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FDP RP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996 · beschlossen 28.10.1995 · Original

Das Programm enthält 53 von 1.082 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 53
  1. Der Düngemitteleinsatz wird so gut wie möglich nach Ertrag und Entzug abgestimmt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Optimierung des Nährstoffeinsatzes (natürliche und industrielle Düngemittel) ist so gut wie möglich nach Ertrag und Entzug abzustimmen. Dies gilt auch für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nach Schadschwellenlage. Link zum Original
  2. Pflanzenschutzmittel werden nach Schadschwellen eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Optimierung des Nährstoffeinsatzes (natürliche und industrielle Düngemittel) ist so gut wie möglich nach Ertrag und Entzug abzustimmen. Dies gilt auch für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nach Schadschwellenlage. Link zum Original
  3. Im Einvernehmen mit der Landwirtschaft werden die Voraussetzungen für die Verwertung von Biomasseabfällen auf Acker- und Rebland entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Acker und Rebland bieten die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Voraussetzung für eine Biomassenabfall-Verwertung. Im Einvernehmen mit der Landwirtschaft sind die Voraussetzungen dazu zu entwickeln. Die in Rheinland-Pfalz schon vorhandenen Ansätze, z.B. in Zusammenarbeit mit den Maschinen- und Betriebshilferingen, sind durch das Land zu fördern. Link zum Original
  4. Das Land fördert vorhandene Ansätze der Biomasseabfallverwertung, etwa mit Maschinen- und Betriebshilferingen.

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    Wortlaut im Programm
    Acker und Rebland bieten die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Voraussetzung für eine Biomassenabfall-Verwertung. Im Einvernehmen mit der Landwirtschaft sind die Voraussetzungen dazu zu entwickeln. Die in Rheinland-Pfalz schon vorhandenen Ansätze, z.B. in Zusammenarbeit mit den Maschinen- und Betriebshilferingen, sind durch das Land zu fördern. Link zum Original
  5. Anwendungsorientierte Forschung in Pflanzen- und Tierzucht wird bis zur Praxisreife verstärkt.

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    Wortlaut im Programm
    In der Pflanzen- und Tierzucht ist sinnvolle und zielgerichtete Forschung bis zur Praxisreife verstärkt zu betreiben. Dies gilt vor allem für die Genforschung, an die besonders hohe ethische Ansprüche gestellt werden müssen. Link zum Original
  6. Umweltverträgliche Landwirtschaft setzt auf die Selbstverantwortung der Landwirte.

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    Wortlaut im Programm
    Die Liberalen in Rheinland-Pfalz setzen bei der umweltverträglichen Landwirtschaft auf die Selbstverantwortung der Landwirte. Link zum Original
  7. Das Betäubungsmittelrecht wird so geändert, dass Anbau und Nutzung von Hanfsorten ohne Missbrauchsgefahr wieder erlaubt sind.

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    Wortlaut im Programm
    Die gesetzlichen Bestimmungen für Betäubungsmittel die derzeit jeglichen Anbau von Hanf verbieten, müssen so gestaltet werden, daß für bestimmte Sorten, bei denen keine Gefahr des Mißbrauchs zu befürchten ist, Anbau und Nutzung dieser in unserer Region in früheren Jahrhunderten traditionellen Kulturpflanze wieder erlaubt wird. Link zum Original
  8. Umfassende Kontrollen und Kennzeichnungen von Lebensmitteln und Trinkwasser wirken der Verunsicherung der Verbraucher entgegen.

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    Wortlaut im Programm
    Der steigenden Verunsicherung der Verbraucher über die Qualität der Lebensmittel und hier ist insbesondere das Lebensmittels Nummer eins, das Trinkwasser, zu nennen - muß durch umfassende Kontrollen und Kennzeichnungen entgegengewirkt werden. Link zum Original
  9. Einheimische Agrarprodukte mit höheren Qualitätsstandards als in der EU vorgeschrieben erhalten verstärkt Qualitäts- oder Gütesiegel.

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    Wortlaut im Programm
    Einheimische landwirtschaftliche Produkte, die höheren Qualitätsanforderungen genügen als in der EU vorgeschrieben, sollen verstärkt durch besondere Qualitätsoder Gütesiegel gekennzeichnet werden. Link zum Original
  10. Gentechnisch erzeugte oder veränderte Lebensmittel werden gekennzeichnet.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. setzt sich deshalb weiterhin für die Kennzeichnung von gentechnisch erzeugten bzw. veränderten Lebensmittel ein, deren Verkauf und Verbrauch bekanntlich durch EU-Recht erlaubt ist. Link zum Original
  11. Das Land setzt Anreize für weniger Dünge- und Pflanzenbehandlungsmittel und moderne Umwelttechnik in der Landwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Die weitere Minderung der Luftschadstoffe und des Schadstoffeintrags muß durch moderne Umwelttechnik, weniger Düngemitteleinsatz und weniger Pflanzenbehandlungsmittel erreicht werden. Hier kann eine bereits laufende, gute Entwicklung in der Landwirtschaft fortgesetzt werden. Die F.D.P. will dazu Anreize geben. Link zum Original
  12. Art- und verhaltensgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Förderung von art- und verhaltensgerechter Tierhaltung in der Landwirtschaft. Link zum Original
  13. Die Kennzeichnung von Produkten aus art- und verhaltensgerechter Tierhaltung wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Förderung von Produktkennzeichnung aus diesen Haltungen; Link zum Original
  14. Für die Landwirtschaft sollen neue Märkte erschlossen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um diese vielschichtigen und wichtigen Aufgaben wahrnehmen zu können, müssen neue Märkte erschlossen, die Aktivitäten für den Naturhaushalt honoriert und die vielfältigen Dienstleistungen in den allgemeinen Wirtschaftsprozeß integriert werden. Link zum Original
  15. Leistungen der Landwirtschaft für den Naturhaushalt sollen honoriert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um diese vielschichtigen und wichtigen Aufgaben wahrnehmen zu können, müssen neue Märkte erschlossen, die Aktivitäten für den Naturhaushalt honoriert und die vielfältigen Dienstleistungen in den allgemeinen Wirtschaftsprozeß integriert werden. Link zum Original
  16. Die Dienstleistungen der Landwirtschaft sollen in den allgemeinen Wirtschaftsprozess integriert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um diese vielschichtigen und wichtigen Aufgaben wahrnehmen zu können, müssen neue Märkte erschlossen, die Aktivitäten für den Naturhaushalt honoriert und die vielfältigen Dienstleistungen in den allgemeinen Wirtschaftsprozeß integriert werden. Link zum Original
  17. Die Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe bleibt vorerst notwendig, dirigistische Maßnahmen sollen aber nicht Ziel der Agrarpolitik sein.

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    Wortlaut im Programm
    Auch wenn die Unterstützung der Betriebe auf absehbare Zeit notwendig ist, dürfen dirigistische Maßnahmen nicht zum Ziel einer modernen Agrarpolitik in Rheinland-Pfalz werden. Link zum Original
  18. Die Landespolitik soll der Landwirtschaft wirtschaftliche Freiräume aufzeigen und Impulse für zukunftsweisende Konzepte geben.

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    Wortlaut im Programm
    Damit die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz wieder eine unternehmerische Perspektive erhält, ist es Aufgabe liberaler Landespolitik, Freiräume der wirtschaftlichen Gestaltung aufzuzeigen und Impulse für zukunftsweisende Konzepte zu geben. Link zum Original
  19. Strukturelle Überschüsse in Landwirtschaft und Weinbau sollen abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist deshalb zwingend notwendig, strukturelle Überschüsse abzubauen und gleichzeitig die Marktposition zu stärken. Link zum Original
  20. Die Marktposition von Landwirtschaft und Weinbau soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist deshalb zwingend notwendig, strukturelle Überschüsse abzubauen und gleichzeitig die Marktposition zu stärken. Link zum Original
  21. Die Vermarktungsstrukturen sollen deutlich verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es muß aber auch eine deutliche Verbesserung der VermarktungsstrUkturen erreicht werden. Link zum Original
  22. Die Erzeuger sollen die Erfassung ihrer Produkte stärker bündeln.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu sollten die Erzeuger die Erfassung der Produkte stärker als bisher bündeln. Link zum Original
  23. Eine stärkere Bindung zwischen Erzeugern und Vermarktern gilt als geeigneter Ansatz.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus sieht die F.D.P. in der stärkeren Bindung zwischen Erzeugern und Vermarktern, der sogenannten vertikalen Vernetzung, einen geeigneten Ansatz. Link zum Original
  24. Die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft soll durch weitere Rationalisierung gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wetlbewerbsfähigkeit der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft kann nur durch weitere Rationalisierung sichergestellt werden. Link zum Original
  25. Bodenordnungsverfahren sollen weiterhin vorrangig wirtschaftlich optimale Flächeneinheiten schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch wenn Bodenordungsverfahren heute unter stärkerer Beachtung von ökologischen Aspekten durchgeführt werden, bildet die Schaffung von wirtschaftlich optimalen Flächeneinheiten nach wie vor den Hauptschwerpunkt, um eine agrarstrukturelle Verbesserung zu gewährleisten. Link zum Original
  26. Für Rationalisierungen und Betriebsvergrößerungen in der Landwirtschaft sollen weiterhin Fördermittel bereitstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Durchführung von Rationalisierungen und Betriebsvergrößerungen sind oftmals beachtliche Investitionen notwendig. Um diesen Umstrukturierungsprozeß zu erleichtern, müssen auch weiterhin Fördermitlel zur Verfügung stehen. Link zum Original
  27. Bei Anträgen auf Investitionsförderung soll es keine Wartelisten geben.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. in Rheinland-Pfalz wird alles tun, daß es bei den Anträgen auf Investitionsförderung keine Wartelisten gibt. Link zum Original
  28. Für nachwachsende Rohstoffe sollen rationelle Produktionsverfahren entwickelt und neue Märkte erschlossen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um die nachwachsenden Rohstoffe zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen, müssen nicht nur rationelle Produktionsverfahren in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Industrie entwickelt, sondern neue interessante Märkte erschlossen werden. Link zum Original
  29. Wirtschaft und Landwirtschaft sollen bei marktorientierten Konzepten für nachwachsende Rohstoffe unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um die nachwachsenden Rohstoffe zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen, müssen nicht nur rationelle Produktionsverfahren in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Industrie entwickelt, sondern neue interessante Märkte erschlossen werden. Die F.D.P. in Rheinland-Pfalz wird daher Wirtschaft und Landwirtschaft bei der Realisierung von abgestimmten, marktorientierten Konzepten nachhaltig unterstützen. Link zum Original
  30. Die Milchkontingente sollen europaweit gegen Kostenerstattung verringert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert die europaweite Verringerung der Kontingente gegen Kostenerstattung. Link zum Original
  31. Die Milchkontingentierung soll bis zum Auslaufen der Garantiemengenregelung grundlegend überdacht werden, um aufstrebende Betriebe zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Bis zum Auslaufen der Milchgarantiemengenregelung im Jahr 2000 fordert die F.D.P. ein grundlegendes Überdenken der Milchkontigentierung mit dem Ziel, aufwärtsstrebende Betriebe zu stärken. Link zum Original
  32. Die künftigen Rahmenbedingungen für den Weinbau sollen seine Bedeutung berücksichtigen und Chancen zur Weiterentwicklung bieten.

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    Wortlaut im Programm
    In Rheinland-Pfalz werden knapp 70 Prozent der deutschen Weine produziert. Die zukünftigen Rahmenbedingungen müssen die große Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges berücksichtigen und eine Chance zur Weiterentwicklung enthalten. Link zum Original
  33. Die Weinwirtschaft muss ihr Angebot an die Nachfrage anpassen, Märkte sichern und weiter rationalisieren.

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    Wortlaut im Programm
    Die Weinwirtschaft selbst wird an der steten Anpassung des Angebotes an die Nachfrage, an der Sicherung und Entwicklung von Märkten für Erzeugnisse aus den sechs Anbaugebieten und an der weiteren innerbetrieblichen Rationalisierung nicht vorbeikommen. Link zum Original
  34. Das Wiederanlagegebot für Weinberge innerhalb von acht Jahren wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. sieht auch in dem Wiederanlagegebot von Weinbergen innerhalb von acht Jahren die Eigenverantwortung der Winzer und den Zwang zur steten Anpassung an die Nachfrage verletzt. Link zum Original
  35. Die Wiederanlage von Weinbergen innerhalb der katastermäßig erfassten Gebiete soll in die Verantwortung der Winzer gelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb soll die Wiederanlage von Weinbergen innerhalb der katastermäßig erfaßten Weinbergsgebiete in die Verantwortung der Winzer gelegt werden, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ohne zeitlichen Druck eine marktgemäße Investitionsentscheidung zu treffen. Link zum Original
  36. Eine Kürzung der Anreicherungsspanne durch eine neue EU-Weinmarktordnung wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich vehement gegen die neuerlichen Versuche der EU zur Wehr setzen, durch eine neue EU-Weinmarktordnung, die Anreicherungsspanne einzukürzen, die Qualitätskriterien weiter zu verschärfen, traditionelle ökologische Verfahren zu verbieten, die Mengenregulierung weiter drastisch zu verschärfen und den Qualitätswein ins Interventionssystem einzubeziehen. Link zum Original
  37. Eine weitere Verschärfung der Qualitätskriterien für Wein durch die EU wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich vehement gegen die neuerlichen Versuche der EU zur Wehr setzen, durch eine neue EU-Weinmarktordnung, die Anreicherungsspanne einzukürzen, die Qualitätskriterien weiter zu verschärfen, traditionelle ökologische Verfahren zu verbieten, die Mengenregulierung weiter drastisch zu verschärfen und den Qualitätswein ins Interventionssystem einzubeziehen. Link zum Original
  38. Ein EU-Verbot traditioneller ökologischer Verfahren im Weinbau wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich vehement gegen die neuerlichen Versuche der EU zur Wehr setzen, durch eine neue EU-Weinmarktordnung, die Anreicherungsspanne einzukürzen, die Qualitätskriterien weiter zu verschärfen, traditionelle ökologische Verfahren zu verbieten, die Mengenregulierung weiter drastisch zu verschärfen und den Qualitätswein ins Interventionssystem einzubeziehen. Link zum Original
  39. Eine drastische Verschärfung der Mengenregulierung für Wein wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich vehement gegen die neuerlichen Versuche der EU zur Wehr setzen, durch eine neue EU-Weinmarktordnung, die Anreicherungsspanne einzukürzen, die Qualitätskriterien weiter zu verschärfen, traditionelle ökologische Verfahren zu verbieten, die Mengenregulierung weiter drastisch zu verschärfen und den Qualitätswein ins Interventionssystem einzubeziehen. Link zum Original
  40. Die Einbeziehung des Qualitätsweins in das Interventionssystem wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich vehement gegen die neuerlichen Versuche der EU zur Wehr setzen, durch eine neue EU-Weinmarktordnung, die Anreicherungsspanne einzukürzen, die Qualitätskriterien weiter zu verschärfen, traditionelle ökologische Verfahren zu verbieten, die Mengenregulierung weiter drastisch zu verschärfen und den Qualitätswein ins Interventionssystem einzubeziehen. Link zum Original
  41. Weinüberschüsse sollen in den Regionen abgebaut werden, für deren Wein keine Nachfrage besteht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Überschüsse müssen in den Regionen abgebaut werden, für deren Wein es keine Nachfrage gibt. Link zum Original
  42. Die Weinwerbung für rheinland-pfälzische Weine soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. spricht sich für eine Stärkung der Weinwerbung zur Belebung der Nachfrage rheinland-pfälzischer Weine aus. Link zum Original
  43. Der Gemüse- und Obstanbau soll kontinuierlich und nachfrageorientiert ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. spricht sich für eine kontinuierliche und an der Nachfrage orientierte Ausweitung des Gemüse- und Obstanbaus aus. Link zum Original
  44. Für Beregnungssysteme im Gemüse- und Obstbau sollen Mittel bereitgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb sollen nicht nur Mittel für die Schaffung von Beregnungssystemen, sondern auch für die Weiterentwicklung von Vermarktungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
  45. Für die Weiterentwicklung von Vermarktungseinrichtungen im Gemüse- und Obstbau sollen Mittel bereitgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb sollen nicht nur Mittel für die Schaffung von Beregnungssystemen, sondern auch für die Weiterentwicklung von Vermarktungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
  46. Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen sollen umfassend gekennzeichnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    In naher Zukunft kommt es zu einer Reihe von Freilandversuchen gentechnisch veränderter Pflanzen nach den strengen Richtlinien des Gentechnikgesetzes. Erst nach Abschluß der erfolgreichen Prüfung kann es zu einer weiteren Verbreitung kommen. Die Züchter erhoffen sich durch den Einsatz dieser Pflanzen verschiedene Vorteile wie z.B. geringerer Pflanzenschutzmitteleinsatz, höhere Erträge oder bessere Lagerfähigkeit. Die F.D.P. spricht sich im Sinne des Verbraucherschutzes für eine umfassende Kennzeichnung der Produkte aus. Link zum Original
  47. Für Einschränkungen und Leistungen, die einen wirtschaftlichen Nachteil gegenüber europäischen Konkurrenten bedeuten, soll ein Einkommensausgleich gewährt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Da diese Einschränkungen und Leistungen zunächst einen wirtschaftlichen Nachteil gegenüber anderen europäischen Konkurrenten bedeuten, muß ein Einkommensausgleich gewährt werden. Link zum Original
  48. Die Förderung der kontrolliert umweltschonenden Wirtschaftsweise und des ökologischen Landbaus soll gleichrangig fortgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die bisher in Rheinland-Pfalz angebotenen Förderprogramme bei der kontrolliert umweltschonenden Wirtschaftsweise und des ökologischen Landbaus sind auf große Zustimmung gestoßen. Die F.D.P. wird sich für eine weitere gleichrangige Förderung dieser Maßnahmen einsetzen. Link zum Original
  49. Die Dienstleistung der Landwirtschaft für eine naturnahe Landbewirtschaftung soll in das allgemeine Wirtschaftsgeschehen integriert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Sie wird darüber hinaus alles tun, die Dienstleistung der Landwirtschaft im Zusammenhang mit einer naturnahen, umweltschonenden Landbewirtschaftung in das allgemeine Wirtschaftsgeschehen zu integrieren. Link zum Original
  50. Die Forstpolitik berücksichtigt Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes gleichrangig.

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    Wortlaut im Programm
    Die Forstpolitik der F.D.P. orientiert sich an der gleichrangigen Berücksichtigung der Waldfunktionen, nämlich der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion. Link zum Original
  51. Die Förderung waldschützender und waldverbessernder Maßnahmen soll verstärkt fortgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher muß die Förderung waldschützender und waldverbessernder Maßnahmen verstärkt fortgeführt werden. Link zum Original
  52. Der naturnahe Waldbau soll stärker umgesetzt werden, um standortgerechte stabile Waldbestände aufzubauen.

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    Wortlaut im Programm
    Ebenso gilt es, den naturnahen Waldbau 65 I' 'C fi~~ ~-'-~{;; 'i'.~;,. :~~ stärker umzusetzen, damit standortgerechte stabile und damit ökologisch und ökonomisch gleichermaßen wertvolle Waldbestände aufgebaut werden können. Link zum Original
  53. Die Landwirtschaftskammer bleibt als Selbstverwaltungsorgan der Landwirte und Winzer unverzichtbar.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaftskammer ist und bleibt als Selbstverwaltungsorgan der rheinland-pfälzischen Landwirte und Winzer unverzichtbar. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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