FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2021
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 · beschlossen 18.07.2020 · Original
Das Programm enthält 30 von 945 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 30Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 114Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 30
Die Positionen des Volksantrags „Rettet die Bienen“ werden als dem Engagement der Landwirte nicht gerecht abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Positionen, wie sie Verfasser des Volksantrags „Rettet die Bienen“ in die öffentliche Diskussion einbringen, werden dem Engagement der Landwirte nicht gerecht. Link zum Original
Landwirtschaftlichen Betrieben soll die Arbeit erleichtert und eine verlässliche Zukunftsperspektive geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten hingegen wollen den Betrieben ihre Arbeit erleichtern, Bürokratie abbauen und eine verlässliche Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft schaffen. Link zum Original
Das Agrarinvestitionsförderprogramm des Landes wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
angesichts wachsender Herausforderungen und eines tiefgreifenden Strukturwandels in der Landwirtschaft das Agrarinvestitionsförderprogramm des Landes verstärken und das Verfahren zur Gewährung von Investitionsförderungen entschlacken und vereinfachen. Link zum Original
Geodaten und Satellitenpositionssignale werden der Land- und Forstwirtschaft gebührenfrei zur Verfügung gestellt, um Präzisionslandwirtschaft auch für kleinere Betriebe zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
auch kleineren landwirtschaftlichen Betrieben eine digital gestützte Präzisionslandwirtschaft ermöglichen, indem wir die notwendigen Geodaten und die Satellitenpositionssignale für die Land- und Forstwirtschaft gebührenfrei zur Verfügung stellen. Link zum Original
Agrarforschung und technische Innovationen werden strategisch entwickelt, um synthetische Pflanzenschutzmittel und umweltbelastende Pflanzenstärkungsmittel zu verringern.
Wortlaut im Programm
eine intensive und effektive Agrarforschung sowie technische Innovationen strategisch entwickeln, um synthetische Pflanzenschutzmittel in der konventionellen Landwirtschaft und umweltbelastende Pflanzenstärkungsmittel im Ökolandbau zu verringern. Link zum Original
Prüf- und Versuchsfelder für Pflanzenschutz, Produktionstechnik und Saatgut werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
die für die Weiterentwicklung der regionalen Landwirtschaft dringend benötigten Prüf - und Versuchsfelder mit Schwerpunkt Pflanzenschutz, Produktionstechnik und Saatgut ebenso ausweiten wie kontinuierliche Aus - und Fortbildungsangebote für den nachhaltigen integrierten Pflanzenschutz und Biodiversitätsmaßnahmen. Link zum Original
Aus- und Fortbildungsangebote für integrierten Pflanzenschutz und Biodiversitätsmaßnahmen werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
die für die Weiterentwicklung der regionalen Landwirtschaft dringend benötigten Prüf - und Versuchsfelder mit Schwerpunkt Pflanzenschutz, Produktionstechnik und Saatgut ebenso ausweiten wie kontinuierliche Aus - und Fortbildungsangebote für den nachhaltigen integrierten Pflanzenschutz und Biodiversitätsmaßnahmen. Link zum Original
Landesrechtliche Regelungen zu Pflanzenschutz, Gewässerrandstreifen und Grünlanderhalt werden überprüft und möglichst an europa- und bundesrechtliche Standards angepasst.
Wortlaut im Programm
landesrechtliche Regelungen zum Pflanzenschutz, für Gewässerrandstreifen und den Erhalt von Grünland überprüfen und sie, wenn möglich, an europa- und bundesrechtliche Standards anpassen. Link zum Original
Planwirtschaftliche Regelungen zugunsten des Ökolandbaus werden korrigiert und durch marktkonforme Ziele ersetzt.
Wortlaut im Programm
planwirtschaftliche Regelungen zugunsten des Ökolandbaus korrigieren und durch marktkonforme Ziele ersetzen. Link zum Original
Die Bevorzugung des Ökolandbaus in Förderprogrammen des Landes wird korrigiert.
Wortlaut im Programm
Die in einigen Förderprogrammen des Landes vorgesehene Bevorzugung des Ökolandbaus werden wir ebenfalls korrigieren. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll eine steuermindernde Risikoausgleichsrücklage für die Land- und Forstwirtschaft eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
uns im Rahmen einer Bundesratsinitiative für eine steuermindernde Risikoausgleichsrücklage für die Land- und Forstwirtschaft einsetzen, damit die „Werkbank unter freiem Himmel“ unabhängig von öffentlichen Notgroschen besser eigenverantwortlich für Witterungsrisiken vorsorgen kann. Link zum Original
Das Kontrollsystem der europäischen Landwirtschaftsförderung soll entbürokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
das aufwändige und kostspielige Kontrollsystem der europäischen Landwirtschaftsförderung entbürokratisieren und uns bei der Überprüfung förderungsfähiger Bruttoflächen für eine Bagatellgrenze einsetzen. Link zum Original
Bei der Überprüfung förderungsfähiger Bruttoflächen soll eine Bagatellgrenze eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
das aufwändige und kostspielige Kontrollsystem der europäischen Landwirtschaftsförderung entbürokratisieren und uns bei der Überprüfung förderungsfähiger Bruttoflächen für eine Bagatellgrenze einsetzen. Link zum Original
Die Zukunft der Forst- und Holzwirtschaft soll verlässlich gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Es gibt also viele überzeugende Gründe, die Zukunft der Forst - und Holzwirtschaft verlässlich zu sichern. Link zum Original
Eine „Nadelholzstrategie 2100“ für klimastabile Mischwälder und ausreichend Nadelholz wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
eine „Nadelholzstrategie 2100“ erarbeiten, denn wir brauchen auch in Zukunft klimastabile Mischwälder und große Mengen an Nadelholz. Link zum Original
Bürokratische Hürden für nicht standortheimische Baumarten wie Douglasien oder Zedern werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir bürokratische Hürden für nicht -standortheimische Baumsorten wie Douglasien oder Zedern abbauen. Link zum Original
Die mit der Forststrukturreform 2019 eingeführten bürokratischen Vorschriften werden entschlackt.
Wortlaut im Programm
die mit der Forststrukturreform 2019 eingeführte Belastung durch bürokratische Vorschriften entschlacken und durch ein schlankeres Landeswaldgesetz Rechtssicherheit für Forstwirtschaft und Vertragsnaturschutz schaffen. Link zum Original
Ein schlankeres Landeswaldgesetz soll Rechtssicherheit für Forstwirtschaft und Vertragsnaturschutz schaffen.
Wortlaut im Programm
die mit der Forststrukturreform 2019 eingeführte Belastung durch bürokratische Vorschriften entschlacken und durch ein schlankeres Landeswaldgesetz Rechtssicherheit für Forstwirtschaft und Vertragsnaturschutz schaffen. Link zum Original
Die Professionalisierung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse im kleinteiligen Privatwald wird gefördert.
Wortlaut im Programm
mit Blick auf den kleinteiligen Privatwaldbesitz in Baden- Württemberg die Professionalisierung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse fördern. Link zum Original
Die Forstwirtschaft steigt aus der FSC-Zertifizierung aus und kehrt zur Zertifizierung nach PEFC zurück.
Wortlaut im Programm
aus der FSC-Zertifizierung der Forstwirtschaft aussteigen und zur einfachen Zertifizierung nach dem international verbreiteten Standard PEFC zurückkehren. Link zum Original
Der Bestand an Rehen und Wildschweinen wird durch Maßnahmen waidgerecht begrenzt.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen ergreifen, um den Bestand an Rehen und Wildschweinen waidgerecht im Rahmen zu halten und den Biber ins Jagdrecht aufnehmen. Link zum Original
An der 2-Meter-Regelung des Landeswaldgesetzes wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
an der 2- Meter-Regelung aus dem Landeswaldgesetz festhalten. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für die regionale Landwirtschaft werden erhalten.
Wortlaut im Programm
die Rahmenbedingungen für die regionale Landwirtschaft erhalten. Link zum Original
Weitere Waldflächen sollen nicht aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden.
Wortlaut im Programm
im landeseigenen Wald flächendeckende Maßnahmen zur Vorhaltung von Totholz und Habitaträumen umsetzen, anstatt immer weitere Flächen aus der forstwirtschaftlichen Produktion zu nehmen und der klimafreundlichen Nutzung zu entziehen. Link zum Original
Jäger, Fischer und ihre Verbände werden bei ihrem Einsatz für die Natur unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Jäger und Fischer und ihre Verbände bei ihrem meist ehrenamtlichen sachkundigen Einsatz für die Natur nach Kräften unterstützen. Link zum Original
Das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz wird überprüft und umfassend novelliert.
Wortlaut im Programm
das 2014 in Kraft getretene baden- württembergische Jagd- und Wildtiermanagementgesetz mit seinen unzähligen Verboten überprüfen und umfassend novellieren. Link zum Original
Ansprüche bei Wildschäden werden fair und rechtssicher geregelt.
Wortlaut im Programm
Ansprüche bei Wildschäden fair und rechtssicher regeln. Link zum Original
Die Jagdruhe im März und April wird durch artenbezogene Jagd- und Schonzeiten ersetzt.
Wortlaut im Programm
die starre Jagdruhe im März und April, die sich nicht bewährt hat, wieder durch artenbezogene Jagd- und Schonzeiten ersetzen. Link zum Original
Das Nachtangelverbot wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
das starre Nachtangelverbot in Baden- Württemberg abschaffen und das Mindestalter für den Jugendfischereischein von 10 auf 7 Jahre herabsetzen. Link zum Original
Das Mindestalter für den Jugendfischereischein wird von 10 auf 7 Jahre gesenkt.
Wortlaut im Programm
das starre Nachtangelverbot in Baden- Württemberg abschaffen und das Mindestalter für den Jugendfischereischein von 10 auf 7 Jahre herabsetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.