Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Bayern 21.09.2003 · Original
Das Programm enthält 33 von 954 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 33
Angestrebt wird eine zeitgemäße und lebensfähige Landwirtschaft, die dem Natur- und Verbraucherschutz verpflichtet ist.
Wortlaut im Programm
- eine zeitgemäße und lebensfähige Landwirtschaft, die dem Natur- und Verbraucherschutz verpflichtet ist. Link zum Original
Landwirten wird ein stärker unternehmerischer Weg eröffnet.
Wortlaut im Programm
Die bayerische FDP will den Bauern in Zukunft einen stärker unternehmerischen Weg aufzeigen. Link zum Original
Die EU-Agrarsubventionspolitik, bei der Zahlungen statt des Marktes die Produktion bestimmten, gilt als verfehlt.
Wortlaut im Programm
• Die verfehlte Subventionspolitik der EU. Sie hat über Jahrzehnte dazu beigetragen, dass in bestimmten Bereichen nicht der Markt die Produktion bestimmt hat, sondern die Zahlung aus Brüssel das Maß der Dinge war (z.B. Rindfleischmarkt). Link zum Original
Die Milchquotenregelung wird abgelehnt, weil sie die betriebliche Entwicklung der Bauern behindert.
Wortlaut im Programm
Die Milchquotenregelung, die Bauern letztendlich in ihrer betrieblichen Entwicklung behindert hat. Link zum Original
Die Bullenprämien werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Bullenprämien, weil sie auf ein unternehmerisches Glatteis geführt haben. Link zum Original
Nationale Alleingänge des Bundes wie das Tierarzneimittel-Neuordnungsgesetz und Regeln zur Legehennenhaltung werden abgelehnt, weil sie die Wettbewerbslage der Landwirte erschweren.
Wortlaut im Programm
Die nationalen Alleingänge der derzeitigen Bundesregierung - Tierarzneimittel-Neuordnungsgesetz, Legehennenhaltung und andere - weil sie die Wettbewerbssituation der Landwirte noch zusätzlich erschwert. Link zum Original
Die staatliche Förderung von Maschinenringen und Tiergesundheitsdienst aus bayerischen Steuermitteln wird als wettbewerbsverzerrend abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Unterstützung aus Steuermitteln des Freistaates Bayern, die im Bereich der Maschinenringe und des Tiergesundheitsdienstes zu Wettbewerbsverzerrungen in der Landwirtschaft geführt hat. Link zum Original
Die geringe Einbindung der bayerischen Landwirtschaft in die Energieproduktion, etwa über Biogasanlagen, wird als Versäumnis kritisiert.
Wortlaut im Programm
Die fehlende Integration der bayerischen Landwirtschaft in die Energieproduktion. Der Anteil der Betriebe mit Biogasanlagen liegt in Bayern erst im einstelligen Prozentbereich, obwohl gerade hier eine enorme unternehmerische Chance liegt. Link zum Original
Alle produktbezogenen Agrarsubventionen werden mittelfristig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig die Abschaffung al ler produktbezogenen Agrarsubventionen. Link zum Original
Landwirte erhalten beim Umschichten und Abbau der Subventionen verlässliche Planungssicherheit.
Wortlaut im Programm
Den Landwirten muss eine verlässliche Planungssicherheit bei der notwendig en Umschichtung bzw. beim Abbau der Subventionen aufgezeigt werden. Link zum Original
Aus den landwirtschaftlichen Quotenregelungen wird geordnet ausgestiegen.
Wortlaut im Programm
Umfassende Entbürokratisierung und geordneter Ausstieg aus den Quotenregelungen. Link zum Original
Hohe Qualitätsstandards für Agrarprodukte werden auf europäischer Ebene statt national festgelegt.
Wortlaut im Programm
Hohe Qualitätsstandards auf europäischer Ebene statt nationaler AIleingänge. Link zum Original
Die möglichen Qualitätsstandards müssen allen Verbrauchern zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Die Qualitätsstandards, die möglich sind, müssen allen Verbrauchern zugänglich sein. Link zum Original
Landwirte werden in die Energieversorgung eingebunden.
Wortlaut im Programm
Integration des Landwirts in die Energieversorgung, um dem Landwirt mehr unternehmerische Chancen zu bieten, aber auch um Antworten im Bereich der Energieversorgung der Zukunft geben zu können. Link zum Original
Landwirte werden für Landschaftspflege und Umwelterhaltung mit einer Kulturlandschaftsprämie entlohnt.
Wortlaut im Programm
Pflege der Kulturlandschaft und Erhaltung der Umwelt durch Entlohnung der Landwirte in Form einer Kulturlandschaftsprämie. Link zum Original
Die Nitratbelastung des Grundwassers wird als Bemessungsgrundlage der Kulturlandschaftsprämie herangezogen.
Wortlaut im Programm
Die Nitratbelastung des Grundwassers muss bei der Zahlung der Kulturlandschaftsprämie als Bemessungsgrundlage mit herangezogen werden. Link zum Original
Der Viehbesatz wird auf 2,5 Großvieheinheiten je Hektar begrenzt.
Wortlaut im Programm
Eine Viehbesatzbegrenzung auf 2,5 Großvieheinheiten je Hektar. Link zum Original
Ökologische und konventionelle Landwirtschaft werden gleichberechtigt gefördert.
Wortlaut im Programm
Ökologische Landwirtschaft und konventionelle Landwirtschaft nicht gegeneinander auszuspielen, sondern gleichberechtigt nebeneinander zu fördern. Link zum Original
Der Verbraucherschutz erhält einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Dem Verbraucherschutz einen hohen Stellenwert zu geben. Link zum Original
Die Mittelkürzung bei der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
So muss beispielsweise die Reduzierung der Mittel bei der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach zurückgenommen werden. Link zum Original
Agrarpolitik beruht auf der Rückkehr zum freien Markt für landwirtschaftliche Produkte.
Wortlaut im Programm
Grundlage der Politik der bayerischen FDP in der Landwirtschaft sind die Rückkehr zum freien Markt der Produkte sowie die Kulturlandschaftsprämie. Diese Prämie soll dann einsetzen, wenn die bisherigen produktbezogenen Subventionen wegfallen. Link zum Original
Eine Kulturlandschaftsprämie setzt ein, wenn die produktbezogenen Subventionen wegfallen.
Wortlaut im Programm
Grundlage der Politik der bayerischen FDP in der Landwirtschaft sind die Rückkehr zum freien Markt der Produkte sowie die Kulturlandschaftsprämie. Diese Prämie soll dann einsetzen, wenn die bisherigen produktbezogenen Subventionen wegfallen. Link zum Original
Die Kulturlandschaftsprämie bezahlt Landwirte für ihre Arbeit in der Landschaftspflege.
Wortlaut im Programm
Die Kulturlandschaftsprämie ist eine Bezahlung des Landwirts für die Arbeit im Bereich der Landschaftspflege. Link zum Original
Die Kulturlandschaftsprämie richtet sich nach der bewirtschafteten Fläche.
Wortlaut im Programm
Die Kulturlandschaftsprämie richtet sich nach der Größe der bewirtschafteten Fläche und ist Teil des zu versteuernden Einkommens. Link zum Original
Die Kulturlandschaftsprämie ist Teil des zu versteuernden Einkommens.
Wortlaut im Programm
Die Kulturlandschaftsprämie richtet sich nach der Größe der bewirtschafteten Fläche und ist Teil des zu versteuernden Einkommens. Link zum Original
Die Agrarsubventionen werden langfristig drastisch reduziert.
Wortlaut im Programm
Ziel langfristiger Agrarpolitik der bayerischen FDP ist es, die Subventionen im Bereich der Landwirtschaft drastisch zu reduzieren und international darauf hinzuwirken, dass auf diesem Markt der freie Wettbewerb zur Regel wird. Link zum Original
International wird auf freien Wettbewerb im Agrarmarkt hingewirkt.
Wortlaut im Programm
Ziel langfristiger Agrarpolitik der bayerischen FDP ist es, die Subventionen im Bereich der Landwirtschaft drastisch zu reduzieren und international darauf hinzuwirken, dass auf diesem Markt der freie Wettbewerb zur Regel wird. Link zum Original
Solange international Agrarsubventionen fließen, wird die Landwirtschaft in Bayern und Deutschland über die Kulturlandschaftsprämie honoriert.
Wortlaut im Programm
Solange internationale Subventionen in diesen Bereich fließen, muss die Landwirtschaft in Bayern und Deutschland durch die Kulturlandschaftsprämie honoriert werden. Link zum Original
In der EU werden durch Umschichtung in die Kulturlandschaftsprämie die Agrarzahlungen insgesamt deutlich reduziert.
Wortlaut im Programm
Innerhalb der EU muss durch die Umschichtung der Subventionen in die Kulturlandschaftsprämie auch eine deutliche Reduzierung der Zahlungen in diesen Sektor insgesamt erreicht werden. Link zum Original
Zusätzliche bayerische Agrarzahlungen werden nach der Umstellung auf ein Mindestmaß, etwa für Bergbauern, reduziert.
Wortlaut im Programm
Die zusätzlichen Zahlungen in Bayern müssen nach dieser Umstellung auf ein Mindestmaß reduziert werden, zum Beispiel für die Bergbauern. Link zum Original
Die Innovationskraft der Landwirte als Unternehmer wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unterstützung der Innovationskraft der Landwirte als Unternehmer Link zum Original
Die Verwertung von Gülle, etwa zur Energiegewinnung in Biogasanlagen, erhält Vorrang.
Wortlaut im Programm
Gülleausbringung außerhalb der Pf lanzzeit gefährdet Boden und Grundwasser. Durch den Vorrang der Gülleverwertung – zum Beispiel Energiegewinnung durch Biogasanlagen - werden schädliche Güllewirkungen in Nutzen verwandelt. Link zum Original
Der an den Nationalpark angrenzende Privatwald wird weiterhin geschützt.
Wortlaut im Programm
Der Schutz des angrenzenden Privatwaldes ist weiterhin sicherzustellen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.