Bundestagswahl 23.02.2025 · Original
Das Programm enthält 26 von 942 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“, die meisten zum Schwerpunkt „Islam“ (5).
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 52Seiten im Original
- 2025Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 26
Islam 5
Die Islamverbände sollen einer kritischen Prüfung unterzogen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Islamverbände einer kritischen Prüfung unterziehen. Link zum Original
Verbände, die Islamismus beschönigen, verharmlosen oder Antisemitismus nicht verurteilen, sollen keine Partner in der Religionspolitik sein.
Wortlaut im Programm
Verbände, die Islamismus beschönigen, verharmlosen oder Antisemitismus nicht verurteilen, können hierzulande keine Partner in der Religionspolitik sein. Link zum Original
Die Deutsche Islamkonferenz soll so reformiert werden, dass Wertepartner unter den Verbänden deutlich mehr Raum erhalten.
Wortlaut im Programm
Es braucht auch eine Reform der Islamkonferenz (DIK), bei der unsere Wertepartner unter den Verbänden deutlich mehr Raum erhalten. Link zum Original
Die Ausbildung von Imamen und islamischen Religionslehrern an deutschen Universitäten soll ausgebaut werden, um nicht mehr von durch Autokraten kontrollierten Verbänden entsandten Imamen abhängig zu sein.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung von Imamen und islamischen Religionslehrer an deutschen Universitäten muss ausgebaut werden, um nicht mehr von der Entsendung von Imamen durch Verbände, die von Autokraten kontrolliert werden, abhängig zu sein. Link zum Original
Islamischer Religionsunterricht soll frei von Einflüssen islamistischer oder aus dem Ausland gesteuerter Organisationen angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Islamischer Religionsunterricht muss frei von Einflüssen islamistischer oder aus dem Ausland gesteuerter Organisationen angeboten werden. Link zum Original
Religionsgemeinschaften 4
Die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten stehen für die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit. Link zum Original
Angestrebt wird ein friedliches, von gegenseitiger Akzeptanz geprägtes Verhältnis aller religiösen und nicht-religiösen Menschen in Deutschland.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein friedliches und von gegenseitiger Akzeptanz geprägtes Verhältnis aller religiösen und nicht-religiösen Menschen in Deutschland erreichen. Link zum Original
Das Staatskirchenrecht soll zu einem Religionsverfassungsrecht als gleicher rechtlicher Basis für alle Religionsgemeinschaften weiterentwickelt werden, die Gleichheitsgebot, Glaubensvielfalt, Grundrechte und Selbstbestimmung ihrer Mitglieder anerkennen.
Wortlaut im Programm
Das bisherige Staatskirchenrecht wollen wir zu einem Religionsverfassungsrecht weiterentwickeln – als gleiche rechtliche Basis für alle Religionsgemeinschaften, die das Gleichheitsgebot und die Glaubensvielfalt, die Grundrechte sowie die Selbstbestimmung ihrer Mitglieder anerkennen. Link zum Original
Bund und Länder sollen dem Verfassungsauftrag nachkommen, die Staatsleistungen abzulösen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen Bund und Länder dem Verfassungsauftrag nachkommen, die Staatsleistungen abzulösen. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk 4
Mehr Meinungsvielfalt und mehr sachliche Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollen möglichst durch eine Reform von innen erreicht werden.
Wortlaut im Programm
In der Bevölkerung entsteht zunehmend der Eindruck, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) mehr Meinungsvielfalt benötigt und die sachliche Berichterstattung mehr Raum einnehmen muss. Wir setzen uns dafür ein, dass dem idealerweise im Rahmen einer „Reform von Innen“ Rechnung getragen wird. Link zum Original
Das duale Mediensystem aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privaten Medien wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum dualen Mediensystem – bestehend aus dem ÖRR und privaten Medien. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll nicht zu jedem Angebot privater Medien in Konkurrenz treten.
Wortlaut im Programm
Konkurrenz zu jedem Angebot privater Medien ist jedoch nicht Aufgabe des ÖRR. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll moderner und schlanker werden und sich auf Nachrichten, Bildung und Information konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir einen moderneren und schlankeren ÖRR, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert: Nachrichten, Bildung und Informationen. Link zum Original
Kulturförderung 3
Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird durch gute Rahmenbedingungen weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Kultur- und Kreativwirtschaft als eine der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands wollen wir durch hervorragende Rahmenbedingungen weiter unterstützen. Link zum Original
Die Goethe-Institute werden weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die Goethe-Institute weiter fördern und ihre digitalen Angebote ausbauen. Link zum Original
Die digitalen Angebote der Goethe-Institute werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die Goethe-Institute weiter fördern und ihre digitalen Angebote ausbauen. Link zum Original
Kulturerbe 2
Die Gründung eines EU-weiten Kulturfonds für den Denkmalschutz nach dem Vorbild des britischen National Trust wird angestoßen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zudem die Gründung eines EU-weiten Kulturfonds für den Denkmalschutz nach dem Vorbild des „National Trust“ in Großbritannien initiieren. Link zum Original
Der European National Trust soll sich langfristig überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen, Eintritten und gewerblichem Betrieb finanzieren.
Wortlaut im Programm
Langfristig soll sich der „European National Trust“ zu großen Teilen über Mitgliedsbeiträge, Einnahmen aus Eintritten und gewerblichen Betrieb selbst finanzieren. Link zum Original
Rundfunkfinanzierung 2
Durch weniger Kanäle und den Abbau von Doppelstrukturen soll der Rundfunkbeitrag deutlich gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine Reduktion der Kanäle sowie den Abbau von Doppelstrukturen wollen wir den Rundfunkbeitrag deutlich senken. Link zum Original
Junge Menschen in Ausbildung sollen vom Rundfunkbeitrag befreit werden.
Wortlaut im Programm
Junge Menschen in Ausbildung wollen wir vom Rundfunkbeitrag befreien. Link zum Original
SED-Aufarbeitung 1
Der Besuch einer Gedenkstätte zur Deutschen Teilung und zum DDR-Unrecht wird für Schüler verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Zudem soll die Auseinandersetzung mit der Deutschen Teilung und dem DDR-Unrechtsregime durch den Besuch einer entsprechenden Gedenkstätte verpflichtend sein. Link zum Original
Kulturelle Teilhabe 1
Kultur soll allen Menschen offenstehen.
Wortlaut im Programm
Kultur soll allen Menschen offenstehen. Link zum Original
Urheberrecht 1
Das bestehende Schutzniveau im Urheberrecht wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Um Künstler und Kreative zu stärken, wollen wir das bestehende Schutzniveau beim Urheberrecht erhalten. Link zum Original
Weitere Forderungen 3
Kultur wird als Staatsziel im Grundgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern. Link zum Original
Die Unterscheidung von E- und U-Kultur wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für die Aufhebung der Unterscheidung von E- und U-Kultur ein. Link zum Original
Ein zeitgemäßer Kulturbegriff, der unter anderem Design, Comics und Games einschließt, wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns für einen zeitgemäßen Kulturbegriff ein, der u.a. das Design, Comics und Games einschließt. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Bundestag fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.