Grüne BY · Programm zur Landtagswahl Bayern 2003
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 21.09.2003 · Original
Das Programm enthält 12 von 495 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 12Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 35Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 12
Kulturpolitik soll sich nicht auf Hochkultur, Traditionspflege und Folklore beschränken.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik in Bayern darf sich nicht, wie bisher häufig, auf Hochkultur, Traditionspflege und Folklore beschränken. Link zum Original
Kulturpolitik soll die ganze Breite der Ausdrucksformen von Jugendkultur über Soziokultur bis Kleinkunst einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Vielmehr ist die ganze Palette der Lebens- und 40 Ausdrucksformen in den Blick zu nehmen: ob Kinder- und Jugendkultur, Kultur von Frauen, interkulturelle Arbeit, Soziokultur, Medienkunst oder sog. "Kleinkunst". Link zum Original
Eine Kulturförderung nach Gutsherrenart wie durch den Bayerischen Kulturfonds wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abschied nehmen von einer Landesförderung nach Gutsherrenart wie durch den Bayerischen Kulturfonds und stattdessen unter Einbeziehung von Künstlerinnen und Künstlern eine transparente Mittelvergabe erreichen. Link zum Original
Kulturfördermittel sollen unter Einbeziehung von Künstlerinnen und Künstlern transparent vergeben werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abschied nehmen von einer Landesförderung nach Gutsherrenart wie durch den Bayerischen Kulturfonds und stattdessen unter Einbeziehung von Künstlerinnen und Künstlern eine transparente Mittelvergabe erreichen. Link zum Original
Die Kulturförderung soll von Häusern und Institutionen stärker auf Projekte und Künstlerförderung verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Der Schwerpunkt ist von der fast ausschließlichen Finanzierung von Häusern und Institutionen stärker auf die Unterstützung 50 von Projekten und auf die Künstlerförderung zu verlagern. Link zum Original
Große Kulturinstitutionen sollen durch mehr Autonomie und weniger Bürokratie modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Struktur der großen Kulturinstitutionen muss durch mehr Autonomie und weniger Bürokratie modernisiert werden. Link zum Original
In ganz Bayern soll eine vielfältige Medienlandschaft bestehen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für eine vielfältige Medienlandschaft in ganz Bayern. Link zum Original
Eine weitere horizontale und vertikale Medienkonzentration wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb lehnen wir eine weitere horizontale und vertikale Konzentration ab: in bereits zu vielen Regionen werden alle 10 örtlichen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen) von denselben Teilhabern geführt. Link zum Original
Politische Einflussnahme der Staatsregierung über die Aufsichtsgremien auf Personal und Redaktion des Rundfunks wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keinen „Schwarzfunk“ in Bayern. Die beständigen Versuche von Staatsregierung und CSU, über die Aufsichtsgremien vor allem des Fernsehens auf Personalpolitik und redaktionelle Arbeit politischen Einfluss zu nehmen, sind ein Skandal. Link zum Original
Rundfunkrat und Medienrat sollen in ihrer Besetzung die gesellschaftliche Wirklichkeit widerspiegeln.
Wortlaut im Programm
Die Aufsichtsgremien 15 des Rundfunks in Bayern (Rundfunkrat und Medienrat) müssen in ihrer Besetzung die aktuelle gesellschaftliche Wirklichkeit widerspiegeln. Link zum Original
Die Zahl politisch gebundener Vertreter in den Rundfunkgremien soll deutlich reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Die Zahl von politisch gebundenen Vertretern muss deutlich reduziert werden. Link zum Original
Medienpolitische Rahmenbedingungen sollen Arbeit ausschließlich nach journalistischen Kriterien ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen medienpolitische Rahmenbedingungen stärken, die Redaktionen und MitarbeiterInnen ermöglichen, ausschließlich nach journalistischen Kriterien zu arbeiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.