FDP · Wir wären dann so weit. Die neue Ernsthaftigkeit.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Niedersachsen 2017 · beschlossen 12.08.2017 · Original
Das Programm enthält 78 von 1.165 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 78Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 42Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 78
Eine Strategie gegen Antibiotikaresistenzen gewährleistet den fachgerechten Antibiotikaeinsatz bei Menschen, Haustieren und Nutztieren.
Wortlaut im Programm
Resistente Erreger können Menschen, Haustiere und Nutztiere besiedeln. Eine Strategie zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen muss aus diesem Grund den fachgerechten Einsatz von Antibiotika in allen genannten Bereichen gewährleisten. Link zum Original
Human- und Veterinärmedizin arbeiten nach dem One-Health-Ansatz bei der Bekämpfung resistenter Erreger zusammen.
Wortlaut im Programm
Gemäß dem One-Health-Ansatz als integrativen Ansatz müssen Human- und Veterinärmedizin deshalb zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis bei der Bekämpfung resistenter Erreger zu erreichen. Link zum Original
Das Land Niedersachsen gibt in Kooperation mit gesetzlichen Krankenkassen eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge für die ersten 15 Monate aus.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitskarte für Flüchtlinge zur gesundheitlichen Versorgung in den ersten 15 Monaten soll in Kooperation mit einer oder mit mehreren gesetzlichen Krankenversicherungen vom Land Niedersachsen ausgegeben werden. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum durch Hebammen, Haus- und Fachärzte, Apotheker und Krankenhäuser soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Sicherung der Gesundheitsversorgung durch Hebammen, Hausärzte, Fachärzte, Apotheker und Krankenhäuser Link zum Original
Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch soll der Zugang zur Reproduktionsmedizin erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Paare mit unerfülltem Kinderwunsch soll der Zugang zur Reproduktionsmedizin erleichtert werden, um die Selbstbestimmung bei der Fortpflanzung zu stärken. Link zum Original
Die Kosten für die ersten drei Versuche einer künstlichen Befruchtung sollen wieder vollständig von den Krankenkassen übernommen werden.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen die Kosten für die ersten drei Versuche wieder vollständig von den Krankenkassen übernommen werden. Link zum Original
In medizinisch notwendigen Fällen soll die Krankenkasse die Kosten für die Kryokonservierung von Eizellen und Spermien übernehmen.
Wortlaut im Programm
In medizinisch notwenigen Fällen übernimmt die Krankenkasse zudem die Kosten für die Kryokonservierung von Eizellen und Spermien. Link zum Original
Die Eizellspende soll unter klar definierten Regeln zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus soll die Eizellenspende und die Leihmutterschaft unter klar definierten Regeln (Einverständnis der beteiligten Frauen, vollum fassende Aufklärung und Beratung sowie Ausschluss kommerzieller Interessen) zugelassen werden. Link zum Original
Die Leihmutterschaft soll unter klar definierten Regeln wie Einverständnis, umfassender Aufklärung und Ausschluss kommerzieller Interessen zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus soll die Eizellenspende und die Leihmutterschaft unter klar definierten Regeln (Einverständnis der beteiligten Frauen, vollum fassende Aufklärung und Beratung sowie Ausschluss kommerzieller Interessen) zugelassen werden. Link zum Original
Der Zugang zur Reproduktionsmedizin soll auch gleichgeschlechtlichen und unverheirateten Paaren sowie Alleinstehenden eröffnet werden.
Wortlaut im Programm
Der Zugang zur Reproduktionsmedizin soll auch gleichgeschlechtlichen und unverheirateten Paaren sowie Alleinstehenden eröffnet werden. Link zum Original
Für Menschen mit Behinderung soll es intensive Beratungsangebote und Unterstützung geben.
Wortlaut im Programm
Für Menschen mit Behinderung muss es intensive Beratungsangebote und Unterstützung geben. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für freiberufliche Hebammen, vor allem ihre versicherungsrechtliche Situation, sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen insbesondere die Rahmenbedingungen (vor allem die versicherung srechtliche Situation) für freiberuflich tätige Hebammen verbessern, damit Eltern auch weiterhin über die Art und Weise der Geburt frei und selbstbestimmt entscheiden können. Link zum Original
Eine flächendeckende Grundversorgung aller Schwangeren soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört auch, dass eine flächendeckende Grundversorgung von allen Schwangeren gewährleistet werden muss. Link zum Original
Wo durch Schließung geburtshilflicher Abteilungen Versorgungslücken entstehen, sollen Alternativen entwickelt, eingerichtet und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dort wo es durch die Schließung von geburtshilflichen Abteilungen zu Lücken in der Versorgung kommt, müssen Alternativen gefunden werden, deren Entwicklung, Einrichtung und Förderung wir unterstützen wollen. Link zum Original
Die Abrechnungspauschalen in der Geburtshilfe sollen neu bewertet werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordern wir eine Neubewertung der Abrechnungspauschalen in der Geburtshilfe. Link zum Original
Angestrebt wird eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung durch alle Anbieter von Gesundheitsleistungen.
Wortlaut im Programm
Daher brauchen wir in Niedersachsen eine flächendeckende und vor allem qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung durch alle Anbieter von Gesundheitsleistungen. Link zum Original
Die erforderliche Gesundheitsversorgung soll für alle Menschen zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Dennoch muss die erforderliche Versorgung für alle Menschen zugänglich sein bzw. werden. Link zum Original
Dem Hausärztemangel soll durch Förderung von Gemeinschaftspraxen entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Seit langer Zeit ist das Problem der Hausarzt-Unterversorgung (insbesondere im ländlichen Raum) bekannt – von Fachärztinnen und Fachärzten ganz zu schweigen. Diesem zunehmenden Mangel wollen wir zum Beispiel durch die Förderung von Gemeinschaftspraxen (Reduzierung der Kosten für junge Mediziner) und durch Gründungen von medizinischen Versorgungszentren entgegenwirken. Link zum Original
Dem Ärztemangel soll durch Gründung medizinischer Versorgungszentren entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Seit langer Zeit ist das Problem der Hausarzt-Unterversorgung (insbesondere im ländlichen Raum) bekannt – von Fachärztinnen und Fachärzten ganz zu schweigen. Diesem zunehmenden Mangel wollen wir zum Beispiel durch die Förderung von Gemeinschaftspraxen (Reduzierung der Kosten für junge Mediziner) und durch Gründungen von medizinischen Versorgungszentren entgegenwirken. Link zum Original
Modellprojekte wie MoNi und Vera, in denen Arzthelferinnen und Arzthelfer Aufgaben der medizinischen Versorgung übernehmen, sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Auch die Modellprojekte, wie MoNi und Vera, bei denen Arzthelferinnen und Arzthelfer Aufgaben der medizinischen Versorgung übernehmen, sollten ausgebaut werden. Link zum Original
Diese sektorübergreifende Versorgung soll künftig auch mit Pflegekräften ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Auch die Modellprojekte, wie MoNi und Vera, bei denen Arzthelferinnen und Arzthelfer Aufgaben der medizinischen Versorgung übernehmen, sollten ausgebaut werden. Zukünftig sollte diese sektorübergreifende Versorgung auch mit Pflegekräften ausgebaut werden. Link zum Original
Die Arzneimittelversorgung durch Vor-Ort- und Versandapotheken soll beibehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Struktur der Arzneimittelversorgung durch Vor-Ort- und Versandapotheken beibehalten. Link zum Original
Europarechtskonforme Wettbewerbsregeln sollen die Leistungen der Vor-Ort-Apotheken angemessen honorieren und ungerechtfertigte Vorteile der Versandapotheken verhindern.
Wortlaut im Programm
Dabei muss durch europarechtskonforme Rahmenbedingungen der Wettbewerb so gestaltet werden, dass die besonderen Leistungen der Vor-Ort-Apotheken angemessen honoriert werden und die Versandapotheken keine ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteile erzielen können. Link zum Original
Das Fremdbesitzverbot für Apotheken soll beibehalten werden.
Wortlaut im Programm
Das Fremdbesitzverbot muss beibehalten werden, denn wir wollen, dass weiterhin alle Apotheken in Deutschland durch unabhängige und persönlich haftendende Apothekerinnen und Apotheker geführt werden. Link zum Original
Patienten sollen bei der Wahl ihrer Apotheke ebenso frei sein wie bei der Arztwahl.
Wortlaut im Programm
Wir wollen außerdem, dass die Patientinnen und Patienten bei der Wahl ihrer Apotheke ebenso frei sind und bleiben, wie bei der Wahl ihrer Ärztin oder ihres Arztes. Link zum Original
Die Chancen der Digitalisierung sollen stärker zur Verbesserung der medizinischen Versorgung genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen der Digitalisierung stärker nutzen, um die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Link zum Original
Der Aufbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen soll beschleunigt oder durch andere technische Lösungen ergänzt werden.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Bemühungen zum Aufbau einer Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen ist in diesem Sinne zu beschleunigen oder durch andere technologische Lösungen zu ergänzen, damit eine sektorenüber-greifende Vernetzung der Leistungserbringer und Kommunikation mit den Patienten ermöglicht wird. Link zum Original
Gefordert werden offene, interoperable Vernetzungsplattformen und Gesundheitsakten mit direktem mobilem Zugriff für Patienten.
Wortlaut im Programm
Zur qualitativen und effizienten Optimierung der medizinischen Versorgung fordern wir offene, interoperable Vernetzungsplattformen und Gesundheitsakten mit direkten, mobilen Zu griffsmöglichkeiten durch den Patienten. Link zum Original
Informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz sollen beim Umgang mit Gesundheitsdaten klar geregelt und gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Das Recht des Patienten auf informationelle Selbstbestimmung sowie der Datenschutz müssen bei dem Umgang mit solchen sensiblen Daten allerdings klar geregelt und gewährleistet werden. Link zum Original
Die Minimierung von Antibiotikaresistenzen hat hohe Priorität.
Wortlaut im Programm
Für uns hat die Minimierung von Antibiotikaresistenzen hohe Priorität. Link zum Original
Die Einhaltung der Hygieneregeln in Medizin und Pflege soll ermöglicht und wirkungsvoll überwacht werden.
Wortlaut im Programm
Sowohl im medizinischen als auch im pflegerischen Bereich muss die Einhaltung der Hygieneregeln ermöglicht und wirkungsvoll überwacht werden. Link zum Original
Eingangsscreenings in Krankenhäusern sollen ausgedehnt und ausgewertet werden.
Wortlaut im Programm
Eingangsscreenings in Krankenhäusern sollen ausgedehnt und ausgewertet, Modellprojekte und Präventionsforschung sollen gefördert werden. Link zum Original
Modellprojekte und Präventionsforschung zu Antibiotikaresistenzen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Eingangsscreenings in Krankenhäusern sollen ausgedehnt und ausgewertet, Modellprojekte und Präventionsforschung sollen gefördert werden. Link zum Original
Die Aufklärung der Bevölkerung über Hygiene und sinnvollen Antibiotikaeinsatz soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Die Aufklärung der Bevölkerung über Hygiene und den sinnvollen Einsatz von Antibiotika ist zu intensivieren. Link zum Original
Die Finanzierung der Investitionskosten der Krankenhäuser soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns für eine verbesserte Finanzierung der Krankenhaus-Investitionskosten einsetzen. Link zum Original
Der Landesbasisfallwert soll auf mindestens ein mittleres Niveau angehoben werden.
Wortlaut im Programm
Der Landesbasisfallwert soll auf ein mindestens mittleres Niveau angehoben werden. Link zum Original
Bei der Krankenhausplanung sollen Struktur- und Qualitätsvorgaben berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Krankenhausplanung wollen wir Struktur- und Qualitätsvorgaben berücksichtigen. Link zum Original
Qualitätsgesicherte Gesundheitsprävention soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen qualitätsgesicherte Gesundheitsprävention stärken, wo immer dies möglich ist. Link zum Original
Zur Gesundheitsvorsorge gehören Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche zu verantwortlichem Umgang mit suchterzeugenden Stoffen und Verhaltensweisen befähigen.
Wortlaut im Programm
Zur Gesundheitsvorsorge gehören auch alle Maßnahmen, die insbesondere Kinder und Jugendliche befähigen, mit potenziell suchterzeugenden Stoffen und Verhaltensweise verantwortlich umzugehen. Link zum Original
Die staatliche Regulierung suchterzeugender Stoffe wird akzeptiert, Verbote sollen aber mit niedrigschwelligen Beratungs- und Therapieangeboten verbunden sein.
Wortlaut im Programm
Wir akzeptieren, dass der Zugang zu potenziell suchterzeugenden Stoffen staatlicherseits reguliert und überwacht wird, wissen aber auch, dass Verbote ohne niedrigschwellige Beratungs- und Therapieangebote insgesamt eher schaden. Link zum Original
Pauschale Verbote von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Pauschale Verbote von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit lehnen wir ab, ebenso eine Verschärfung der derzeitigen Regelungen zum Rauchen in Gaststätten. Link zum Original
Eine Verschärfung der Regeln zum Rauchen in Gaststätten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Pauschale Verbote von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit lehnen wir ab, ebenso eine Verschärfung der derzeitigen Regelungen zum Rauchen in Gaststätten. Link zum Original
Eine allgemeine Impfpflicht für Kinder bis 14 Jahre soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht für Kinder bis 14 Jahren. Link zum Original
Die Pflichtimpfungen sollen sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission orientieren.
Wortlaut im Programm
Die vorzunehmenden Impfungen orientieren sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Instituts. Link zum Original
Kinderärzte sollen Erziehungsberechtigte bei Vorsorgeuntersuchungen auf die Impfpflicht hinweisen.
Wortlaut im Programm
Der behandelnde Kinderarzt ist dazu angehalten, die Erziehungsberechtigten bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen auf die Impfpflicht hinzuweisen. Link zum Original
Von der Impfpflicht sollen Personen ausgenommen sein, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
Wortlaut im Programm
Davon ausgenommen sind Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Link zum Original
Patienten sollen bei entsprechender Indikation Cannabisprodukte ohne ungerechtfertigte Hürden nutzen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Patienten bei entsprechender Indikation Cannabisprodukte ohne ungerechtfertigte Hürden nutzen können. Link zum Original
Die therapeutische Freiheit und Verantwortung des behandelnden Arztes bei Cannabisverordnungen soll respektiert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir Respekt für die therapeutische Freiheit und Verantwortung des behandelnden Arztes, eine regelmäßige Kostenübernahme für Cannabisblüten für alle bisherigen Erlaubnisinhaber nach § 3 BtMG, die Anerkennung der Cannabis-Verordnungen als Praxisbesonderheit und den Verzicht auf nachträgliche Regressforderung en. Link zum Original
Für alle bisherigen Erlaubnisinhaber nach § 3 BtMG sollen die Kosten für Cannabisblüten regelmäßig übernommen werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir Respekt für die therapeutische Freiheit und Verantwortung des behandelnden Arztes, eine regelmäßige Kostenübernahme für Cannabisblüten für alle bisherigen Erlaubnisinhaber nach § 3 BtMG, die Anerkennung der Cannabis-Verordnungen als Praxisbesonderheit und den Verzicht auf nachträgliche Regressforderung en. Link zum Original
Cannabisverordnungen sollen als Praxisbesonderheit anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir Respekt für die therapeutische Freiheit und Verantwortung des behandelnden Arztes, eine regelmäßige Kostenübernahme für Cannabisblüten für alle bisherigen Erlaubnisinhaber nach § 3 BtMG, die Anerkennung der Cannabis-Verordnungen als Praxisbesonderheit und den Verzicht auf nachträgliche Regressforderung en. Link zum Original
Auf nachträgliche Regressforderungen bei Cannabisverordnungen soll verzichtet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir Respekt für die therapeutische Freiheit und Verantwortung des behandelnden Arztes, eine regelmäßige Kostenübernahme für Cannabisblüten für alle bisherigen Erlaubnisinhaber nach § 3 BtMG, die Anerkennung der Cannabis-Verordnungen als Praxisbesonderheit und den Verzicht auf nachträgliche Regressforderung en. Link zum Original
Krankenversicherungen sollen für die Genehmigung von Cannabis keine überzogenen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweise verlangen.
Wortlaut im Programm
Die Krankenversicherungen dürfen für die Genehmigung keine überzogenen Forderungen nach wissenschaftlich abgesicherten Wirksamkeitsnachweisen stellen, weil dies der Absicht des Gesetzgebers zuwiderlaufen würde. Link zum Original
Überhöhte Abgabepreise für medizinisches Cannabis sollen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen überhöhte Abgabepreise verhindert werden. Link zum Original
Bundesweit soll klargestellt werden, unter welchen Bedingungen Cannabis-Patienten ein Kraftfahrzeug führen dürfen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine bundesweite Klarstellung, unter welchen Bedingungen Cannabis-Patienten ein Kfz führen dürfen. Link zum Original
Eine kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten eine kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken, um die zahlreichen negativen Begleiterscheinungen des illegalen Handels zu reduzieren. Link zum Original
Spezialisierte Geschäfte sollen Lizenzen zum Verkauf qualitätsgeprüfter Cannabisprodukte erwerben können.
Wortlaut im Programm
Spezialisierte Shops sollen Lizenzen zum Verkauf qualitätsgeprüfter Cannabis-Produkte erwerben können. Link zum Original
Lizenzierte Cannabisgeschäfte sollen nur an Erwachsene verkaufen dürfen.
Wortlaut im Programm
Sie sollen verpflichtet werden, Cannabis-Produkte ausschließlich an Erwachsene abzugeben und die Konsumenten über Wirkungen und Nebenwirkungen aufzuklären. Link zum Original
Lizenzierte Cannabisgeschäfte sollen Konsumenten über Wirkungen und Nebenwirkungen aufklären.
Wortlaut im Programm
Sie sollen verpflichtet werden, Cannabis-Produkte ausschließlich an Erwachsene abzugeben und die Konsumenten über Wirkungen und Nebenwirkungen aufzuklären. Link zum Original
Die beruflichen Rahmenbedingungen der Pflegeberufe sollen verbessert werden, um mehr Menschen für Ausbildung und langes Verbleiben im Beruf zu gewinnen.
Wortlaut im Programm
Die beruflichen Rahmenbedingungen der Pflegeberufe müssen besser werden, damit es gelingt, mehr Menschen für die Ausbildung zu gewinnen und ihnen zu ermöglichen, lange in diesen Bereichen zu arbeiten und gerne nach einer Familienpause in den Beruf zurück zu kehren. Link zum Original
Die Entlohnung in der Pflege soll Qualifikation und Verantwortung entsprechen.
Wortlaut im Programm
Die Entlohnung muss der Qualifikation und der Verantwortung entsprechen. Link zum Original
Spezielle Pflege-Fallpauschalen für Krankenhäuser werden befürwortet, um Pflegeleistungen aufzuwerten und Einsparungen beim Pflegepersonal zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Spezielle Pflege-DRGs (Fallpauschalen) für die Krankenhäuser würden die Pflegeleistung aufwerten und verhindern, dass bei wirtschaftlichen Engpässen unauffällig am Budget für die Pflegekräfte gespart wird. Link zum Original
Tarifsteigerungen und eine bessere Personalausstattung in der Pflege sollen voll refinanziert werden.
Wortlaut im Programm
Tarifsteigerungen und eine verbesserte Personalausstattung müssen voll refinanziert werden. Link zum Original
Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte sollen überall in der Pflege gleichberechtigt in Teams zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Überall, wo Menschen gepflegt werden, sollen Ärztinnen, Ärzte, Therapeutinnen, Therapeuten sowie Pflegerinnen und Pfleger in Teams gleichberechtigt zusammenarbeiten. Link zum Original
Pflegefachkräfte sollen nach ärztlicher Diagnose Hilfsmittel für die Pflege eigenständig verordnen dürfen.
Wortlaut im Programm
Nach erfolgter ärztlicher Diagnose sollen Pflegefachkräfte die Möglichkeit bekommen, Hilfsmittel für die Pflege eigenständig zu verordnen. Link zum Original
Eine Reform der Pflegeberufe soll nicht zulasten von Ausbildungsqualität und -kapazitäten gehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Reform der Pflegeberufe, die nicht zu Lasten von Ausbildungsqualität und Ausbildungskapazitäten erfolgt. Link zum Original
Gefordert wird eine integrative Pflegeausbildung mit gemeinsamer Grundausbildung und anschließender Spezialisierung.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten wir für eine „integrative Pflegeausbildung" mit gemeinsamer Grundausbildung und Spezialisierung in den unterschiedlichen Abschlüssen ein. Link zum Original
Für die Neuordnung der Pflegeberufe soll ein Konzept zur Sicherung der Ausbildungskapazitäten in ambulanter Pflege und Altenpflege entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Bei einer Neuordnung der Pflegeberufe brauchen wir zudem ein Konzept zur Sicherung der Ausbildungskapazitäten in ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Altenpflege. Link zum Original
Die Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Wir sind für die Abschaffung der Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft, da diese den Pflegenden zwar Bürokratie und Kosten beschert, aber keine wirklichen Vorteile bringt. Link zum Original
Die Wahl zwischen häuslicher, stationärer Pflege und Pflege-Wohngruppen soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die Wahlmöglichkeiten bei der Pflege zwischen ambulanter Betreuung in der häuslichen Umgebung, stationären Pflegeheimen und Pflege-Wohngruppen müssen gesichert werden. Link zum Original
Einzelne Pflegeangebote sollen durch politische Vorgaben oder Finanzierung weder bevorzugt noch benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Daher dürften einzelne Angebote durch politische Vorgaben oder spezifische Finanzierungsmöglichkeiten nicht bevorzugt oder benachteiligt werden. Link zum Original
Leistungen der Pflegeversicherung für professionelle Pflege sollen grundsätzlich als persönliches Budget gewährt werden.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen der Pflegeversicherung für professionelle Pflege sollen grundsätzlich in Form eines persönlichen Budgets erfolgen. Link zum Original
Pflegebedürftige sollen die Leistungsanbieter frei wählen können.
Wortlaut im Programm
Die Wahl der Leistungsanbieter soll dabei frei sein. Link zum Original
Das niedersächsische Heimgesetz beziehungsweise Wohn- und Teilhabegesetz soll reformiert werden, damit Pflegebedürftigkeit nicht zur Einschränkung von Grundrechten führt.
Wortlaut im Programm
Pflegebedürftigkeit darf kein Anlass sein, die Grundrechte der Betroffenen einzuschränken. Deshalb wollen wir das niedersächsische Heimgesetz/Wohn- und Teilhabegesetz reformieren. Link zum Original
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das Eigentumsrecht Pflegebedürftiger sollen uneingeschränkt gewahrt bleiben.
Wortlaut im Programm
So müssen zukünftig z. B. das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und das Recht auf Eigentum von uneingeschränkt gewahrt bleiben. Link zum Original
Die Vertragsfreiheit Pflegebedürftiger gegenüber Pflegeanbietern bei Zusatzleistungen soll wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch, dass die Vertragsfreiheit von Pflegebedürftigen gegenüber den Pflegeanbietern wieder hergestellt wird. Sie sollen selbst bestimmen können, zu welchen Bedingungen sie Leistungen erhalten, sofern sie Leistungen zusätzlich zu denen der Krankenversicherung und Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Link zum Original
Die Kooperation zwischen Sportvereinen und Krankenkassen nach § 20a SGB V soll zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
So setzen wir uns für eine stärkere Kooperation zwischen Vereinen und Krankenkassen im Sinne von § 20a SGB V ein, um Präventions- und Rehabilitationsangebote zu stärken. Link zum Original
Prävention und Rehabilitation sollen Vorrang vor hohen Folgekosten im Gesundheitssystem haben.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir Prävention und Rehabilitation anstatt enormer Folgekosten im Gesundheitssystem und setzen uns für das sogenannte Rezept für Bewegung ein. Link zum Original
Das sogenannte Rezept für Bewegung soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir Prävention und Rehabilitation anstatt enormer Folgekosten im Gesundheitssystem und setzen uns für das sogenannte Rezept für Bewegung ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.