Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 21.09.2003 · Original
Das Programm enthält 44 von 954 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 44
Die Kultur- und Medienlandschaft soll sich frei von einseitigen Einflüssen und politischen Machtverhältnissen entwickeln können.
Wortlaut im Programm
- eine lebendige Kultur- und Medienlandschaft, die sich frei von einseitigen Einflüssen und politischen Machtverhältnissen entwickeln kann. Link zum Original
Die Vielfalt der Medien und Medienunternehmen wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir Liberale wollen die Vielfalt der Medien und der Medienunternehmen sichern. Link zum Original
Kleine und mittelständische Mediengesellschaften in Bayern sollen sich frei entfalten und aus der Abhängigkeit von großen Auftraggebern lösen können.
Wortlaut im Programm
Des halb werden wir im Landtag dafür sorgen, dass sich die klein- und mittelständischen Mediengesellschaften in Bayern frei entfalten und sich aus der einseitigen Abhängigkeit von großen Auftraggebern befreien können. Link zum Original
Das Nebeneinander öffentlich-rechtlicher und privater Sender wird als Grundlage von Programmvielfalt und Meinungspluralität erhalten.
Wortlaut im Programm
Öffentlich-rechtliche und private Sender tragen gemeinsam zu einer Programmvielfalt und Meinungspluralität bei. Die bayerische FDP will diese erhalten. Link zum Original
Gebührenfinanzierte Wettbewerbsverzerrungen durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Mit den Liberalen wird es nicht weiter zu durch Gebühren finanzierte Wettbewerbsverzerrungen kommen. Daher treten wir dafür ein, dass sich die öffentlichrechtlichen Anstalten in Zukunft ausschließlich über Gebühren finanzieren. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten finanzieren sich künftig ausschließlich über Gebühren.
Wortlaut im Programm
Mit den Liberalen wird es nicht weiter zu durch Gebühren finanzierte Wettbewerbsverzerrungen kommen. Daher treten wir dafür ein, dass sich die öffentlichrechtlichen Anstalten in Zukunft ausschließlich über Gebühren finanzieren. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten konzentrieren sich auf ihren Grundversorgungsauftrag.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen sich die öffentlichrechtlichen Anstalten auf ihren Grundversorgungsauftrag konzentrieren. Link zum Original
Der Einfluss der Politik auf die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Anstalten wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP wird den Einfluss der Politik auf die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Anstalten zurückdrängen. Link zum Original
Der Rundfunkrat wird ausschließlich mit Verbandsvertretern besetzt.
Wortlaut im Programm
Der Rundfunkrat ist dabei nach einem neuen Muster ausschließlich mit Verbandsvertretern zu besetzen. Link zum Original
Das Gesetz über den Bayerischen Rundfunk und das Bayerische Mediengesetz werden geändert, um die Zusammensetzung von Rundfunkrat und Medienrat zu verändern.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Änderung des Gesetzes über den Bayerischen Rundfunk und des Bayerischen Mediengesetzes mit dem Ziel, die Zusammensetzung von Rundfunkrat und Medienrat zu verändern. Es sollen 19 Sitze, insbesondere von Staatsregierung, Parteienvertretern und der kommunalen Spitzenverbände entfallen. Stattdessen sollen 12 neue Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein. Link zum Original
In Rundfunkrat und Medienrat entfallen 19 Sitze, insbesondere von Staatsregierung, Parteien und kommunalen Spitzenverbänden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Änderung des Gesetzes über den Bayerischen Rundfunk und des Bayerischen Mediengesetzes mit dem Ziel, die Zusammensetzung von Rundfunkrat und Medienrat zu verändern. Es sollen 19 Sitze, insbesondere von Staatsregierung, Parteienvertretern und der kommunalen Spitzenverbände entfallen. Stattdessen sollen 12 neue Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein. Link zum Original
Stattdessen erhalten 12 neue Vertreter gesellschaftlicher Gruppen einen Sitz.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Änderung des Gesetzes über den Bayerischen Rundfunk und des Bayerischen Mediengesetzes mit dem Ziel, die Zusammensetzung von Rundfunkrat und Medienrat zu verändern. Es sollen 19 Sitze, insbesondere von Staatsregierung, Parteienvertretern und der kommunalen Spitzenverbände entfallen. Stattdessen sollen 12 neue Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein. Link zum Original
Beteiligungen politischer Parteien an privaten Medienunternehmen werden offengelegt.
Wortlaut im Programm
Beteiligungen von politischen Parteien an privaten Medienunternehmen sind offen zu legen. Link zum Original
Ein klarer einheitlicher Regelungsrahmen für den Jugendschutz in allen Medien wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
einen klaren einheitlichen Regelungsrahmen für den Jugendschutz in allen Medien durchzusetzen. Link zum Original
Vor Kürzungen bei Kulturprojekten werden Einsparpotentiale aus Missmanagement und verbürokratisierten Strukturen in allen Bereichen geprüft.
Wortlaut im Programm
Be vor man die Axt an vermeintlich entbehrliche und angeblich "völlig unnötige" Projekte anlegt, sollten Einsparpotentiale aus allen Bereichen und auf allen Ebenen geprüft werden, die auf Missmanagement und verkrusteten verbürokrati sierten Strukturen beruhen. Link zum Original
US-amerikanische Sponsorenmodelle werden auf ihre Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse geprüft.
Wortlaut im Programm
US-amerikanische Sponsorenmodelle sollten in Umsetzung auf deutsche Verhältnisse näher geprüft werden. Link zum Original
Der Zuwachs an Stiftungserrichtungen wird erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der erfreuliche Zuwachs an Stiftungserrichtungen muss erhalten und noch aus gebaut werden. Link zum Original
Theater und Kulturinstitutionen werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt, etwa als Eigenbetriebe oder GmbH.
Wortlaut im Programm
die Theater und Institutionen in ihrer Eigenverantwortlichkeit zu stärken (Eigenbetriebe oder GmbH). Link zum Original
Bürgerschaftliches kulturelles Engagement wird gefördert und in seiner Weiterentwicklung unterstützt.
Wortlaut im Programm
das bürgerliche kulturelle Engagement zu fördern und seine Weiterentwicklung zu unterstützen. Link zum Original
Das kulturelle Angebot außerhalb der Landeshauptstadt, auch im ländlichen Raum, wird erhalten und erweitert.
Wortlaut im Programm
die Erhaltung und Erweiterung des kulturellen Angebotes außerhalb der Landeshauptstadt, auch im ländlichen Raum, voranzutreiben. Link zum Original
Kulturpolitik ermöglicht allen Bürgern den Zugang zu kulturellen Inhalten und Institutionen.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik hat allen Bürgern den Zugang zu kulturellen Inhalten und Institutionen zu ermöglichen. Link zum Original
Jede Bevormundung und jeder zensierende Eingriff in Kunst und Kultur wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik lehnt jede Bevormundung und jeden zensierenden Eingriff in Kunst und Kultur ab. Link zum Original
Der Kulturbegriff wird weit ausgelegt.
Wortlaut im Programm
Die Vorstellung, was im Einzelfall unter "Kultur" zu verstehen sei, ist extensiv, also weitläufig auszulegen. Link zum Original
Der Dialog mit allen Glaubensgemeinschaften auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP fördert den Dialog mit allen Glaubensgemeinschaften, soweit sie auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen. Link zum Original
Die Schaffung interreligiöser Begegnungsstätten wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung interreligiöser Begegnungsstätten wird unterstützt. Link zum Original
Die geplante Errichtung des jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums am Jakobsplatz in München wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen befürworten die geplante Errichtung des jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums am Jakobsplatz in München, ebenso die Bemühungen der in Bayern lebenden Muslime um eigene Gebetsstätten. Link zum Original
Die Bemühungen der in Bayern lebenden Muslime um eigene Gebetsstätten werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen befürworten die geplante Errichtung des jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums am Jakobsplatz in München, ebenso die Bemühungen der in Bayern lebenden Muslime um eigene Gebetsstätten. Link zum Original
Die regionalen Kulturtraditionen Altbayerns, der Oberpfalz, Frankens und Bayerisch-Schwabens sowie aller in Bayern lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft werden erhalten und gefördert.
Wortlaut im Programm
Liberale sehen ihre Aufgabe darin, die regionalen Kulturtraditionen von Altbayern, der Oberpfalz, Franken und Bayerisch-Schwaben sowie aller anderen im Flächenland Bayern lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft zu erhalten und zu fördern. Link zum Original
Eine Angleichung an eine Leitkultur wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nivellierungstendenzen mit dem Ziel der Angleichung an eine (nicht bestehende) "Leitkultur" werden abgelehnt. Link zum Original
Religiöse und ethnische Minderheiten erhalten staatlichen Schutz ihrer Kultur.
Wortlaut im Programm
In der Erkenntnis, dass kulturelle Unterschiede schützenswert sind und die kulturelle Vielfalt eine Bereicherung der Gesellschaft bedeutet, muss religiösen und ethnischen Minderheiten nicht nur der staatliche Schutz gewährt, sondern auch die Chancen eröffnet werden, ihre Kulturtraditionen ei geninitiativ pflegen zu können. Link zum Original
Religiösen und ethnischen Minderheiten werden Chancen eröffnet, ihre Kulturtraditionen eigeninitiativ zu pflegen.
Wortlaut im Programm
In der Erkenntnis, dass kulturelle Unterschiede schützenswert sind und die kulturelle Vielfalt eine Bereicherung der Gesellschaft bedeutet, muss religiösen und ethnischen Minderheiten nicht nur der staatliche Schutz gewährt, sondern auch die Chancen eröffnet werden, ihre Kulturtraditionen ei geninitiativ pflegen zu können. Link zum Original
Ein Dokumentationszentrum Nationalsozialismus wird errichtet.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP setzt sich für die Errichtung eines Dokumentationszentrums “Nationalsozialismus” ein. Link zum Original
Für den Erhalt bestehender und den Aufbau neuer Kulturbetriebe stehen längerfristig ausreichende Mittel bereit.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik hat dafür zu sorgen, dass für die Aufrechterhaltung bestehender und den Aufbau neuer Kulturbetriebe längerfristig ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Kulturwirtschaft ausgebaut werden. Kultur und Ökonomie müssen stärker kooperieren. Link zum Original
Die Kulturwirtschaft wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik hat dafür zu sorgen, dass für die Aufrechterhaltung bestehender und den Aufbau neuer Kulturbetriebe längerfristig ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Kulturwirtschaft ausgebaut werden. Kultur und Ökonomie müssen stärker kooperieren. Link zum Original
Kultur und Ökonomie kooperieren stärker.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik hat dafür zu sorgen, dass für die Aufrechterhaltung bestehender und den Aufbau neuer Kulturbetriebe längerfristig ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Kulturwirtschaft ausgebaut werden. Kultur und Ökonomie müssen stärker kooperieren. Link zum Original
Grenzüberschreitende Kulturregionen, etwa mit Tirol, Salzburg und Böhmen, werden errichtet und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im Bewusstsein der Bedeutung einer weiteren engen Zusammenarbeit in Europa insbesondere auf der kulturellen Ebene fordern wir die Errichtung und den weiteren Ausbau grenzüberschreitender Kulturregionen (nach Tirol, Salzburg, Böhmen und anderen). Link zum Original
Unrechtmäßig erlangtes Kulturgut wird aufgefunden und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben, insbesondere deutsches Kulturgut in der ehemaligen UdSSR und fremdes Kulturgut in Deutschland.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten in entsprechenden Kommissionen mit an der Auffindung von unrechtmäßig erlangtem Kulturgut und der Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer. Das betrifft insbesondere deutsches Kulturgut in den Ländern der ehemaligen UdSSR, aber auch fremdes Kulturgut in unrechtmäßig deutschem Besitz. Link zum Original
Kunst und Kultur bleiben für den internationalen Austausch offen.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur sind auf den internationalen Austausch angewiesen. Kunst, die in nationale Grenzen eingesperrt wird, verkümmert. Link zum Original
Die Kürzung der Kulturhaushalte wird als kontraproduktiv abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das Herunt erfahren der Kulturhaushalte wirkt kontraproduktiv. Link zum Original
Sparen bei öffentlichen Kulturausgaben ist gerade in finanzschwachen Zeiten falsch.
Wortlaut im Programm
Diese sogenannte Umwegrentabilitä t öffentlicher Kulturausgaben beweist, dass gerade in finanzschwachen Zeiten das Sparen an dieser Stelle genau das Falsche ist. Link zum Original
Kultureinrichtungen werden nicht geschlossen oder minimiert, um das Beschäftigungswachstum in der Kulturbranche nicht zu gefährden.
Wortlaut im Programm
In einer sich entwickelnden Freizeit- und Erlebnisgesellschaft darf dem wachsenden Beschäftigungstrend in der Kulturbranche nicht durch Schließung oder Minimierung von Kultureinrichtungen der Boden unter den Füßen entzogen werden. Link zum Original
Kulturpolitik aktiviert vorrangig Potentiale für zusätzliches Beschäftigungswachstum im Kultursektor.
Wortlaut im Programm
Es muss viel mehr eine vorrangige Rolle der Kulturpolitik sein, Potentiale für zusätzliches Beschäftigungswachstum im Kultursektor zu aktivieren. Link zum Original
Der Kultursektor wird auch unter arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Aspekten betrachtet.
Wortlaut im Programm
Wir müssen uns auch hierzulande Gedanken machen, den Kultursektor unter arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Aspekten zu betrachten. Link zum Original
Kulturpolitik widmet sich intensiv dem Feld der Kulturwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Eine verantwortungsvolle liberale Kulturpolitik wird sich demnach dem neuen Feld der Kulturwirtschaft intensiv widmen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.