FDP · Der deutlichste Kontrast zu Schwarz
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · beschlossen 19.04.2008 · Original
Das Programm enthält 49 von 833 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 49
An Schulen wird islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache angeboten.
Wortlaut im Programm
islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache an deutschen Schulen; Link zum Original
Der Bau von Moscheen wird unter Beachtung der regionalen Situation ermöglicht.
Wortlaut im Programm
den Bau von Moscheen unter Beachtung der regionalen Situation. Link zum Original
Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern. Link zum Original
Der Wettbewerb von öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanbietern im dualen System wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP bekennt sich zum Wettbewerb der öffentlich-rechtlichen Anstalten und der privaten Anbieter im Dualen System und setzt sich in Bayern für eine Neuordnung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Form einer Medienabgabe ein. Link zum Original
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird durch eine Medienabgabe neu geordnet.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP bekennt sich zum Wettbewerb der öffentlich-rechtlichen Anstalten und der privaten Anbieter im Dualen System und setzt sich in Bayern für eine Neuordnung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Form einer Medienabgabe ein. Link zum Original
Der Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Anstalten wird auf Basis eines klar definierten Auftrags ermittelt.
Wortlaut im Programm
Auf Basis eines klar definierten Auftrages der öffentlich-rechtlichen Anstalten erfolgt die Ermittlung des Finanzbedarfs. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk werden klar getrennt.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP befürwortet eine klare Trennung zwischen dem öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk. Link zum Original
Die Kopplung der Rundfunkgebühren an technische Empfangsgeräte wird als weder zukunftsfähig noch gerecht abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Kopplung der Gebühren an das Vorhandensein bestimmter technischer Empfangsgeräte ist weder ein zukunftsfähiges noch ein gerechtes Modell. Link zum Original
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird klar definiert.
Wortlaut im Programm
eine klare Definition des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks; Link zum Original
Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es keine Werbung und kein Sponsoring.
Wortlaut im Programm
keine Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk; Link zum Original
Statt der Rundfunkgebühren wird eine personenbezogene Medienabgabe eingeführt, die alle volljährigen Bürger zahlen.
Wortlaut im Programm
eine personenbezogene Medienabgabe an Stelle der bisherigen Rundfunkgebühren, die von allen volljährigen Bürgern zu bezahlen ist; Link zum Original
Die GEZ wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
die Abschaffung der GEZ; Link zum Original
Die Gebührenpflicht für internetfähige PCs wird kurzfristig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
kurzfristig die Abschaffung der Gebührenpflicht für internetfähige PCs; Link zum Original
Der Bayerische Rundfunk berichtet umfassend regional.
Wortlaut im Programm
eine umfassende regionale Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks. Link zum Original
Journalisten können ihre Arbeit frei ausüben und auf die Vertraulichkeit ihrer Quellen zählen.
Wortlaut im Programm
Journalisten aber müssen auch in Zukunft sicher gehen können, dass sie ihre Arbeit frei ausüben können und auf die Vertraulichkeit ihrer Informationsquellen zählen können. Link zum Original
Die Pressefreiheit wird umfassend geschützt.
Wortlaut im Programm
den umfassenden Schutz der Pressefreiheit und die Änderung der Strafprozessordnung zu Gunsten des Presserechtes; Link zum Original
Politische Parteien beteiligen sich nicht an privaten Medienunternehmen, ausgenommen Mitgliederzeitschriften und gekennzeichnete Parteimedien.
Wortlaut im Programm
keine Beteiligungen von politischen Parteien an privaten Medienunternehmen, mit Ausnahme von der Herausgabe von Mitgliederzeitschriften oder eindeutig gekennzeichneten Partei-Medien; Link zum Original
Qualität und Unabhängigkeit des journalistischen Nachwuchses werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die Förderung der Qualität und der Unabhängigkeit des journalistischen Nachwuchses; Link zum Original
Die Grundsätze des Deutschen Presserates werden beachtet.
Wortlaut im Programm
die Beachtung der Grundsätze des Deutschen Presserates. Link zum Original
Im Jugendmedienschutz gilt Selbstverpflichtung statt Verbote und Staatskontrolle.
Wortlaut im Programm
Selbstverpflichtung statt Verbote und Staatskontrolle sind die Leitlinien liberaler Medienpolitik. Link zum Original
Ein Verbot sogenannter Killerspiele wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang lehnt die FDP ein Verbot so genannter “Killerspiele” grundsätzlich ab. Link zum Original
Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz für Kinder und Erziehungsberechtigte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
verbindliche Unterrichtsangebote zur Steigerung der Medienkompetenz sowie die Förderung von Angeboten zur Vermittlung von Medienkompetenz für Kinder aber auch Erziehungsberechtigte; Link zum Original
Ein aufgeklärter Umgang und eine kritische Auseinandersetzung mit Medien werden gefördert.
Wortlaut im Programm
einen aufgeklärten Umgang und eine kritische Auseinandersetzung mit Medien und ihren Inhalten fördern; Link zum Original
Die freiwillige Selbstkontrolle der Medienanbieter wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
die verstärkte freiwillige Selbstkontrolle der Anbieter. Link zum Original
Das Verhältnis zwischen Inhabern von Übertragungswegen und Inhalteanbietern erhält eine vernünftige rechtliche Grundlage.
Wortlaut im Programm
Daher braucht das Verhältnis der Inhaber von Übertragungswegen – also etwa Terrestrik, Kabel, Satellit und Mobil – und den Anbietern von Inhalten eine vernünftige rechtliche Basis. Link zum Original
Für Inhalte- und Programmanbieter wird eine bundeseinheitliche Medienaufsicht der Länder geschaffen.
Wortlaut im Programm
eine bundeseinheitliche Medienaufsicht der Länder für Inhalte- und Programmanbieter; Link zum Original
Die mediale Vielfalt in Bayern bleibt regional und überregional erhalten.
Wortlaut im Programm
die mediale Vielfalt in Bayern regional und überregional erhalten; Link zum Original
Jede Bevormundung und jeder zensierende Eingriff in Kunst und Kultur wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Zu den Grundsätzen liberaler Kulturpolitik gehört, dass wir jede Bevormundung und jeden zensierenden Eingriff in Kunst und Kultur ablehnen. Link zum Original
Der Staat gibt keinen Kunstbegriff vor, sondern schafft eine Atmosphäre für Kreativität und neue Ideen.
Wortlaut im Programm
Liberale geben keinen Kunstbegriff vor, sondern stehen für eine Atmosphäre, in der Kreativität und neue Ideen wachsen können. Link zum Original
Die Grundlagen für die freie Entfaltung von Kunst und Kultur werden gesichert.
Wortlaut im Programm
die Sicherung der Grundlagen für die freie Entfaltung von Kunst und Kultur; Link zum Original
Alle Bürger erhalten Zugang zu kulturellen Inhalten und Institutionen.
Wortlaut im Programm
die Eröffnung des Zugangs zu kulturellen Inhalten und Institutionen für alle Bürger; Link zum Original
Das kulturelle Erbe wird bewahrt.
Wortlaut im Programm
die Bewahrung des kulturellen Erbes und die Vermittlung von Anstößen für neue Entwicklungen; Link zum Original
Anstöße für neue kulturelle Entwicklungen werden vermittelt.
Wortlaut im Programm
die Bewahrung des kulturellen Erbes und die Vermittlung von Anstößen für neue Entwicklungen; Link zum Original
Es werden Rahmenbedingungen für einen funktionsfähigen Markt zum ungehinderten Austausch von Kulturgütern geschaffen.
Wortlaut im Programm
die Schaffung der Rahmenbedingungen für einen funktionsfähigen Markt zum ungehinderten Austausch von Kulturgütern; Link zum Original
Die staatlichen Sammlungen werden finanziell und personell für Provenienzforschung zu Werken mit Entstehung vor 1945 ausgestattet.
Wortlaut im Programm
die staatlichen Sammlungen entsprechend finanziell bzw. personell ausstatten, um einerseits Provenienzforschung zu betreiben, d.h. eine stringente Eigentumsgeschichte aller in ihrem Besitz befindlichen Artefakte mit Entstehungszeitpunkt vor 1945 zu erstellen um eventuelle Enteignungen zu dokumentieren und den Erhalt wichtiger Kunstwerke für die Allgemeinheit aktiv betreiben zu können, andererseits eine Liste aller nicht gezeigten und für die Allgemeinheit weniger bedeutenden Werke zu erstellen um diese privaten Stiftungen zu übereignen und damit erst die wünschenswerte Veröffentlichung zu ermöglichen bzw. ggf. nach entsprechender kunsthistorischer Bewertung deren Privatisierung zu Gunsten von Neuanschaffungen; Link zum Original
Nicht gezeigte, weniger bedeutende Werke der staatlichen Sammlungen werden erfasst und privaten Stiftungen übereignet.
Wortlaut im Programm
die staatlichen Sammlungen entsprechend finanziell bzw. personell ausstatten, um einerseits Provenienzforschung zu betreiben, d.h. eine stringente Eigentumsgeschichte aller in ihrem Besitz befindlichen Artefakte mit Entstehungszeitpunkt vor 1945 zu erstellen um eventuelle Enteignungen zu dokumentieren und den Erhalt wichtiger Kunstwerke für die Allgemeinheit aktiv betreiben zu können, andererseits eine Liste aller nicht gezeigten und für die Allgemeinheit weniger bedeutenden Werke zu erstellen um diese privaten Stiftungen zu übereignen und damit erst die wünschenswerte Veröffentlichung zu ermöglichen bzw. ggf. nach entsprechender kunsthistorischer Bewertung deren Privatisierung zu Gunsten von Neuanschaffungen; Link zum Original
Weniger bedeutende Werke werden nach kunsthistorischer Bewertung gegebenenfalls zugunsten von Neuanschaffungen privatisiert.
Wortlaut im Programm
die staatlichen Sammlungen entsprechend finanziell bzw. personell ausstatten, um einerseits Provenienzforschung zu betreiben, d.h. eine stringente Eigentumsgeschichte aller in ihrem Besitz befindlichen Artefakte mit Entstehungszeitpunkt vor 1945 zu erstellen um eventuelle Enteignungen zu dokumentieren und den Erhalt wichtiger Kunstwerke für die Allgemeinheit aktiv betreiben zu können, andererseits eine Liste aller nicht gezeigten und für die Allgemeinheit weniger bedeutenden Werke zu erstellen um diese privaten Stiftungen zu übereignen und damit erst die wünschenswerte Veröffentlichung zu ermöglichen bzw. ggf. nach entsprechender kunsthistorischer Bewertung deren Privatisierung zu Gunsten von Neuanschaffungen; Link zum Original
Die in Depots lagernden Kunstwerke werden den Bürgern zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
die leider immer noch in Depots lagernden Werke den Bürgern zugänglich machen. Link zum Original
Kulturgüter aus staatlichen Depots werden in ihre Ursprungsregionen zurückgeführt und dort öffentlich präsentiert.
Wortlaut im Programm
Kulturgüter aus den staatlichen Depots – wie das fränkische Herzogsschwert von 1460, die Hinrichskrone oder das Giselakreuz – wieder in ihre Ursprungsregionen zurückführen und dort angemessen öffentlich präsentieren; Link zum Original
Die staatliche Kulturförderung orientiert sich auch an den Besucherzahlen.
Wortlaut im Programm
dass sich die staatliche Förderung auch an den Besucherzahlen orientiert. Link zum Original
Die museumspädagogische Arbeit wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um die Besucherzahlen zu erhöhen sollte nicht nur die museumspädagogische Arbeit weiter ausgebaut werden, sondern auch die Öffnungszeiten an das moderne Leben, ggf. unter Einbeziehung engagierter Kunstfreunde angepasst werden (Abendöffnungen). Link zum Original
Die Öffnungszeiten der Museen werden an das moderne Leben angepasst, etwa durch Abendöffnungen.
Wortlaut im Programm
Um die Besucherzahlen zu erhöhen sollte nicht nur die museumspädagogische Arbeit weiter ausgebaut werden, sondern auch die Öffnungszeiten an das moderne Leben, ggf. unter Einbeziehung engagierter Kunstfreunde angepasst werden (Abendöffnungen). Link zum Original
Leer stehende staatliche Räume werden privaten Initiativen zum Selbstkostenpreis für musischen Unterricht überlassen.
Wortlaut im Programm
freie bzw. leer stehende staatliche Räumlichkeiten zu Unterrichtszwecken zum Selbstkostenpreis auch privaten Initiativen zur Verfügung stellen, um die musische Bildung unserer Kinder zu fördern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen; Link zum Original
Ein Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ wird initiiert, etwa durch mehr Musikinstrumenten-Klassen an Schulen.
Wortlaut im Programm
ein Projekt ‚Jedem Kind ein Instrument’ initiieren, z.B. durch die verstärkte Einführung von Musikinstrumenten-Klassen in den Schulen; Link zum Original
Die Förderung des Laienmusizierens wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
die Förderung des Laienmusizierens in allen Bereichen verstärken; Link zum Original
Staatlich finanzierte darstellende Kunst bietet die ganze Breite der Theater- und Musikliteratur.
Wortlaut im Programm
dass staatlich finanzierte darstellende Kunst den Bürgern die ganze Breite der Theater- und Musikliteratur bietet; Link zum Original
Bürgerschaftliches Engagement und private Kulturinstitutionen werden verlässlich institutionell gefördert, über Projektförderungen hinaus.
Wortlaut im Programm
die verlässliche und nachhaltige institutionelle Förderung bürgerschaftlichen Engagement und privater Institutionen durch den Staat über Projektförderungen hinaus, mit denen nur bestimmte „Events“ hoch subventioniert werden; Link zum Original
Viele Kulturprojekte erhalten eine geringe Anschubfinanzierung, besonders erfolgreiche werden danach honoriert.
Wortlaut im Programm
viele und unterschiedliche Projekte mit einer geringen Anschubfinanzierung im Aufbau ermöglichen und danach besonders hochwertige und erfolgreiche Projekte honorieren; Link zum Original
Die Theater stimmen ihre Spielpläne intensiver ab, die letzte Verantwortung bleibt bei den Theatern.
Wortlaut im Programm
eine intensivere Abstimmung zwischen den Theatern bezüglich der Spielplangestaltung, wobei die letzte Verantwortung bei den jeweiligen Theatern liegt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.