänemarks und der Bundesrepublik Deutschland. Link zum Original
Die Vielfalt der Medienlandschaft soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein will die Vielfalt der Medienlandschaft erhalten. Link zum Original
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll konkretisiert werden, etwa durch stärkere regionale Ausrichtung der ARD-Anstalten.
Wortlaut im Programm
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss deshalb weiter konkretisiert werden, indem sich z. B. die ARD-Rundfunkanstalten strikter auf regionale Berichterstattung und Programmgestaltung fokussiert. Link zum Original
Kooperationen der Landesrundfunkanstalten sollen verstärkt für Synergien genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Synergieeffekte aus Kooperationen verschiedener Landesrundfunkanstalten sollen verstärkt genutzt werden. Link zum Original
Die Mischfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Beiträgen und Werbung soll schnellstmöglich bereinigt werden.
Wortlaut im Programm
Eine strukturelle Bereinigung der öffentlich-rechtlichen Mischfinanzierung aus Beitragseinnahmen und Werbung bzw. Sponsoring muss schnellstmöglich stattfinden. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche und private Medien sollen bei Internetangeboten kooperieren.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein unterstützt die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und privaten Medienunternehmen dabei, einen sinnvollen Weg für ein kooperatives Miteinander bei den Web- Angeboten im Internet zu finden. Link zum Original
Eine allgemeine Internet-Nutzungsgebühr oder zusätzliche Abgaben für Internetangebote der Rundfunkanstalten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP lehnt es jedoch strikt ab, aus den Internetangeboten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eine allgemeine Internet-Nutzungsgebühr oder zusätzliche Abgaben zur Finanzierung dieser Angebote abzuleiten. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Inhalte sollen dauerhaft verfügbar bleiben und nicht depubliziert werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert ferner dafür ein, öffentlich-rechtliche Inhalte dauerhaft zur Verfügung zu stellen (keine De-Publizierung) und werbefrei zu gestalten. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Inhalte sollen werbefrei sein.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert ferner dafür ein, öffentlich-rechtliche Inhalte dauerhaft zur Verfügung zu stellen (keine De-Publizierung) und werbefrei zu gestalten. Link zum Original
Die GEZ soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP SH fordert die Abschaffung der GEZ. Link zum Original
Die Rundfunkfinanzierung soll auf eine akzeptierte, datenschutzkonforme Grundlage gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung öffentlich-rechtlichen Rundfunks als gesamtgesellschaftliche Aufgabe muss auf eine allgemein akzeptierte Basis gestellt werden, die nicht in Verdacht steht, Datenschutz und Bürgerrechte zu missachten. Link zum Original
Rundfunk- und Fernsehräte sollen von den Rundfunkteilnehmern direkt per Briefwahl gewählt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, die Rundfunk- und Fernsehräte – in vergleichbarer Ausgestaltung wie die Wahl zu den Selbstverwaltungsorganen der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung (“Sozialwahlen”) – direkt durch Briefwahl der Rundfunkteilnehmerinnen und -teilnehmer bestimmen zu lassen. Link zum Original
Die föderal zersplitterte Medienaufsicht wird als nicht mehr zeitgemäß abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die bisherige Form der föderal zersplitterten Medienaufsicht über den öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk hält die FDP Schleswig-Holstein nicht mehr für zeitgemäß. Link zum Original
Für Rundfunk, Internet und Telekommunikation soll eine einheitliche Aufsichtsstruktur auf Bundesebene geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP Schleswig-Holstein wird sich auf Bundesebene für eine einheitliche Aufsichtsstruktur einsetzen und verfolgt dabei den Grundsatz: eine Infrastruktur, eine Aufsicht, differenzierte Aufgaben. Link zum Original
Die Kandidatur Sonderburgs zur Kulturhauptstadt 2017 wird unterstützt, um die Zusammenarbeit mit Dänemark zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren unterstützt die FDP die Kandidatur Sonderburgszur Kulturhauptstadt 2017 um die Zusammenarbeit der Wissens- und Kulturregion im Norden des Landes Schleswig-Holsteins mit Dänemark weiter zu verbessern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.