Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 · Original
Das Programm enthält 50 von 753 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 50
Die Agrarpolitik soll im Sinne der Subsidiarität renationalisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern: Entscheidungen müssen wieder in Baden-Württemberg getroffen werden – nicht in Brüssel. Dazu gehört auch eine Renationalisierung der Agrarpolitik im Sinne der Subsidiarität. Link zum Original
Die Regulierung von Landwirten, Jägern und Verbrauchern durch immer mehr Regelungen und Verordnungen wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die fortschreitende Entmündigung von Landwirten, Jägern und Verbrauchern durch immer mehr Regelungen und Verordnungen muss ein Ende finden. Link zum Original
Die Zuständigkeit für die Agrarpolitik geht wieder allein an den Bundestag.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, die Zuständigkeit für die Agrarpolitik wieder in die alleinige Verantwortung des Bundestages zu legen. Link zum Original
Ausgleichszahlungen für die Landwirtschaft bleiben vorerst bestehen.
Wortlaut im Programm
Ausgleichszahlungen für unsere Landwirtschaft müssen vorerst bestehen bleiben, da in einem freien globalen Wettbewerb sowohl die Produkte als auch der Bauernstand verschwinden würden. Link zum Original
Landwirte anderer Staaten werden nicht mit deutschem Steuergeld subventioniert.
Wortlaut im Programm
Landwirte anderer Staaten sollen nicht mit deutschem Steuergeld subventioniert werden. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe bleiben auch bei sinkenden EU-Agrarsubventionen wirtschaftlich tragfähig.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass unsere Landwirte auch bei rückläufigen Agrarsubventionen der EU ihre Betriebe wirtschaftlich tragfähig weiterführen können. Link zum Original
Landwirte, Gärtner und Forstwirte erhalten steuerfreie Risikorücklagen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für steuerfreie Risikorücklagen für Landwirte, Gärtner und Forstwirte ein. Link zum Original
Der ländliche Raum wird durch Infrastrukturmaßnahmen und Investitionen erhalten und gefördert.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum muss durch geeignete Infrastrukturmaßnahmen und Investitionen erhalten und gefördert werden. Link zum Original
Weitergehende gesetzliche Regelungen zur Bewirtschaftung sensibler Flächen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Weitergehende, gesetzliche Regelungen zur Bewirtschaftung sensibler Flächen lehnen wir ab. Link zum Original
Die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse wird über regionale Wertschöpfungsketten ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Baden- Württemberg ist über die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten weiter auszubauen. Link zum Original
Messeauftritte, Werbekampagnen und Direktvermarktung heimischer Agrarprodukte werden stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Bewerbung auf Messen, wie z. B. bei der Grünen Woche in Berlin oder dem Mannheimer Maimarkt, sonstige Werbekampagnen und auch die Direktvermarktung für heimische Produkte sind stärker zu unterstützen. Link zum Original
Regionale Erzeugergemeinschaften werden bei Veredelung, Vermarktung und Betriebsmitteleinkauf gefördert.
Wortlaut im Programm
Die AfD will regionale Erzeugergemeinschaften zur Stärkung ihrer Marktposition bei der Weiterentwicklung ihrer Erzeugnisse zu höherwertigen Produkten, bei der Vermarktung und beim Einkauf von Betriebsmitteln fördern. Link zum Original
Konventioneller und ökologischer Anbau werden nicht gegeneinander ausgespielt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt es ab, konventionellen und ökologischen Anbau gegeneinander auszuspielen. Link zum Original
Bewährte Standards im Pflanzenschutz werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im Pflanzenschutz bewährte Standards erhalten, aber den Einfluss der EU zurückdrängen. Link zum Original
Der Einfluss der EU auf den Pflanzenschutz wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im Pflanzenschutz bewährte Standards erhalten, aber den Einfluss der EU zurückdrängen. Link zum Original
Nahrungsmittelerzeugung hat Vorrang vor Energieerzeugung.
Wortlaut im Programm
Nahrungsmittelerzeugung geht vor Energieerzeugung. Link zum Original
Eine Zielquote für ökologische Landwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine ideologisch verordnete Zielquote für die ökologische Landwirtschaft lehnt die AfD ab. Link zum Original
Die Zulassungsstandards im Pflanzenschutz werden weder vernachlässigt noch praxisfern verschärft.
Wortlaut im Programm
Die bewährten Zulassungsstandards im Hinblick auf Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz dürfen dabei weder vernachlässigt noch praxisfern verschärft werden. Link zum Original
Eine zentrale Prüf- und Zulassungsbehörde der EU wird kritisch gesehen.
Wortlaut im Programm
Eine zentrale Prüf- und Zulassungsbehörde der EU sehen wir kritisch. Link zum Original
Über die Weiterverwendung von Glyphosat wird auf Basis der Standards des Bundesinstituts für Risikobewertung entschieden.
Wortlaut im Programm
Über die Weiterverwendung von Glyphosat ist auf Basis der Standards des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu entscheiden. Link zum Original
Die Förderung des Energiepflanzenanbaus wird wegen Wettbewerbsverzerrungen reformiert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung des Energiepflanzenanbaus wollen wir reformieren, weil sie zu Wettbewerbsverzerrungen führt. Link zum Original
Reine Biogasbetriebe sind gegenüber Milchvieh-, Ackerbau- und Mischbetrieben nicht im Vorteil.
Wortlaut im Programm
Reine Biogasbauern sollen nicht gegenüber Milchvieh-, Ackerbau- und Mischbetrieben im Vorteil sein. Link zum Original
Landwirtschaftliche Nutzflächen gehören nicht in die Hände nichtbäuerlicher Kapitalgesellschaften.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Nutzflächen sind Produktionsgrundlage und keine Spekulationsobjekte. Sie gehören nicht in die Hände von nichtbäuerlichen Kapitalgesellschaften. Link zum Original
Ortsansässige landwirtschaftliche Betriebe erhalten ein Vorkaufsrecht für Agrarflächen.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert ein Vorkaufsrecht für ortsansässige landwirtschaftliche Betriebe und eine Spekulationsfrist von zehn Jahren analog zur Immobilienwirtschaft. Link zum Original
Für landwirtschaftliche Flächen gilt eine Spekulationsfrist von zehn Jahren.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert ein Vorkaufsrecht für ortsansässige landwirtschaftliche Betriebe und eine Spekulationsfrist von zehn Jahren analog zur Immobilienwirtschaft. Link zum Original
Junglandwirte erhalten die Möglichkeit, eigenen Grund und Boden zu erwerben.
Wortlaut im Programm
Auch Junglandwirte müssen die Möglichkeit haben, eigenen Grund und Boden zu erwerben. Link zum Original
Die Arbeit der Jäger wird erleichtert und weitere Beschränkungen unterbleiben.
Wortlaut im Programm
Jägern muss ihre Arbeit erleichtert werden – Schluss mit den immer weitergehenden Beschränkungen. Link zum Original
Privatwaldbesitzer werden gegenüber staatlichen und kommunalen Waldbesitzern nicht benachteiligt.
Wortlaut im Programm
Dafür dürfen die Privatwaldbesitzer gegenüber staatlichen und kommunalen Waldbesitzern nicht benachteiligt werden. Link zum Original
Zur Bejagung von Wildschweinen wird der Einsatz von Nachtsichtgeräten zugelassen.
Wortlaut im Programm
Zur Bejagung der stark gewachsenen Wildschweinbestände befürwortet die AfD den Einsatz von Nachtsichtgeräten. Link zum Original
Eine Wildschadenskasse von Gemeinden, Jägern und Grundstückseigentümern wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren fordern wir die Einführung einer Wildschadenskasse von Gemeinden, Jägern und Grundstückseigentümern. Link zum Original
Die Fischerei wird als Partner einer naturnahen Gewässerbewirtschaftung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die AfD möchte die Fischerei unterstützen und sieht diese als Partner einer naturnahen Gewässerbewirtschaftung; Fischräuber wie der Kormoran sollen unter das Jagdgesetz gestellt und seine Bestände reguliert werden. Link zum Original
Das Nachtangelverbot wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Das Nachtangelverbot muss aufgehoben werden und die Durchgängigkeit aller Fließgewässer sichergestellt sein. Link zum Original
Missstände bei Tiertransporten werden energisch, auch grenzübergreifend, abgestellt.
Wortlaut im Programm
Besonders die Missstände bei Tiertransporten müssen energisch, auch grenzübergreifend, abgestellt werden. Link zum Original
Die Tierhaltung ist artgerecht.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert eine artgerechte Tierhaltung. Link zum Original
Tierhaltungsformen, die dem Tierwohl widersprechen, werden korrigiert.
Wortlaut im Programm
Formen der Tierhaltung, die dem Tierwohl widersprechen, sind zu korrigieren. Link zum Original
Das Tierwohlkennzeichen des Bundes bleibt freiwillig.
Wortlaut im Programm
Das Tierwohlkennzeichen des Bundes muss freiwillig bleiben und darf keinen Mindeststandard für die konkurrierenden Tierwohllabel des Handels setzen. Link zum Original
Das Tierwohlkennzeichen des Bundes setzt keinen Mindeststandard für Tierwohllabel des Handels.
Wortlaut im Programm
Das Tierwohlkennzeichen des Bundes muss freiwillig bleiben und darf keinen Mindeststandard für die konkurrierenden Tierwohllabel des Handels setzen. Link zum Original
Schlachttiertransporte müssen den nächstmöglichen Schlachthof anfahren.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte, die des Schlachtens wegen durchgeführt werden, sollen verpflichtet werden, den nächstmöglichen Schlachthof zu nutzen. Link zum Original
Regionale Schlachthöfe, die Tierschutz- und Tierseuchenvorgaben erfüllen, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Regionale Schlachthöfe, die den Anforderungen des Tierschutzes und der tierseuchenrechtlichen Bestimmungen gerecht werden, sind deshalb zu fördern. Link zum Original
Tiertransporte werden besonders im Transitverkehr auf den Straßen stärker kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Die Tiertransporte, insbesondere im Transitbereich, sollen auf den Straßen mehr kontrolliert werden. Um die Landkreise zu entlasten, muss das Land die Kosten der Kontrollen übernehmen. Link zum Original
Das Land übernimmt die Kosten der Tiertransportkontrollen, um die Landkreise zu entlasten.
Wortlaut im Programm
Die Tiertransporte, insbesondere im Transitbereich, sollen auf den Straßen mehr kontrolliert werden. Um die Landkreise zu entlasten, muss das Land die Kosten der Kontrollen übernehmen. Link zum Original
Tierquälerische Tiertransporte werden gestoppt.
Wortlaut im Programm
Die AfD will tierquälerische Tiertransporte stoppen und bei Verstößen gegen den Tierschutz und tierseuchenrechtliche Bestimmungen härtere Sanktionen einführen. Link zum Original
Verstöße gegen Tierschutz und Tierseuchenrecht werden härter sanktioniert.
Wortlaut im Programm
Die AfD will tierquälerische Tiertransporte stoppen und bei Verstößen gegen den Tierschutz und tierseuchenrechtliche Bestimmungen härtere Sanktionen einführen. Link zum Original
Das Schächten ohne vorherige Betäubung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schächten (d. h. Schlachtung ohne vorhergehende Betäubung) lehnen wir ab, zumal es keine sachlichen Gründe – hinsichtlich der Restblutmenge im Tierkörper – für die Bevorzugung dieser tierquälerischen Schlachtmethode gibt. Link zum Original
Die Stellung der Verbraucher gegenüber der internationalen Lebensmittelindustrie wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert eine stärkere Stellung von Verbrauchern – nicht nur, aber besonders – gegenüber der mächtigen internationalen Lebensmittelindustrie. Link zum Original
Verbraucherzentralen werden finanziell deutlich stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Verbraucherzentralen sind finanziell deutlich stärker zu fördern. Link zum Original
Verbraucherschutz gilt als gemeinsame Aufgabe staatlicher und gesellschaftlicher Akteure.
Wortlaut im Programm
Die AfD sieht Verbraucherpolitik und Verbraucherschutz nicht allein und noch nicht einmal vorrangig als Staatsaufgabe, sondern als gemeinsame Aufgabe staatlicher und gesellschaftlicher Akteure. Link zum Original
Eine Aufweichung der Verbraucherstandards etwa durch einseitige Freihandelsabkommen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Aufweichung der geltenden Standards, zum Beispiel durch einseitig ausgehandelte Freihandelsabkommen, lehnt die AfD ab. Link zum Original
Auch bei importierten Lebensmitteln sind Sicherheit und Einhaltung der Standards gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Auch bei importierten Lebensmitteln müssen die Verbraucher auf die Sicherheit und die Einhaltung der Standards vertrauen können. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird nicht als alleinige Ursache der Nitratbelastung des Grundwassers behandelt.
Wortlaut im Programm
Die AfD nimmt die Landwirtschaft in Schutz – sie ist nicht die einzige Ursache für die Nitratbelastung des Grundwassers. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.