Autofahrer
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 266
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Zahl der Switch-Punkte zur Verknüpfung des Nahverkehrs mit Carsharing, Leihfahrrädern und -rollern wird erhöht.
- In Verkehrsversuchen wird geprüft, ob Busspuren in der Rushhour für E-Fahrzeuge und Autos mit drei Personen freigegeben werden können.
- Das Angebot an P+R-Stellplätzen wird bedarfsgerecht ausgebaut.
- Die Planungen des Bundes für den sechsstreifigen Ausbau der A 23 zwischen Tornesch und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest werden befürwortet.
- Ungenutzte Parkplatzressourcen werden als Quartiersgaragen oder zur Unterstützung von Nahversorgungszentren genutzt.
- Die Verlängerung der A 26 soll bis 2033 als West-Ost-Verbindung zwischen A 7 und A 1 fertiggestellt werden und Hafenverkehre bündeln.
Bleibt wie bisher 5
- Ein pauschaler Rückbau von Fahrspuren, Busbuchten und Parkplätzen wird abgelehnt.
- Für Gebiete mit zu hohem Parkdruck gilt ein Moratorium für den Abbau von Parkplätzen, bis Konzepte zur Reduzierung des Parkdrucks vorliegen.
- Flächendeckende Bewohnerparkgebiete ohne Parkplatznot vor Ort werden abgelehnt.
- Das Moratorium für neue Bewohnerparkgebiete wird fortgesetzt.
- Fahrverbote aus Klimaschutzgründen werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 1
CDU 2414
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Bereitstellung von Parkmöglichkeiten ist für die Innenstadt unabdingbar.
- Es sollen ausreichend Parkplätze eingerichtet werden.
- Die Diskriminierung von Autofahrern im Straßenverkehr wird abgelehnt.
- An geeigneten Kreuzungen soll ein Programm grüne Pfeile für das Rechtsabbiegen von Autofahrern und Radfahrern vorsehen.
- Auf besonders breiten und belastbaren Ein- und Ausfallstraßen soll im Einzelfall Tempo 60 gelten.
- Straßen, Geh- und Radwege sollen bei Wintereinbruch eis- und schneefrei gemacht werden, um Unfälle und Verletzungen zu vermindern.
- Ein stadtweites Programm zum Entfernen von Pollern soll zügig neue Parkplätze schaffen.
- In dicht besiedelten Wohngegenden sollen Quartiersparkplätze und Quartiersgaragen entstehen und dadurch mehr Platz für breitere Fußwege, Radwege und Grünstreifen schaffen.
- Bei Wohnungsneubauten sollen mit den Bauherren individuelle Lösungen für ausreichend Parkraum gefunden werden.
- Gute Park-and-Ride- und Bike-and-Ride-Angebote sollen den Umstieg auf S- und U-Bahnen weiter fördern.
- Die Zahl der Park-and-Ride-Stellplätze soll durch Erweiterung bestehender Anlagen steigen.
- In äußeren Stadtteilen, an Haupteinfallstraßen, Pendlerrouten und Bahnhaltestellen sollen neue Park-and-Ride-Anlagen mit schrittweise bis zu 10.000 zusätzlichen Stellplätzen entstehen.
- Das Geschäftsgebiet von Carsharing-Anbietern wird ausgeweitet.
Weniger Pflichten 3
- An geeigneten Kreuzungen soll ein Programm grüne Pfeile für das Rechtsabbiegen von Autofahrern und Radfahrern vorsehen.
- Auf besonders breiten und belastbaren Ein- und Ausfallstraßen soll im Einzelfall Tempo 60 gelten.
- Der bürokratische Aufwand beim Anwohnerparken, etwa eine jährlich neue Antragstellung, soll erheblich sinken.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Grüne 964
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Das Bewohnerparken wird gemeinsam mit dem Bund zum Quartiersparken weiterentwickelt.
- Halterinnen und Halter kleiner Fahrzeuge zahlen nicht denselben Parkpreis wie Halter großer Transporter mit höherem Flächenbedarf.
- Die Parkgebühren werden bei entsprechender Bundesgesetzlage nach Fahrzeuggröße gestaffelt.
- Stationäres Carsharing wird vermehrt geprüft.
- Die Antriebswende bei Pkw und Lkw wird gefördert.
Weniger Rechte oder Angebote 3
Mehr Pflichten 7
- Tempo 30 wird nachts auf mehr Strecken ausgewiesen.
- Es werden mehr nächtliche Tempo-30-Zonen eingerichtet.
- Im Projekt freiRaum Ottensen wird der Autodurchgangsverkehr unterbunden.
- Die Einhaltung der Geschwindigkeit wird mit mindestens 20 zusätzlichen Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen stärker kontrolliert.
- Es braucht deutlich mehr Tempo 30, insbesondere im nachgeordneten Netz.
- Die Steinstraße wird als verkehrsberuhigte Allee mit breiteren und grüneren Nebenflächen neu gestaltet.
- In der HafenCity werden Temporeduzierungen für mehr Sicherheit und Qualität der Straßenräume umgesetzt.
Linke 7
Weniger Rechte oder Angebote 3
- Der Verkehrsraum soll gleichberechtigt zwischen Autos, Fahrrädern, ÖPNV und Fußverkehr aufgeteilt werden, was den Umweltverbund zulasten des Autos stärkt.
- In Quartieren mit gutem ÖPNV-Anschluss wird Parkraum zurückgebaut.
- Zur Vermeidung von Lichtverschmutzung kann die Beleuchtung der Autofahrbahnen reduziert werden.
AfD 135
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Durchfahrtsverbote für Dieselfahrzeuge sollen aufgehoben werden.
- Das Anwohnerparken wird abgelehnt.
- Parkplätze sollen wieder aufgebaut werden, bis eine bedarfsdeckende Zahl kostenfreier Parkplätze vorhanden ist.
- Die Stellplatzpflicht bei Wohnungsneubauten soll wieder eingeführt werden.
- Neue Radwege sollen baulich getrennt von Fußgängern und Autofahrern geplant werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 7
- Die Umwandlung von Fahrstreifen auf Hauptverkehrsstraßen in Radschutzstreifen wird abgelehnt.
- Fahrverbote jeder Art werden wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Pendler, Handel und Wirtschaft abgelehnt.
- Der Abbau von Parkplätzen soll beendet werden.
- Einschränkungen der Parkplatzverfügbarkeit durch Umnutzungen, Poller und schlechtes Baustellenmanagement werden abgelehnt.
- Der ÖPNV soll durch Ausbau und nicht durch Belastung der Autofahrer attraktiv werden.
- Eine City-Maut wird abgelehnt.
- Eine Maut für alle wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 6
- Die Verkehrspolitik soll Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichrangig berücksichtigen.
- Eine autofahrerfeindliche Verkehrspolitik wird abgelehnt.
- Die Bekämpfung und Vernachlässigung von Autofahrern und Individualverkehr wird abgelehnt.
- Die Verkehrspolitik soll sich an den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer ausrichten und nicht einseitig gegen Autofahrer wirken.
- Die als Umweltmaßnahme begründete Kampagne gegen Autofahrer soll beendet werden.
- Die Steuern und Abgaben der Pkw-Nutzer im Verkehrsbereich sollen sinnvoller eingesetzt werden.
FDP 21016
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Dauerstaus in Hamburg sollen beseitigt werden.
- Eine Brötchentaste für kurze Einkäufe wird eingeführt.
- Der Ausbau des Autobahnnetzes wird beschleunigt.
- Längsparken wird nur akzeptiert, wenn Verkehrsfluss und Sicherheit deutlich besser werden, ohne unnötig Parkplätze zu verlieren.
- Im Umfeld von Kliniken, Notfallpraxen und Polizeikommissariaten wird das Bewohnerparken abgeschafft.
- Parksondergenehmigungen werden transparent und bezirksübergreifend nach einheitlichen Kriterien erteilt.
- In Stadtteilen mit hohem Parkdruck werden moderne Quartiersgaragen errichtet.
- Auch andere Lade- und Tankinfrastruktur, etwa für Wasserstofffahrzeuge, wird ausgebaut.
- Wo möglich, werden verstärkt Kreisverkehre statt Ampelkreuzungen gebaut.
- Radwege werden an Einmündungen nicht abgesenkt.
- Rad- und Autoverkehr werden auf Hauptverkehrsstraßen nach niederländischem Vorbild konsequent getrennt.
- Beim Aus- und Neubau von Autobahnen wird die Mitbenutzung des Standstreifens vorgesehen.
- Ein vollständiger Fernstraßen-Außenring soll die innerstädtischen Straßen entlasten.
- Randbezirke und Umland werden samt Park-and-Ride an das Schienennetz angebunden.
- Ziel- oder anlasslose automatische Kennzeichenerfassung ohne umgehende Löschung von Fehltreffern wird abgelehnt.
- Vor und in der Nähe von Arztpraxen soll ausreichend Parkraum vorhanden sein.
Bleibt wie bisher 6
- Hamburg bleibt für den Autoverkehr zugänglich.
- In autofreien Zonen bleiben Zufahrten für Lieferanten und Kunden, Umfahrungen und Anbindung an ÖPNV, Fuß- und Radverkehr gewährleistet.
- Flächendeckendes Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen wird abgelehnt.
- Querparken bleibt in Tempo-30-Straßen außer wichtigen Radrouten und in Einbahnstraßen erhalten.
- Die Kosten für Parksondergenehmigungen bleiben bezahlbar.
- Das gezielte Ersetzen von Pkw-Parkplätzen durch Fahrradbügel, um Autofahren unattraktiv zu machen, wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 4
Weniger Rechte oder Angebote 1
BSW 184
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Das Verbot von Verbrennungsmotoren wird abgelehnt, damit Autofahren für alle möglich bleibt.
- Dieselfahrverbote werden abgelehnt.
- Eine undurchdachte Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung wird abgelehnt.
- Die Einführung einer City-Maut wird abgelehnt.
- Ein allgemeines Tempo-30-Limit in Ortslagen wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 3
FW 414
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 3
- Die Straßenverkehrsordnung wird insbesondere gegenüber Falschparkern auf Rad- und Gehwegen stärker überwacht und durchgesetzt.
- Zum Lärmschutz werden zeitlich begrenzte Tempo-30-Zonen in den Abend- und Nachtzeiten ausgeweitet.
- Tagsüber gilt Tempo 30 in Bereichen, in denen es dem Schutz von Verkehrsteilnehmern dient, etwa vor Schulen und Altenheimen.
Koalitionsvertrag 1613
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Mobility Hubs und Quartiersgaragen sollen Nutzungskonflikte bei der Flächenverteilung entschärfen.
- Bei Umbauten im Straßenraum werden die Auswirkungen auf Auto-, Wirtschafts- und ruhenden Verkehr untersucht, transparent dargelegt und berücksichtigt.
- Busspuren in Kombination mit Carpool-Lanes werden erprobt.
- Das stationsbasierte Carsharing wird vor allem in den äußeren Stadtbereichen deutlich ausgeweitet.
- Stationsbasiertes Carsharing wird in Neubauquartieren mit Mobilitätskonzepten berücksichtigt.
- In Stadtteilen mit hohem Parkdruck gelten strenge Kriterien für den Abbau von Parkplätzen oder die Umnutzung ihrer Fläche.
- Die Daten des Masterplans Parken werden stetig fortgeschrieben, damit die Gesamtbilanz des Parkraums positiv bleibt und sich die Lage in Stadtteilen mit hohem Parkdruck verbessert.
- Die VIATO-Parken-App wird für die Spätschichtgenehmigung weiterentwickelt.
- Neue Park-and-Ride-Standorte an den künftigen S-Bahn-Haltestellen Tonndorf und Hörgensweg werden geprüft.
- Eine Erweiterung der Park-and-Ride-Kapazitäten an S Bergedorf, S Veddel und U Niendorf Markt wird geprüft.
- Vorhandene Parkplatzressourcen in den Stadtteilen werden besser genutzt.
- Das Modellprojekt der P+R-Gesellschaft aus dem Nordosten wird, wo sinnvoll, auf alle P+R-Häuser in den Außenbezirken ausgeweitet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Das Auto bleibt ein relevanter Verkehrsträger in Hamburg.
- Ein pauschaler Rückbau von Fahrspuren, Busbuchten oder Parkplätzen findet nicht statt.
- Tempo 50 bleibt in Hamburg die Regelgeschwindigkeit.
- Bis zur Fertigstellung des Masterplans Parken gilt für alle Behörden einschließlich der Bezirksämter ein grundsätzliches Moratorium für den Abbau öffentlicher Parkplätze.
- Unabhängig von Straßenbauprogrammen geplante Maßnahmen zur Umwandlung von Parkraum werden vorläufig ausgesetzt.
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht