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FDP · Der deutlichste Kontrast zu Schwarz

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · beschlossen 19.04.2008 · Original

Das Programm enthält 30 von 833 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 30
  1. Gleichwertige Lebensverhältnisse und Infrastruktur sollen in allen Regionen Bayerns geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die bayerische FDP steht für eine Politik, die gleichwertige Lebensverhältnisse und Infrastruktur in allen Regionen Bayerns schafft und damit Chancen für alle Menschen eröffnet – ungeachtet der Parteizugehörigkeit der jeweiligen Bürgermeister, Landräte oder Abgeordneten. Link zum Original
  2. Das Konnexitätsprinzip zwischen Freistaat und Kommunen wird konsequent umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    das Konnexitätsprinzip zwischen dem Freistaat und den kommunalen Gebietskörperschaften konsequent umsetzen. Das bedeutet nichts anderes als: “Wer bestellt, muss auch bezahlen.“ Link zum Original
  3. Der Gesetzgeber trägt in strittigen Fällen die Beweislast, ob die Finanzierung übertragener Aufgaben ausreicht.

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    Wortlaut im Programm
    Der Gesetzgeber hat in strittigen Fällen die Beweislast zu tragen, ob die Finanzierung für die Übernahme der Aufgabe ausreicht. Link zum Original
  4. Die Bezirkstage übernehmen die überörtliche Planung von den Regionalen Planungsverbänden.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Bezirkstage die Aufgaben der überörtlichen Planung übernehmen, die bisher von den demokratisch nicht unmittelbar legitimierten “Regionalen Planungsverbänden” wahrgenommen wurden. Link zum Original
  5. Für Aufgaben, die dem Bezirkstag übertragen werden, werden nach dem Konnexitätsprinzip ausreichende Mittel bereitgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Rahmen des Konnexitätsprinzips muss sichergestellt werden, dass für Aufgaben, die dem Bezirkstag übertragen werden, auch entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Link zum Original
  6. Die Bezirksumlage wird nur für überörtliche Aufgaben verwendet, die die Verfassung den Bezirken zuweist.

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    Wortlaut im Programm
    Die von den Landkreisen und kreisfreien Städten erhobene “Bezirksumlage“ darf nur zur Finanzierung jener überörtlichen Maßnahmen verwendet werden, welche die Bayerische Verfassung den Bezirken zuweist. Link zum Original
  7. Bürgerinnen und Bürger erhalten mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in kommunalen Selbstverwaltungsorganen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Liberalen setzen sich für eine Absenkung der Hürden für die direkte Demokratie in Bayern ein und fordern mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in kommunalen Selbstverwaltungsorganen. Link zum Original
  8. Die Sitzverteilung in kommunalen Gremien wird nach gerechteren Verfahren ermittelt.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem setzt sich die FDP Bayern für gerechtere Verfahren bei der Ermittlung der Sitzverteilung nach Wahlen in den kommunalen Selbstverwaltungsgremien ein. Link zum Original
  9. Gemeinwohlorientierte Einrichtungen werden nur dann von Gebietskörperschaften betrieben, wenn sich kein zivilgesellschaftlicher Träger findet.

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    Wortlaut im Programm
    dass im Sinne einer umfassenden Subsidiarität gemeinwohlorientierte Einrichtungen und Maßnahmen nur dann von Gebietskörperschaften betrieben bzw. durchgeführt werden, wenn sich kein zivilgesellschaftlicher Träger dafür findet; Link zum Original
  10. Einwohner erhalten das Recht, in kommunalen Selbstverwaltungsorganen Fragen zu stellen und Vorschläge zu machen.

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    Wortlaut im Programm
    den Einwohnern der Gemeinden, Städte und Landkreise in Angelegenheiten der jeweiligen Selbstverwaltungsorgane die Möglichkeiten einräumen, Fragen zu stellen, Anregungen und Vorschläge zu unterbreiten; Link zum Original
  11. Kommunale Gremien können sachkundige Einwohner als beratende Ausschussmitglieder berufen, höchstens so viele wie gewählte Räte.

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    Wortlaut im Programm
    den Selbstverwaltungsorganen der Gemeinden, Städte und Landkreise die Möglichkeit einräumen, sachkundige Einwohner widerruflich als beratende Mitglieder in ihre Ausschüsse zu berufen wobei deren Zahl die der Gemeinde-, Stadt- oder Kreisräte nicht überschreiten darf; Link zum Original
  12. Gemeinde- und Kreisräte behalten Kontroll- und Aufsichtsrechte bei der Ausgliederung von Aufgaben in kommunale Unternehmen.

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    Wortlaut im Programm
    durch gesetzliche Maßnahmen sicherstellen, dass die Gemeinde- und Kreisräte bei Ausgliederung von öffentlichen Aufgaben oder Zwecke in Kommunalunternehmen oder Gesellschaften, an denen die Kommune mehrheitlich beteiligt ist, ihre Rechte und Pflichten im Bezug auf Kontrolle und Aufsicht wahrnehmen können. Link zum Original
  13. Kommunale Unternehmen unterliegen der allgemeinen Bilanzveröffentlichungspflicht.

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    Wortlaut im Programm
    Auch kommunale Unternehmen sollen unter die allgemeine Bilanzveröffentlichungspflicht fallen; Link zum Original
  14. Sitze in kommunalen Gremien und Ausschüssen werden ausschließlich nach Hare-Niemeyer verteilt.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Ermittlung der Sitzverteilung nach Wahlen zu den kommunalen Selbstverwaltungsorganen und der Zahl der Sitze in den Ausschüssen ausschließlich nach dem „Hare-Niemeyer“ – Verfahren erfolgt; Link zum Original
  15. Ein weiteres Auseinanderdriften der Landesteile in ihrer Entwicklung wird gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel der Landespolitik muss es sein, ein weiteres Auseinanderdriften der Landesteile in ihrer Entwicklung zu stoppen. Link zum Original
  16. Die Instrumente der Regional- und Landesplanung werden genutzt, um die Grundversorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen des alltäglichen Lebens sicherzustellen.

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    Wortlaut im Programm
    die Instrumente der Regional- und Landesplanung nutzen, um die Grundversorgung der Bevölkerung mit den Gütern und Dienstleistungen des alltäglichen Lebens sicherzustellen; Link zum Original
  17. Die Förderprogramme von EU, Bund und Freistaat werden zielorientiert zusammengefasst und reduziert, um die Effizienz zu steigern und Bürokratie abzubauen.

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    Wortlaut im Programm
    die von der EU, vom Bund und vom Freistaat aufgelegten Förderprogramme zielorientiert zusammenfassen und reduzieren, um die Effizienz zu steigern und Bürokratie abzubauen; Link zum Original
  18. Den Kommunen wird mehr Geld zur eigenständigen Verfügung gelassen statt vieler Fördertöpfe.

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    Wortlaut im Programm
    eine stärkere Beachtung des Subsidiaritätsprinzips bei der Verteilung öffentlicher Mittel, d.h. den Kommunen mehr Geld zur eigenständigen Verfügung zu lassen, statt einer Unzahl von Fördertöpfen, die Verantwortlichkeiten verwischen und Bürokratie fördern; Link zum Original
  19. Die Kommunen sollen rechtzeitig Maßnahmen gegen die Folgen des demografischen Wandels planen, um ihre Infrastruktur zu sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen sich deshalb rechtzeitig Maßnahmen überlegen, mit denen sie dem demografischen Wandel begegnen, ihre Infrastruktur sichern und ihre Entwicklung gestalten wollen. Link zum Original
  20. Öffentliche Mittel zum Erhalt effizienter Raumstrukturen und zur Sicherung zentraler Orte im ländlichen Raum werden stärker gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    öffentliche Mittel zum Erhalt effizienter Raumstrukturen und zur Sicherung der zentralen Orte als Stützpunkte der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum stärker bündeln; Link zum Original
  21. Kompetenz und Koordinierungskraft der Regionalplanung werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    die Kompetenz und die Koordinierungskraft der Regionalplanung stärken; Link zum Original
  22. In vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen werden Maßnahmen verschiedener Politikbereiche und -ebenen zu integrierten regionalen Entwicklungskonzepten gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    die Unterstützung der Abstimmung und Zusammenfassung von Maßnahmen aus verschiedenen Politikbereichen und von verschiedenen Politikebenen in den vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen zur Erstellung integrierter regionaler Entwicklungskonzepte; Link zum Original
  23. In dünn besiedelten Räumen werden neue Modelle wie Öffentlich-Private Partnerschaften für Einrichtungen der Daseinsvorsorge unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    in dünn besiedelten Räumen neue Modelle, wie z. B. durch Erledigung von Aufgaben in Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP), für die Bereitstellung von Einrichtungen zur Daseinsvorsorge unterstützen; Link zum Original
  24. Kommunen erhalten Anreize, im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit eine Arbeitsteilung bei öffentlichen Aufgaben zu vereinbaren.

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    Wortlaut im Programm
    im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Anreize für die Kommunen schaffen, eine Arbeitsteilung bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben vereinbaren. Link zum Original
  25. Städte sollen sich verstärkt für den internationalen Standortwettbewerb rüsten.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig müssen unsere Städte sich verstärkt für den internationalen Standortwettbewerb rüsten. Link zum Original
  26. Den Kommunen bleibt ihre Planungssicherheit erhalten, um künftig Investitionen zu ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    dass den Kommunen im Freistaat ihre Planungssicherheit erhalten bleibt, um auch in Zukunft Investitionen zu ermöglichen; Link zum Original
  27. Ein Netzwerk auf Landesebene soll den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen zwischen Kommunen und Unternehmen beschleunigen.

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    Wortlaut im Programm
    durch die Schaffung eines Netzwerkes auf Landesebene Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte zwischen Kommunen untereinander und mit beteiligten Unternehmen schneller austauschen; Link zum Original
  28. Zur Bewältigung des demografischen Wandels werden kommunale und privatwirtschaftliche Kräfte gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    zur Bewältigung der neuen Herausforderungen durch den demografischen Wandel alle kommunalen und privatwirtschaftlichen Kräfte auf einer breiten Basis bündeln. Die Durchführung von Projekten in Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) ist auch hier ein geeignetes Mittel. Gesetzliche Zwangsregelungen lehnt die bayerische FDP ab. Link zum Original
  29. Öffentlich-Private Partnerschaften gelten als geeignetes Mittel für Projekte zur Bewältigung des demografischen Wandels.

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    Wortlaut im Programm
    zur Bewältigung der neuen Herausforderungen durch den demografischen Wandel alle kommunalen und privatwirtschaftlichen Kräfte auf einer breiten Basis bündeln. Die Durchführung von Projekten in Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) ist auch hier ein geeignetes Mittel. Gesetzliche Zwangsregelungen lehnt die bayerische FDP ab. Link zum Original
  30. Gesetzliche Zwangsregelungen zur Bündelung kommunaler und privater Kräfte werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    zur Bewältigung der neuen Herausforderungen durch den demografischen Wandel alle kommunalen und privatwirtschaftlichen Kräfte auf einer breiten Basis bündeln. Die Durchführung von Projekten in Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) ist auch hier ein geeignetes Mittel. Gesetzliche Zwangsregelungen lehnt die bayerische FDP ab. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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