FDP · Sachsen Programm 2020: Freiheit, Fortschritt, Leidenschaft
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen 2014 · beschlossen 04.05.2014 · Original
Das Programm enthält 51 von 1.354 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 51Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 80Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 51
Die Sanierung der ehemaligen Uran- und Braunkohleförderung wird fortgeführt und die Lebensqualität in den betroffenen Regionen erhöht.
Wortlaut im Programm
Als Generationenprojekt werden wir die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der ehemaligen Uran- und Braunkohleförderung fortführen und die Lebensqualität in den betroffenen Regionen weiter erhöhen. Link zum Original
Das Recycling wird zur nachhaltigeren Ressourcennutzung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Stärkung des Recyclings zur Erhöhung der Nachhaltigkeit des Ressourceneinsatzes Link zum Original
In den Bergbauregionen wird verantwortungsvoll mit Menschen und Natur umgegangen.
Wortlaut im Programm
Bekenntnis zur Braunkohle und deren energetischer sowie stofflicher Nutzung; dabei verantwortungsvoller Umgang mit Menschen und Natur in den Bergbauregionen Link zum Original
Die Beseitigung von DDR-Altlasten im Rahmen der Wismut- und Braunkohle-Folgeabkommen wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Fortführung der Beseitigung von DDR-Altlasten im Rahmen des Wismut-Folgeabkommens und Braunkohle-Folgeabkommens, nachhaltige Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften Link zum Original
Bergbaufolgelandschaften werden nachhaltig wieder nutzbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Fortführung der Beseitigung von DDR-Altlasten im Rahmen des Wismut-Folgeabkommens und Braunkohle-Folgeabkommens, nachhaltige Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird möglichst gering gehalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns generell dafür ein, den Flächenverbrauch möglichst gering zu halten und leer stehende Brachflächen zu revitalisieren. Link zum Original
Angestrebt wird eine rationale und vernunftbetonte Umweltpolitik mit Augenmaß und Pragmatismus.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine rationale und vernunftbetonte Umweltpolitik mit Augenmaß und Pragmatismus. Link zum Original
Umweltschutzziele gelten als gleichberechtigt mit wirtschafts- und sozialpolitischen Zielen.
Wortlaut im Programm
Umweltschutzziele sind für uns gleichberechtigt mit wirtschafts- und sozialpolitischen Zielen. Link zum Original
Umweltschutzziele sollen mit der jeweils kostengünstigsten Maßnahme erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Auch im Umweltschutz setzen wir auf Effizienz. Ein angestrebtes Ziel sollte mit der kostengünstigsten Maßnahme erreicht werden. Link zum Original
Die sächsische Naturlandschaft soll bewahrt werden, ohne Infrastrukturentwicklung, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzerhalt durch überzogenen Umweltschutz zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Die Naturlandschaft Sachsens ist beeindruckend und vielseitig. Wir wollen sie bewahren – ohne den natürlichen Lebensraum durch Bürokratismus und überzogenen Umweltschutz so einzuschränken, dass Infrastrukturentwicklung, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzerhalt nicht mehr möglich sind. Link zum Original
Eingriffe in die Natur sollen möglichst schonend vorgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden Eingriffe in die Natur möglichst schonend vornehmen. Link zum Original
Umweltschutz soll nicht als bloßes Konservieren eines bestehenden Zustands verstanden werden.
Wortlaut im Programm
Natürliche Zustände und biologische Vielfalt sind nicht statisch, sie verändern sich laufend. Umweltschutz kann daher nicht ein bloßes Konservieren eines bestehenden Zustandes sein. Link zum Original
Ökologische Extrempositionen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ökologischen Extrempositionen erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik im Umweltschutz werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik lehnen wir ab – das gilt beispielsweise für Glühlampenverbot, Umweltzonen, Handypfand oder Plastiktütensteuer. Link zum Original
Ein Glühlampenverbot wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik lehnen wir ab – das gilt beispielsweise für Glühlampenverbot, Umweltzonen, Handypfand oder Plastiktütensteuer. Link zum Original
Umweltzonen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik lehnen wir ab – das gilt beispielsweise für Glühlampenverbot, Umweltzonen, Handypfand oder Plastiktütensteuer. Link zum Original
Ein Handypfand wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik lehnen wir ab – das gilt beispielsweise für Glühlampenverbot, Umweltzonen, Handypfand oder Plastiktütensteuer. Link zum Original
Eine Plastiktütensteuer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Reine Öko-Symbolik und Verbotspolitik lehnen wir ab – das gilt beispielsweise für Glühlampenverbot, Umweltzonen, Handypfand oder Plastiktütensteuer. Link zum Original
Menschen sollen vom Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen überzeugt statt zu Verhaltensänderungen gezwungen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Menschen überzeugen, ihre natürlichen Grundlagen zu schützen und sie nicht zu Verhaltensänderungen zwingen. Link zum Original
Politische Entscheidungen zum Klimawandel sollen unterschiedliche wissenschaftliche Meinungen berücksichtigen statt sich einseitig auf erwünschte Aussagen zu stützen.
Wortlaut im Programm
Politische Entscheidungen dürfen sich daher nicht einseitig auf „erwünschte“ Aussagen aus der Wissenschaft stützen, sondern müssen unterschiedliche wissenschaftliche Meinungen berücksichtigen. Link zum Original
Eine weitreichende Umsteuerung der Volkswirtschaften aus Klimaschutzgründen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es gibt keine ausreichende Begründung für eine weitreichende, freiheitsgefährdende, letztlich nur politisch motivierte Umsteuerung unserer Volkswirtschaften. Link zum Original
Statt Durchschnittstemperaturen politisch festzulegen, sollen Strategien zur Anpassung an Klimaveränderungen entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel muss es vielmehr sein, Anpassungsstrategien an Klimaveränderungen zu entwickeln, anstatt gewünschte Durchschnittstemperaturen politisch willkürlich festzulegen. Link zum Original
Die Artenvielfalt soll durch Erhalt und Erweiterung naturnaher Lebensräume bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Artenvielfalt bewahren und dafür naturnahe Lebensräume erhalten und erweitern. Link zum Original
Eine starke Zersiedelung der Landschaft soll möglichst vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Eine starke Zersiedelung der Landschaft und großflächige landwirtschaftliche Monokulturen sind möglichst zu vermeiden. Link zum Original
Mit Boden und begrenzt verfügbaren Flächen soll schonend umgegangen werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Ressource Boden und den nur begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen ist schonend umzugehen. Link zum Original
Statt Zwangsmaßnahmen soll verstärkt auf Vertragsnaturschutz gesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Statt Zwangsmaßnahmen setzen wir verstärkt auf den Vertragsnaturschutz und die flexible Handhabung von Ersatzgeld als Alternative zur starren Flächenkompensation. Link zum Original
Ersatzgeld soll flexibel als Alternative zur starren Flächenkompensation eingesetzt werden können.
Wortlaut im Programm
Statt Zwangsmaßnahmen setzen wir verstärkt auf den Vertragsnaturschutz und die flexible Handhabung von Ersatzgeld als Alternative zur starren Flächenkompensation. Link zum Original
Bei Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen soll mehr Rücksicht auf Natur- und Landschaftsschutz genommen werden.
Wortlaut im Programm
Bei Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (Solar, Windkraft, Biogas) ist mehr Rücksicht auf den Natur- und Landschaftsschutz zu nehmen. Link zum Original
Biogasanlagen sollen nicht in Naturschutz- und Wasserschutzgebieten errichtet werden.
Wortlaut im Programm
Biogasanlagen gehören nicht in Naturschutz- und Wasserschutzgebiete. Link zum Original
Naturschutz soll als Gemeinwohlleistung honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Den Naturschutz wollen wir als Gemeinwohlleistung honorieren und das ehrenamtliche Engagement im Umweltbereich stärken. Link zum Original
Das ehrenamtliche Engagement im Umweltbereich soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Den Naturschutz wollen wir als Gemeinwohlleistung honorieren und das ehrenamtliche Engagement im Umweltbereich stärken. Link zum Original
Eine Anleinpflicht für Hunde im Wald wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Anleinpflicht für Hunde im Wald lehnen wir ab. Link zum Original
Naturnaher Hochwasserschutz durch Retentionsflächen und technischer Hochwasserschutz durch Dämme oder Schutzwände gelten als gleichberechtigt.
Wortlaut im Programm
Für uns sind naturnaher Hochwasserschutz durch Retentionsflächen und technische Schutzmaßnahmen durch Dämme oder Schutzwandsysteme gleichberechtigt. Link zum Original
Die Hochwasserschutzkonzepte sollen nach dem Hochwasser 2013 überprüft und bei Bedarf angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Nach dem Hochwasser 2013 müssen die Schutzkonzepte überprüft und bei Notwendigkeit angepasst werden. Link zum Original
Bestehende Hochwasserschutzkonzepte sollen zügig umgesetzt und begonnene Maßnahmen schnell fertiggestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wo sich keine Notwendigkeit zur Aktualisierung ergibt, sind die entwickelten Hochwasserschutzkonzepte zügig umzusetzen und begonnene Maßnahmen schnell fertigzustellen. Link zum Original
Beim Hochwasserschutz soll das Eigentum von Privatpersonen und Unternehmen geachtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Hochwasserschutzplanung soll mit Vorfahrtsregelungen beschleunigt werden – dabei ist aber auch das Eigentum von Privatpersonen und Unternehmen zu achten. Link zum Original
Bei Bewirtschaftungsbeschränkungen durch Hochwasserschutzmaßnahmen sollen im Schadensfall Ausgleichsleistungen für betroffene Anpflanzungen möglich sein.
Wortlaut im Programm
Wo Schutzmaßnahmen zu Beschränkungen bei der Bewirtschaftung führen, sollen im Schadensfall Ausgleichsleistungen für betroffene Anpflanzungen gewährt werden können. Link zum Original
In Zusammenarbeit mit Landwirten und Flächeneigentümern sollen mehr Überflutungsflächen (Polder) ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
In Zusammenarbeit mit Landwirten und Flächeneigentümern muss eine stärkere Ausweisung von Überflutungsflächen (Poldern) erfolgen. Link zum Original
Beim Hochwasserschutz gilt das Prinzip der Eigenverantwortung, etwa bei Versicherungen und Bauausführung.
Wortlaut im Programm
Auch beim Hochwasserschutz gilt das Prinzip von Umsicht und Eigenverantwortung, sowohl beim möglichen Abschluss einer Versicherung als auch bei der Bauausführung. Link zum Original
Die Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz mit Tschechien, Polen, dem Bund und angrenzenden Bundesländern soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Hochwasser macht nicht an unseren sächsischen Landesgrenzen halt. Wir wollen daher die Zusammenarbeit mit Tschechien und Polen genauso wie mit dem Bund und angrenzenden Bundesländern weiter ausbauen. Link zum Original
Im Umwelt- und Naturschutz wird auf Nachhaltigkeit und privates Engagement statt auf Verbote und kostspielige staatliche Förderung gesetzt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes setzen wir auf Nachhaltigkeit und privates Engagement statt auf Verbote und kostspielige staatliche Fördermaßnahmen. Link zum Original
EU-Umweltvorgaben sollen nur eins zu eins umgesetzt und nicht durch zusätzliche nationale oder regionale Auflagen verschärft werden.
Wortlaut im Programm
Umweltpolitische Vorgaben der Europäischen Union setzen wir nur 1:1 um und verschärfen sie nicht weiter durch zusätzliche nationale oder regionale Auflagen. Link zum Original
Einer weiteren Ausweitung und Verschärfung von EU-Umweltrichtlinien und -verordnungen soll entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen wir dem Eifer der EU-Kommission entgegenwirken, Umweltrichtlinien und Verordnungen immer weiter auszuweiten und zu verschärfen. Sachsen muss dazu im Bundesrat eine führende Rolle spielen. Link zum Original
Sachsen soll im Bundesrat eine führende Rolle gegen die Verschärfung von EU-Umweltvorgaben spielen.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen wir dem Eifer der EU-Kommission entgegenwirken, Umweltrichtlinien und Verordnungen immer weiter auszuweiten und zu verschärfen. Sachsen muss dazu im Bundesrat eine führende Rolle spielen. Link zum Original
Das Umweltrecht soll bürger- und unternehmensfreundlicher gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Umweltrecht bürger- und unternehmensfreundlicher gestalten. Link zum Original
Unternehmen sollen über freiwillige zertifizierte Qualitätssicherung und Eigenüberwachung stärker in die Umweltüberwachung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Den behördlichen Kontroll- und Überwachungsaufwand werden wir auf das zwingend erforderliche Maß reduzieren und hierbei auch die betroffenen Unternehmen im Rahmen von freiwilligen zertifizierten Qualitätssicherungen und Eigenüberwachungen stärker einbeziehen. Link zum Original
Eine Ausweitung von Emissionsschutzanforderungen auf Kleinstanlagen unter 50 Megawatt Leistung soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ausweitung von Emissionsschutzanforderungen auf Kleinstanlagen unter 50 Megawatt Leistung verhindern. Link zum Original
Angestrebt wird ein effizienter Umgang mit knappen Ressourcen unter Vertrauen auf technischen Fortschritt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für einen effizienten Umgang mit knappen Ressourcen und vertrauen dem technischen Fortschritt. Link zum Original
Die Durchlässigkeit der Fließgewässer soll erhalten werden, um Fischen und anderen Tieren ausreichend Lebensraum zu bieten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Durchlässigkeit der Fließgewässer erhalten, um Fischen und anderen Tieren ausreichend Lebensraum zu bieten. Link zum Original
Umweltstandards sollen gelockert werden, um Zumutbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stärker zu beachten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Umweltstandards lockern, damit verstärkt Zumutbarkeits- und Wirtschaftlichkeitskriterien sowie das Gebot der Nachhaltigkeit beachtet werden. Link zum Original
Der Freistaat setzt sich bei den Nachbarn für die konsequente Umsetzung von EU-Umweltvorgaben ein, etwa gegen die Geruchsbelästigung am Erzgebirgskamm.
Wortlaut im Programm
Zudem soll sich der Freistaat Sachsen bei unseren Nachbarn dafür einsetzen, dass auch dort EU-Vorgaben insbesondere im Bereich Umweltschutz konsequent umgesetzt werden, wie beispielsweise die Verringerung der Geruchsbelästigung am Erzgebirgskamm. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.