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FDP · Freiheit hat nur eine Heimat.

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · beschlossen 25.04.2026 · Original

Das Programm enthält 31 von 781 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 31
  1. Kommunen entscheiden selbst über die geeignete Struktur der Jugendbeteiligung.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei werden wir aber den Kommunen die Freiheiten lassen, selbst zu entscheiden, welche Struktur dafür geeignet ist. Link zum Original
  2. Kommunen können ihre Pflichtaufgaben ohne strukturelle Defizite erfüllen und eigene Schwerpunkte setzen.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunen müssen die Chance haben, ihre Pflichtaufgaben ohne strukturelle Defizite zu erfüllen und darüber hinaus eigene politische Schwerpunkte zu setzen. Link zum Original
  3. Aufgaben werden Kommunen nur mit vollständiger Gegenfinanzierung übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Politik der Aufgabenübertragung mit vollständiger Gegenfinanzierung ist für uns selbstverständlich. Link zum Original
  4. Kommunen können wieder eigenverantwortlich über freiwillige Aufgaben entscheiden.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel ist es, dass Kommunen wieder eigenverantwortlich über freiwillige Aufgaben entscheiden können – etwa in den Bereichen Kultur, Sport, Ehrenamt, soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung. Link zum Original
  5. Die kommunale Selbstverwaltung wird gestärkt und Kommunen werden von Förderabhängigkeit und Überregulierung befreit.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Sachsen -Anhalt will die kommunale Selbstverwaltung deshalb als hohes Gut stärken und Kommunen aus Förderabhängigkeit, Überregulierung und bürokratischer Überforderung befreien. Link zum Original
  6. Die kommunal- und haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass sie Handlungsspielräume eröffnen.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür müssen die kommunal - und haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen so ausgestaltet werden, dass sie Handlungsspielräume eröffnen, statt blockieren. Link zum Original
  7. Die Anforderungen an die Aufstellung kommunaler Jahresabschlüsse werden deutlich vereinfacht.

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    Wortlaut im Programm
    Zugleich wollen wir die inhaltlichen und rechtlichen Anforderungen an die Aufstellung von Jahresabschlüssen deutlich entschlacken. Link zum Original
  8. Personalschwache Kommunen sollen nicht an kaum erfüllbaren Anforderungen scheitern.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade personalschwache Kommunen dürfen nicht dauerhaft an Anforderungen scheitern, die in der Praxis kaum erfüllbar sind. Link zum Original
  9. Die Vielzahl der Förderprogramme im Land wird deutlich zurückgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Zugleich wollen wir den Fördermitteldschungel im Land deutlich zurückbauen. Link zum Original
  10. Förderstrukturen, Verfahren und Abrechnungen werden vereinfacht und die Eigenverantwortung gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Sachsen -Anhalt will deshalb einfachere Strukturen, schlankere Verfahren, entschlackte Abrechnungsmodalitäten und mehr Eigenverantwortung. Link zum Original
  11. Fördermittel werden möglichst in pauschale investive Zuweisungen, insbesondere die Investitionspauschale, überführt.

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    Wortlaut im Programm
    Fördermittel sollen, wo immer möglich, ganz oder teilweise in pauschalierte investive Zuweisungen überführt werden, insbesondere in die Investitionspauschale. Link zum Original
  12. Die für Finanzzuweisungen maßgeblichen Einwohnerzahlen richten sich stärker nach den Melderegistern.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die für Finanzzuweisungen und kommunale Lastenverteilung maßgeblichen Einwohnerzahlen künftig stärker an den Melderegistern ausgerichtet werden. Link zum Original
  13. Das Melderegister wird maßgebliche Grundlage oder verbindlicher Maßstab für die Korrektur von Zensusergebnissen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Melderegister soll daher künftig die maßgebliche Grundlage oder zumindest ein verbindlicher Maßstab für die Korrektur und Plausibilisierung von Zensusergebnissen sein. Link zum Original
  14. Kommunen werden stärker an der Einkommen- und Umsatzsteuer beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunen müssen stärker an der Einkommensteuer und Umsatzsteuer beteiligt werden, zugleich muss die Gewerbesteuer als zentrale kommunale Einnahmequelle gesichert und weiterentwickelt werden. Link zum Original
  15. Die Gewerbesteuer bleibt als zentrale kommunale Einnahmequelle gesichert und wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunen müssen stärker an der Einkommensteuer und Umsatzsteuer beteiligt werden, zugleich muss die Gewerbesteuer als zentrale kommunale Einnahmequelle gesichert und weiterentwickelt werden. Link zum Original
  16. Für kommunale Leistungen gilt echte Konnexität mit Spitzabrechnung.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem fordern wir echte Konnexität in Form einer Spitzabrechnung für kommunale Leistungen. Link zum Original
  17. Kommunen bleiben zu wirtschaftlichem und effizientem Handeln verpflichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig bleiben die Kommunen verpflichtet, wirtschaftlich und effizient zu handeln. Link zum Original
  18. Kosten und Ausgleichsmechanismen der Konnexität werden unabhängig evaluiert.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Sicherung von Transparenz, Angemessenheit und Wirtschaftlichkeit soll eine unabhängige Evaluierung der Kosten und Ausgleichsmechanismen erfolgen. Link zum Original
  19. Kommunen arbeiten interkommunal zusammen, teilen etwa Rechenzentren und nutzen das Einer-für-alle-Prinzip.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen arbeiten interkommunal zusammen und teilen sich etwa Rechenzentren oder arbeiten nach dem einer -für-alle-Prinzip. Link zum Original
  20. Land und Kommunen schaffen eine gemeinsame Einrichtung, die kommunale Dienstleistungen zentral für teilnehmende Kommunen erbringt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bieten den Kommunen deshalb an, gemeinsam mit dem Land kommunale Dienstleistungen zu realisieren. Dafür soll eine gemeinsame Einrichtung geschaffen werden, in der diese Arbeiten zentral für alle Kommunen, die dies wollen, geleistet werden. Link zum Original
  21. Kommunen bleiben für Bürger Ansprechpartner und Absender der Verwaltungsleistungen.

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    Wortlaut im Programm
    Ansprechpartner und Absender der entsprechenden Verwaltungsleistungen für den Bürger bleiben die Kommunen. Link zum Original
  22. Gleichwertige Lebensverhältnisse werden überall im Land spürbar.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichwertige Lebensverhältnisse sind kein Versprechen, sondern müssen überall in unserem Land spürbar sein. Link zum Original
  23. Die Landesentwicklungspolitik reagiert auf den demografischen Wandel mit Innovation und Kooperation statt mit Rückzug.

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    Wortlaut im Programm
    Der demografische Wandel wird in den nächsten 15 Jahren die Organisation unserer Daseinsvorsorge grundlegend verändern. Unser Ziel ist eine Landesentwicklungspolitik, die auf diesen Wandel mit Innovation und Kooperation statt mit Rückzug reagiert. Link zum Original
  24. Strukturen für Wachstum und Chancengerechtigkeit entstehen in Zentren und ländlichen Räumen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir schaffen Strukturen, die Wachstum ermöglichen und echte Chancengerechtigkeit sichern – in den wachsenden Zentren ebenso wie in unseren ländlichen Räumen. Link zum Original
  25. Zentrale Orte werden als Anker für Versorgung, Bildung, Arbeit und Gesundheit gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür stärken wir zentrale Orte als Anker für Versorgung, Bildung, Arbeit und Gesundheit und vernetzen sie besser mit ihrem Umland. Link zum Original
  26. Zentrale Orte werden besser mit ihrem Umland vernetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür stärken wir zentrale Orte als Anker für Versorgung, Bildung, Arbeit und Gesundheit und vernetzen sie besser mit ihrem Umland. Link zum Original
  27. Sachsen-Anhalt wird als attraktiver Lebens- und Arbeitsraum sichtbar, auch für Zuziehende aus Metropolräumen.

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    Wortlaut im Programm
    Sachsen-Anhalt soll als attraktiver Lebens - und Arbeitsraum sichtbar werden – auch für Menschen, die aus überhitzten Metropolräumen zu uns ziehen wollen. Link zum Original
  28. Bezahlbare Wohnungen, flächendeckend schnelles Internet und Coworking-Angebote in Stadt und Land werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen auf bezahlbare Wohnungen, hohe Lebensqualität und moderne Arbeitsformen: mit flächendeckend schnellem Internet, digitalen Angeboten und neuen Möglichkeiten wie Coworking in Stadt und Land. Link zum Original
  29. Die kommunale Verantwortung wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir beschleunigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, stärken kommunale Verantwortung und erleichtern interkommunale Kooperationen. Link zum Original
  30. Interkommunale Kooperationen werden erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir beschleunigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, stärken kommunale Verantwortung und erleichtern interkommunale Kooperationen. Link zum Original
  31. Landesentwicklung setzt Prioritäten bei Mobilität, digitaler Infrastruktur und Bildung, weniger Bürokratie und mehr kommunaler Gestaltungskraft.

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    Wortlaut im Programm
    Landesentwicklung ist für uns kein Verteilkampf, sondern eine Modernisierungsaufgabe: mit klaren Prioritäten bei Mobilität, digitaler Infrastruktur und Bildung, weniger Bürokratie und mehr kommunaler Gestaltungskraft. Link zum Original

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Sachsen-Anhalt fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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