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SPD · Mit allen. Für alle.

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996 · Original

Das Programm enthält 34 von 372 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 34
  1. Naturnaher Waldbau wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns ein für naturnahen Waldbau und eine umweltschonende Landwirtschaft, den Rückbau „regulierter“ Flüsse und Bäche in ihren natürlichen Zustand und einen natürlichen Hochwasserschutz, der das Regenwasser nicht auf dem schnellsten Weg in die Wasserläufe oder Abwasserkanäle bringt, sondern in den Böden versickern läßt. Link zum Original
  2. Eine umweltschonende Landwirtschaft wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns ein für naturnahen Waldbau und eine umweltschonende Landwirtschaft, den Rückbau „regulierter“ Flüsse und Bäche in ihren natürlichen Zustand und einen natürlichen Hochwasserschutz, der das Regenwasser nicht auf dem schnellsten Weg in die Wasserläufe oder Abwasserkanäle bringt, sondern in den Böden versickern läßt. Link zum Original
  3. Ökologische Landwirtschaft und ökologischer Weinbau werden verstärkt gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    die ökologische Landwirtschaft und der ökologische Weinbau verstärkt gefördert wird Link zum Original
  4. Naturnaher Waldbau und nachhaltige Forstwirtschaft dienen dem systematischen Schutz von Pflanzen, Tieren und Boden.

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    Wortlaut im Programm
    durch die Vernetzung von Biotop-Systemen, naturnahem Waldbau, nachhaltige Forstwirtschaft und der Ausweisung zusätzlicher Naturschutzgebiete Pflanzen, Tiere, Grund und Boden systematisch geschützt werden Link zum Original
  5. Bei der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gelten ökonomische und ökologische Ziele als gleichrangig.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung sind ökonomische und ökologische Ziele grundsätzlich gleichrangig zu betrachten. Link zum Original
  6. In der EU und zwischen den Bundesländern werden einheitliche Wettbewerbsbedingungen für Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    In der Europäischen Union und zwischen den Bundesländern müssen einheitliche Wettbewerbsbedingungen für unsere Landwirtschaft, den Wein- und Gartenbau geschaffen werden. Link zum Original
  7. Umweltstandards in der Landwirtschaft werden auf hohem Niveau harmonisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Harmonisierung der Umweltstandards muß auf hohem Niveau erfolgen. Link zum Original
  8. Die Bevölkerung soll möglichst marktnah mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln versorgt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz soll möglichst marktnah mit hochwertigen und gesunden heimischen Lebensmitteln versorgt werden. Link zum Original
  9. Überregional abgesetzte Agrarprodukte sollen zu wettbewerbsfähigen Kosten erzeugt und über leistungsfähige Absatzkanäle vermarktet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Produkte, die im überregionalen Wettbewerb abgesetzt werden, müssen zu wettbewerbsfähigen Kosten erzeugt und über leistungsfähige Absatzkanäle angeboten werden. Link zum Original
  10. Die EU-Agrarpolitik wird stärker an ökologischen Zielen ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die EU-Agrarpolitik soll stärker an ökologischen Zielen ausgerichtet werden. Link zum Original
  11. Agrarische Ausgleichszahlungen werden verstärkt betriebsbezogen gewährt.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgleichszahlungen sollen verstärkt betriebsbezogen gewährt und nach ihrem ökologischen Nutzen bemessen werden. Link zum Original
  12. Agrarische Ausgleichszahlungen werden nach ihrem ökologischen Nutzen bemessen.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgleichszahlungen sollen verstärkt betriebsbezogen gewährt und nach ihrem ökologischen Nutzen bemessen werden. Link zum Original
  13. Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur werden so eingesetzt, dass möglichst viele bäuerliche Familienbetriebe wettbewerbsfähiger werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ sind so einzusetzen, daß möglichst viele bäuerliche Familienbetriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden und eine flächendeckend umweltverträgliche Landbewirtschaftung ermöglicht wird. Link zum Original
  14. Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur sollen eine flächendeckend umweltverträgliche Landbewirtschaftung ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ sind so einzusetzen, daß möglichst viele bäuerliche Familienbetriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden und eine flächendeckend umweltverträgliche Landbewirtschaftung ermöglicht wird. Link zum Original
  15. Das Förderprogramm für umweltschonende Landbewirtschaftung wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Weiterentwicklung des Förderprogramms umweltschonende Landbewirtschaftung und Förderung des ökologischen Landbaus, Link zum Original
  16. Der ökologische Landbau wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Weiterentwicklung des Förderprogramms umweltschonende Landbewirtschaftung und Förderung des ökologischen Landbaus, Link zum Original
  17. Das Agrarprogramm wird auf dem derzeitigen Niveau fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Fortführung des Agrarprogramms auf dem derzeitigen Niveau, Link zum Original
  18. Der Anbau von Sonderkulturen wird durch wassersparende Bewässerung unter Schutz des Grundwassers gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Sicherung des Anbaus von Sonderkulturen durch den Ausbau wassersparender Bewässerungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes des Grundwassers, Link zum Original
  19. Ein Konzept zur Herkunfts- und Qualitätssicherung, besonders für tierische Erzeugnisse und unter Beachtung des Tierschutzes, wird entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Entwicklung eines Konzeptes der Herkunfts- und Qualitätssicherung insbesondere für tierische Erzeugnisse unter besonderer Beachtung des Tierschutzes, Link zum Original
  20. Anbau und Verwendung nachwachsender Rohstoffe werden unterstützt, wo sie wettbewerbsfähig sind und der Umwelt nutzen.

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    Wortlaut im Programm
    Unterstützung des Anbaus und der Verwendung nachwachsender Rohstoffe, wo die Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden kann und positive Effekte für die Umwelt zu erwarten sind. Link zum Original
  21. Die Einflussnahme des Landes auf die Gesetzgebung zum deutschen Weingesetz zum Schutz der Winzerbetriebe wird fortgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die erfolgreiche Politik der Landesregierung durch entsprechende Einflußnahme auf das Verfahren der Gesetzgebung des deutschen Weingesetzes mit dem Ergebnis, größeren Schaden von den Winzerbetrieben abzuwenden, soll fortgesetzt werden. Link zum Original
  22. Die geplante europäische Weinmarktordnung soll die Interessen der Winzerinnen und Winzer stärker berücksichtigen als im vorliegenden Entwurf.

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    Wortlaut im Programm
    Da in Rheinland-Pfalz fast ausschließlich Qualitäts- und Prädikatsweine erzeugt werden, stellen wir sicher, daß die geplante europäische Weinmarktordnung die Interessen der Winzerinnen und Winzer in stärkerem Maße berücksichtigt, als dies im vorliegenden Entwurf bislang der Fall ist. Link zum Original
  23. Die Förderung des Weinmarketings wird fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Maßnahmen zur Förderung des Marketings des Weinabsatzes werden fortgeführt. Link zum Original
  24. Naturnahe Waldwirtschaft ist oberstes Ziel, besonders im Staats- und Gemeindewald.

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    Wortlaut im Programm
    Die naturnahe Waldwirtschaft ist insbesondere für den Staats- und Gemeindewald oberste Zielsetzung. Link zum Original
  25. Holz als nachwachsender Rohstoff soll verstärkt in allen Bereichen eingesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff. Deshalb muß der Einsatz dieses natürlichen Rohstoffes verstärkt in allen Bereichen Anwendung finden. Link zum Original
  26. Die Umorganisation und Modernisierung der Forstverwaltung wird fortgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die notwendige Umorganisation und Modernisierung der Forstverwaltung wird fortgesetzt. Link zum Original
  27. Nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Flächen werden für eine neue Bodenordnung genutzt, die auch Naturschutz und Landespflege berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    In Zukunft nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Nutzflächen sollen als Möglichkeit für eine neue Bodenordnung genutzt werden, die besonders auch den Belangen von Naturschutz und Landespflege Rechnung tragen kann. Link zum Original
  28. Tierschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

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    Wortlaut im Programm
    Tierschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Link zum Original
  29. Für alle Tierarten werden verbesserte Haltungsnormen angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für verbesserte Haltungsnormen für alle Tierarten ein. Link zum Original
  30. Die Versorgung mit gesunden, hochwertigen Lebensmitteln hat höchste Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    Die Versorgung der Bürger mit gesunden Lebensmitteln von hoher Qualität hat höchste Priorität. Link zum Original
  31. Lebensmittelrechtliche Vorschriften zum Gesundheits- und Täuschungsschutz werden in der EU auf hohem Niveau harmonisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Die lebensmittelrechtlichen Vorschriften zum Schutz der Gesundheit und zum Schutz vor Verbrauchertäuschung müssen in der EU auf hohem Niveau harmonisiert werden. Link zum Original
  32. Die Bestrahlung von Lebensmitteln wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bestrahlung von Lebensmitteln lehnen wir ab. Link zum Original
  33. Bestrahlte oder gentechnisch veränderte Erzeugnisse müssen klar und eindeutig gekennzeichnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Werden dennoch bestrahlte oder gentechnisch veränderte Erzeugnisse in Verkehr gebracht, sind sie klar und eindeutig zu kennzeichnen. Link zum Original
  34. Die Arbeit der Verbraucherberatungsstellen wird verstärkt gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten ein für die verstärkte Förderung der Arbeit der Verbraucherberatungsstellen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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