FDP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996 · beschlossen 28.10.1995 · Original
Das Programm enthält 88 von 1.082 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 88Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 54Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 88
Angestrebt wird eine umweltschonende Wachstumspolitik.
Wortlaut im Programm
2. Die F.D.P. Rheinland-Pfalz will eine umweltschonende Wachstumspolitik. Link zum Original
Angestrebt wird eine Umweltpolitik der Abwägung und Vernunft statt einer Ökodiktatur.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will eine Umweltpolitik der Abwägung und Vernunft und keine Ökodiktatur. Link zum Original
Die Umweltpolitik soll eine völlig neue Qualität erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine völlig neue Qualität der Umweltpolitik auf dem bisherigen soliden Fundament. Link zum Original
Effizienz und höchste Produktivität beim Einsatz aller Ressourcen einschließlich Energie gelten als Kern der ökologischen Marktwirtschaft.
Wortlaut im Programm
These: Das Schlüsselwort der ökologischen Marktwirtschaft heißt Effizienz, heißt höchste Produktivität beim Einsatz sämtlicher Ressourcen einschließlich von Energie. Link zum Original
Rohstoff- und Energieproduktivität sowie der Wohlstand aller sollen deutlich gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Dabei sind deutliche Steigerungen möglich und notwendig, sowohl was die Effizienz des Einsatzes von Rohstoffen und Energie betrifft (Rohstoff- und Energieproduktivität), als auch was den Wohlstand aller betrifft. Link zum Original
Nullwachstum wird als Irrweg abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das sogenannte Nullwachstum ist ein Irrweg, der zu unvorstellbaren kriegerischen Konflikten zwischen Arm und Reich in der Welt führen wird, da es davon ausgeht, daß der überwiegende Teil der Menschheit, z.B. in China, Afrika, Südamerika, an der Entwicklung zu mehr Wohlstand nicht teilhaben kann. Link zum Original
Die ökologische Marktwirtschaft gilt als einziges zukunftsorientiertes Wirtschaftsmodell, das Wohlstand steigert und Ressourcen nachhaltig sichert.
Wortlaut im Programm
These: Die ökologische Marktwirtschaft mit höchster Produktivität der Ressourcen ist das einzige zukunftsorientierte Modell einer Wirtschaft, die den allgemeinen Wohlstand sowie das Wohlbefinden der Menschen steigert und gleichzeitig die Ressourcen nachhaltig sichert. Link zum Original
Die Wirtschaft soll eine menschengerechte, natürliche und soziale Umwelt gestalten.
Wortlaut im Programm
Gestaltung einer menschengerechten, natürlichen und sozialen Umwelt, Link zum Original
Ressourcen sollen überlegt genutzt statt verschwenderisch verbraucht werden.
Wortlaut im Programm
Hinwendungen zu einer überlegten Nutzung statt des verschwenderischen Verbrauchs der Ressourcen; Link zum Original
Güter sollen nützlich, haltbar, leicht reparierbar und vielseitig einsetzbar sein.
Wortlaut im Programm
Herstellung von Gütern, die nützlich, haltbar, leicht reparierbar und kreativ einsetzbar sind, die unabhängig statt abhängig machen; Link zum Original
Alle Ressourcen sollen bedürfnisorientiert und effizient eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
bedürfnisorientierte Effizienz des Einsatzes aller Ressourcen. Link zum Original
Maximales Wohlbefinden soll an die Stelle maximalen Ressourcenverbrauchs treten.
Wortlaut im Programm
Maximales Wohlbefinden tritt an die Stelle von maximalem Verbrauch von Ressourcen. Link zum Original
Die ökologische Marktwirtschaft gilt als ethischer Maßstab, der Arbeitsplätze sichert und schafft.
Wortlaut im Programm
These: Die ökologische Marktwirtschaft setzt mit ihrem Effizienzprinzip zugleich einen ethischen Maßstab, der alle MenSchen insbesondere der nächsten Generation lebenswerte Perspektiven eröffnet. Sie sichert und scham Arbeitsplätze. Link zum Original
Für höhere Ressourcenproduktivität sollen kreative Kräfte freigesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Um höhere Produktivität der Ressourcen zu erzielen, müssen kreative Kräfte freigesetzt werden. Link zum Original
Eine Effizienzrevolution soll den Naturverbrauch senken und Spielräume für kommende Generationen öffnen.
Wortlaut im Programm
Die Effizienzrevolution bedeutet weniger Naturverbrauch, das Wenige dabei um ein Vielfaches besser zu nutzen und so wieder weite Spielräume auch für kommende Generationen zu öffnen. Link zum Original
Die ökologische Marktwirtschaft soll als umweltschonende Wachstumspolitik auf allen politischen Ebenen umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.n.po tritt auf allen politischen Ebenen dafür ein, daß die ökologische Marktwirtschaft als eine neue umweltschonende Wachstumspolitik nicht nur Theorie bleibt, sondern tatsächlich umgesetzt wird. Link zum Original
Im Umweltschutz sollen marktwirtschaftliche Instrumente statt Ge- und Verbote eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Gerade angesichts der Notwendigkeit zur schnellen Anpassung sind auch im Umweltschutz auf Dauer nur marktwirtschaftliehe Instrumente und nicht Ge- und Verbote erfolgreich. Link zum Original
Vorhandene natürliche Freiräume sollen erhalten und nicht durch neue Verkehrswege durchtrennt werden.
Wortlaut im Programm
vor allem sind die noch vorhandenen natürlichen Freiräume zu erhalten und zu schützen und nicht durch neue Verkehrswege zu durchtrennen. Link zum Original
Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen wird so rasch wie möglich gesenkt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere gilt es, den Durchschnittsverbrauch von Kraftstoff so rasch wie möglich zu senken und durch Umwandlung der Kfz-Steuer Anreize für Automobilindustrie und die Nutzer zu schaffen. Link zum Original
Die Qualität der Kraftfahrzeug-Treibstoffe wird durch europaweite Anstrengungen weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Es müssen europaweite Anstrengungen unternommen werden, um die Qualität der Kraftfahrzeug-Treibstoffe weiter zu verbessern. Link zum Original
Übermäßigen Umweltbelastungen in einzelnen Fremdenverkehrsorten und -gebieten wird vorgebeugt.
Wortlaut im Programm
zu großen Belastungen der Umwelt in einzelnen Fremdenverkehrsorten oder -gebieten vorzubeugen; Link zum Original
Touristische Großprojekte wie Feriendörfer, Campingplätze und Freizeitparks werden einer Umweltverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der Vorbelastung unterzogen.
Wortlaut im Programm
touristische Projekte (Feriendörfer, Campingplätze, Freizeitparks u.a.) einer Umweltverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der Vorbelastung zu unterziehen; Link zum Original
Der Natur- und Landschaftsschutz wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
den Natur- und Landschaftsschutz zu verstärken Link zum Original
Im Umweltschutz werden mehr marktwirtschaftliche Instrumente statt zusätzlicher Ge- und Verbote eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Gerade angesichts der Notwendigkeit zur schnellen und innovativen Anpassung sind auch im Umweltschutz auf Dauer mehr marktwirtschaftliche Instrurnente und nicht zusätzliche Ge- und Verbote erfolgreich. Link zum Original
Ziel ist die dauerhafte Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen wie der wirtschaftlichen Grundlagen.
Wortlaut im Programm
Das Ziel ist gleichermaßen die dauerhafte Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und der wirtschaftlichen Grundlagen. Link zum Original
In einer ökologischen Marktwirtschaft setzt sich innovationsfreundliches Verhalten durch.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will, daß sich in der ökologischen Marktwirtschaft innovationsfreundliches Verhalten durchsetzt. Link zum Original
Umweltschutz beruht auf ethisch begründeter Selbstverantwortung.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen wollen beim Umweltschutz eine auf ethischen Grundlagen basierende Selbstverantwortung. Link zum Original
Ein vernünftiges Ordnungsrecht im Umweltschutz wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. bejaht ein vernünftiges Ordnungsrecht. Link zum Original
Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzip sind gleichberechtigte Säulen der Umweltpolitik.
Wortlaut im Programm
Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip und Kooperationsprinzip sind für Liberale drei gleichberechtigte Säulen der Umweltpolitik. Link zum Original
Unter dem Grundsatz „Im Zweifel für die Umwelt“ wird eine ökologisch und sozial verpflichtete, wachstumsorientierte Marktwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Bei Beachtung des Prinzips "Irn Zweifel für die Umwelt" tritt die F.D.P. für eine ökologisch und sozial verpflichtete, wachstumsorientierte Marktwirtschaft ein. Link zum Original
In einem Modellvorhaben in Rheinland-Pfalz wird die Anwendbarkeit von Umweltlizenzmodellen geprüft.
Wortlaut im Programm
ein Modellvorhaben in Rheinland-Pfalz mit dem geprüft wird, inwieweit Umweltlizenzmodelle sinnvoll angewandt werden können. Link zum Original
Das Land übernimmt eine aktivere Rolle als Koordinator und Förderer der Zusammenarbeit benachbarter Gebietskörperschaften bei Anlagen zur thermischen Restabfallbehandlung und zentraler Kompostierung.
Wortlaut im Programm
Leider läßt die Zusammenarbeit benachbarter Gebietskörperschaften noch zu wünschen übrig. Dies gilt insbesondere für Planung und Errichtung der Anlagen mittlerer Größe für die thermische Behandlung von Restabfällen vor der Deponierung, die von einer Stadt oder einem Landkreis alleine nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Dies gilt auch für entsprechende zentrale Anlagen der Kompostierung. Die F.D.P. will, daß das Land dabei eine aktivere Rolle als Koordinator und Förderer der Zusammenarbeit übernimmt. Link zum Original
Die durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz angestoßenen eigenverantwortlichen Aktivitäten der Wirtschaft werden begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. begrüßt die durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz in Gang gesetzten eigenverantwortlichen Aktivitäten der Wirtschaftsunternehmen und deren Verbände. Link zum Original
Das Land schaltet sich aktiver in die Lösung des Klärschlammproblems ein, vor allem beim Haftungsrisiko der Landwirte.
Wortlaut im Programm
Das Klärschlammproblem bedarf trotz großer Fortschritte bei der Verwertung von dafür geeigneten Klärschlämmen in der Landwirtschaft noch einer Lösung. Das Land muß sich aktiver einschalten, vor allem bei der Lösung des Haftungsproblems das zwar sehr unwahrscheinlichen, aber doch von den Landwirten noch häufig gesehenen Problems "Restrisiko". Link zum Original
Die Ansätze über einen Klärschlammfonds werden weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Weitere Verbesserungen der bisher gefundenen Ansätze über einen Klärschlammfonds sind nötig. Link zum Original
Das Land sichert sich weiterhin vertraglich die Möglichkeit der Hochtemperatur-Abfallverbrennung bei der BASF.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will, daß sich das Land die vertraglich gesicherte Möglichkeit einer Anlage für die Hochtemperatur-Abfallverbrennung bei der BASF weiterhin sichert, um Risiken bei der Mengenentwicklung thermisch zu behandelnder Abfälle auffangen zu können. Link zum Original
Wichtigstes Ziel der Umweltpolitik auf allen Ebenen ist der sparsame Umgang mit Energie.
Wortlaut im Programm
Wichtigstes Ziel der Umweltpolitik auf allen Ebenen muß der sparsame Umgang mit Energie sein. Link zum Original
Landes- und Regionalplanung weisen Flächen aus, die ausschließlich dem Schutz natürlicher Ressourcen wie Grundwasser und Artenschutz dienen.
Wortlaut im Programm
Flächen auszuweisen, die ausschließlich dem Schutz natürlicher Ressourcen dienen (z.B. Schutz des Grundwassers, Sicherung des Arten- und Biotopsch utzes...); Link zum Original
Die Bauleitplanung trägt aktiv zur Sicherung und Entwicklung ökologisch wertvoller Flächen bei.
Wortlaut im Programm
Die Bauleitplanung muß einen aktiven Beitrag zur Sicherung und Entwicklung ökologisch wertvoller Flächen leisten. Link zum Original
Ökologische Belange werden in der Abwägung mit ihrem spezifischen Stellenwert berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Ökologische Belange müssen mit ihrem spezifischen Stellenwert in der Abwägung mit anderen Belangen berücksichtigt werden. Link zum Original
Die Grundwasserbelastung durch die Landwirtschaft wird weiter reduziert, um das Trinkwasser zu schützen.
Wortlaut im Programm
Eine weitere Reduzierung der Grundwasserbelastung durch die Landwirtschaft ist notwendig und anzustreben, um die wichtigste Trinkwasserressource zu schützen. Link zum Original
Planerische Großprojekte wie Freizeitparks werden trotz Umwelteingriffen nicht grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Planerische Großprojekte (Freizeitparks, usw.) sind oft mit schwerwiegenden Eingriffen in die Umwelt verbunden. Sie sind aber nicht grundsätzlich abzulehnen. Link zum Original
Umwelt- und Landschaftsschutz erhalten bei Großprojekten, insbesondere durch Umweltverträglichkeitsprüfungen, hohes Gewicht.
Wortlaut im Programm
Bei der Beurteilung der Maßnahmen muß eine Abwägung der unterschiedlichen Interessen im Vordergrund stehen. Dabei muß selbstverständlich der Aspekt des Umwelt- und Landschaftsschutzes, insbesondere durch Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen, ein hohes Gewicht haben. Link zum Original
Großprojekte sind realisierbar, wenn die Eingriffe in die Landschaft insgesamt vertretbar und ausgleichbar sind.
Wortlaut im Programm
Großprojekte sind dann realisierbar, wenn die notwendigen Eingriffe in die Landschaft insgesamt vertretbar und ausgleichbar sind. Link zum Original
Stillgelegte örtliche Brunnen und Quellen werden zur Brauchwassernutzung, vor allem für die Landwirtschaft, wieder freigegeben.
Wortlaut im Programm
Örtliche Brunnen und Quellen, die wegen zentraler Wasserversorgung stillgelegt werden mußten, dürfen zur Brauchwassernutzung - insbesondere für die Landwirtschaft - wieder freigegeben werden. Link zum Original
Luftschadstoffe und Schadstoffeinträge werden durch moderne Umwelttechnik sowie weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel weiter gemindert.
Wortlaut im Programm
Die weitere Minderung der Luftschadstoffe und des Schadstoffeintrags muß durch moderne Umwelttechnik, weniger Düngemitteleinsatz und weniger Pflanzenbehandlungsmittel erreicht werden. Link zum Original
Die Nutzung von Regenwasser für Toilettenspülung, Gartenbewässerung und Waschmaschinen wird ausgeweitet und politisch gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Regenwassernutzung für ToiJettenspülungen, Gartenbewässerung und für Vorspülungen in Waschmaschinen ist heute technisch kein Problem mehr. Sie muß deshalb ausgeweitet werden. Die Liberalen werden dafür positive politische Rahmenbedingungen setzen. Link zum Original
Hochwasserschutz wird großräumig über ganze Regionen geplant.
Wortlaut im Programm
Hochwasserschutz kann nicht kleinräumig erfolgen. Man muß hier in großen Regionen denken. Link zum Original
Für den Hochwasserschutz werden Rückhaltemaßnahmen ergriffen.
Wortlaut im Programm
Rückhaltemaßnahmen, weniger Oberflächenversiegelung, Flächenentsiegelung, Verbot von Wiesenumbruch, Rückgewinnung von Auen, Renaturierung von Gewässern, AUfforstung zum Zwecke des Wasserrückhaltes gehören zu einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Link zum Original
Für den Hochwasserschutz wird die Oberflächenversiegelung verringert und werden Flächen entsiegelt.
Wortlaut im Programm
Rückhaltemaßnahmen, weniger Oberflächenversiegelung, Flächenentsiegelung, Verbot von Wiesenumbruch, Rückgewinnung von Auen, Renaturierung von Gewässern, AUfforstung zum Zwecke des Wasserrückhaltes gehören zu einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Link zum Original
Der Umbruch von Wiesen wird zum Hochwasserschutz verboten.
Wortlaut im Programm
Rückhaltemaßnahmen, weniger Oberflächenversiegelung, Flächenentsiegelung, Verbot von Wiesenumbruch, Rückgewinnung von Auen, Renaturierung von Gewässern, AUfforstung zum Zwecke des Wasserrückhaltes gehören zu einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Link zum Original
Auen werden zurückgewonnen und Gewässer renaturiert.
Wortlaut im Programm
Rückhaltemaßnahmen, weniger Oberflächenversiegelung, Flächenentsiegelung, Verbot von Wiesenumbruch, Rückgewinnung von Auen, Renaturierung von Gewässern, AUfforstung zum Zwecke des Wasserrückhaltes gehören zu einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Link zum Original
Zum Wasserrückhalt werden Flächen aufgeforstet.
Wortlaut im Programm
Rückhaltemaßnahmen, weniger Oberflächenversiegelung, Flächenentsiegelung, Verbot von Wiesenumbruch, Rückgewinnung von Auen, Renaturierung von Gewässern, AUfforstung zum Zwecke des Wasserrückhaltes gehören zu einem ganzen Bündel von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen. Link zum Original
Die planfestgestellten Hochwasserpolder in der Pfalz werden zügig gebaut.
Wortlaut im Programm
Die planfestgestellten Polder in der Pfalz müssen zügig gebaut werden. Link zum Original
Die Planung der übrigen Hochwasserpolder wird zügig weitergeführt.
Wortlaut im Programm
Die Planung für die übrigen Polder muß ebenso zügig weiterbetrieben werden. Link zum Original
Die Hördter Rheinaue wird als Fließpolder genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Hördter Rheinaue ist in Form eines Fließpolders ebenfalls zu nutzen. Link zum Original
Die Hochwasserschutzmaßnahmen in Rheinhessen werden unter Beteiligung des Nachbarlandes Hessen fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Die Maßnahmen in Rheinhessen müssen weiter verfolgt werden, wobei auch das Nachbarland Hessen seinen Beitrag leisten muß. Link zum Original
Das Hochwasserschutzprogramm an der Nahe wird ohne Verzögerung schrittweise umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Das großflächig angelegte Naheprogramm muß ohne Zeitverzug Schritt für Schritt realisiert werden, ähnliches muß auch für die Mosel und die Lahn in Gang gesetzt werden. Link zum Original
Für Mosel und Lahn werden ähnliche Hochwasserschutzprogramme eingeleitet.
Wortlaut im Programm
Das großflächig angelegte Naheprogramm muß ohne Zeitverzug Schritt für Schritt realisiert werden, ähnliches muß auch für die Mosel und die Lahn in Gang gesetzt werden. Link zum Original
Flussauen werden zum Hochwasserschutz von Bebauung freigehalten.
Wortlaut im Programm
Der beste Hochwasserschutz ist der, der die Bebauung von Flußauen vermeidet. Link zum Original
Flüsse und Bäche erhalten ausreichenden natürlichen Lebensraum.
Wortlaut im Programm
Die rheinland-pfälzische F.D.P. wird sich weiterhin dafür einsetzen, daß von politischer Seite die Erkenntnis gefördert wird, daß unsere Ströme, Flüsse und Bäche ihren ausreichenden natürlichen Lebensraum brauchen und daß die Natur jeden erbarmungslos straft, der glaubt, dies mißachten zu können. Link zum Original
Die Verordnungen zum Schutz natürlicher Überschwemmungsgebiete werden zügig vervollständigt und umgesetzt, um Planungssicherheit zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will deshalb, daß die Verordnungen zum Schutz der natürlichen Überschwemmungsgebiete zügig vervollständigt und umgesetzt werden, um eine klare Planungsinformation und damit hohe Planungssicherheit aus Sicht des Hochwasserschutzes zu schaffen. Link zum Original
Die Umweltpolitik des Landes befasst sich vorrangig mit den Folgen des Waldsterbens und der Vorsorge gegen sein Fortschreiten.
Wortlaut im Programm
Liberale rheinland-pfälzische Umweltpolitik muß sich in den nächsten Jahren vor allem mit den Folgen des Waldsterbens und der Vorsorge gegen dessen weiteres Fortschreiten beschäftigen. Link zum Original
Das Land legt ein Programm „Ökowald 2000“ gegen das Waldsterben auf.
Wortlaut im Programm
Liberale rheinland-pfälzische Umweltpolitik muß sich in den nächsten Jahren vor allem mit den Folgen des Waldsterbens und der Vorsorge gegen dessen weiteres Fortschreiten beschäftigen. Die F.D.P. fordert daher ein: Programm Ökowald 2000 Link zum Original
Auf ökologisch bedeutsamen Standorten wird standortgerechte Forstwirtschaft betrieben.
Wortlaut im Programm
eine standortgerechte Forstwirtschaft vor allem auf ökologisch bedeutsamen Standorten; Link zum Original
Die Jagd wird umwelt- und forstverträglich ausgeübt.
Wortlaut im Programm
eine umweltverträgliche und forstverträgliche Jagd; Link zum Original
Wälder werden verstärkt gekalkt, um die Versauerung und die Freisetzung von Aluminiumionen zu stoppen.
Wortlaut im Programm
eine verstärkte Waldkalkung als kurz- und mittelfristige Maßnahme gegen das weitere Fortschreiten der Versauerungsfront, vor allem um die Freisetzung von Aluminiumionen als besonders gefährliches Gift im Ökosystem Wald zu stoppen; Link zum Original
Waldbodenschonende Bewirtschaftung auf gefährdeten Standorten, etwa mit Rückepferden, wird gefördert.
Wortlaut im Programm
die Unterstützung waldbodenschonender Bewirtschaftungsformen auf besonders gefährdeten Standorten mit dem Ziel, weitere Bodenverdichtungen und damit irreversible Schädigung der Bodenstruktur zu vermeiden (Förderung der Arbeit mit Rückepferden); Link zum Original
Ein Forschungsvorhaben mit Pilotcharakter zur Sanierung von Waldbächen, Kleingewässern und Feuchtgebieten wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung eines Forschungsvorhabens innerhalb des Aktionsprogrammes "Blau" mit Pilotcharakter zur Sanierung von Waldbächen, Waldkleinstgewässern und Feuchtgebieten (z.B. im Soonwald) mit dem Ziel, Mittel gegen den beschleunigten Oberflächenabfluß einzusetzen und zur Wiederherstellung der Wasseraufnahmefähigkeit des Waldes bßizutragen. Link zum Original
Moderne EDV- und Kommunikationsmethoden verbessern die Koordination von Flächennutzungs-, Landschafts- und Biotopplanung.
Wortlaut im Programm
die Anwendung moderner EDV- und Kommunikationsmethoden zur Verbesserung des Informationsflusses und der Koordination zwischen unterschiedlichen Planungen und Vorhaben, wie Flächennutzungsplanung und Landschaftsplanung, Planung vernetzter Biotopsysteme usw.. , damit gemeinsam entwickelte Zielvorstellungen und Strategien kostengünstiger und schneller in Sanierungskonzepte umgesetzt werden können. Link zum Original
Historische Kulturlandschaften wie das Mittelrheintal werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Die historischen Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz, wie beispielsweise das Tal des Mittelrheins mit seiner europäischen und internationalen Bedeutung, sollen gesichert werden. Dazu müssen Konflikte zwischen Belangen der Landschaftserhaltung und der Funktion dieser Gebiete als Wirtschafts-, Siedlungsund Erholungsraum gelöst und problemorientierte Nutzungskonzepte erarbeitet werden. Link zum Original
Für Kulturlandschaften werden Nutzungskonflikte gelöst und problemorientierte Nutzungskonzepte erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die historischen Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz, wie beispielsweise das Tal des Mittelrheins mit seiner europäischen und internationalen Bedeutung, sollen gesichert werden. Dazu müssen Konflikte zwischen Belangen der Landschaftserhaltung und der Funktion dieser Gebiete als Wirtschafts-, Siedlungsund Erholungsraum gelöst und problemorientierte Nutzungskonzepte erarbeitet werden. Link zum Original
Der Begriff der schützenswerten Kulturlandschaft im Landespflegegesetz wird auf forstwirtschaftlich genutzte Räume und kulturlandschaftlich geprägte Siedlungsbereiche erweitert.
Wortlaut im Programm
Der Begriff der "Schützenswerten Kulturlandschaft" soll im Landespflegegesetz erweitert werden auf forstwirtschaftlich genutzte Räume sowie auf kulturlandschaftlich geprägte Siedlungsbereiche. Link zum Original
Die Landesregierung ergreift Bundesratsinitiativen zur Änderung von Naturschutzgesetz und Baugesetzbuch zum Schutz von Kulturlandschaften.
Wortlaut im Programm
Der Begriff der "Schützenswerten Kulturlandschaft" soll im Landespflegegesetz erweitert werden auf forstwirtschaftlich genutzte Räume sowie auf kulturlandschaftlich geprägte Siedlungsbereiche. Dazu sollen im Bundesrat entsprechende Initiativen der Landesregierung zur Änderung der Bundesgesetzgebung, vor allem des Naturschutzgesetzes und des Baugesetzbuches, ergriffen werden. Link zum Original
Tiere werden als Mitgeschöpfe geschützt.
Wortlaut im Programm
In gleichem Maße, wie die Liberalen dem Schutz der Umwelt verpflichtet sind, setzt sich dfe F.D.P. für den Schutz der Tiere als Mitgeschöpfe ein. Link zum Original
Im Tierschutz wird das Land selbst tätig, statt auf Bundes- oder EG-Recht zu warten.
Wortlaut im Programm
Mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes im Jahre 1986 gibt sich die F.D.P. nicht zufrieden; auch reicht es nicht aus, auf Bundesgesetze oder auf EG-Rechtsvorschriften zu warten. Link zum Original
Vom Aussterben bedrohte Tierarten werden durch Erhalt und Schaffung von Lebensräumen geschützt.
Wortlaut im Programm
Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten durch Erhalt und Schaffung von entsprechenden Lebensräumen; Link zum Original
Käfigtiere werden artgerecht gehalten und die Halter überwacht.
Wortlaut im Programm
artgerechte Käfigtierhaltung und die notwendige Überwachung der Halter; Link zum Original
Zur Schau gestellte Tiere werden artgerecht gehalten, wobei wirtschaftliche Interessen gegen die der Tiere abgewogen werden.
Wortlaut im Programm
artgerechte Haltung von Tieren, die zur Schau gestellt werden; dabei ist eine sorgfältige Abwägung von wirtschaftlichen Interessen gegenüber denen der Tiere vorzunehmen; Link zum Original
Tiertransporte im Transit werden stärker kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Verstärkung der Kontrollen von Tiertransporten im Transit. Link zum Original
Tierversuche zu Ausbildungs- und Forschungszwecken werden weiter abgebaut.
Wortlaut im Programm
Weiterer Abbau von Tierversuchen zu Ausbildungs- und Forschungszwecken. Link zum Original
Tierversuchsfreie Alternativen in Forschung und Testverfahren werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von tierversuchsfreien Alternativen in der Forschung und bei Testverfahren. Link zum Original
Tierheime und Tierschutzorganisationen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unterstützung von Tierheimen und Tierschutzorganisationen. Sie tragen, neben anderen Aufgaben, viel zur Verbreitung des Tierschutzgedankens und zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich bei. Link zum Original
Der Tierschutz wird in die Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. wird weiter für eine moderne Landesverfassung kämpfen. Zentrale Anliegen sind: Stärkung des Schutzes von Ehe und Familie, Gleichstellung von Frauen und Männern in Staat und Gesellschaft durchsetzen, Schutz behinderter Menschen, Sportförderung, Festschreibung der sozialen Marktwirtschaft in der Verfassung, Grundrecht auf Datenschutz, Tierschutz, Stärkung der Rechte des Parlaments, Einbindung von Rheinland-Pfalz in den Prozeß der europäischen Einigung. Link zum Original
Der umfassende Schutz des Waldes gilt als vorrangige forstwirtschaftliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
AUfgrund der Bedeutung des Waldes für die Reinhaltung der Luft, für den Schutz des Wassers und des Bodens, für die Bindung von Kohlendioxyd aus der Luft, für die Verbesserung des Klein- und Großklimas, als Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, als Bereich der Bodenkultur, der besonders die Landschaft prägt, für Erholungssuchende und für die Holzproduktion ist der umfassende Schutz der Lebensgemeinschaft Wald eine vorrangige forstwirtschaftliche Aufgabe. Link zum Original
Alle Rheinanliegerstaaten einschließlich der Anlieger der Nebenflüsse werden in ein gemeinsames Hochwassermanagement einbezogen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will die Einbeziehung aller Rheinanliegerstaaten, unter Einschluß der Anlieger der Nebenflüsse des Rheins, in ein Hochwassermanagement. Link zum Original
Das landwirtschaftliche Extensivierungsprogramm der EU wird genutzt, um zusätzliche Überflutungsflächen an Rhein, Nebenflüssen und Bächen zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Sie will die Nutzung des landwirtschaftlichen Extensivierungsprogramms der Europäischen Union zur Schaffung zusätzlicher Überflutungsflächen am Rhein, seinen Nebenflüssen und Bächen. Link zum Original
Der weltweite Klimaschutz wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Sie will zudem eine Verbesserung des weltweiten Klimaschutzes. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.