Grüne · Wachsen wir über uns hinaus
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 · beschlossen 13.12.2020 · Original
Das Programm enthält 105 von 2.185 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 105Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 324Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 105
Ein neuer Gesellschaftsvertrag soll verankert werden, damit Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie sowie Verbraucherinnen und Verbraucher beim Naturschutz zusammenwirken.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Mittel für den Naturschutz noch weiter erhöhen und einen neuen Gesellschaftsvertrag verankern, damit Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Verbraucher*innen beim Naturschutz an einem Strang ziehen. Link zum Original
Ein neuer Gesellschaftsvertrag soll Landwirtschaft und Naturschutz zu Partnern machen und eine naturnahe, tiergerechte und für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft sichern.
Wortlaut im Programm
Mit einem neuen Gesellschaftsvertrag machen wir Landwirtschaft und Naturschutz zu starken Partnern und sorgen so für eine naturnahe und tiergerechte Landwirtschaft, von der die Bäuerinnen und Bauern gut leben können. Link zum Original
Ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen Naturschutz und Landwirtschaft soll verankert werden.
Wortlaut im Programm
Das wollen wir weiterführen und einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Naturschutz und Landwirtschaft verankern. Link zum Original
Die Leistungen bäuerlicher Betriebe sollen angemessen bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Alle müssen ihren Beitrag dazu leisten, damit die Leistungen der bäuerlichen Betriebe angemessen bezahlt werden. Link zum Original
Nutzung und Vermarktung der Produkte aus diesen Kulturlandschaften werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Unsere naturschutzfachlich wertvollen Kulturlandschaften wie artenreiche Blumenwiesen und Streuobstwiesen wollen wir konsequent schützen, zugleich aber die Bewirtschaftung attraktiver gestalten. Etwa, indem wir die Nutzung und die Vermarktung der Produkte fördern und die bestehenden Agrarförderprogramme weiterentwickeln. Link zum Original
Die bestehenden Agrarförderprogramme werden weiterentwickelt, um die Bewirtschaftung attraktiver zu machen.
Wortlaut im Programm
Unsere naturschutzfachlich wertvollen Kulturlandschaften wie artenreiche Blumenwiesen und Streuobstwiesen wollen wir konsequent schützen, zugleich aber die Bewirtschaftung attraktiver gestalten. Etwa, indem wir die Nutzung und die Vermarktung der Produkte fördern und die bestehenden Agrarförderprogramme weiterentwickeln. Link zum Original
Ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Lebensmittelindustrie und Verbrauchern wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
• einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Lebensmittelindustrie und Verbraucher*innen Link zum Original
Ländliche Räume sollen mit Dörfern und kleinen Städten allen Menschen eine Heimat mit guten Lebens- und Arbeitsbedingungen bieten.
Wortlaut im Programm
Dörfer und kleine Städte, die allen Menschen in ihrer ganzen Vielfalt eine Heimat sind; Orte, an denen auch junge Menschen, Berufseinsteiger*innen, Frauen und Familien ein Zuhause und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen finden: Das ist unsere Vision für attraktive und lebenswerte ländliche Räume in Baden-Württemberg. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll naturverträglich sein, Tiere artgerecht halten und das Klima schützen.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne stehen für eine naturverträgliche Landwirtschaft, die Tiere artgerecht hält und das Klima schützt. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll ihren Beschäftigten ein Auskommen bieten, das dem Wert ihrer Arbeit entspricht.
Wortlaut im Programm
Für eine Landwirtschaft, die ihren Beschäftigten ein Auskommen bietet, das dem Wert ihrer Arbeit entspricht. Link zum Original
Der europäische Green Deal, die Farm-to-Fork-Strategie und die Biodiversitätsstrategie werden als richtige Richtung begrüßt.
Wortlaut im Programm
Der von der Europäischen Kommission formulierte Europäische Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie und die Biodiversitätsstrategie weisen in die richtige Richtung. Link zum Original
Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU sollen Leistungen der Landwirte für Klima-, Natur- und Artenschutz nach dem Prinzip öffentliches Geld für öffentliche Leistungen honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt nun im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union, die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern für Klima- und Naturschutz sowie für den Erhalt der Biodiversität fair zu honorieren und so das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ konsequent umzusetzen. Link zum Original
Baden-Württemberg soll gentechnikfrei bleiben.
Wortlaut im Programm
Damit kommen wir dem Wunsch von Erzeuger*innen und Verbraucher*innen nach: Baden-Württemberg bleibt gentechnikfrei! Link zum Original
Bis 2030 soll der Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche mindestens 40 Prozent betragen.
Wortlaut im Programm
Das wollen wir fortführen: Bis 2030 streben wir einen Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche von mindestens 40 Prozent an. Link zum Original
Umweltverträglichkeit und Biodiversität in der Agrarlandschaft sowie die sozialen und wirtschaftlichen Belange der Landwirte werden hoch gewichtet.
Wortlaut im Programm
Umweltverträglichkeit und Biodiversität in der Agrarlandschaft und die sozialen und wirtschaftlichen Belange der Landwirt*innen sind uns sehr wichtig. Link zum Original
Land- und Waldwirtschaft müssen sich an den Klimawandel anpassen.
Wortlaut im Programm
Land- und Waldwirtschaft stehen vor echten Herkulesaufgaben und müssen sich dem Klimawandel anpassen. Link zum Original
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll konsequent reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Mit unserer grünen Agrarpolitik wollen wir eine konsequente Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und Nährstoffüberschüssen aus Düngung. Link zum Original
Nährstoffüberschüsse aus Düngung sollen konsequent reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Mit unserer grünen Agrarpolitik wollen wir eine konsequente Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und Nährstoffüberschüssen aus Düngung. Link zum Original
Lebensmittelverschwendung wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Der Lebensmittelverschwendung sagen wir den Kampf an. Link zum Original
Die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu sichern und ihn weiter als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu stärken. Link zum Original
Der ländliche Raum soll als attraktiver Lebens- und Arbeitsraum gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu sichern und ihn weiter als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu stärken. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen ein stabiles Einkommen erzielen, damit die Hofnachfolge gesichert ist.
Wortlaut im Programm
Das Wirtschaften auf dem Hof muss ein stabiles Einkommen und Zufriedenheit bringen, damit die Hofnachfolge nicht zum echten Problem wird. Link zum Original
Eine Strategie zur Unterstützung der Hofnachfolge vor allem in kleineren und Nebenerwerbsbetrieben, insbesondere durch Beratung, wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine Strategie erarbeiten, um die Hofnachfolge vor allem auf kleineren und Nebenerwerbsbetrieben zu unterstützen – insbesondere durch Beratung. Link zum Original
Für alle landwirtschaftlichen Betriebstypen sollen spezielle Konzepte zur Anpassung an die Klimakrise entstehen.
Wortlaut im Programm
Um der fortschreitenden Klimakrise zu begegnen, brauchen wir spezielle Anpassungskonzepte für alle Betriebstypen. Link zum Original
Weizen, Milch und Fleisch sollen einen angemessenen Preis haben, damit Grundwasser, Böden und Artenvielfalt geschützt werden können.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig aber sollen das Grundwasser, die Böden und die Vielfalt der Arten keinen Schaden nehmen – das geht nur, wenn Weizen, Milch und Fleisch einen angemessenen Preis haben. Link zum Original
Baden-Württemberg soll Vorreiter bei tiergerechter Landwirtschaft werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Baden-Württemberg zum Vorreiter bei tiergerechter Landwirtschaft wird. Link zum Original
Fleisch soll von Tieren stammen, die in der Region artgerecht mit Platz, Tageslicht und frischer Luft aufwachsen.
Wortlaut im Programm
Wenn wir Fleisch essen, dann von Tieren, die in der Region artgerecht aufwachsen, die Platz im Stall, Tageslicht und frische Luft haben. Link zum Original
Zweinutzungsrassen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Zweinutzungsrassen fördern und damit auch das Kükenschreddern und -vergasen beenden. Link zum Original
Das Schreddern und Vergasen von Küken wird beendet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Zweinutzungsrassen fördern und damit auch das Kükenschreddern und -vergasen beenden. Link zum Original
Mobile Schlachtung und Weideschlachtung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Einen Baustein bildet hier die Förderung von mobiler und Weideschlachtung. Link zum Original
Geburt, Aufzucht und Schlachtung von Nutztieren sollen in der Region stattfinden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine Tierhaltung, bei der Geburt, Aufzucht und Schlachtung in der Region stattfinden. Link zum Original
Landwirte, die mehr in Tierschutz investieren oder intensive Tierhaltung reduzieren, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Landwirt*innen, die bereit sind, mehr in Tierschutz zu investieren oder intensive Tierhaltung zu reduzieren, wollen wir dabei unterstützen. Link zum Original
Das Agrarstrukturverbesserungsgesetz wird überprüft und angepasst, damit landwirtschaftlicher Boden in bäuerlicher Hand bleibt.
Wortlaut im Programm
Damit der Boden dauerhaft in den Händen der Bäuerinnen und Bauern bleibt, überprüfen wir unser Agrarstrukturverbesserungsgesetz und setzen nötige Anpassungen um. Link zum Original
Der Druck auf landwirtschaftliche Flächen soll verringert und zusätzliche Einkommen für Landwirte sollen erschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Wir lassen nichts unversucht, um den Druck auf unsere Flächen zu verringern und intelligente Lösungen für zusätzliche Einkommen in der Landwirtschaft zu finden. Link zum Original
Agroforstsysteme als Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Eine zweite anzustrebende Form der Doppelnutzung von landwirtschaftlichen Flächen sind Agro-Forst-Systeme: Forstflächen in Kombination mit Ackerkulturen oder Weidetierhaltung. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll innovative, klimaschonende und biodiversitätsfördernde Methoden anwenden.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft der Zukunft braucht innovative, klimaschonende und biodiversitätsfördernde Methoden. Sie braucht Bildung, Ausbildung und Beratung, die Ökolandbau, Ressourceneffizienz und Naturschutz umfasst. Daher müssen Lehrpläne angepasst und Lehrkräfte geschult werden. Link zum Original
Die bäuerliche Landwirtschaft und die Natur sollen erhalten und gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere bäuerliche Landwirtschaft und unsere Natur erhalten und stärken. Link zum Original
Ein Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft und Naturschutz unter Einbeziehung von Lebensmittelindustrie und Verbrauchern wird auf den Weg gebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft und Naturschutz auf den Weg bringen und dabei auch die Lebensmittelindustrie und die Verbraucher*innen einbeziehen. Link zum Original
Landwirtschaft soll sich wieder lohnen und die Leistungen bäuerlicher Betriebe sollen angemessen bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Alle müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass sich Landwirtschaft wieder lohnt und die Leistungen der bäuerlichen Betriebe angemessen bezahlt werden. Link zum Original
Die Agrarförderung des Landes wird konsequent nachhaltig ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen darauf, die Agrarförderung im Land auch in Zukunft konsequent nachhaltig auszurichten. Link zum Original
Die Mittel der Förderprogramme FAKT und LPR werden weiter erhöht.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die Ausstattung der Förderprogramme FAKT und LPR weiter erhöhen. Link zum Original
Baden-Württemberg soll eine eigene Tierschutzstrategie erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir streben eine eigene Tierschutzstrategie für Baden-Württemberg an. Link zum Original
Landwirtschaftliche Förderung soll nur bei deutlich höheren Tierschutzstandards gewährt werden.
Wortlaut im Programm
Die Förderprogramme in der Landwirtschaft sollen daran ausgerichtet werden, dass eine Förderung nur erfolgt, wenn deutlich höhere Tierschutzstandards erfüllt werden. Link zum Original
Schlachtmöglichkeiten sollen flächendeckend angeboten werden; dafür wird ein Konzept erstellt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Ob mobile Schlachteinheit, Hofschlachtung oder Schlachthof: Die Schlachtung in Baden-Württemberg wollen wir flächendeckend anbieten und dafür ein Konzept erstellen und umsetzen. Link zum Original
Tierschutzrelevante Bereiche der Schlachtung werden lückenlos und mit digitalen Systemen überwacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine lückenlose Überwachung der tierschutzrelevanten Bereiche der Schlachtung und dazu digitale Systeme nutzen. Link zum Original
Für Betäubungsgeräte wird eine verbindliche Zulassungspflicht eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine verbindliche Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte muss eingeführt werden. Link zum Original
In einem Masterplan wird eine Strategie zum Verzicht auf Tiertransporte über mehr als 200 Kilometer erarbeitet.
Wortlaut im Programm
In einem Masterplan erarbeiten wir eine Strategie zum Verzicht auf Tiertransporte von mehr als 200 Kilometer. Link zum Original
Eine Taskforce Tiertransporte aus Veterinärbehörden, Polizei und Staatsanwaltschaft soll Verstöße bei Tiertransporten ahnden.
Wortlaut im Programm
Eine neue Taskforce „Tiertransporte“, in der Teams aus Veterinärbehörden, Polizei und Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, soll Verstöße bei Tiertransporten konsequent ahnden. Link zum Original
Es werden Notversorgungsstellen für Tiere eingerichtet, bei deren Transport Verstöße festgestellt wurden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Notversorgungsstellen in Baden- Württemberg einrichten, wo Tiere bei Feststellung von Verstößen untergebracht werden können und nicht unter tierschutzwidrigen Umständen weitertransportiert werden müssen. Link zum Original
Für die Haltung von Tieren in Privathaushalten soll es mehr Aufklärung und Beratung zu tiergerechten Haltungsformen geben.
Wortlaut im Programm
Bei der Haltung von Tieren in Privathaushalten sind mehr Aufklärung und Beratung für tiergerechte Haltungsformen notwendig. Link zum Original
Der Tierschutz bei Haustieren soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Tierschutz bei Haustieren gestärkt wird, und wollen uns im Bundesrat für eine Tierschutz-Heimtierverordnung stark machen. Link zum Original
Im Bundesrat wird eine Tierschutz-Heimtierverordnung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Tierschutz bei Haustieren gestärkt wird, und wollen uns im Bundesrat für eine Tierschutz-Heimtierverordnung stark machen. Link zum Original
Nachhaltige Weidetierhaltung wird verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die nachhaltige Weidetierhaltung verstärkt fördern. Link zum Original
Der Beitrag der Schäferei zur Sicherung der Artenvielfalt soll stärker belohnt werden.
Wortlaut im Programm
Wacholderheiden und Kalkmagerrasen sind auf Schäfer*innen angewiesen. Denn sie erzeugen mit Schafen und Ziegen nebenbei unsere artenreichsten Landschaften – trotz sinkender Erlöse, Nachwuchssorgen und Billigkonkurrenz aus Übersee. Ihren Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt wollen wir noch stärker belohnen und neue Märkte fördern. Link zum Original
Neue Märkte für die Schäferei sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wacholderheiden und Kalkmagerrasen sind auf Schäfer*innen angewiesen. Denn sie erzeugen mit Schafen und Ziegen nebenbei unsere artenreichsten Landschaften – trotz sinkender Erlöse, Nachwuchssorgen und Billigkonkurrenz aus Übersee. Ihren Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt wollen wir noch stärker belohnen und neue Märkte fördern. Link zum Original
Agro-Gentechnik wird in Lebensmitteln, auf Äckern, in Wäldern und im Tierfutter abgelehnt, auch bei importierten Produkten.
Wortlaut im Programm
Agro-Gentechnik wollen wir weder auf unseren Tellern noch auf unseren Äckern, in unseren Wäldern oder im Futter unserer Tiere – das gilt sowohl für hier produzierte als auch für importierte Produkte. Link zum Original
Alle landespolitischen Spielräume sollen genutzt werden, um Baden-Württemberg gentechnikfrei zu halten.
Wortlaut im Programm
halb nutzen wir konsequent alle landespolitischen Spielräume, um Baden-Württemberg gentechnikfrei zu halten. Link zum Original
Neue gentechnische Verfahren sollen umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage nach Chancen, Risiken und ökologischen sowie sozioökonomischen Folgen bewertet werden.
Wortlaut im Programm
Neue gentechnische Verfahren müssen – wie alle anderen Technologien auch – mit Blick auf ihre Chancen, Risiken und ökologischen sowie sozioökonomischen Folgen umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage bewertet werden. Link zum Original
Für neue gentechnische Methoden soll am strengen Zulassungsverfahren und am europäischen Vorsorgeprinzip festgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir halten bei den neuen gentechnischen Methoden am strengen Zulassungs verfahren und am europäisch verankerten Vorsorgeprinzip fest. Link zum Original
Angestrebt wird gesundes Essen ohne Pestizide, klimaschonend, regional, ökologisch und fair produziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gesundes Essen ohne Pestizide, klimaschonend, regional, ökologisch und fair produziert. Link zum Original
Pflanzliche Ernährung sowie die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll gelten als Bausteine einer nachhaltigen Ernährung.
Wortlaut im Programm
Die Förderung pflanzlicher Ernährung sowie die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll sind Bausteine einer nachhaltigen und klimafreundlichen Ernährungsweise. Link zum Original
Regionale Lebensmittelerzeuger sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Deswegen stärken wir unsere regionalen Lebensmittelerzeuger*innen. Link zum Original
Landeseigene Kantinen und Mensen sollen auf regionale Kost umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die landeseigenen Kantinen und Mensen auf regionale Kost umstellen und hier den Bio-Anteil auf 30 Prozent bis 2025 und auf 100 Prozent bis 2030 steigern. Link zum Original
Der Bio-Anteil in landeseigenen Kantinen und Mensen soll bis 2025 auf 30 Prozent und bis 2030 auf 100 Prozent steigen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die landeseigenen Kantinen und Mensen auf regionale Kost umstellen und hier den Bio-Anteil auf 30 Prozent bis 2025 und auf 100 Prozent bis 2030 steigern. Link zum Original
Die Umstellung von Kantinen in Gemeinden, Kreisen und privatwirtschaftlichen Betrieben auf regionale und biologische Kost soll gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Umstellung der Kantinen in Gemeinden, Kreisen und privatwirtschaftlichen Betrieben sowie den Aufbau der erforderlichen Wertschöpfungsketten wollen wir gezielt fördern. Link zum Original
Der Aufbau der erforderlichen Wertschöpfungsketten für die Kantinenumstellung soll gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Umstellung der Kantinen in Gemeinden, Kreisen und privatwirtschaftlichen Betrieben sowie den Aufbau der erforderlichen Wertschöpfungsketten wollen wir gezielt fördern. Link zum Original
Kantinen in öffentlichen Einrichtungen sollen täglich eine vollwertige vegane beziehungsweise vegetarische Alternative anbieten.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen auch Kantinen in öffentlichen Einrichtungen jeden Tag eine vollwertige vegane bzw. vegetarische Alternative anbieten sowie den Anteil an regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln erhöhen. Link zum Original
Kantinen in öffentlichen Einrichtungen sollen den Anteil regionaler und biologisch erzeugter Lebensmittel erhöhen.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen auch Kantinen in öffentlichen Einrichtungen jeden Tag eine vollwertige vegane bzw. vegetarische Alternative anbieten sowie den Anteil an regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln erhöhen. Link zum Original
Landeseigene Domänen und Flächen sollen auf biologische Bewirtschaftung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Die landeseigenen Domänen und Flächen wollen wir auf biologische Bewirtschaftung umstellen. Link zum Original
Ökologische Lebensmittel sollen für alle Menschen zugänglich sein, auch in Alten- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen, Kinderheimen und Krankenhäusern.
Wortlaut im Programm
Ökologische Lebensmittel sollen für alle Menschen zugänglich sein, auch für Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen, Kinderheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen. Link zum Original
Der Ökolandbau soll weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unseren erfolgreichen Ökolandbau weiter ausbauen – und dafür die Bio-Musterregionen um weitere ergänzen und sie zu Bio-Landschaften weiterentwickeln. Link zum Original
Die Bio-Musterregionen sollen um weitere ergänzt und zu Bio-Landschaften weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unseren erfolgreichen Ökolandbau weiter ausbauen – und dafür die Bio-Musterregionen um weitere ergänzen und sie zu Bio-Landschaften weiterentwickeln. Link zum Original
Projekte der Solidarischen Landwirtschaft sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem fördern wir Projekte der Solidarischen Landwirtschaft als eine faire, partnerschaftliche und alternative Form der Produktion von Lebensmitteln. Link zum Original
Die Lebensmittelversorgung soll unabhängiger von globalen Handelsströmen werden.
Wortlaut im Programm
wollen uns bei Lebensmitteln unabhängiger machen und streben mehr Obst- und Gemüseanbau an. Link zum Original
Der Obst- und Gemüseanbau im Land soll ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
wollen uns bei Lebensmitteln unabhängiger machen und streben mehr Obst- und Gemüseanbau an. Link zum Original
Baden-Württemberg soll gemeinsam mit seinen Nachbarregionen Europas Feinkostladen werden.
Wortlaut im Programm
Baden-Württemberg mit seiner Genuss-Landschaft soll – gemeinsam mit seinen Nachbarregionen – Europas Feinkostladen werden. Link zum Original
Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen soll weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Hier wollen wir mit unseren Nachbarregionen kooperieren und zur europäischen Spitze gehören sowie das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen weiter ausbauen. Link zum Original
Eine einheitliche, transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln, Produkten und Dienstleistungen nach Herkunft und Qualität wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Was wir dringender denn je in Deutschland brauchen, ist eine einheitliche, transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln, Produkten und Dienstleistungen nach Herkunft und Qualität. Link zum Original
Alle wichtigen Produktinformationen sollen für Verbraucher leicht zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Alle wichtigen Informationen sollten den Verbraucher*innen leicht zugänglich sein. Link zum Original
Auf Bundesebene soll eine Initiative „Verlässliche Lebensmittelkennzeichnung“ angestoßen werden.
Wortlaut im Programm
Im Bund wollen wir eine Initiative „Verlässliche Lebensmittelkennzeichnung“ auf den Weg bringen. Link zum Original
Eine gesetzlich verpflichtende Lebensmittelkennzeichnung soll Eigenschaften wie Tierhaltung, Regionalität, vegetarisch, vegan oder fair umfassen.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine Kennzeichnung, die gesetzlich verpflichtend ist und Produkteigenschaften wie Tierhaltung, Regionalität, vegetarisch, vegan oder fair umfasst. Link zum Original
Mit Wirtschaft und Handel soll eine Strategie entwickelt werden, um die Lebensmittelverschwendung in zehn Jahren zu halbieren.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit Wirtschaft und Handel wollen wir eine Strategie entwickeln, um die Lebensmittelverschwendung in den nächsten zehn Jahren zu halbieren. Link zum Original
Der Weinbau soll in das Aktionsprogramm der Landwirtschaft zur Klimakrise einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Aber die Klimakrise fordert auch den Weinbau heraus. Deshalb ist es uns wichtig, ihn in das Aktionsprogramm der Landwirtschaft einzubeziehen. Link zum Original
Der Weinbau soll eine Strategie zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise mit Schwerpunkt auf dem Umgang mit Trockenheit entwickeln.
Wortlaut im Programm
Der Weinbau muss eine Strategie entwickeln, wie er sich den Folgen der Klimakrise anpassen kann. Ein wichtiges Augenmerk soll auf dem Umgang mit Trockenheit liegen. Link zum Original
Auch der Weinbau soll die Umweltbelastung durch Pestizide reduzieren.
Wortlaut im Programm
Auch der Weinbau soll seinen Beitrag leisten, die Umweltbelastung durch Pestizide zu reduzieren. Link zum Original
Das Marketing für pilzresistente Rebsorten (Piwis) soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Ebenfalls wichtig ist es, das Marketing für pilzresistente Rebsorten, sogenannte Piwis, zu fördern. Link zum Original
Der Glyphosateinsatz im Weinbau soll zurückgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Da es gute mechanische Alternativen für die Unkrautvernichtung gibt, wollen wir den Glyphosateinsatz im Weinbau zurückdrängen. Link zum Original
Die drei Staatsweingüter sollen zügig auf biologische Bewirtschaftung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Auf unsere drei Staatsweingüter sind wir stolz. Wir wollen sie zügig auf eine biologische Bewirtschaftung umstellen und damit Vorbild sein. Link zum Original
Die Staatsbrauerei Rothaus soll Bio-Bier anbieten.
Wortlaut im Programm
Und auch bei der Staatsbrauerei Rothaus soll es Bio-Bier geben! Link zum Original
„Streuobst aus BW“ soll zu einer einheitlichen Marke entwickelt und offensiv beworben werden.
Wortlaut im Programm
„Streuobst aus BW“ soll zu einer einheitlichen Marke entwickelt und offensiv beworben werden. Link zum Original
Der Ausbau der Streuobstbestände soll mit Landesmitteln weiter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau der Streuobstbestände wollen wir auch mit Landesmitteln weiter fördern. Link zum Original
Landwirtschaft, Obst- und Weinbau sollen ihren Anbau an häufigere wetterbedingte Schäden anpassen.
Wortlaut im Programm
Ebenso gilt: Die Landwirtschaft, der Obst- und Weinbau müssen sich auf immer häufigere wetterbedingte Schäden einstellen und ihren Anbau anpassen. Gleichzeitig müssen sie ihr Klimaversprechen einlösen und den Ausstoß von schädlichen Triebhausgasen verringern. Link zum Original
Das Land soll auch nach 2021 100 Ausbildungsplätze für Forstwirte finanzieren.
Wortlaut im Programm
Das Land soll auch über 2021 hinaus 100 Ausbildungsplätze für Forstwirt*innen finanzieren: für eine klimapositive Forstwirtschaft. Link zum Original
Ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Lebensmittelindustrie und Verbrauchern wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Lebensmittelindustrie und Verbraucher*innen Link zum Original
Angestrebt wird eine ressourcenschonende, naturverträgliche, gentechnikfreie und tiergerechte Landwirtschaft, die den Bewirtschaftern ein faires Einkommen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
eine ressourcenschonende, nachhaltige, naturverträgliche, gentechnikfreie und tiergerechte Landwirtschaft, die ihren Bewirtschafter*innen ein faires Einkommen ermöglicht Link zum Original
Baden-Württemberg soll eine eigene Tierschutzstrategie erhalten.
Wortlaut im Programm
eine eigene Tierschutzstrategie für Baden-Württemberg und effektivere Kontrollen von tierhaltenden Betrieben, Schlachthöfen und Tiertransporten Link zum Original
Tierhaltende Betriebe, Schlachthöfe und Tiertransporte sollen effektiver kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
eine eigene Tierschutzstrategie für Baden-Württemberg und effektivere Kontrollen von tierhaltenden Betrieben, Schlachthöfen und Tiertransporten Link zum Original
Bei der Anwendung gentechnischer Verfahren sollen Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Wie bei jeder Technologie muss der politische Kompass zum Umgang mit alten wie neuen gentechnischen Verfahren sein, einerseits die Freiheit der Forschung zu gewährleisten und andererseits bei der Anwendung Gefahren für Mensch und Umwelt auszuschließen. Link zum Original
Bei der Gentechnik soll an einem strengen Zulassungsverfahren und am europäischen Vorsorgeprinzip festgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt daher, an einem strengen Zulassungsverfahren und am europäisch verankerten Vorsorgeprinzip festzuhalten. Link zum Original
Gentechnische Verfahren sollen Risikoprüfungen auf umfassender wissenschaftlicher Basis unterliegen.
Wortlaut im Programm
Dazu bleiben Risikoprüfungen auf umfassender wissenschaftlicher Basis und eine Regulierung nötig, die unkontrollierbare Verbreitung ausschließen und über eine verbindliche Kennzeichnung die gentechnikfreie Produktion und die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen schützen. Link zum Original
Eine Regulierung soll die unkontrollierbare Verbreitung gentechnisch veränderter Organismen ausschließen.
Wortlaut im Programm
Dazu bleiben Risikoprüfungen auf umfassender wissenschaftlicher Basis und eine Regulierung nötig, die unkontrollierbare Verbreitung ausschließen und über eine verbindliche Kennzeichnung die gentechnikfreie Produktion und die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen schützen. Link zum Original
Eine verbindliche Kennzeichnung soll gentechnikfreie Produktion und Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.
Wortlaut im Programm
Dazu bleiben Risikoprüfungen auf umfassender wissenschaftlicher Basis und eine Regulierung nötig, die unkontrollierbare Verbreitung ausschließen und über eine verbindliche Kennzeichnung die gentechnikfreie Produktion und die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen schützen. Link zum Original
Der Anteil biologischen und regionalen Essens in Mensen und Cafeterien der Studierendenwerke soll deutlich steigen.
Wortlaut im Programm
In den Hochschulmensen und Cafeterien der Studierendenwerke gehen täglich mehr als 50.000 Essen über die Theke. Wir wollen den Anteil an biologischem und regionalem Essen hier deutlich ausbauen. Außerdem soll jeden Tag ein preiswertes veganes bzw. vegetarisches Gericht angeboten werden. Link zum Original
In Mensen und Cafeterien der Studierendenwerke soll täglich ein preiswertes veganes oder vegetarisches Gericht angeboten werden.
Wortlaut im Programm
In den Hochschulmensen und Cafeterien der Studierendenwerke gehen täglich mehr als 50.000 Essen über die Theke. Wir wollen den Anteil an biologischem und regionalem Essen hier deutlich ausbauen. Außerdem soll jeden Tag ein preiswertes veganes bzw. vegetarisches Gericht angeboten werden. Link zum Original
Durch ökologische Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung soll der Einsatz von Antibiotika reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine ökologische Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung wollen wir den Einsatz von Antibiotika reduzieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.