FDP RP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996 · beschlossen 28.10.1995 · Original
Das Programm enthält 50 von 1.082 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 54Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 50
Die Wirkungszusammenhänge zwischen Produktionsbedingungen von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen und der Gesundheit werden weiter intensiv erforscht.
Wortlaut im Programm
Produktionsverfahren und -bedingungen von Gebrauchsgegenständen und Lebensmitteln haben einen entscheidenden Einfluß auf die Qualität der Produkte und damit auf den Menschen und seine Gesundheit. Diese komplexen Wirkungszusammenhänge müssen weiterhin intensiv erforscht werden, damit die Grundlagen für treffsichere Entscheidungen in der Zukunft gelegt werden können. Link zum Original
Im Pflegefall soll die Betreuung schwerpunktmäßig ambulant erfolgen.
Wortlaut im Programm
Im Pflegefall soll der Schwerpunkt der Betreuung in ambulanten Maßnahmen bestehen, um das gewohnte Umfeld nicht aufgeben zu müssen. Link zum Original
Stationäre Pflege soll die letzte Möglichkeit sein.
Wortlaut im Programm
Stationäre Pflege soll die letzte aller Möglichkeiten sein. Auch hierbei sollte die Rehabilitation im Vordergrund stehen. Link zum Original
In der Pflege soll die Rehabilitation im Vordergrund stehen.
Wortlaut im Programm
Stationäre Pflege soll die letzte aller Möglichkeiten sein. Auch hierbei sollte die Rehabilitation im Vordergrund stehen. Link zum Original
Pflege soll auf fachlicher Kompetenz und einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Pflegenden und Gepflegten beruhen.
Wortlaut im Programm
Die Pflegemaßnahmen müssen auf der Grundlage fachlicher Kompetenz und eines vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Pflegern und Gepflegten beruhen. Link zum Original
Die Qualität der mobilen Altenpflege soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Qualität der mobilen Altenpflege muß weiter verbessert werden. Link zum Original
Freigemeinnützige und private Pflegeanbieter sollen stärker in Wettbewerb zueinander treten.
Wortlaut im Programm
Freigemeinnützige und private Anbieter müssen verstärkt dem Wettbewerb untereinander ausgesetzt werden. Link zum Original
Ein bedarfsgerechtes System ambulanter und mobiler Hilfen soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
den Ausbau eines bedarfsgerechten Systems ambulanter und mobiler Hilfen; Link zum Original
Eine ausreichende Zahl von Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege soll sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege; Link zum Original
Wettbewerbsnachteile privater Alten- und Pflegeheime gegenüber Heimen der Wohlfahrtsverbände sollen über die Pflegesätze abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
den Abbau von Wettbewerbsnachteilen für die privaten Alten- und Pflegeheime gegenüber den Heimen der Wohlfahrtsverbände durch die Pflegesatzgestaltung; Link zum Original
Pflege in Einrichtungen soll mit rehabilitativen Maßnahmen kombiniert werden.
Wortlaut im Programm
die Kombination der Pflege in Einrichtungen mit rehabilitativen Maßnahmen; Link zum Original
Häusliche und aktivierende Pflege soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
die Weiterentwicklung der häuslichen und aktivierenden Pflege; Link zum Original
Geriatrische und gerontopsychiatrische Angebote sollen ausgebaut und weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
den Ausbau und die Weiterentwicklung fachqualifizierter geriatrischer und gerontopsychiatrischer Angebote; Link zum Original
Das Gesundheitssystem soll stärker an marktwirtschaftlichen Grundsätzen ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Das deutsche Gesundheitssystem gehört zu den leistungsstärksten der Welt. Es ist allerdings seit Jahren deutlich geworden, daß seine Finanzierbarkeit an Grenzen gestoßen ist. Um dieses System zukunftsfit zu machen, muß es stärker an marktwirtschaftlichen Grundsätzen ausgerichtet werden. Link zum Original
Die regionalisierten Selbstverwaltungsorgane im Gesundheitswesen sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Stärkung der in unserem Land regionalisierten Selbstverwaltungsorgane; Link zum Original
Neue partnerschaftliche Formen der ärztlichen Niederlassung sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung neuer partnerschaftlicher Formen im Niederlassungswesen; Link zum Original
Die ambulante Versorgung soll gegenüber der stationären Behandlung gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Stärkung der ambulanten Versorgung gegenüber der stationären Behandlung; Link zum Original
Das öffentliche Gesundheitssystem soll effizienter und stärker präventiv ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Effizienzsteigerung und präventive Ausrichtung im öffentlichen Gesundheitssystem; Link zum Original
Die Umweltmedizin soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung des Bereiches Umweltmedizin, einschließlich der Einrichtung von Lehrstülillen für Umweltmedizin. Link zum Original
Das Landeskrankenhauskonzept soll an liberalen Grundsätzen ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Das Landeskrankenhauskonzept ist an liberalen Grundsätzen auszurichten. Link zum Original
Das Land soll zur Senkung der Krankenhauskosten beitragen.
Wortlaut im Programm
Dabei muß das Land Rheinland-Pfalz zur Senkung der Krankenhauskosten beitragen. Link zum Original
Die Fachrichtungen der Krankenhäuser sollen an regionale Erfordernisse angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Die vorgehaltenen medizinischen Fachrichtungen der einzelnen Krankenhäuser sind den regionalen Erfordernissen anzupassen. Link zum Original
Rehabilitationseinrichtungen sollen mit Akutkrankenhäusern vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
Rehabilitationseinrichtungen, insbesondere für die Behandlung chronischer Leiden, erfüllen schwerpunktmäßige Versorgungsaufträge und sollten deshalb mit den Akutkrankenhäusern vernetzt werden. Link zum Original
Ambulante und wohnortnahe Rehabilitationseinrichtungen sollen stärker genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Ziel muß es sein, ambulante und wohnortnahe Rehabilitationseinrichtungen stärker zu nutzen. Link zum Original
Das Belegarztwesen gilt als patientenfreundlich, weil es häufige Arztwechsel vermeidet.
Wortlaut im Programm
Das Belegarztwesen vermeidet häufige Arztwechsel und ist deshalb patientenfreundlich. Link zum Original
Stationäre Behandlung soll auf Patienten begrenzt werden, die die besonderen Möglichkeiten des Krankenhauses benötigen.
Wortlaut im Programm
Die stationäre Behandlung muß auf die Patienten begrenzt werden, die der besonderen Möglichkeiten des Krankenhauses bedürfen. Link zum Original
Teilstationäre und ambulante Behandlungen sollen, soweit medizinisch möglich, Vorrang haben.
Wortlaut im Programm
Vorrang haben - soweit medizinisch möglich - teilstationäre und ambulante Behandlungen. Die damit verbundenen Möglichkeiten zu Bettenabbau und Kosteneinsparung sind konsequent zu nutzen. Link zum Original
Möglichkeiten zu Bettenabbau und Kosteneinsparung durch ambulante Behandlung sollen konsequent genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Vorrang haben - soweit medizinisch möglich - teilstationäre und ambulante Behandlungen. Die damit verbundenen Möglichkeiten zu Bettenabbau und Kosteneinsparung sind konsequent zu nutzen. Link zum Original
Rehabilitationseinrichtungen sollen in die Krankenhausplanung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
die Einbeziehung von Rehabilitationseinrichtungen bei der Krankenhausplanung; Link zum Original
Für Pflegepersonal soll es ein besseres Teilzeitangebot geben.
Wortlaut im Programm
ein besseres Angebot von Teilzeitarbeit für Pflegepersonal; Link zum Original
In Krankenhäusern sollen mehr Belegärzte tätig sein.
Wortlaut im Programm
mehr Belegärzte im Krankenhaus; Link zum Original
Das Fachwissen niedergelassener Ärzte soll stärker in die Krankenhausbedarfsplanung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
das Fachwissen der niedergelassenen Ärzte zur besseren Vernetzung des ambulanten mit dem stationären Bereich stärker in die Krankenhausbedarfsplanung einzubeziehen; Link zum Original
Der Landeskrankenhausplan soll fortgeschrieben werden, sobald gesicherte Erkenntnisse über die Gesundheitsreform vorliegen.
Wortlaut im Programm
die Fortschreibung des Landeskrankenhausplanes, wenn gesicherte Kenntnisse über die Auswirkungen der Gesundheitsreform vorliegen. Link zum Original
Die psychiatrische Versorgung soll bedarfsgerecht und regional orientiert weiterentwickelt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
die Weiterentwicklung und den Ausbau der psychiatrischen Versorgung in 11. "Rheinland-Pfalz - orientiert am Bedarf, an den finanziellen Möglichkeiten I: und an den regionalen Gegebenheiten des Landes; Link zum Original
Stationäre psychiatrische Versorgung soll vorrangig an Orten fern der Landesnervenkliniken aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
psychiatrische Versorgung im stationären Bereich vorrangig an Orten, die 11: geographisch weit von den Landesnervenkliniken Alzey, Andernach und :'1Klingenmünster entfernt liegen; Link zum Original
An bestehenden Kliniken sollen durch Umwidmung von Betten psychiatrische Abteilungen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
an bestehenden Kliniken psychiatrische Abteilungen durch Umwidmung von ~:Krankenhausbetten unter Einbeziehung des vorhandenen Personals zu schaffen; Link zum Original
Ambulante Hilfsangebote an Sozialstationen sollen durch Fachkrankenschwestern für Psychiatrie aufgestockt werden.
Wortlaut im Programm
die Aufstockung ambulanter Hilfsangebote an bestehenden Sozialstationen durch Fachkrankenschwestern für Psychiatrie und die Neuerrichtung bedarfsgerechter Einrichtungen von Tageskliniken am Kriterium der ~~.i~i· regionalen Erreichbarkeit; Link zum Original
Tageskliniken sollen bedarfsgerecht und regional erreichbar neu errichtet werden.
Wortlaut im Programm
die Aufstockung ambulanter Hilfsangebote an bestehenden Sozialstationen durch Fachkrankenschwestern für Psychiatrie und die Neuerrichtung bedarfsgerechter Einrichtungen von Tageskliniken am Kriterium der ~~.i~i· regionalen Erreichbarkeit; Link zum Original
Vollstationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen bedarfsgerecht geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
die bedarfsgerechte Schaffung von vollstationären Einrichtungen der ~ J, .~, ~ il' • I I'~ I, ~ i!Kinder- und Jugendpsychiatrie; Link zum Original
Für psychisch Kranke sollen bedarfsgerecht Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
die bedarfsgerechte Schaffung von Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Link zum Original
Drogenabhängige sollen als Kranke behandelt und wieder in die Gesellschaft integriert werden.
Wortlaut im Programm
Drogenabhängige sind Kranke. Der Ansatz der Politik muß so sein, daß sie in die Gesellschaft wieder integriert werden können. Link zum Original
Drogentherapie soll eine Rückkehr in ein drogenfreies Leben ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Ziel jeder Drogentherapie muß sein, dem Einzelnen eine Rückkehr in ein drogenfreies Leben zu ermöglichen. Link zum Original
Therapieplätze für Drogenabhängige sollen in ausreichender Zahl bereitstehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Therapieplätze in ausreichender Anzahl und insbesondere Nachsorgemaßnahmen zur Verringerung der Rückfallhäufigkeit erforderlich. Link zum Original
Nachsorgemaßnahmen zur Verringerung von Rückfällen sollen angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind Therapieplätze in ausreichender Anzahl und insbesondere Nachsorgemaßnahmen zur Verringerung der Rückfallhäufigkeit erforderlich. Link zum Original
Die psychosoziale Betreuung während und nach der Drogenbehandlung soll besonders beachtet werden.
Wortlaut im Programm
Dabei ist der psychosozialen Betreuung während und nach der Behandlung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Link zum Original
Methadon soll bei Entzugstherapien weiterhin als Ausstiegsvorbereitung eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Notwendig bleibt es dabei, bei Entzugstherapien auch zukünftig die Abgabe von Methadon als Ausstiegsvorbereitung einzusetzen. Link zum Original
Der Bedarf für eine Behandlung mit Opiaten soll geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig ist zu prüfen, inwieweit auch Bedarf für eine Behandlung mit Opiaten besteht. Link zum Original
Die ärztlich kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige soll in einem Modellversuch erprobt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will auch die Möglichkeit eröffnen, die Abgabe von Heroin unter ärztlicher Aufsicht an Schwerstabhängige im Rahmen eines Modellversuches zu erproben. Link zum Original
Die Sportmedizin wird in die Approbationsordnung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Sie ist in die Approbationsordnung aufzunehmen. Link zum Original
Für die sportmedizinische Weiterbildung werden entsprechende Angebote gemacht.
Wortlaut im Programm
Für die fachspezifische Weiterbildung sind entsprechende Angebote zu machen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.